DE505029C - Schaltwalzensteuerung fuer elektrische Fahrzeuge unter Benutzung eines Hilfsmotors zum Antrieb der Schaltwalze - Google Patents
Schaltwalzensteuerung fuer elektrische Fahrzeuge unter Benutzung eines Hilfsmotors zum Antrieb der SchaltwalzeInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
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Description
- Schaltwalzensteuerung für elektrische Fahrzeuge unter Benutzung eines Hilfsmotors zum Antrieb der Schaltwalze Die Erfindung betrifft eine Schaltwalzensteuerung für elektrische Fahrzeuge unter Benutzung eines Hilfsmotors zum Antrieb der Schaltwalze, der auf den vom Führerschalter jeweils eingeschalteten Fahrstufen elektrisch abgebremst wird, und einer elektromagnetisch gesteuerten Festhalteraste für die Schaltwalze.
- Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art erfolgt die Sperrung durch eine Feder und die Entsperrung durch elektromagnetische Wirkung. Dabei ergibt sich die Notwendigkeit, die Entsperrungsvorrichtung und den Antriebsmotor für die Schaltwalze nach der Stillsetzung und Wiederingangsetzung des letzteren gleichzeitig mit Strom zu versorgen. Da der Elektromagnet der Entsperrungsvorrichtung langsam anspricht, so muß der Motor für kurze Zeit im gesperrten Zustand anlaufen. Außerdem übt der Motor durch sein Anlaufmoment eine hemmende Wirkung auf die Entsperrungsvorrichtung aus, so daß die Entsperrung erschwert wird.
- Erfindungsgemäß werden diese Nachteile dadurch beseitigt, daß zum Einrücken der elektromagnetisch gesteuerten Festhalteraste der Schaltwalze der Bremsstrom des als Generator arbeitenden Hilfsmotors dient.
- In den Abbildungen der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung schematisch dargestellt. Abb. i zeigt eine Schaltwalze 7, die sowohl durch einen Hilfsmotor als auch von Hand verstellt werden kann und durch die durchgehende Antriebswelle 8 angetrieben wird. Die Welle 8 kann entweder durch die Handkupplung 9 mit dem Steuerhandrad io oder durch Kupplung i i mit dem Hilfsmotor 12 verbunden und von diesem angetrieben werden. Wenn der Antrieb durch den Hilfsmotor 12 erfolgen soll, so wird durch die Handkupplung 9 der Führerschalter 13 mit dem Steuerhandrad i o gekuppelt, wobei gleichzeitig Kontakt 28 für den Steuerstrom geschlossen wird. Mit Hilfe des Führerschalters 13 können die einzelnen Fahrstufen eingestellt werden, wobei je nach Fahrstufe eine der Steuerleitungen o bis 6 Strom erhält. Die Steuerleitungen sind mit den gleichnamigen Kontaktfingern des Grenzschalters 14 verbunden. Von den beiden Endsegmenten 2,1 und 29 des Grenzschalters führt je eine Leitung zu dem Umschalter 15 für den Hilfsmotor. Der Hilfsmotor hat für Vor- und Rückwärtsgang je eine Wicklung 16 und 17, von denen die eine jeweils zum Betrieb als Motor und die andere zum Bremsen dient.
- Soll z. B. von der Nullstellung auf die Fahrstufe i gegangen werden, so wird der Führerschalter auf diese Fahrstufe eingestellt. Die Steuerleitung i wird unter Spannung gesetzt und die Spule 18 des Umschalters zieht an, wobei Kontakte i9 geschlossen werden, so daß der Hilfsmotor über Wicklung 16 Strom erhält. Gleichzeitig wird der Umschalter 15 in eine solche Lage gebracht, daß die Kontakte 22 geschlossen werden und der Bremsstromkreis vorbereitet wird. Der Strom des Hilfsmotors muß die Wicklung 2o der elektromagnetischen Kupplung durchfließen, wodurch die Kupplung eingerückt und die Verbindung zwischen Hilfsmotor und Schaltwalzen -Antriebswelle hergestellt wird. Der Grenzschalter 14. ist mechanisch mit der Schaltwalze 7 gekuppelt und führt dieselb--n Drehbewegungen wie diese aus. Wird also die Schaltwalze 7 durch den Hilfsmotor von o auf i gedreht, so wird gleichzeitig auch der Grenzschalter von o auf i verstellt. Hierbei wird der Stromkreis für die Spule i8 kurz vor Erreichung der Stufe i unterbrochen. Die Spule läßt ihren Anker los, wodurch der Motorstromkreis unterbrochen und durch Kontakte 21 der Bremsstromkreis geschlossen wird. Der Bremsstrom verläuft von Wicklung 17 über Kontakte 22, 21, Wicklung 23 zum Anker des nunmehr als Generator arbeitenden Hilfsmotors zurück. Die elektromagnetische Kupplung i i wird durch die vom Bremsstrom gespeiste Wicklung 23 ausgerückt, so daß der Hilfsmotor 12 für sich auslaufen kann. Außerdem wird aber die Kupplung ebenfalls durch die Wicklung 23 in eine Stellungsraste 3o hineingezogen, so daß die Schaltwalze 7 nach Erreichung der Fahrstufe i festgehalten wird. Sobald nach Stillstand des Hilfsmotors der Bremsstrom verschwindet, wird die Kupplung i i durch eine nicht gezeichnete Feder wieder in ihre Mittellage eingestellt.
- Dieses Spiel wiederholt sich fortlaufend bis zur Erreichung der höchsten Fahrstufe. Wenn umgekehrt von einer höheren Fahrstufe auf eine niedrigere übergegangen werden soll, dann erhält der Hilfsmotor über die entsprechende Steuerleitung und Segment 24 am Grenzschalter Strom. Hierbei zieht die Spule 25 an, wobei Kontakt 26 geschlossen wird. Der Hilfsmotor erhält daher über Rückwärtswicklung 17 Strom und dreht die Schaltwalze samt Grenzschalter nach rückwärts. Beim Anziehen der Spule 25 wird der Umschalter 15 umgelegt, wobei die Kontakte 27 geschlossen werden und der Bremsstromkreis für den Rückwärtslauf vorbereitet wird. Es ist nicht notwendig, die elektromagnetische Kupplung durch die Wicklung 2o und 23 unmittelbar zu erregen, sondern es ist auch möglich, durch diese Wicklungen Relais zu erregen, die die Stromkreise für die Kupplung schließen. Der Umschalthebel für die Kupplung 9 ist mechanisch gegenüber dem Fahrtwenderschalter 36 so gesperrt, daß die Umschaltung der Kupplung nur in der Nullstellung des Fahrtwender schalters erfolgen kann. Wenn die Schwungmassen der vorn Hilfsmotor anzutreibenden Schaltwalze groß sind, ist es vorteilhafter, den Hilfsmotor auch zum Abbremsen dieser Schwungmassen zu benutzen. Die Kupplung zwischen Hilfsmotor und Schaltwalze darf daher in diesem Falle nicht ausgerückt werden. Ein Ausführungsbeispiel hierfür ist in Abb. 2 dargestellt. Dort wird mit Hilfe des Bremsstromes, der die Wicklung 23 durchfließt, nur die Raste 30 eingerückt, die nach dem Abklingen des Bremsstromes durch die Feder 31 wieder ausgerückt wird. Soll die Steuerung nicht mehr durch den Hilfsmotor, sondern von Hand verstellt werden, dann muß außer dem Umstellen der Kupplung 9 auch noch die Kupplung 32 von Hand ausgerückt werden.
- Wenn die Antriebsart der Schaltwalze öfters zwischen Hilfsmotorantrieb und Handantrieb gewechselt werden soll, dann ist es zweckmäßig, die Kupplung 32 nicht von Hand ein- und auszurücken, sondern hierzu den Motor- bzw. Bremsstrom zu Hilfe zu nehmen. Ein Ausführungsbeispiel hierfür zeigt Abb. 3. Die- Kupplung 33 ist gewöhnlich durch die Feder 34 ausgerückt, so daß die Steuerung von Hand verstellt werden kann, ohne daß der Hilfsmotor znitbewegt wird. Wird die Schaltwalze durch den Hilfsmotor angetrieben, dann rückt sich die Kupplung durch die vom Hilfsmotorstrom durchflossene Wicklung 2o selbsttätig ein. Da die Kupplung außer vom Motorstrom auch noch durch den Bremsstrom, der die Wicklung 23 durchfließt, beeinflußt wird, so bleibt sie auch nach dem Abschalten des Hilfsmotors noch eingerückt, und zwar so lange, bis der Bremsstrom verschwindet. Die Schwungmasse der Schaltwalze wird daher durch den Hilfsmotor mit abgebremst.
Claims (2)
- YATENTANSPRÜC11E: i. Schaltwalzensteuerung für elektrische Fahrzeuge unter Benutzung eines Hilfsmotors zum Antrieb der Schaltwalze, der auf den vom Führerschalter jeweils eingestellten Fahrstufen elektrisch abgebremst wird, und einer elektrornagnetisch gesteuerten Festhalteraste für die Schaltwalze, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einrücken der elektromagnetisch gesteuerten Festhalteraste (30) der Schaltwalze (7) der Bremsstrom des als Generator arbeitenden Hilfsmotors (i2) dient.
- 2. Schaltwalzensteuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung (33) zwischen Hilfsmotor (12) und Schaltwalze (7) gewöhnlich ausgerückt ist, bei Betrieb mit Hilfsmotor (12) jedoch durch das vom Motorstrom erregte Solenoid (a) eingerückt wird und so lange eingerückt bleibt, wie Bremsstrom durch das Solenoid (23) fließt (Abb. 3).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM109515D DE505029C (de) | 1929-04-07 | 1929-04-07 | Schaltwalzensteuerung fuer elektrische Fahrzeuge unter Benutzung eines Hilfsmotors zum Antrieb der Schaltwalze |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM109515D DE505029C (de) | 1929-04-07 | 1929-04-07 | Schaltwalzensteuerung fuer elektrische Fahrzeuge unter Benutzung eines Hilfsmotors zum Antrieb der Schaltwalze |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE505029C true DE505029C (de) | 1930-08-12 |
Family
ID=7326732
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM109515D Expired DE505029C (de) | 1929-04-07 | 1929-04-07 | Schaltwalzensteuerung fuer elektrische Fahrzeuge unter Benutzung eines Hilfsmotors zum Antrieb der Schaltwalze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE505029C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE758326C (de) * | 1936-01-04 | 1953-03-09 | Siemens Schuckertwerke A G | Widerstandsregeleinrichtung fuer elektrisch betriebene Fahrzeuge |
-
1929
- 1929-04-07 DE DEM109515D patent/DE505029C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE758326C (de) * | 1936-01-04 | 1953-03-09 | Siemens Schuckertwerke A G | Widerstandsregeleinrichtung fuer elektrisch betriebene Fahrzeuge |
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