DE333579C - Tiegeldruckpresse - Google Patents
TiegeldruckpresseInfo
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- DE333579C DE333579C DE1916333579D DE333579DD DE333579C DE 333579 C DE333579 C DE 333579C DE 1916333579 D DE1916333579 D DE 1916333579D DE 333579D D DE333579D D DE 333579DD DE 333579 C DE333579 C DE 333579C
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- crucible
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- oscillating
- printing press
- platen printing
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- Expired
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F1/00—Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Crystals, And After-Treatments Of Crystals (AREA)
Description
" DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 2. MÄRZ 1921.
REiCHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Rockstroh-Werke Akt-Ges. in Heidenau.
Tiegeldruckpresse. Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Juni 1916 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Tiegeldruckpressen mit schwingendem Tiegel, der vor
Beendigung seiner Druckgangbewegung in eine parallele Endbewegung übergeht. Es sind Tiegeldruckpressen bekannt, bei denen
die parallele Endbewegung dadurch erreicht wird, daß sich der Oberteil des Tiegels gegen
den Unterteil verschieben kann, wobei der Unterteil als Schwingkörper ausgebildet und
ίο auf einer ortsfest gelagerten Welle drehbar
ist. Bei diesen Pressen schwingt der Tiegel aus seiner Offenlage" um die ortsfeste Welle
unmittelbar in die Parallelstellung, d. h. soweit, bis ein an dem Schwingkörper ange-
'5 brachter Anschlag gegen einen Anschlag am Grundgestell stößt, worauf sich der Oberteil
(Tiegel) in Geradeführungen und unter Überwindung von Federdruck parallel zum Fundament
weiterbewegt. Nach erfolgtem Druck
ä0 geht der Tiegel unter Wirkung der Federn
wieder parallel so weit zurück, bis er an Anschläge des Schwingkörpers stößt, worauf sofort
die Schwingbewegung beginnt. Die Sicherung gegen vorzeitiges Verschieben von
!5 Ober- und Unterteil gegeneinander besorgen
die Federn. Diese Art von Tiegeldruckpressen hat Nachteile, die vor allem in dem
ruckweisen Arbeiten und dem zweimaligen Stoß beim plötzlichen Übergang der Schwing-
;o bewegung in die Parallelbewegung und umgekehrt
zu suchen sind. Durch diese Stöße kann sich unter Umständen sogar die Form
lockern und zusammenfallen. Die bewegbaren Teile unterliegen einer schnellen Abnutzung.
Vor allen Dingen aber muß die Geschwindigkeit der Presse eine mäßige sein; denn für
große Schnelligkeit ist bekanntlich ruhiger, stoßfreier Gang Vorbedingung. Diese Nachteile
sollen durch die den Gegenstand der Erfindung bildende Tiegeldruckpresse beseitigt
werden, deren Unterschied und Vorteile gegenüber den bekannten Pressen darin bestehen,
daß die zur Begrenzung der Schwing- und Parallelbewegung vorhandenen Anschläge und Federn gänzlich vermieden werden und
die Überleitung der Schwingbewegung in die Parallelbewegung und umgekehrt allmählich
erfolgt, was dadurch bewirkt wird, daß die Verschiebung von Ober- und Unterteil gegeneinander
auch während eines Teiles der Schwingbewegung fortgesetzt wird, so daß ein stoßfreier Übergang stattfinden muß.
Nach Beendigung der Verschiebung werden Ober- und Unterteil verriegelt, um eine gesicherte
Schwingbewegung zu erhalten.
Die der Erfindung entsprechende Tiegeldruckpresse ist in einem Ausführungsbeispiel
auf der Zeichnung dargestellt, und zwar in Fig. ι in Seitenansicht bei offenem Tiegel,
in
teilweisem Fig. 3 bei
Fig. 2 in Seitenansicht und
Schnitt nach der Linie A-B von
Druckstellung, in
Schnitt nach der Linie A-B von
Druckstellung, in
Fig. 3 in einer Vorderansicht von Fig. 2.
In den Lagern 2 des .Grundgestells 1 ruht
in bekannter Weise die Welle 3, um welche der Schwingkörper 4 mit dem Tiegel 5
schwingen kann. Der Tiegel 5 ist von seiner Schwingachse unabhängig auf dem Schwingkörper
4 in den Geradeführungen 6, 7, 8 auch noch verschiebbar gelagert und durch den auf
dem Bolzen 9 angeordneten und mit Gegen-
gewicht ίο versehenen Haken ii gegen vorzeitige
Verschiebung gesichert. Die Bewegung des Tiegels 5 erfolgt von den Kurbeln
12.durch Vermittelung der Pleuelstangen 13,
die an der Tiegel welle 14 angreifen. Am Tiegel 5 ist ein Bock 15 befestigt, der mit gabelförmigen,
aus einem bogenförmigen und einem geraden Teil bestehenden Führungen 16, 17 versehen ist, in welche eine am Grundgestelle
befestigte Rolle 18 eingreift. Befindet sich die Rolle 18 in dem geraden Teil der
Führungen 16, 17, so wird der Schwingkörper 4 mit seinen Geradeführungen 7 in zum
Fundament 1 senkrechter Lage gehalten. Zur Erzielung der Verschiebung des. Tiegels 5
gegenüber seinem Schwingkörper 4 während eines Teiles der Schwingbewegung, d. h. beim
tJbergang in die Parallelbewegung und umgekehrt, dienen die der Tiegelplatte zugekehrten
nach oben gebogenen Enden der Gabel 16, 17, in welche die Rolle 18 nach Verlassen
des geraden Teils eintreten muß. Die Gabel und Rolle können jedoch durch eine beliebige andere gleichwertige Einrichtung
ersetzt werden, sofern diese nur einen stoßfreien Übergang in die Parallelbewegung herbeiführt.
Bewegen sich die Kurbeln 12 aus ihrem rechten Totpunkt (Fig. 1) in der Richtung
des Pfeiles, so schwingt der Tiegel 5 samt dem Schwingkörper 4 um die Welle 3, bis die
Gabel 16, 17 die Rolle 18 erreicht. Jetzt stößt
der Haken 11 gegen einen Anschlag 20 und gibt die Nase 19 frei, so daß der Tiegel 5 nur
durch die Gabel 16, 17 geführt wird. Bei der Weiterbewegung der Kurbel 12 verschiebt
sich nun der Tiegel 5 auf seinen Geradführungen 6, 7, 8 unter gleichzeitiger Fortsetzung
seiner Schwingbewegung "so lange, bis die geraden Teile der Gabel 16, 17 die Rolle 18 erreichen,
wodurch die Schwingbewegung beendet wird und eine reine Parallelbewegung
zur Ausübung des Druckes erfolgt. Nach geschehenem Drucke entfernt sich der Tiegel 5
wieder parallel so lange, bis die Bogen der Gabel 16, 17 die Führung übernehmen und
der Schwingkörper zu schwingen beginnt. Ehe die Gabel 16, 17 die Rolle 18 verläßt, legt
sich der Haken 11 wieder über die Nase 19,
und der Tiegel ist für die weitere Schwing- 5c bewegung festgestellt.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche:i. Tiegeldruckpresse mit ortsfest gela- 5£ gerter Tiegelschwingwelle und verschiebbarem Tiegel, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Tiegel nicht nur während der Parallelbewegung, sondern auch während eines Teiles der Schwingbewegung auf 6c dem Schwingkörper verschieben kann, um einen stoßfreien Übergang aus der Parallelbewegung in die Schwingbewegung und umgekehrt zu erzielen.
- 2. Tiegeldruckpresse nach Anspruch 1, 6; dadurch gekennzeichnet, daß der Tiegel nach beendeter Verschiebung für die Dauer der Schwingbewegung auf dem Schwingkörper festgestellt wird.
- 3. Tiegeldruckpresse nach Anspruch 1 y. und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Tiegel gabelförmige Führungen (16, 17) vorgesehen sind, welche aus einem bogenförmigen und einem geraden Teile bestehen, die sich bei der Schwing- und Par- 7i allelbewegung des Tiegels an einer am Gestell befestigten Rolle (18) entlang bewegen und dadurch den stoßfreien Übergang der Schwingbewegung in die Parallelbewegung und umgekehrt veranlassen. 8<
- 4. Tiegeldruckpresse nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen mit Gegengewicht (10) versehenen, am Schwingkörper (4) angeordneten Haken (11), welcher eine Nase (19) des Tiegels (5) über- 8] greift und ■· dadurch diesen auf dem Schwingkörper feststellt, durch Anstoß gegen einen ortsfesten Anschlag (20) dagegen die Verbindung zwischen Tiegel (5) und Schwingkörper (4) löst.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE333579T | 1916-06-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE333579C true DE333579C (de) | 1921-03-02 |
Family
ID=6210752
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1916333579D Expired DE333579C (de) | 1916-06-30 | 1916-06-30 | Tiegeldruckpresse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE333579C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE932494C (de) * | 1953-02-18 | 1955-09-01 | Optima Fabrik Graphischer Masc | Tiegeldruckpresse mit Paralleldruck des Tiegels |
-
1916
- 1916-06-30 DE DE1916333579D patent/DE333579C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE932494C (de) * | 1953-02-18 | 1955-09-01 | Optima Fabrik Graphischer Masc | Tiegeldruckpresse mit Paralleldruck des Tiegels |
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