DE324150C - Vorrichtung zum Weiterschalten des Papiers bei Typendrucktelegraphen mit Zeilendruck - Google Patents
Vorrichtung zum Weiterschalten des Papiers bei Typendrucktelegraphen mit ZeilendruckInfo
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- H—ELECTRICITY
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- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L13/00—Details of the apparatus or circuits covered by groups H04L15/00 or H04L17/00
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 25. AUGUST 1920
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 324150 KLASSE 21a GRUPPE
Johann Lürssen u. Chr. Reuter in Ritterhude i: H.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Fortschalten des Papiers um
Buchstabenbreite für Typendrucktelegraphen mit Zeilendruck, bei der das Antriebslaufwerk
des Typendruckers infolge elektromagnetischer Beeinflussung mit dem Papierwagen
zeitweise gekuppelt wird.
Erfindungsgemäß wird, etwa beim Abdruck der Type, durch Erregung eines Elektromagneten
ein über einen Klinkenhebel greifender Sperrstift unter Anspannen seiner Feder verschoben und damit der Klinkenhebel
zur Bewegung freigegeben, so daß er mit einem' Mitnehmerrade des Antriebslauf werkes
in Eingriff gelangt" und von diesem mitgenommen das Weiterschalten des Papierwagens
bzw. dessen Schaltrades durch Hebelübertragung um Buchstabenbreite bewirkt.
Nach dieser Verrichtung gibt das kurvenartig ausgebildete Ende des Klinkenhebels
dem inzwischen infolge Aberregens des erwähnten Elektromagneten wieder freigegebenen
Sperrstift so viel Raum, daß er unter Wirkung seiner Feder wieder über den mit ihm zusammenarbeitenden Klinkenhebel
greift und ihn sperren kann, worauf" durch eine inzwischen unter der Wirkung des Laufwerkes gespannte Feder das ganze Hebelwerk
in seine Anfangsstellung zurückgebracht wird.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel.
Der Papierwagen ist durch Stangen 59 mit der Zahnstange 58 verbunden zu denken.
Seine Fortschaltung erfolgt durch das Zahnrad lio, das vom Antriebslaufwerk des Typendruckers
zeitweise um einen Zahn gedreht wird. Zu diesem Zweck ist erfindungsgemäß
an einem Hebel Jj, der auf der im Lagergestell
6τ drehbar -gelagerten Achse 76 befestigt"
ist, drehbar' um-einen Zapfen 78 ein Klinken: hebel
79 gelagert, dessen linkes freies Ende 80
sperrhakenförmig ausgebildet und bestimmt ist, in das nach Art eines Sperrades ausgebildete
Mitnehmerrad 70 einzufassen. Letzteres' steht durch die Buchse 69 und das Kegelrad 63 Z ■
unter der Wirkung des Antriebslaufwerkes. Das rechtsseitige Ende des Hebels 79' ist mit
einer Kurve 82' versehen, die gegen einen,
unter dem Drucke einer Feder 83 stehenden Sperrstift 84 im Ruhezustande anliegt. 'Dieser
Stift 84 faßt mit seinem Ende 85 durch ein Loch einer Platte 86 und liegt gegen" die
Platte 87 des Lagergestelles δι an (Fig! 2)^
Am Arme 88 des Stiftes 84 greift der um den"
Bolzen 89 drehbar gelagerte Hebel 90 an, der" V den Anker 91 für den Elektromagneten "9.2
trägt. Auf der Achse 76 sitzt eine Kurbel 93, die mittels der Zugstange 94 mit dem um den
Bolzen 95 drehbar gelagerten Doppelhebel 96 verbunden ist; an dessen freiem Ende ist der
unter dem Druck einer Blattfeder 97 stehende Hebel 98 angelenkt, dessen Ende 99 zwecks
Eingreifens in das Schaltrad 60 hakenförmig ausgebildet ist.
Der Klinkenhebel 79 steht unter dem Zug der Feder 100, während am unteren Ende des
Hebels 77 die Zugfeder 101 angreift. Bei
Freigabe des Hebels 79 wird dessen hakenförmiges Ende 80 durch die Feder 100 zum ■
Einfassen in den Zahnkranz des Mitnehmerrades 70 gebracht. Sobald der Hebel 79 von
dem Mitnehmerrade loskommt, wird das ganze Hebelwerk durch die beim Fortschalten
gespannte Feder ιοί in seine Anfangsstellung
zurückgebracht. Durch den drehbar gelagerten und unter Federdruck stehenden Sperrhebel
IO2 wir-d die Drehung des Schaltrades
60 immer nur genau um einen Zahn gestattet. An dem freien Ende 103 des Hebels 77 greift
noch eine in dem Bock 104 geführte Stange 105 an, an deren Arm 106 ein Draht 107 befestigt
ist, der zum Antrieb einer in das Sperrad einer Farbbandtrommel fassenden Sperrklinke dient.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Wird durch Erregen des Elektromagneten 92 der Hebel 90 angezogen, so wird dadurch
der Sperrstift 84 zurückgeschoben. Der Klinkenhebel 79 ist freigegeben und wird
ao durch die Feder 100 ■ mittels Nase 80 zum Eingriff in das ständig sich drehende Mitnehmerrad
70 gebracht. Nunmehr kann dieses den Hebel 79 nach links (Fig. 1) mitnehmen,
und dadurch wird mit Hilfe der Hebelübertragung 77, 93, 94» 96, 98 das
hakenförmige Ende 99 des Hebels 98 zum Eingriff mit dem Schaltrad 60 des Papierschlittens
gebracht, so daß es um einen Zahn weitergedreht wird. Das hat die Weiterschaltung
des Papierschlittens um Buchstabenbreite zur Folge. Das hakenförmige Ende 80 des Hebels 79 wird nun so lange vom
Rade 70 mitgenommen, bis das an seinem anderen Ende angebrachte Kurvenende 82a
(Fig. 1) dem inzwischen durch Aberregen des Elektromagneten 92 wieder freigegebenen
Sperrstift 84 so viel Raum gibt, daß er unter Wirkung seiner Feder 83 wieder über den
Hebel 79 fassen kann. Im gleichen Augenblick
ist aber der Hebel 79 mit seinem hakenförmigen
Ende 80 so weit bewegt, daß er infolge der Kreisförm des Rades 70 nicht mehr
in dessen Zahnkranz einfaßt. Der Klinkenhebel 79 ist also vom Mitnehmerrad 70 frei,
und jetzt wird durch die inzwischen gespannte Feder iöi der Hebel 77 und damit
das ganze Hebelwerk 79, 93, 94, 96, 98, 99 in seine Anfangsstellung zurückgebracht.
Die Schaltung des Elektromagneten 92 und dessen Verbindung mit dem Druckelektromagneten
hat eine solche zu sein, daß einerseits sofort nach Abdruck einer Type ein Weiterschalten des Papierschlittens um Buchstabenbreite
stattfindet, und andererseits auch ohne Abdruck einer Type die Einschaltung
des Hebelwerkes zum Weiterschalten des Papierwagens um einen Buchstabenzwischenraum
erfolgen kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch;Vorrichtung zum Weiterschalten des Papiers um Buchstabenbreite bei Typendrucktelegraphen mit Zeilendruck, bei der das Antriebslaufwerk des Typendruckers infolge elektromagnetischer Beeinflussung mit dem Papierwagen zeitweise gekuppelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß durch Erregen eines Elektromagneten (92) ein über einen Klinkenhebel (79) greifender Sperrstift (84) unter Anspannen seiner Feder (83) verschoben und infolgedessen der Klinkenhebel (79) zur Bewegung freigegeben wird, so daß er mit einem Mitnehmerrade (70) des Antriebslaufwerkes in Eingriff gelangt und von diesem mitgenommen das Weiterschalten des Papierwagens bzw. dessen Schaltrades (66) durch Hebelübertragung (77, 93, 94, 96, 98, 99) um Buchstabenbreite bewirkt, während nach dieser Verrichtung das kürvenärtig ausgebuchtete Ende (82a) des Klinkenhebels (79) dem inzwischen infolge Aberregens des Elektromagneten (92) wieder freigegebenen Sperrstift (84) so viel Raum gibt, daß er unter Wirkung seiner Feder (83) wieder über den Klinkenhebel (79) greift und ihn sperren kann, worauf durch eine inzwischen unter der Wirkung des Antriebslaufwerkes gespannte Feder (101) das ganze Hebelwerk (79, 77, 93, 94, 96, 98, 99) in seine Anfangsstellung zurückgebracht wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE324150T | 1915-05-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE324150C true DE324150C (de) | 1920-08-25 |
Family
ID=6177728
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1915324150D Expired DE324150C (de) | 1915-05-06 | 1915-05-06 | Vorrichtung zum Weiterschalten des Papiers bei Typendrucktelegraphen mit Zeilendruck |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE324150C (de) |
-
1915
- 1915-05-06 DE DE1915324150D patent/DE324150C/de not_active Expired
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