DE331400C - Schaltung fuer elektrische Weichenantriebe - Google Patents

Schaltung fuer elektrische Weichenantriebe

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DE331400C
DE331400C DE1920331400D DE331400DD DE331400C DE 331400 C DE331400 C DE 331400C DE 1920331400 D DE1920331400 D DE 1920331400D DE 331400D D DE331400D D DE 331400DD DE 331400 C DE331400 C DE 331400C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L5/00Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
    • B61L5/06Electric devices for operating points or scotch-blocks, e.g. using electromotive driving means
    • B61L5/062Wiring diagrams

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 6. JANUAR 1921
Elektrische Weichenantriebe mit einer Auffahrkupplung als lösbares Bindeglied zwischen den Bewegungsteilen des Motors und der Weiche werden gewöhnlich noch mit einer Reibungskupplung" zum-Auslaufen des in. den Endlagen des Antriebes abgeschalteten Motors versehen. Dieselbe bedarf aber wegen ihrer Empfindlichkeit gegen Witterungseinflüsse einer besonderen Wartung, damit die
ο Weiche durch den Antrieb umstellbar bleibt, ohne daß die Schläge am Ende der Umstellungen wegen zu fest gespannter Reibungskupplung zu stark werden.
Die Reibungskupplung kann bei Antrieben mit Auffahrkupplung gespart werden, wenn der Motor zur Verhinderung des Festlaufes seiner Bewegungsteile in den Endlagen durch Kurzschluß stillgesetzt wird, und zwar auch dann, wenn infolge des Lösens der Auffahr-
o kupplung die Weiche unterwegs liegengeblieben ist, oder es muß dann die Motorbewegung umgekehrt werden. Diese Umkehrung der Motorbewegung wird erfindungsgemäß ohne Anwendung besonderer Einrichtungen einfach dadurch erreicht, daß die beiden Motorzuleitungen fur die Hin- und Herbewegung in den Endlagen des Antriebes bei Zwischenlage der Weiche durch die entsprechenden Stellungen der beiden von dem Motor und
ο der Weiche getrennt gesteuerten Schalter kurzgeschlossen werden, wie Fig. 4 der schematischen. Zeichnung durch starke Linien zeigt. Es wird dabei der Stellstrom auf die andere Feldwicklung umgeschaltet, beim
> Rücklauf aber der Motor wieder umgeschaltet (Fig. 5), so daß der Motor hin und her läuft, bis der Bedienungshebel zurückgelegt wird.
Außer der Verhinderung des Festlaufes der Motorbewegungsteile hat dieser Kurzschluß der Motorzuleitungen noch Bedeutung für die Weichenschaltung, bei welcher der Überwachungsmagnet zwischen die beiden Motorzuleitungen geschaltet ist, wie in Fig. 1 bis 3 dargestellt ist. Der Überwachungsmagnet u ist hierbei g'egen unzeitige Betätigung durch den Stellstrom in den Zwischenlagen des Antriebes durch die Feldwicklungen des Motors kurzgeschlossen. Dieser Kurzschluß (Fig. 2) wird nun durch denjenigen nach Fig. 4 ersetzt, wenn die eine Zuleitung, zwei nach Fig. 4 bei V2, von dem Motor in der Endlage des Antriebes bei Zwischenlage der Weiche abgeschaltet ist. Aus diesem "Grunde ist die vorerwähnte Schaltung als Beispiel gewählt, der Kurzschluß der Motorzuleitungen kann aber auch bei anderen Schaltungen verwendet werden.
In den Fig. 1 bis 3 sind Ct1 und a2 zwangläufige Kontakte an dem Bedienungshebel und O1 bis b3 Kontakte am Springschalter, der bei dem Umlegen des Bedienungshebels, in die Arbeitsstellung gebracht, sich darin selbsttätig sperrt und durch den anziehenden Anker des Überwachungsmagneten 11 nach erfolgter Umstellung der Weiche zur selbsttätigen »Einnahme der Ruhestellung wieder frei wird. In der Ruhestellung (Fig. 1) ist bx geöffnet und b2) bB geschlossen und in der Arbeitsstellung (Fig. 2 und 3) b1 geschlossen und Z)2, Ik geöffnet. Der Anker n des Weichen-

Claims (2)

antriebsmotor ist durch das punktiert gezeichnete Getriebe zwangläufig mit dem Motorschieber m und dieser durch die federnde Keilkupplung k, Auffahrkupplung, mit dem Weichenschieber s lösbar verbunden, an den die Verbindungsstange ρ des Weichenverschlusses angeschlossen ist. Die Schalterantriebhebel W1 und W2 werden von dem Motorschieber tu und S1 und S2 von dem1 Weichenschieber s in der Zwischenlage des Antriebes und der Weiche (Fig. 2). zwangläufig in der angehobenen Lage gehalten. In der einen Endlage des Antriebes und der Weiche (Fig. 1) können W1 und S1 und in der entgegengesetzten (Fig. 3) m2 und S2 ihre Ruhe-. lage einnehmen. An die Hebel W1 und W2 sind die Motorschalter V1, V3 und v2, vz angeschlossen und an S1 und -S2 die Weichenschalter W1 und W2. In der Ruhelage (Fig. 1) fließt der Überwachungsstrom, wie die stark gezeichneten Linien angeben, aus der 30-Volt-Batterie über den Kontakt b3 und durch die Überwachungsleitung 3 zum Weichenschalter W1 im Antrieb (25 und von da über V3, W2 durch 1 zurück zum Überwachungsmagneten ti im Stellwerk und über a2, b2 nach Erde. Ein hinter u abzweigender Strom fließt durch die Leitung 2 und über V2, /2, η nach Erde, weil der Motor im Kurzschluß, wie punktiert gezeichnet, liegt. Wenn der Bedienungshebel umgelegt und der Stellstrom eingeschaltet wird, dessen Verlauf in Fig. 2 durch starke Linien gekennzeichnet ist, so werden die Schieber w und s in der Richtung des Pfeiles und der Motorschalter V1, V3 und der Weichenschalter W1 in die Zwischenlage bewegt. Dann sind beide Leitungen ι und 2 an den Motor angeschlossen, so daß durch Umschalten des Stellstroms I mit dem Bedienungshebel die Weiche aus der Zwischenlage in die Anf-angsstellung zurückgeholt werden kann. Ist die nach Fig. 2 eingeleitete Umstellbewegung vollendet (Fig. 3), so werden durch die Antriebhebel W2 und S2 die Schalter V2, V3 und w„ betätigt, der Stellstrom wird bei V2 unterbrochen und im stark gezeichneten Stromkreis: ^1, ax, u, r, V1, f1; n, Erde der Überwachungsmagnet u erregt, der in der Zwischenlage des Antriebes (Fig. 2) durch 2, V21 f2 kurzgeschlossen war. Der anziehende Anker des Magneten η löst den Springschalter b1: b2, b3 für die Fig. 1 entsprechende Lage aus, so daß der Ruhestromkreis: 30-Volt-Batterie, b3, 3, w„, v3, W1, 2, u, as, b2, Erde und 1, V1, fv n, Erde zustande kommt. Der Motor wird durch die im Stellwerk hinter b2 geerdete Leitung 1 stillgesetzt, und der Ruhezustand tritt ein. Wenn aber die Weiche in der Zwischenlage (Fig. 2) liegenbleibt, die Auffahrkupplung k sich löst und der Motorschieber w durch den Antriebhebel m2 die Kontakte V2, V3 umsteuert (Fig. 4), während der Weichenschieber s die Hebel S1 und S2 in der angehobenen Lage festhält, so wird bei v2 die stromführende Leitung 2 von der Feldwicklung /„ ab- und über W1, vs, W2 an die Leitung 1 und von da über V1 an die Feldwicklung ^1 angeschaltet, so daß die Motorbewegung umgekehrt wird. Der Kontakt V2 wird dann aber 7c wieder bei gleichzeitiger Unterbrechung des Kontaktes V3 geschlossen (Fig. 5), die Motorbewegung abermals umgekehrt, ursd so wiederholt sich die Umkehrung, bis der Bedienungshebel in die Anfangsstellung (Fig. 1) zurück- 7; gelegt wird und Leitung 1 Strom erhält. Der Motor bewegt dann den Motorschieber m zum Kuppeln des Weichenschiebers s und nimmt denselben in die Anfangsstellung· (Fig. 1) zurück. 8i Durch die Anordnung des- Motorkontaktes V3 zwischen den beiden Weiche'nschaltern W1 und w'2 wird erreicht, daß der Überwachungsstrom jeweils über einen der beiden Kurzschlußkontakte W1 und ia2 und über vs 8, fließen muß, so daß diese auf Leitfähigkeit im Betriebe überprüft werden, wie aus Fig. 1 für W2 und 3ersichtlich ist. Patent-Ansprüche:
1. Schaltung für elektrische Weichenantriebe mit Auffahrkupplung und von den Bewegungsteilen des Motors und der Weiche getrennt gesteuerten Schaltern, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Motorzuleitungen für die Hin- und Herbewegung in den Endlagen des Antriebes bei Zwischenlage der Weiche durch die entsprechenden Schalterstellungen im Antrieb kurzgeschlossen werden, n
2. Schaltung nach Anspruch i, dadurch . gekennzeichnet, daß die von dem Motor gesteuerten Kurzschlußkontakte zwischen den von der Weiche gesteuerten Kontakten in der Kurzschlußleitung angeord- i' net sind, um die Leitfähigkeit der Kurzschlußkontakte durch den Überwachungsstrom zu überprüfen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1920331400D 1920-01-31 1920-01-31 Schaltung fuer elektrische Weichenantriebe Expired DE331400C (de)

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