DE283779C - - Google Patents

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DE283779C
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVs 283779 KLASSE 43 a. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. September 1913 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung an Registriermaschinen für Zählkarten, welche gestattet, die bei der Maschine vorhandenen Zählwerke, welche beim normalen Betriebe der Maschine selbsttätig durch die Zählpunkte der zu registrierenden Zählkarten fortgeschaltet werden, für die Registrierung von Größen nutzbar zu machen, welche von Hand an einem besonderen Einstellmechanismus angezeigt werden. Die neue Einrichtung gestattet also insbesondere durch Verbindung der selbsttätigen Kartenregistriermaschine mit einem Tasten me chanismus unter Vermittlung eines entsprechenden Kraftanschlusses des letzteren an die Registriermaschine Registrierungen vorzunehmen, zu welchen sonst eine vollkommene Registriermaschine mit besonderen Zählwerken erforderlich wäre. Es werden also die Zählwerke der Kartenregistriermaschine nutzbar gemacht zur Schaffung einer gewöhnlichen Addiermaschine, ohne daß es für die Schaffung der letzteren der Ausrüstung der Registriermaschine mit besonderen Zählwerken bedürfte. Die sich auf diese Weise ergebende handbetätigte Addiermaschine besitzt dabei gegenüber sonst üblichen handbetätigten Addiermaschinen den Vorteil einer rascheren Arbeitsweise, da die Zählwerke in diesem Falle durch den für die Kartenregistriermaschine vorgesehenen selbsttätigen Antrieb in Wirksamkeit gesetzt werden und die von Hand zu betätigende Tastatur nur die Steuerung dieses Zählwerksantriebes zu vermitteln hat.
Die Erfindung ist auf den Zeichnungen an dem Beispiel einer elektrischen Kartenregistriermaschine veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι schematisch eine an sich bekannte Kartenregistriermaschine in Verbindung mit einer Tastatur, welche die Fortschaltung der Zählwerke der Maschine unabhängig von dem Durchgange von Zählkarten durch die Maschine ermöglicht.
Fig. 2 und 3 zeigen in Seitenansicht und im Achsialschnitt die mit der Registriermaschine verbundene elektrische Schaltvorrichtung, durch deren Vermittlung die Tastatur die Zählwerke der Kartenregistriermaschine steuert.
Fig. 4 ist eine vordere Ansicht der Tastatur des Tastenmechanismus, durch den die Zählwerke der Registriermaschine von Hand fortgeschaltet werden sollen.
Fig. 5 ist ein Querschnitt durch den in Fig. 4 dargestellten Tastenmechanismus, und
Fig. 6 eine obere Aufsicht auf denselben.
Die Kartenregistriermaschine besitzt in bekannter Weise eine nach der Zeichnung durch eine Batterie 1 gedrehte Antriebswelle 2 für den Kartentransport, mit dem sich eine Nockenwelle 3 zur Steuerung eines für jeden Arbeitsgang besonders einzurückenden und bei Beendigung des Arbeitsganges wieder auszurückenden Hauptkontaktes und die Zählwerkswelle 4 synchron bewegen. In den Stromkreis der Batterie 1 sind in bekannter Weise Relais 5 und Einrückmagnete 6 für die Zählwerke 7 eingeschaltet. Die Wirkungsweise dieser im vorstehenden nach ihren Hairptelenienten erläuterten Kartenregistriermaschine ist allgemein bekannt, weshalb dieselbe hier nicht näher beschrieben zu werden braucht. Es mag nur erwähnt werden, daß durch den. Vorbeigang der Zählkarten 8 an Kontaktbürsten 9 die Zähl-
werke 7 so beeinflußt werden, daß sie um Beträge fortgeschaltet werden, welche der Lage der Zählpunkte 10 auf den Zählkarten 8 entsprechen.
Die Zählwerke 7 sollen nun der Erfindung gemäß in gleicher Weise wie durch die Zählkarten auch durch Tastaturen 11 in Wirksamkeit gesetzt werden können, und zwar derart, daß jedes Zählwerk beim Anschlagen einer Taste der ihm zugeordneten Tastatur um den Betrag fortgeschaltet wird, den die angeschlagene Taste angibt. Die Zeichnung in Fig. 1 läßt nur eine einzige Tastenreihe sehen, während drei getrennte Zählräder 7 entsprechend drei selbständigen Zählwerken vorgesehen sind. Für jedes dieser drei Zählwerke würde eine besondere Tastenreihe vorzusehen sein. Der Anschluß der Tastatur 11 an die Stromleitungen der Registriermaschine erfolgt durch die Leitungsabschnitte
ao 12, 13, 14. Der Leitungsabschnitt 12 endigt in eine Schiene 15, welche von den Schäften der Tasten 11 durchsetzt wird. Der Leitungsabschnitt 13 endigt in eine Kontaktschiene 16, welche einem beweglichen Stromschlußstück 17 Strom zuführt, welches sychron mit der. Antriebswelle 2 und der Nockenwelle 3 bewegt wird. Die Zeichnung veranschaulicht schematisch einen Antrieb für das Stromschlußstück 17, bestehend aus einer Kurbelscheibe 18, welche einer das Stromschlußstück 17 tragenden Stange 19 eine hin und her gehende Bewegung erteilt. Der Leitungsabschnitt 14 ist unter Zwischenschaltung eines Widerstandes 20 an eine Schiene 21 angeschlossen, welche beim Niederdrücken der Tasten 11 in leitende Verbindung mit den Tastenschäften gelangt. In den Leitungszweig 14, 21 ist ein Elektromagnet 22 mit Anker 23 eingeschaltet. Der Anker 23 dient dazu, in seiner Nahestellung zum Elektromagneten 22 die Tasten 11 zu sperren, so daß sie bei dieser Stellung des Ankers nicht bewegt werden können. Eine Einrichtung, wie dieses bewerkstelligt werden kann, wird unter Bezugnahme auf die Fig. 2 bis 6 näher erläutert werden.
24 sind Kontaktstücke, welche in leitende Verbindung mit dem beweglichen Stromschlußstück 17 zu treten vermögen, wenn dasselbe bei der Bewegung der Stange 19 in der einen Bewegungsrichtung an ihnen vorbeigeht, und von denen jedes mit einem Tastenschaft 11 Kontakt zu machen vermag.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung bei Ausschaltung der Steuerung durch die Zählkarten 8, sei es durch Entfernung der Bürsten 9 aus ihrer Arbeitsstellung, sei es durch Unterbrechung des die Bürsten enthaltenden Stromkreisabschnittes, und bei Einschaltung der elektrischen Anschlüsse zwischen der Registriermaschine und der Tastatur ist wie folgt:
Angenommen, es wird eine Taste 11 angeschlagen. Hierdurch wird ein Kontakt zwischen dem Tastenschaft und der Schiene 21 bewirkt. Die Folge dieses Kontaktes ist, sofern der durch die Nockenwelle gesteuerte Hauptkontakt geschlossen ist, daß ein Strom durch die Wicklung des Elektromagneten 22 hindurchgeht, da die mit dem Tastenschaft leitend verbundene Schiene 15 durch das Leitungsstück 12 mit dem einen Pol der Batterie ι und die Schiene 21 über den Magneten
22 durch den Widerstand 20 und die Leitung 14 mit dem anderen Pol der Batterie 1 verbunden ist. Es wird also bei jedesmaligem Anschlagen einer Taste 11 der Anker 23 angezogen und dadurch die Tasten 11 so lange gesperrt, bis der Anker 23 die Tasten wieder freigibt. Außer mit der Schiene 21 macht der Schaft der angedrückten Taste auch mit einem Kontaktstück 24 Kontakt. Dieser Kontakt bleibt so lange wirkungslos, bis das Stromschlußstück 17 in Berührung mit dem betreffenden Kontaktstück 24 tritt. Sobald dieses infolge der dem Stromschlußstück 17 durch die dasselbe tragende Stange 19 erteilten Bewegung geschieht, erfolgt eine direkte Strom-Verbindung zwischen1 der gedrückten Taste 11, dem Stromschlußstück 17 und der Köntaktschiene 21. Infolgedessen geht durch die Wicklung des Elektromagneten 22 weniger' Strom hindurch, und zwar so wenig, daß der Anker
23 losgelassen wird. Außerdem kommt eine Stromverbindung mit dem an die Leitung 14 angeschlossenen Pol der Batterie zustande auf dem Wege von der Kontaktschiene 21 über den Leitungsabschnitt 13, die Wicklung des Relaiselektromagneten 5, den Zählwerkseinrückelektromagneten 6 und den daran angeschlossenen Leitungsabschnitt. Es erfolgt also in dem Augenblick, in welchem das bewegliche Stromschlußstück 17 an dem in Beruhrung mit der gedrückten Taste stehenden Kontaktstück 24 vorbeigeht, eine Einrückung des zugehörigen Zählwerkes, welches somit so lange fortgeschaltet wird, bis die Nockenwelle 3 den von ihr gesteuerten Hauptkontakt unterbricht. Es ergibt sich, daß bei jedesmaligem Anschlagen einer Taste das dieser Taste zugeordnete Zählwerk in der gleichen Weise gesteuert wird, wie es beim Durchgang einer Zählkarte durch die Kartenregistriermaschine selbst geschieht, und daß somit der eingangs angegebene Erfindungszweck der Schaffung einer Addiermaschine unter Benutzung der Zählwerke der Registriermaschine und unter bloßer Hinzufügung einer Tastatur und eines entsprechenden Steuerungsmechanismus erreicht wird. .
Anstatt die dauernd mit sämtlichen Tastenschäften 11 in metallischer Berührung stehende Schiene 15 direkt mit dem einen Pol der Batterie zu verbinden und die Verbindung der Schiene 16 mit dem anderen Pol durch einen Leiter zu bewirken, in welchen ein Relais 5
und ein Zählwerkseinrückelektromagnet 6 eingeschaltet sind, könnte man umgekehrt auch die Schiene 16 direkt durch den Leiter 12 mit dem einen Batteriepol und die Schiene 15 durch einen Leiter 13 mit dem das Relais 5 und. den Zählwerkseinrückelektromagneten 6 enthaltenden Stromzweig verbinden. Diese Anordnung bietet bei Vorhandensein einer Mehrzahl von Tastaturen den Vorteil, daß man mit einem einzigen Einstellorgan 17 und einer demselben zugeordneten Schiene 16 oder einem entsprechenden Leitungsstück auskommen könnte. Es ist nur dafür zu sorgen, daß die die Elektromagnete 22 erregenden Stromkreise passend geführt werden, um ein ordnungsgemäßes Funktionieren der Tastensperranker 23 herbeizuführen.
Bei der praktischen Ausführung empfiehlt es sich, an. Stelle eines hin und her gehenden Einrückorgans 17 einen drehbaren Einschalter zu verwenden und demgemäß auch die den einzelnen Tasten zugeordneten Kontaktstücke im Kreise anzuordnen. Eine derartige Anordnung mit kreisförmigem Kommutator ist in den Fig. 2 bis 6 dargestellt.
Das bewegliche Stromschlußstück ist mit 17" bezeichnet. Dasselbe sitzt an einem drehbaren Tragkörper 25, welcher isoliert auf eine Welle
26 aufgesetzt ist, die sich synchron mit der Nockenwelle 3 bewegt. Die in einem Kreisbogen angeordneten, den verschiedenen Tasten ιιλ zugeordneten Kontaktstücke des Kommutators sind mit 24s bezeichnet. Für jede Tastatur ist ein besonderer Kommutatorring vorgesehen, dessen Kontaktstücke 24" in metallische Berührung mit den Tastenschäften zu gelangen vermögen. 27 ist ein seitlich von den Kommutatorkontakten 24* angeordneter und gegen die Kontakte isolierter Metallring, weleher in dauernder Berührung mit der Bürste τηα steht und mit dem Leitungsstück 13 der: schematischen Fig. 1 verbunden ist. Bei der Drehung der Bürste 17" überbrückt demnach diese Bürste nacheinander den isolierenden Zwischenraum zwischen dem an den Leiter 13 der schematischen Fig. 1 angeschlossenen Ring
27 und den einzelnen Kommutatorkontakten 24a, so daß wiederum, ebenso wie bei der schematischen Anordnung nach Fig. 1, ein Stromschluß zustande kommt, sobald eine Taste gedrückt ist, welcher die Einrückung des Zählwerksantriebes bewirkt, wodurch das der betreffenden Tastatur zugeordnete Zählwerk entsprechend dem Wert der gedrückten Taste fortgeschaltet wird.
Die Schäfte der Tasten nfl stehen in dauernder metallischer Verbindung mit einer Metallplatte 28, welche der Schiene 15 der schematischen Fig. ι entspricht. Jeder Tastenreihe ist eine metallische Schiene 29'; 29" zugeordnet, welche Schienen der Schiene 21 der Fig. 1 entsprechen und durch einen entsprechenden Leiter (14 mit Widerstand 20) mit dem einen Batteriepol verbunden sind. An jedem Tastenschaft sitzt ein Vorsprung 30, welcher in Berührung mit der Schiene 29 zu gelangen vermag, sobald die zugeordnete Taste gedrückt wird. Mit 22'1 sind die beiden den Tastaturen zugeordneten Elektromagnete bezeichnet, deren Wicklungen in der Stromverbindung zwischen den Schienen 29', 29" und dem einen Batteriepol liegen. Jedem dieser Elektromagnete ist ein Anker 23" zugeordnet, welcher um einen Zapfen 31 drehbar ist und an seinem freien Ende einen hakenförmigen Vorsprung 32 besitzt. Dieser hakenförmige Vorsprung befindet sich, solange der Anker nicht durch den Elektromagneten angezogen ist, außerhalb der Bewegungsbahn des Vorsprunges 30. Wird dagegen der Anker angezogen, so tritt der Vorsprung 32 unter die Vorsprünge 30 der nicht gedrückten Tasten der zugeordneten Tastenreihe und über den Vorsprung 30 der gedrückten Taste. Da beim jedesmaligen Drücken einer Taste durch den Kontakt des Vorsprunges 30 derselben· mit einer Schiene 29 ein Elektromagnet 22 erregt und demgemäß der zugeordnete Anker 23 angezogen wird, tritt bei jedesmaligem Drücken einer Taste eine Sperrung sämtlicher Tasten der Tastatur durch den Vorsprung 32 des Ankers 23 ein. Diese Sperrung bleibt so lange bestehen, bis der Anker 23 vom Elektromagneten 22 losgelassen ist. Mit 33 ist ein Block aus Isoliermaterial bezeichnet, welcher mit Bohrungen 34 versehen ist, in die die Tasten-Schäfte hineinragen. In den Bohrungen 34 befindet sich Quecksilber 35, in welches von unten her die Spitzen von Schrauben 36 hineinragen. Die Köpfe dieser Schrauben 36 sind mit den Kontäktstücken 24s des Kommutators verbunden. Beim Anschlagen einer Taste na dringt das Ende ihres Schaftes in die Quecksilberfüllung 35 ein und bewirkt auf diese Weise eine Stromverbindung nach dem Kommutatorkontaktstück hin. Diese Stromverbindung entspricht dem Kontakt des Schaftes einer gedrückten Taste 11 mit einem Kontaktstück 24 nach Fig. 1 der Zeichnung. Es vollziehen sich also bei der Drehung der Bürste τηα die gleichen Vorgänge, wie sie in Verbindung mit der schematischen Fig. ι näher erläutert worden sind, so daß es einer Erläuterung der Wirkungsweise der in Fig. 2 bis 6 dargestellten Ausführungsform der Vorrichtung im einzelnen nicht be- darf.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Kartenregistriermaschine mit durch die Zählkarten selbsttätig steuerbaren Zählwerken, dadurch gekennzeichnet, daß der
    Zählwerksantrieb außer durch . die selbsttätig wirkende Zählkartenschaltung wahlweise auch durch einen Handschaltungsmechanismus (ζ. Β. Tastatur) eingerückt werden kann.
  2. 2. Kartenregistriermaschine nach Anspruch ι mit elektrischer Schaltung des Zählwerksantriebes und im Schaltungsstromkreis vorgesehenem Relais und Schaltungselektromagneten, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche einstellbaren Elemente des Handschaltungsmechanismus (ζ. Β. Tastatur) dauernd mit dem einen Pol der die Relais und die Schaltelektromagnete speisenden Batterie verbunden sind und jedes an ein bestimmtes Segment eines Kommutators anschließbar ist, während ein bewegliches Einrückorgan dauernd mit dem anderen Pol der Batterie leitend verbunden ist und bei seiner Bewegung nacheinander Kontakt mit jedem Segment des Kommutators herstellt, so daß, je nachdem die eine oder andere Taste gedrückt ist, der das Relais und den Steuerelektromagneten enthaltende Stromkreis früher oder später bzw. für eine längere oder kürzere Dauer entsprechend einer längeren oder kürzeren Schaltungsperiode des Zählwerkes geschlossen wird.
  3. 3. Kartenregistriermaschine nach Ansprach I, dadurch gekennzeichnet, daß nach jedesmaligem Anschlagen einer Taste diese und die übrigen Tasten derselben Tastenreihe so lange gesperrt werden, bis das bewegliche Einrückorgan die der gedrückten Taste entsprechende, die Einrückung des Zählwerksantriebes vermittelnde Stellung erreicht hat.
  4. 4. Kartenregistriermaschine nach Anspruch i, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastensperrung durch einen Elektromagneten bewirkt wird, welcher seins Stromerregung durch Anschlagen irgendeiner Taste des Handschaltungsmechanismus erhält und dieselbe verliert, sobald der den Zählwerksantrieb einrückende Strom durch den Vorbeigang des beweglichen Einrückorgans an dem der jeweilig gedrückten Taste zugeordneten Kommutatorsegment geschlossen wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6627160B2 (en) 2000-03-20 2003-09-30 Brand Gmbh + Co. Kg Multiple channel pipetting device

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