DE33784C - Streichzither - Google Patents

Streichzither

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DE33784C
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Germany
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zither
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ceiling
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DENDAT33784D
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A. wilde in Friedrichstadt-Magdeburg
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D1/00General design of stringed musical instruments
    • G10D1/12Zithers, e.g. autoharps

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Sl: Musikalische Instrumente.
Streichzither.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. Juni 1885 ab.
Die nachstehend beschriebene Construction einer Streichzither hat den Zweck, der Zither einen schönen, vollen und besonders starken Ton zu geben.
Fig. ι zeigt die neue Streichzither im. Längsschnitt, Fig. 2 in der oberen Ansicht; Fig. 3 und 4 sind Querschnitte und Fig. 5 und 6 Details dieser Zither.
Die neue Streichzither unterscheidet sich von den bisher gebauten
1. durch die Einlage eines mittleren, sehr dünnen Bodens α ohne Schallöffnungen, welcher nur in der Zarge b auf einer Breite von einigen Millimetern an dem ganzen Umfang der Zither eingeleimt ist, so dafs er wie eine Membran sehr leicht schwingen kann. Die hierdurch erzeugten Schallwellen können aus den Schalllöchern m im Deckel und Boden der Zither heraustreten;
2. dadurch, dafs der Bafssteg c unter dem Resonanzboden (bezw. der Decke d der Zither) nicht wie bei den bisherigen Zithern unter der ganzen Decke hinläuft und mit dem Boden e zusammen verleimt ist, sondern wesentlich kürzer als der Resonanzboden ausgeführt und nach 'beiden Enden zu konisch oder besser nach einer kubischen Parabel zugespitzt ist, wie in Fig. 1 zu sehen ist;
3. dadurch, dafs das Griffbrett nicht mit seiner ganzen Fläche auf den Resonanzboden, sondern auf zwei dünne Leisten g aufgeleimt ist, welche ihrerseits mit dem Deckel verleimt sind. An Stelle der durchgehenden Leisten g können auch besser noch vier kürzere Zwischenstücke h zwischen Griffbrett und Zitherdeckel eingeleimt werden, wie in Fig. 6 zu sehen ist;
4. dadurch, dafs die Querstege, welche sonst bei Zithern zur Versteifung der Decke angebracht werden, fortfallen, da die Decke aus drei oder mehreren dünnen Holzplatten zusammengeleimt wird und dadurch hinreichende Spannkraft erhält, um sich frei tragen und den darauf lastenden Druck der Saiten aushalten zu können;
5. dadurch, dafs zwischen dem Griffbrett f und dem Saitenhalter i ungefähr in der Mitte ein Steg κ ■ aufgestellt ist, damit die Schwingungen der Saiten besser auf den Resonanzboden übertragen werden, als es der Fall ist, wenn die Saiten, wie bisher üblich, nur am Saitenhalter aufliegen;
6. dadurch, dafs an Stelle der bisher üblichen drei Füfse, von denen der vordere in der Mittellinie des Bodens der Zither angebracht ist und infolge dessen die Schwingungen des Bodens beeinträchtigt, vier Füfse k U1 angeordnet sind, welche sich alle am Rande der Zither befinden, und von denen zwei Stück Zc1 zum Zwecke des bequemen Höher- oder Tieferstellens der Zither mit Schrauben I versehen sind, durch deren Drehung die Zither gehoben oder gesenkt wird.

Claims (4)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Streichzither, gekennzeichnet durch:
    i. einen mittleren Boden ohne Oeffnungen, welcher an seinem Umfang mit der Zarge verbunden ist und weder durch Steifen noch durch Stege mit Deckel und Boden der Zither verbunden ist;
  2. 3· einen Bafssteg, welcher kurzer als die Decke der Zither ist, auf seiner ganzen Länge nur an diese angeleimt und an beiden Enden konisch oder parabolisch zugespitzt ist;
  3. 3. ein Griffbrett, welches nur entweder in vier Punkten oder durch zwei dünne und schmale, zwischen Griffbrett und Decke eingeleimte Leisten g mit der Decke verbunden ist;
  4. 4. eine Decke, welche keinerlei Querstege oder Versteifungen enthält, sondern aus drei oder
    mehreren dünnen, über einander geleimten Brettern besteht;
    einen zwischen Griffbrett und Saitenhalter aufgestellten Steg n, durch welchen die "Schwingungen der Saiten besser auf die Decke der Zither übertragen werden sollen; .die Anordnung von vier Füfsen, welche am Umfange der Zither vertheilt sind, und von denen zwei (oder auch alle vier) durch Schrauben / höher oder niedriger zu stellen sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT33784D Streichzither Expired - Lifetime DE33784C (de)

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