DE33908C - Aufbereitungs-Vorrichtung - Google Patents
Aufbereitungs-VorrichtungInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03B—SEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
- B03B5/00—Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
- B03B5/62—Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by hydraulic classifiers, e.g. of launder, tank, spiral or helical chute concentrator type
- B03B5/64—Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by hydraulic classifiers, e.g. of launder, tank, spiral or helical chute concentrator type of the free settling type
Landscapes
- Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 1: Aufbereitung von Erzen.
MAX HEMPEL in BRESLAU. Aufbereitungsvorrichtung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. Juni 1885 ab.
Der Apparat basin auf dem Princip, dafs sich feste Körper von verschiedenen specifischen
Gewichten beim freien Fall im Wasser mit ungleichen Fallgeschwindigkeiten bewegen. Besitzt
man also ein Gemisch von solchen Körpern und bringt dasselbe unter Wasser zum Fallen, so werden sich die specifisch gleichen
Körper von den übrigen trennen. Es werden die specifisch schwereren Körper die Fallhöhe
rascher zurückgelegt haben, als die specifisch leichteren.
Mit Hülfe einer zweckentsprechenden Vorrichtung ist man im Stande, die während des
Fallens nach einiger Dauer von einander getrennten gleichartigen Körper so aufzufangen,
dafs man diejenigen, welche man zu gewinnen beabsichtigt, in sicherster Weise aus dem Gemisch
sortirt erhält.
Zu diesem Zwecke ist die Vorrichtung construirt worden, welche auf beiliegender Zeichnung
in den Fig. 1 und 2 im Längsschnitt und Grundrifs veranschaulicht ist.
Ein mit Wasser gefüllter gröfserer Kasten AA, welcher aus Holz oder Eisen ausgeführt sein
kann, enthält in seinem mittleren Theile der ganzen Breite nach den Trichter α α von rechteckigem
Querschnitt, in welchen das zu sortirende Material oben eingebracht wird und
worin es zum freien Fall gelangt. Die Höhe des Trichters entspricht der benöthigten Fallhöhe.
Der Trichter α α ist oben mit einem Mechanismus versehen, welcher das Material
auf einer beweglichen Unterlage bb zunächst in einer gleichmäfsigen Schicht ausbreitet und
nachher durch Entfernen der Unterlage diese Schicht zugleich zum Fallen bringt. Nun
findet die erwähnte Trennung statt und es werden die specifisch schwersten Körper zuerst
und die specifisch leichtesten zuletzt unten anlangen.
An dem unteren Ende des Trichters ist eine Klappe c angebracht, und zwar solcher Art,
dafs das Material durch Umstellen derselben nach verschiedenen Seiten aus dem Trichter
abgeführt wird. Besteht das Gemisch beispielsweise aus zwei verschiedenartigen Körpern,
welche man trennen will, etwa aus Kohle und Schiefer, so werden die specifisch schweren
Schiefertheile zuerst unten angelangt sein und bei der in Fig. ι gezeichneten Stellung der
Klappe c nach der linken Seite des Kastens gefördert, während die später unten ankommenden,
specifisch leichteren Kohlenstücke bei rechtzeitiger Umstellung der Klappe in die punktirte
Stellung, nach der anderen, also der rechten Seite des Kastens gelangen. Auf diese Weise
erhält man beide Theile der Mischung getrennt und kann dieselben direct oder auf mechanischem
Wege aus dem Kasten entfernen. In der Zeichnung, Fig. i, ist hierzu eine ' Art
Schöpfwerk, Päternosterwerk angegeben, mit welchem der Betrieb in bequemer Weise ermöglicht
wird. Im Grundrifs, Fig. 2, ist das Schöpfwerk nicht gezeichnet. Die Schieferbezw.
Kohlentheile werden von den Schaufeln aufgenommen und aus dem Wasser nach oben
gefördert, wo dieselben auf schiefe Ebenen C C abgeworfen werden und aufserhalb des Kastens
fallen.
Das Umstellen der Klappe c erfolgt ebenfalls ■mechanisch, und zwar in solchen Zeiträumen,
dafs der gedachte Zweck vollkommen erreicht wird.
Um das Fallen der Körper im Wasser von der äufseren Gestaltung derselben unabhängig
zu machen, ist noch ein Weiteres vorgesehen. Denkt man sich z. B. ein Schieferstück im
Wasser flach liegend und dann fallend, so wird sich dasselbe in vielen Fällen nicht ohne
Weiteres senkrecht stellen und nach Mafsgabe seines specifischen Gewichtes dem Gesetz des
freien Falles im Wasser folgen. .Dieses flach fallende Stück wird vielmehr eine ,geringere
Geschwindigkeit erhalten, indem es eine oscillirende Bewegung um seinen Schwerpunkt annehmen
und langsam nach unten schweben wird. Um dies zu verhüten und zu bewirken, dafs die Hauptschwerpunktsachse des Körpers
die verticale Lage einnimmt, bei welcher Stellung das Gesetz des freien Falles zur Wirkung kommt, ist es erforderlich, an geeigneter
Stelle unter Wasser Luft einzublasen, wie dies in den Fig. ι und 2 bei d d vorgesehen ist.
Infolge dieser möglichst in fein vertheiltem Zustande eingeführten und im Wasser aufsteigenden
Luft wird das Hinabschweben flach gestalteter Körper aufgehoben und der ungehinderte
freie Fall gesichert. Aufser der bereits beispielsweise erwähnten Anwendung als Kohlenwäscher dürfte der Apparat beim
Waschen von Erzen und auf Gasanstalten zum Trennen von Koks und Schlacken mit grofsen
Vortheilen Anwendung finden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Behufs .Benutzung der verschiedenen Fallgeschwindigkeiten im Wasser zur Trennung fester Körper von verschiedenen specifischen Gewichten in Verbindnng mit der Einführung atmosphärischer Luft oder anderer Gase der trichterartige Behälter a, welcher mit einer oder mehreren Klappen versehen ist, mittelst welcher man im Stande ist, die gleichartigen Körper der Mischung von einander getrennt auffangen zu können.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE33908C true DE33908C (de) |
Family
ID=309851
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT33908D Expired - Lifetime DE33908C (de) | Aufbereitungs-Vorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE33908C (de) |
-
0
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