DE348526C - Vorrichtung zum Abscheiden von festen Stoffen aus Fluessigkeiten - Google Patents

Vorrichtung zum Abscheiden von festen Stoffen aus Fluessigkeiten

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DE348526C
DE348526C DE1919348526D DE348526DD DE348526C DE 348526 C DE348526 C DE 348526C DE 1919348526 D DE1919348526 D DE 1919348526D DE 348526D D DE348526D D DE 348526DD DE 348526 C DE348526 C DE 348526C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D21/00Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Abscheiden von festen Stoffen aus Flüssigkeiten.
  • In vielen Betrieben und bei vielen Verfahren ergibt sich die Notwendigkeit, feste Stoffe aus einer Flüssigkeit so weit abzuscheiden und zu verdichten, daß sie in einen möglichst trockenen Zustand übergehen, der allgemein als nschaufelbar« bezeichnet wird.
  • Die zu diesem Zwecke bisher ausgeführten Konstruktionen lassen die festen Teilchen infolge der eigenen Schwere zu Boden sinken, und hier wird das Material dadurch verdichtet, daß man dem Alaterialbehälter Stöße erteilt, wodurch sich die festen Teilchen enger aneinandersetzen und dichtere Massen bilden. Bei allen Konstruktionen werden die Stöße senkrecht zur Oberfläche der Flüssigkeit, also in vertikaler Richtung, erteilt, und zwar bei den älteren Typen durch einfaches Anheben des sogenannten »Stauchkastens« und durch Zurückfallen des Kastens auf eine feste Unterlage. Bei den neueren Typen werden die Stöße durch eine gefederte Stoßvorrichtung hervorgerufen, die dem Behälter eine Prellbewegung erteilen.
  • Alle diese Vorrichtungen ergeben gute Resultate nur bei solchen Materialien, die noch eine bestimmte Korngröße haben, während sie bei ganz feinem Material, wie es z. B. die Erzkonzentrate von Flotationsprozessen darstellen, nicht mehr zufriedenstellend arbeiten, wohl aus dem Grunde, weil die feinsten Materialteilchen mit der sie umgebenden Flüssigkeit bereits wieder elastische Körper darstellen, die sich durch die Stoßbewegung voneinander zu entfernen suchen.
  • Vorliegende Erfindung beruht auf der Beobachtung, daß durch eine schüttelnde, schaukelnde oder wiegende Bewegung diese feinen Materialteilchen sich viel dichter aneinanderbringen lassen als durch eine stoßendeBewegung, so daß sich noch die allerfeinstenSchlämmen zu dem praktisch verlangten »5 chaufelbaren « Zustand verdichten lassen, was gegenüber allen bisher verwendeten Konstruktionen einen großen Vorteil bedeutet, indem einer der größten Übelstände beseitigt wird. Gemäß dieser Erfindung werden also die Materialgefäße in eine schüttelnde, wiegende oder schaukelnde Bewegung versetzt.
  • Die Entfernung des angesammelten verdichteten , Materials aus den » Stauchkasten »Stauchkasten « geschieht bisher in der Weise, daß die oben stehende Flüssigkeit abgeschöpft oder abgelassen wird, wonach man mit Schaufeln oder anderen geeigneten Werkzeugen die dichte Masse aus den Kasten aushebt, welche Arbeit naturgemäß sehr viele Zeit und Kosten erfordert.
  • Neuere Konstruktionen sind derart eingerichtet, daß das gefüllte Stoßgefäß mit Hilfe von Hebezeugen, Kranen und Laufkatzen aus seinen Lagern abgehoben und an einer anderen Stelle durch Umstürzen entleert wird. Derartige Anlagen arbeiten im Betriebe bedeutend rascher und billiger, erfordern aber sehr teure Hebezeuge und Transporteinrichtungen und umfassen nur einen mehr oder minder beschränkten Arbeitsraum.
  • Vorliegende Erfindung verbessert nun die Art der Entleerung der Schüttelgefäße in der Weise, daß sie um irgendeine beliebige Vorrichtung derart drehbar angeordnet sind, daß ein Umkippen des Schüttelgefäßes ermöglicht wird, wodurch das angesammelte verdichtete Material infolge seiner eigenen Schwere ganz von selbst herausfällt und in jedem beliebigen Transportgefäß weiterbefördert werden kann. Diese Konstruktion schließt also die selbsttätige Entleerung des verdichteten Materials in sich, ohne daß dabei irgendwelche besondere Hilfskonstruktion, Hebezeuge usw. nötig sind, und ohne daß man auf einen durch diese Hilfskonstruktion bedingten begrenzten Raum beschränkt ist.
  • In der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt (Abb. I gibt einen Längsschnitt, Abb. 2 einen Querschnitt der Konstruktion in der Schüttelstellung, während Abb. 3 die Kippstellung zeigt).
  • Das Schüttelgefäß hat hier die Form eines Spitzkastens 1 und ist mit den Zapfen 2 in den Lagern 3 drehbar angeordnet, die auf den Balken 4 aufruhen. An einem der Zapfen 2 ist die Kurbel 5 angebracht, die mit dem Handgriff 6 versehen ist, um den Kasten leicht kippen zu können. An diesen Handgriff 6 greift eine Gabel 7 an, die an der Exzenterstange 8 befestigt ist, welche ihre hin und her gehende Bewegung vom Exzenter 9 erhält, das auf der Welle IO befestigt ist. Durch den Handgriff II der Exzenterstange 8 kann die Gabel 7 vom Handgriff 6 der Kurbel 5 leicht abgehoben werden, wodurch die Schüttelbewegung ausgeschaltet wird. Die Zuführung der Trübe erfolgt durch die Zulaufrinne I2, der Ablauf der Flüssigkeit durch die Gosse 13 in die Ablaufrinne 14. Die angesammelten verdichteten Materialien können z. B. in einen Rollbahnwagen 15 durch Umkippen des Schüttelkastens I entleert werden.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: I. Vorrichtung zum Abscheiden von festen Stoffen aus Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, daß das die Flüssigkeit enthaltende Gefäß in schüttelnde, wiegende oder schaukelnde Bewegung versetzt wird, wodurch die infolge ihrer Schwere aus der Flüssigkeit sich absetzenden festen Teilchen sich so dicht aneinanderlagern, daß ihre ganze Masse eine feste » schaufelbare Form annimmt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1 zum Entleeren des verdichteten Materials, dadurch gekennzeichnet, daß das Schüttelgefäß derart drehbar gelagert ist, daß durch einfaches Umkippen das verdichtete lWraterial infolge seiner eigenen Schwere herausfällt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß beliebig viele hintereinander- oder nebeneinandergeschaltete Schüttelgefäße zu einem gemeinsamen Schüttelapparat vereinigt sind.
DE1919348526D 1919-11-22 1919-11-22 Vorrichtung zum Abscheiden von festen Stoffen aus Fluessigkeiten Expired DE348526C (de)

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