DE339967C - Elektrischer Schaltapparat, insbesondere fuer Kombinationsschloesser - Google Patents

Elektrischer Schaltapparat, insbesondere fuer Kombinationsschloesser

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DE339967C
DE339967C DE1919339967D DE339967DD DE339967C DE 339967 C DE339967 C DE 339967C DE 1919339967 D DE1919339967 D DE 1919339967D DE 339967D D DE339967D D DE 339967DD DE 339967 C DE339967 C DE 339967C
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combination
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    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C9/00Individual registration on entry or exit
    • G07C9/00174Electronically operated locks; Circuits therefor; Nonmechanical keys therefor, e.g. passive or active electrical keys or other data carriers without mechanical keys
    • G07C9/00658Electronically operated locks; Circuits therefor; Nonmechanical keys therefor, e.g. passive or active electrical keys or other data carriers without mechanical keys operated by passive electrical keys
    • G07C9/00666Electronically operated locks; Circuits therefor; Nonmechanical keys therefor, e.g. passive or active electrical keys or other data carriers without mechanical keys operated by passive electrical keys with dials

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Description

Gegenstand der Erfindung ist ein elektrischer Schaltapparat, welcher insbesondere für elektrische Kombinationsschlösser bestimmt ist und mit einem Kombinationsschalter, d. h. einem System von Kontaktringen zusammenarbeitet, die nach einer bestimmten Kombination eingestellt werden müssen. Der Schaltapparat arbeitet mit zwei wechselseitig zu schließenden Stromkreisen. Der erstere derselben dient zur Steuerung eines auf den Kontaktringen gleitenden Schalthebels und wird bei richtiger Einstellung der Kontaktringe durch die aufeinanderfolgenden Schaltungen oder Stromimpulse zur endgültigen Schließung vorbereitet, durch welche die Riegel oder Fallensperrung des Schlosses ausgelöst wird. Der zweite wird dagegen bei unrichtiger Bedienung des Kombinationsschalters geschlossen, unterbricht dabei die durch das Schließen des ersten Strömkreises bereits eingeleitete Arbeit und führt den Schaltapparat selbst in die Ausgangsstellung zurück. In der' beiliegenden Zeichnung bedeutet:
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch ein mit dem Schaltapparat versehenes Kombinationsschloß, wobei der mit dem Schaltapparat zusammenarbeitende Kombinationsschalter nach Herausnahme des Einstellstif- .
tes für die Kontaktringe in Ansicht dargestellt ist,
Fig. 2 eine Stirnansicht von Fig. 1, teilweise abgebrochen, um Innenteile des Kombinationsschalters sichtbar zu machen,
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch den Kombinationsschalter mit seinen Schaltorganen in vergrößertem Maßstabe,
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie A-A der
Fig- 3,
Fig. 5 einen der Fig. 1 entsprechenden Schnitt mit den in der Verschlußlage befindlichen Teilen des Schlosses,
Fig. 6 einen gleichen Schnitt bei geöffnetem Schloß,
Fig. 7 eine besondere Darstellung der zur Verwendung kommenden Elektromagnete mit den von ihnen beeinflußten Schaltorganen,
Fig. 8 eine Stirnansicht von Fig. 7,
Fig. 9 eine Unteransicht von Fig. 7,
Fig. 10 ein Schaltungsschema zur Verfolgung der Stromläufe,
Fig. 11 eine schaubildliche Darstellung des Isolationsringes mit den zur Verwendung kommenden U-Schienen und Zeichenringen,
Fig. 12 eine Sonderdarstellung der zur Einstellung der Schaltungen nach der gewählten Kombination dienenden Deckscheibe mit Vorsprung und Kontaktfeder von innen gesehen.
Der mit dem Schaltapparat zusammenarbeitende Kombinationsschalter besitzt in der dargestellten Ausführungsform (Fig. 3 und 11) vier aus leitendem Material hergestellte Kombinationsringe 1, 2, 3, 4, die auf ihrem Umfang mit je einer gleichen Zahl Kombinationszeichen, z. B. den Ziffern ο sowie ι bis 9 versehen sind, und von
denen jeder auf seiner Innenseite einen Federkontakt 5 trägt. Die Kombinationsringe, die untereinander durch Scheiben aus Isolationsmaterial getrennt werden, sind auf einem feststehenden Isolationskörper 7 drehbar gelagert. In dem äußeren Umfang des Isolationskörpers 7 sind eine der Anzahl der Kombinationszeichen entsprechende Menge, bei der beschriebenen Ausführungsform also 10 Stück, U-förmiger Metallschienen 6 so eingelassen, daß eine leitende Verbindung mit den Kombinationsringen nur durch die Federkontakte 5 hergestellt werden kann. Die Federkontakte 5 stellen gleichzeitig bei jeder neuen Kombinationswahl die Lage der Kombinationsringe 1, 2, 3, 4 auf dem Isolationskörper fest. Das in der Schauöffnung 13 erscheinende Kombinationszeichen ist alsdann mit der entsprechenden Kontaktao schiene 6 des Isolationskörpers 7 leitend verbunden. Jede Metallschiene 6 trägt in ihrem Innern einen beweglichen Kontakt 8 in Winkelhebelform, dessen kürzerer Hebelarm gewöhnlich sich gegen einen Ringkontakt 35 legt, aber durch das Einschnappen des Kontaktstiftes S von diesem Ring abgehoben wird und hier einen Stromübergang nach diesem verhindert.
Das Innere des ■ Isolationskörpers 7 umschließt eine verstellbare, halbkreisförmig gebogene Kontaktfeder 9, welche an ihrem einen Ende mit einem Ansatz 10 versehen ist, der durch einen einsteckbaren Druckstift 11 gedreht werden kann. Um die Kontaktfeder 9 durch den Druckstift n sicher mitzunehmen, erhält dieser eine entsprechende Aussperrung, in welche der Ansatz 10 der Kontaktfeder 9 leicht lösbar einspringt.
Der Druckstift 11 nimmt ferner die vor dem Kombinationsschalter befindliche Zeichenscheibe 12 mit, die die Kontaktfeder 9 trägt und mit ihrer Muffe ΐ2α den Druckstift 11 umschließt. Die Scheibe 12 weist die gleich Zahl Kombinationszeichen wie jener Kombinationsring auf, d. h. auf ihrer Vorderseite die Ziffern ο sowie I bis 9, welche durch die Schauöffnung 13 (Fig. 3) hindurch sichtbar sind.
Die gewünschte Kombination wird durch Drehen der verschiedenen Zeichenringe auf dem Isolationskörper 7 festgelegt, wobei die Federkontakte 5 . eine leitende Verbindung durch Einspringen in die Kontaktschienen 6 herstellen, die mit dem in einer Schauöffnung (Fig. 2) des Schloßstulpes erscheinenden Zeichen korrespondieren. Die Kontakte 5 heben zugleich die in diesen Schienen ge-
. lagerten beweglichen Kontakte 8 von 'dem Ringkontakt 35 ab. Bei Benutzung des
Kombinationsschalters zum Schließen eines Stromkreises für das Öffnen eines Schlosses wird sodann wie folgt verfahren:
Der Druckstift 11 wird zunächst so weit gedreht, bis in der Schauöffnung 13 (Fig. 3) der Rosette 13' die erste Stelle der gewählten Kombination sichtbar wird. In diesem Augenblick ist die Kontaktfeder 9 auf diejenige Schiene 6 des Isolationskörpers 7 gelangt, in die d'er federnde Kontakt 5 eingeschnappt ist. Wird alsdann der Stift 11 nach einwärts gedrückt, so daß er. bzw. die mit ihm gekuppelte Muffe 120 unter Überwindung einer Schraubenfeder Ι2δ mit der Blattfeder 14 in Kontakt tritt, so wird dadurch ein Strom in den elektrischen Schaltapparat geschickt, der aus dem Magnet oder Solenoid 15 sowie dem Anker 16 (Fig. 1) besteht. Der letztere bewegt durch eine Schaltklinke i6' (Fig. 7) das Schaltrad 17 um einen Zahn 18 weiter. Das Schaltrad 17 trägt den Kontakthebel 19, der durch Drehung desRades 17 auf den nächstfolgenden Zeichenring 2 übergeht. An einer Rückbewegung wird er durch eine Sperrklinke 22 (Fig. 9) verhindert, die an dem Anker 20' eines zweiten Elektromagneten 21 vorhanden ist.
Der Strom nimmt dabei folgenden Weg: Von der Anschlußklemme 24 über Magnet 15, Kontakthebel 19, Zeichenring 1, dann weiter über Kontakt 5 und 6, Kontaktfeder 9, die Muffe I2a (Fig. 3) und über Kontaktfeder 14 zur Anschlußklemme 26 (Fig. 10).
Auf gleiche Weise wird durch Drehen der Muffe I2ffi mit Zeichenscheibe 12 auch die gewählte Kombination der zweiten Zahlenstelle eingestellt und durch abermaliges Drücken des Stiftes n das Schaltrad 17 (Fig. 7 unä 9) um einen weiteren Zahn fortbewegt, so daß der Kontakthebel 19 auf den nächsten Ziffernring 3 übergeht und dadurch die Verbindung für das dritte Kombinationszeichen herstellt. Der gleiche Vorgang erfolgt beim weiteren Einstellen der dritten und vierten Stelle der gewählten Kombination.
Hat auf diese Weise das Einstellen aller vier Stellen der gewählten Komb-inatiön stattgefunden und ist dasi Schaltrad 17 um vier Zähne vorgerückt, eo bewegt der an dem Schaltrad 17 (Fig. 9) befindliche Nocken 23 fFig. 10) den Anker 20 um die Hälfte seines Hubes und nähert ihn mechanisch dem Sicherheitsmagneten 21. Der Pol dieses Sicherheitsmagneten wirkt auf zwei Anker ein, nämlich mit seiner Stirnfläche auf den Anker 20 (Fig. 10) und mit seiner Seitenfläche auf den Ankerhebel 20' (Fig. 9), der die Sperrklinke :2 bei seinem Anziehen aus dem Schaltrad 17 herauszieht, so daß dieses mit dem Schalthebel 19 unter Einwirkung der Feder 36 in die Null- oder Anfangslage zurückkehrt. Durch die erwähnte Bewegung des Ankers
20 wird der Kontakt 25 (Fig. 10) wirksam und folgender Stromkreis geschlossen:
Von Anschlußklemme 24 über Magnet 21, Anker 20, Kontakt 25 direkt zurück zur Anschlußklemme 26.
Der Elektromagnet 21 wird1 dadurch erregt und zieht den Anker 20 mit Nase 27 an. Hierdurch wird bei der dargestellten Ausführungsform der Auslösehebel 28 (Fig. 1) für die Spannfeder 29' freigegeben, so daß der Hebel 28 vermittels eines Stiftes 29 den Schloßriegel 30 zurückzieht, also das Schloß öffnet. Beim erwähnten mechanischen Näherbringen d'es Ankers 20 an den Elektromagnet 21 wird die Nase 27 schon teilweise von der Spitze des Hebels 28 abgezogen, so daß nur noch eine ganz kleine Bewegung der Nase 27 genügt, um die Feder 29' zur Wirkung kommen zu lassen.
Beim Zuschlagen der Tür drückt der Spannstift 31 gegen die Stirnseite des Türrahmens oder des anderen Türflügels tmd wird dadurch unter Spannung der Feder 29' in die aus Fig. 5 ersichtliche Lage übergeführt.
Der Vorgang beim Drücken eines falschen Kombinationszeichens stellt den Kantakthebel 19 des Kombinationsschalters sofort in seine Anfangsstellung zurück, so daß selbst vorher richtig gedruckte Zeichen ebenfalls vollständig in ihrer Wirkung ausgeschaltet sind. Wird der Stift 11 bei einer falschen Einstellung nach einwärts gedruckt, so kommt folgender Stromverlauf zustande: Von Klemme 24 über Magnet 21 durch Ringkontakt 35, Winkelhebel 8, Kontakts, Feder 9, Stift 11, Feder 14 zu Klemme 26. Der erregte Magnet 21 zieht sofort den Anker 20' an, der die Sperrklinke 22 aus dem Sperrad 17 entfernt, während der mechanisch noch nicht genäherte Anker 20 in Ruhe bleibt. Dadurch wird unter Einfluß der Feder 36 der Hebel 19 wieder in die Nullage zurückgeführt. Der Schaltapparat kann auch für andere Zwecke, wie für die Einschaltung elektrischer Lampen und Maschinen, verwertet werden.

Claims (6)

  1. Patent-Ansprüche :
    i. Elektrischer Schaltapparat, insbesondere für elektrische Kombinationsschlösser, gekennzeichnet durch zwei wechselseitig zu schließende Stromkreise, von denen der erstere zur Steuerung eines Schalthebels (19) bestimmt ist und bei richtiger Einstellung des mit ihm zusammenwirkenden Kombinationsschalters durch aufeinanderfolgende oder schrittweise Schaltungen oder Stromimpulse zur endgültigen Schließung vorbereitet wird, während bei unrichtiger Einstellung des Kombinationsschalters der zweite Stromkreis geschlossen wird, der die durch Schließen des ersten Stromkreises verrichtete Arbeit unterbricht und den •Schaltappafat selbst in die Ausgangsstellung zurückführt.
  2. 2. Schaltapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in ihm zwei Magnete (15 und 21) enthalten sind, von denen der eine (15) die schrittweise Schaltung steuert, während der andere Magnet (21) zur Ausschaltung des Schaltapparates dient.
  3. 3. Schaltapparat nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch den einen Magneten (15) ein Hebel (19) unter Vermittlung eines Schaltwerkes mit Sperrvorrichtung schrittweise von einer Kontaktstelle zur anderen bewegt wird und dabei in bestimmter Reihenfolge Stromkreise schließt, bis er in seiner Endstellung angelangt, den Stromschluß für den zweiten Magneten bewirkt, welcher die Sperrung des Schaltwerkes auslöst und die Zurückführung des gesamten Schaltapparates in seine Anfangslage herbeiführt.
  4. 4. Schaltapparat nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der von dem einen Magneten schrittweise verstellte Kontakthebel (19) zu einem System von einstellbaren Kontaktringen gehört, deren Kontakte (5) gegenüber inneren beweglichen Kontakten (8) in eine solche Lage gebracht werden können, daß dadurch der Strom in den Schaltmagnet geleitet wird, wobei in der Endstellung des Kontakthebels (19) oder bei falscher Kombinationseinstellung durch Kontakt (9), der zweite Magnet erregt wird und die Zurückführung des Schaltapparates in seine Anfangslage bewirkt.
  5. 5. Schaltapparat nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Elektromagnet (20) auf zwei Anker (20 105- und 2o') einwirkt, von denen der eine (20) den Arbeitsstromkreis vorbereitet und schließt, während der andere (20') die Auslösung der Sperrung zur Zurückführung der Schaltorgane in ihre Anfangs- no lage bewirkt.
  6. 6. Schaltapparat nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Anker (20) des Elektromagneten (21) von dem anderen Elektromagneten (15) aus unter Vermittlung der schrittweise verstellten Schaltorgane (17, 19) seinem Magnetpol mechanisch genähert wird und dabei einem Kontaktschluß für seinen Elektromagneten (21) bewirkt, worauf er erst durch den Magnet angezogen wird, um den Schloßriegel freizugeben.
    ". Schaltapparat nach Anspruch 6, sofern der Anker (20) mit einer Sperrnase (27) einen unter Federwirkung stehenden Hebel (28) festhält, dadurch gekennzeichnet, daß durch die mechanisch bewirkte Annäherung, des Ankers an den Magnetpol die Lösung der Sperrung soweit vorbereitet wird, daß nur noch ein ganz geringer Ausschlag des Ankers genügt, um die Sperrung völlig aufzuheben.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1919339967D 1919-04-24 1919-04-24 Elektrischer Schaltapparat, insbesondere fuer Kombinationsschloesser Expired DE339967C (de)

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