DE332140C - Kombinationsschalter, insbesondere fuer elektrische Schloesser - Google Patents

Kombinationsschalter, insbesondere fuer elektrische Schloesser

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DE332140C
DE332140C DE1919332140D DE332140DD DE332140C DE 332140 C DE332140 C DE 332140C DE 1919332140 D DE1919332140 D DE 1919332140D DE 332140D D DE332140D D DE 332140DD DE 332140 C DE332140 C DE 332140C
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contact
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    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C9/00Individual registration on entry or exit
    • G07C9/00174Electronically operated locks; Circuits therefor; Nonmechanical keys therefor, e.g. passive or active electrical keys or other data carriers without mechanical keys
    • G07C9/00658Electronically operated locks; Circuits therefor; Nonmechanical keys therefor, e.g. passive or active electrical keys or other data carriers without mechanical keys operated by passive electrical keys
    • G07C9/00666Electronically operated locks; Circuits therefor; Nonmechanical keys therefor, e.g. passive or active electrical keys or other data carriers without mechanical keys operated by passive electrical keys with dials

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Description

Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Kombinationsschalter, der insbesondere für elektrische Schlösser bestimmt ist und in der Weise ' arbeitet, daß durch die richtige Einstellung einer Anzahl Zeichenringe bestimmte Schaltungen vorgenommen werden können, die den Öffnungsstromkreis für das elektrische Schloß nacheinander schließen, während bei unrichtiger Einstellung sämtliche bereits vorher erfolgten-
ίο Schaltungen abgestellt werden.
Die Erfindung kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß sämtliche Kontakte und Kontaktfedern des Kombinationsschalters konzentrisch um einen gemeinschaftlichen Druckstift angeordnet sind, der gleichzeitig auch zur Einstellung der zum öffnen des Schlosses bestimmten Kombination gedreht werden kann. Der Schalter besitzt eine äußerst gedrängte Form und nimmt nur einen sehr geringen Raum
ao ein. Er besteht im wesentlichen aus einem Isolierring, der auf seinem äußeren Umfange die für das Zustandekommen des Stromschlusses auszuwählenden Kontakte und in seinem Innenraum den eigentlichen 'Schalter aufnimmt.
as Der mittlere Druckstift ist bei einer Ausführungsform der Erfindung mit dem Innenschalter kuppelbar verbunden und läßt sich durch einfaches Herausziehen vollständig und ohne weiteres entfernen.
Die zur Stromführung dienenden Kontaktringe umschließen den äußeren Umfang des ringförmigen Isolierkörpers und weisen die Kombinationszeichen derart nebeneinander auf, daß die gesamte Kombination durch eine Schau-Öffnung hindurch ohne weiteres ablesbar ist.
Die Außenkontakte des Isolationsringes nehmen in sich noch besondere bewegliche Kontakte auf, welche bei entsprechender Einstellung einen zweiten Stromkreis schließen, um die bereits eingestellten Schaltungen bei Benutzung eines falschen Zeichens in die Nullage zurückzuführen. Diese besonderen Kontakte bestehen zweckmäßig aus Winkelhebeln, welche in U-Schienen des Isolationskörpers ausschwingbar gelagert sind und je nach Einstellung der Kornbinationsringe die beiden voneinander unabhängigen Stromkreise zu schließen vermögen.
Auf beiliegender Zeichnung ist der Kombinationsschalter in Verbindung mit einem elektrisch zu öffnenden Schloß dargestellt, und zwar bedeutet
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch ein solches mit dem Schalter versehenes Schloß, wobei der Schalter nach Herausnahme des Stiftes in Ansicht gezeigt wird, -
Fig. 2 eine Stirnansicht von Fig. 1, teilweise abgebrochen, um Innenteile sichtbar zu machen,
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch den Kombinationsschalter mit den einzelnen Schaltorganen in vergrößertem Maßstabe,
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie A-A der Fig. 3,
Fig. 5 einen der Fig. 1 entsprechenden Schnitt mit den in der Verschlußlage befindlichen Teilen des Schlosses,
Fig. 6 einen gleichen Schnitt bei geöffnetem Schloß,
Fig. 7 eine besondere Darstellung der zur Verwendung kommenden Elektromagnete mit den von ihnen überwachten Schaltorganen, Fig. 8 eine Stirnansicht von Fig. 7,
Fig. 9 eine Unteransicht von Fig. y,
Fig. ίο ein Schaltungsschema zur Verfolgung der Stromläufe,
Fig. Ii eine schaubildliche Darstellung des Isolationsringes mit den zur Verwendung kommenden U-Schienen und Zeichenringen,
Fig. 12 eine Sonderdarstellung der zur Einstellung der Schaltungen nach der gewählten Kombination dienenden Deckscheibe mit Vorsprung und Kontaktfeder von innen gesehen, Fig. 13 eine der Fig. 9 entsprechende Darstellung mit einer Hilfseinrichtung zum Zurückschalten der bereits eingestellten Teile der Gesamteinrichtung.
Der Kombinationsschalter besitzt in der dargestellten Ausführungsform (Fig. 3 und 4) aus leitendem Material hergestellte Kombinationsringe i, z, 3, 4, die auf ihrem Umfange mit je einer gleichen Zahl Kombinationszeichen, z. B. den Ziffern u sowie 1 bis 9 versehen sind, und von denen jeder auf seiner Innenseite einen Federkontakt 5 trägt. Die Kombinationsringe, die untereinander durch Scheiben aus Isolationsmaterial getrennt werden, sind auf einem feststehenden Isolationskörper 7 drehbar gelagert.
In dem äußeren Umfange des Isolationskörpers 7 sind eine der Anzahl der Kombinationszeichen entsprechende Menge, bei der beschriebenen Ausführungsform also zehn Stück, U-förmiger Metallschienen 6 so eingelassen, daß eine leitende Verbindung mit den Kombinationsringen nur durch die Federkontakte 5 hergestellt werden kann. Die Federkontakte 5 stellen gleichzeitig bei jeder neuen Kombinations wahl die Lage der Kombinationsringe 1, 2, 3, 4 auf dem Isolationskörper fest. Das in der Schauöffnung 13 (Fig. 3} erscheinende Kombinationszeichen ist alsdann mit der entsprechenden Kontaktschiene 6 des Is'olationsringes leitend verbunden. Jede Metallschiene 6 trägt in ihrem Innern einen beweglichen Kontakt 8 in Winkelform, dessen kürzerer Hebelarm gewöhnlich sich gegen einen Ringkontakt 35 legt, aber durch das Einschnappen des Kontaktstiftes 5 von diesem Ring abgehoben wird und hier einen Stromübergang nach diesem verhindert.
Das Innere des Isolationskörpers 7 umschließt eine verstellbare, halbkreisförmig gebogene Kontaktfeder 9, welche an ihrem einen Ende mit einem Ansatz 10 versehen ist, der durch einen einsteckbaren Druckstift 11 gedreht werden ; kann. Um die Kontaktfeder 9 durch den ; Druckstift 11 sicher mitzunehmen, erhält dieser eine entsprechende Aussparung, in welche der ■ Ansatz 10 der Kontaktfeder 9 leicht lösbar ein-
springt. ;
Der Druckstift 11 nimmt ferner die vor dem .
Kombinationsschalter befindliche Zeichenscheibe j 12 mit, die die Kontaktfeder 9 trägt und mit !
ihrer Muffe I2a den Druckstift 11 umschließt.
Die Scheibe 12 weist die gleiche Zahl Kombinationszeichen wie jeder Kombinationsring auf, ,
d. h. auf ihrer Vorderseite die Ziffer 0 sowie 1 bis 9* welche durch die Schauöffnung 13 (Fig. 3) hindurch sichtbar sind.
Die Wirkungsweise des Kombinationsschalters ist folgende:
Die gewünschte Kombination wird durch Drehen der verschiedenen Zeichenringe auf dem Isolationskörper 7 festgelegt, weil die Federkontakte 5 eine leitende Verbindung durch Einspringen in die Kontaktschienen 6 herstellen, die mit dem in der Schauöffnung erscheinenden Zeichen korrespondieren. Die Kontakte 5 heben zugleich die in diesen Schienen gelagerten beweglichen Kontakte 8 von dem Ringkontakt 35- ab. Bei Benutzung des Kombinationsschalters zum Schließen eines Stromkreises für das Öffnen einer Tür wird sodann wie folgt verfahren:
Der Druckstift 11 wird zunächst so weit gedreht, bis in der Schauöffnung 13 (Fig. 3) der Rosette 13' die erste Stelle der gewählten Kombination sichtbar wird. In diesem Augenblick ist die^ Kontaktfeder 9 auf diejenige Schiene 6' des Isolationsringes gelangt, in die der federnde Kontakt 5 eingeschnappt ist. Wird alsdann der Stift 11 nach einwärts gedruckt, so daß er bzw. die mit ihm gekuppelte Muffe I2a unter Überwindung einer Schraubenfeder 12* mit der Blattfeder 14 in Kontakt tritt, so wird dadurch go ein Strom in einen beigeordneten elektrischen Schaltapparat geschickt, der aus dem Magnet oder Solenoid 15 sowie dem Anker 16 (Fig. 1) besteht. Der letztere bewegt durch eine Schaltklinke 16' (Fig. 7) das Schaltrad 17 um einen Zahn 18 weiter. Das Schaltrad 17 trägt den Kontakthebel 19, der durch Drehung des Rades 17 auf den nächstfolgenden Zeichenring 2 übergeht. An einer Rückbewegung wird er durch eine Sperrklinke 22 (Fig. 9) verhindert, die an dem Anker 20' eines zweiten Elektromagneten 21 vorhanden ist.
Der Strom nimmt dabei folgenden Weg: Von der Anschlußklemme 24 über Magnet 15, Kontakthebel 19, Zeichenring 1, dann weiter über Kontakt 5 und 6, Kontaktfeder 9, die Muffe i2a ■ (Fig. 3) und über Kontaktfeder 14 zur Anschlußklemme 26 (Fig. 10).
Auf gleiche Weise wird durch Drehen der Muffe I2a mit Zeichenscheibe 12 auch die gewählte Kombination der zweiten Zahlenstelle eingestellt und durch abermaliges Drücken des Stiftes 11 das Schaltrad 17 (Fig. 7 und 9) um einen weiteren Zahn fortbewegt, so daß der Kontakthebel 19 auf den nächsten Ziffernring 3 übergeht und dadurch die Verbindung für das dritte Kombinationszeichen herstellt.
Der gleiche Vorgang erfolgt beim weiteren Einstellen der dritten und vierten Stelle der gewählten Kombination.
Hat auf diese Weise das Einstellen aller vier Stellen der gewählten Kombination stattgefun-
den und ist das Schaltrad 17 um vier Zähne vorgerückt, so bewegt der an dem Schaltrad 17 (Fig. 9 und 13) befindliche Nocken 23 (Fig. 10) den Anker 20 um die Hälfte seines Hubes und nähert ihn mechanisch dem Sicherheitsmagneten 2i. Der Pol dieses Sicherheitsmagneten wirkt auf zwei Anker ein, nämlich mit seiner Stirnfläche auf den Anker 20 (Fig. 10) und mit seiner Seitenfläche auf den Ankerhebel 20' (Fig. 9), der die Sperrklinke 22 bei seinem Anziehen aus dem Schaltrad 17 herauszieht, so daß dieses mit dem Schalthebel 19 unter Einwirkung der Feder 36 in die Null- oder Anfangslage zurückkehrt.
Durch die erwähnte Bewegung des Ankers 20 wird der Kontakt 25 (Fig. 10) wirksam und folgender Stromkreis geschlossen:
Von der Anschlußklemme 24 über Magnet 21, Anker 20, Kontakt 25 direkt zurück zur Anschlußklemme 26.
Der Elektromagnet 21 wird dadurch erregt und zieht den Anker 20 mit Nase 27 an.
Hierdurch wird bei der dargestellten Ausführungsform der Auslösehebel 28 (Fig. 1) für die Spannfeder 29' freigegeben, so daß der Hebel 28 vermittels eines Stiftes 29 den Schloßriegel 30 zurückzieht, -=also das Schloß öffnet.* Beim erwähnten mechanischen Näherbringen des Ankers 20 an den Elektromagneten 21 wird die Nase 27 schon teilweise von der Spitze des Hebels 28 abgezogen, so daß nur noch eine ganz kleine Bewegung der Nase 27 genügt, um die Feder 29' zur Wirkung kommen zu lassen.
Beim Zuschlagen der Tür drückt der Spannstift 31 gegen die Stirnseite des Türrahmens oder des anderen Türflügels und wird dadurch unter Spannung der Feder 29' in die aus Fig. 5 ersichtliche Lage übergeführt.
Der Vorgang beim Drücken eines falschen Kombinationszeichens stellt den Kombinationsschalter sofort in seine Anfangsstellung zurück, so daß selbst vorher richtig gedrückte Zeichen ebenfalls vollständig in ihrer Wirkung ausgeschaltet sind. Wird der Stift ir bei einer falschen Einstellung nach einwärts gedrückt, so kommt folgender Stromverlauf zustande: Von Klemme 24 über Magnet 21 durch Ringkontakt 35, Winkelhebel 8, Kontakt 5, Feder 9, Stift 11, Feder 14 zu Klemme 26. Der erregte Magnet 21 zieht sofort den Anker 20' an, der die Sperrklinke 22 aus dem Sperrad 17 entfernt, während der mechanisch noch nicht genäherte Anker 20 in Ruhe bleibt. Dadurch wird unter Einfluß der Feder 36 der Hebel 19 wieder in die Nullage zurückgeführt.
Um den hier auftretenden Stromimpuls zu einem kurzen zu gestalten, kann man das Schaltrad 17 als Unterbrecher benutzen, indem· man die Verbindungsleitung zwischen 21 und 35 trennt und mit zwei Schleiffedern 50, 51 auf 17 anliegen läßt, während Schleiffeder 19, durch isoliert, am Rade 17 befestigt ist. Bei der Anfangsstellung des Schleifhebels 19 liegt die Schleiffeder 51 der Verbindungsleitung 35, 21 auf einem Isolationsstück 53, so daß keine leitende Verbindung zwischen 35 und 21 besteht.

Claims (6)

-Ansprüche:
1. Kombinationsschalter, insbesondere für elektrische Schlösser, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Kontakte und Kontaktfedern konzentrisch um einen gemeinschaftlichen Druckstift angeordnet sind, welcher gleichzeitig zum Einstellen der für die öffnung des Schlosses maßgebenden Kombination gedreht werden kann.
2. Kombinationsschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Isolierring auf seinem äußeren Umfange die für das Zustandekommen des Stromschlusses auszuwählenden Kontakte besitzt, während sein Innenraum den eigentlichen 'Schalter aufnimmt.
3. Kombinationsschalter nach Anspruch.2, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Druckstift mit dem Innenschalter kuppelbar ist und durch einfaches Herausziehen vollständig entfernt werden kann.
4. Kombinationsschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gleichzeitig zur Stromführung dienenden Kontaktringe den äußeren Umfang des ringförmigen Isolierkörpers umschließen.
5. Kombinationsschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenkontakte des Isolationsringes in sich besondere bewegliche Kontakte aufnehmen, welche bei Einstellung einer unrichtigen Kombination einen zweiten Stromkreis schließen, durch den die bereits eingestellten Schaltungen wieder aufgehoben werden.
6. Kombinationsschalter nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenkontakte des Isolationskörpers aus U-Schienen bestehen, welche im Innern ausschwingbare Winkelhebel in sich aufnehmen, die je nach Einstellung der Kombinationsringe den einen oder anderen der beiden no voneinander unabhängigen Stromkreise zu schließen vermögen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1919332140D 1919-04-23 1919-04-23 Kombinationsschalter, insbesondere fuer elektrische Schloesser Expired DE332140C (de)

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