DE336441C - Vorrichtung fuer Einarmige zum Steuern von Kraftwagen - Google Patents

Vorrichtung fuer Einarmige zum Steuern von Kraftwagen

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Publication number
DE336441C
DE336441C DE1920336441D DE336441DD DE336441C DE 336441 C DE336441 C DE 336441C DE 1920336441 D DE1920336441 D DE 1920336441D DE 336441D D DE336441D D DE 336441DD DE 336441 C DE336441 C DE 336441C
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DE
Germany
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arm
artificial
steering wheel
forearm
armed
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Expired
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DE1920336441D
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English (en)
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EMIL LOEWE
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EMIL LOEWE
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D1/00Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle
    • B62D1/02Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle vehicle-mounted
    • B62D1/04Hand wheels
    • B62D1/043Hand wheels with a device allowing single-hand operation of the steering wheel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Prostheses (AREA)

Description

  • Vorrichtung für Einarmige zum Steuern von Kraftwagen. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, die es Einarmigen ermöglicht, einen Kraftwagen zuverlässig und sicher zu führen. Die neue Vorrichtung, die bedingt, daß wenigstens noch ein frei beweglicher Armstumpf vorhanden ist, ist an jedem vorhandenen Kraftwagen anzubringen.
  • Gemäß der Erfindung besteht der an den Armstumpf angeschlossene künstliche Unterarm aus zwei leicht zu verbindenden und zu trennenden Teilen. Der untere Teil dieses künstlichen Unterarmes trägt ein Kugelgelenk, mit welchem der Arm an eine auf der Steuersäule lose drehbar angeordnete Vorrichtung angeschlossen ist, die zum Festhalten des Steuerrades dient, wenn der einarmige Wagenführer seinen natürlichen Arm zum Bedienen der Schaltvorrichtung oder der Signalvorrichtung oder der Handbremse gebrauchen und zu diesem Zweck das Steuerrad loslassen muß. Es dient also in jedem dieser Fälle die Vorrichtung dazu, das Steuerrad vorübergehend festzuhalten und den Wagen zu lenken.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung dargestellt. Fig. x ist eine Oberansicht und Fig. 2 ein Querschnitt nach Linie A-B der Fig: z. Fig. 3 zeigt den oberen Teil des künstlichen Unterarmes im Längsschnitt.
  • Eine den Oberarmstumpf aufnehmende Hülle a ist durch ein Gelenk b mit dem oberen oder hinteren Teil c des künstlichen Unterarmes verbunden. Dieser Teil c besitzt einen Boden c2, ein Kreuz, einen Steg o. dgl. mit Rohransatz c3 und Gewinde darin (Fig. 3) zum Anschließen irgendeines geeigneten Mittels, das einem beliebigen Luxus- oder Arbeitszweck dient.
  • Vorzugsweise ist der Oberteil c konisch gestaltet, um zur Aufnahme eines ebenso gestalteten, den unteren Teil des künstlichen Unterarmes darstellenden Rohrstückes d zu dienen. Die Verbindung dieser beiden Teile c und d geschieht durch einen Bolzen f, der mit einem Kopf f l- zum Anfassen versehen ist und durch die Löcher cl- in den Teilen c und d gesteckt werden kann. Der Teil c trägt ferner einen Zapfen d2, der beim Zusammenfügen in einen Ausschnitt dl des Teiles d eintritt und dadurch die Löcher cl- für den Bolzen f in die richtige Lage zueinander bringt.
  • Der untere Teil des künstlichen Unterarmes ist durch ein Kugelgelenk g o. dgl. mit einem Hebel h verbunden, der unabhängig vom Steuerrad i um dessen Achse drehbar ist. Oberhalb der Mutter h, die das Steuerrad i auf dem in der Säule .k drehbar gelagerten Rohr l sichert, ist auf einem Vierkant der im Rohr l drehbar gelagerten Stange m ein durch eine Mutter ms gesicherter Arm n angeordnet, der mit dem Hebel h durch ein Scharnier o verbunden ist. Zwischen den Hebel h und den Arm n ist eine Feder P geschaltet, die auf den Hebel h hebend wirkt. Dieser Hebel trägt an einer Kröpfung k1 oberhalb des Handradkranzes w einen Zahn, der in eine der Zahnlücken v des Radkranzes w entgegen der Wirkung der Feder P eingelegt werden kann, um das Handrad i zu halten.
  • Wird unter Einwirkung des Oberannstumpfes durch den künstlichen Arm ein Druck auf den Hebel h ausgeübt, so tritt der an der Kröpfung des Hebels sitzende Zahn in eine der Lücken v des Handradkranzes ein, so daß also der einarmige Wagenführer mit seinem künstlichen Arm das Steuerrad i halten und den Kraftwagen lenken kann, wenn er seinen natürlichen Arm zum Schalten, Signalgeben und Bremsen benutzen muß.
  • Die Verbindung des künstlichen Armes mit dem Hebel h durch ein Kugelgelenk g ermöglicht die Bewegung des Handrades i innerhalb genügend großer Grenzen, um es dem einarmigen Kraftwagenführer zu ermöglichen, auszuweichen, Kurven zu nehmen und rückwärts zu fahren.
  • Die Vorrichtung kann an einen linken oder einen rechten künstlichen Arm angeschlossen werden. Bei künstlichem rechten Arm ist die Benutzung der Vorrichtung nur dann möglich, wenn sich Schaltung, Handbremse und Signalvorrichtung links vom Führersitz befinden.

Claims (3)

  1. PATENT-AI`TSPRÜCHE: i. Vorrichtung fürEinarmige zum Steuern von Kraftwagen, dadurch gekennzeichnet, da.ß der mit einer den Armstumpf aufnehmenden Hülle (a) verbundene künstliche Unterarm (c, d) durch ein Kugelgelenk (g) an einen auf der Steuersäule (k) lose drehbar angeordneten Arm (h) angeschlossen ist, der das ungehinderte Drehen des Steuerrades mit dem natürlichen Arm und das vorübergehende Feststellen desselben mit dem künstlichen Arm ermöglicht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kranz des Handrades (i) mit Einkerbungen (v) und der auf der Steuersäule (k) lose drehbar angeordnete Arm (h) mit einem ,Zahn versehen ist, mit welchem er entgegen der Wirkung einer Feder (P) in eine der Einkerbungen (v) eingelegt werden kann.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (h) durch ein Scharnier (o) mit einem unabhängig vom Steuerrad (i) um dessen Mittelachse drehbaren Arm (n) verbunden und zwischen beiden Armen (h, n) eine Feder (p) angeordnet ist. z1. Vorrichtung .nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der künstliche Unterarm aus zwei konischen Teilen (c, d) besteht, die durch einen Stift (f) verbunden °werden können.
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DE (1) DE336441C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE752511C (de) * 1942-10-17 1944-08-28 Handrad fuer Einhaender
EP1264951A2 (de) 2001-06-05 2002-12-11 Ryszard Gawerski Mechanisches Hebelschnappschloss

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE752511C (de) * 1942-10-17 1944-08-28 Handrad fuer Einhaender
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