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Empfangsapparat für Typendrucktelegraphen.
Gegenstand der Erfindung ist ein Empfangsapparat für Typendrucktelegraphen und betrifft hauptsächlich Verbesserungen an der Antriebsvorrichtung für das Typenrad und an der Papierzuführungsvorrichtung,
In den Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt : Fig. i eine Endansicht des Typenrades und seines Antriebes im Schnitt,
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eine geänderte Ausführungsform des Motors für die Drehung des Typenrades, welcher eine Kontaktvorrichtung zur Verbindung des Druckstromkreises mit einer lokalen Stromquelle besitzt. Fig. 8 endlich ist eine Draufsicht der ganzen Vorrichtung.
Nach dem Ausführungsbeispiel der Fig. i bis 5 und 8 besteht der Motor aus zwei
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Polstücken des Elektromagneten, welcher den Signalstrom erhält, angezogen und abgestossen werden. Während der Strom durch den Elektromagneten strömt, bewegen sich die Anker zwischen zwei federnden Anschlägen d hin und her. Um ein Schriftzeichen zu drucken, wird der durch die Spule des Elektromagneten fliessende Strom unterbrochen und ein
Elektromagnet für die Druckvorrichtung erregt. Die beiden Anker a sind an ihren oberen Enden durch ein Brückenstück c miteinander verbunden, welches zwei Schaltklinke i trägt.
Die Klinken kommen mit einem Schaltrad y in Eingriff und bewirken dessen Drehung, wenn die Anker a hin und her bewegt werden.
Das Schaltrad f ist an einer Hülse g angebracht, welche federnd mit der Typenradwelle verbunden ist. Die Hülse g ist an einem Zapfen g' (Fig. 8) drehbar befestigt. Mit dem äusseren Ende dieses Zapfens g'steht das Ende der Typenradwelle e in Berührung.
An dem inneren Ende der Hülse g sind zwei Vorsprünge g", g" (Fig. 4) angebracht, zwischen die ein Zapfen h hineinragt, welcher an der Welle e starr befestigt ist. Die Breite des Zapfenendes ist wesentlich geringer als der Zwischenraum zwischen den Vorsprüngen g".
An dem Zapfen h ist ferner eine Feder/t'befestigt, welche den Zapfen A gegen den in der Richtung, in der sich die Welle dreht, vorderen Vorsprung-g"drückt. Diese Feder ragt ebenfalls in den Zwischenraum zwischen den Vorsprüngen g"hinein. Wenn der Motor in Betrieb gesetzt wird, kommt der hintere Vorsprung g"zunächst mit der Feder A'in Eingriff. Da ihr Widerstand im Anfang der Bewegung nicht sehr gross ist, gestattet sie dem Motor, schnell in Gang zu kommen. Wenn dann die Spannung der Feder sich erhöht, wird die Welle e angetrieben. Es ist ersichtlich, dass die volle zum Drehen der Welle e erforderliche Energie allmählich von dem Motor abgenommen wird.
Das Typenrad 11 sitzt auf einer Muffe l) weIche in der Längsrichtung auf der Welle f sich frei bewegen kann, wobei der Typenradwagen 111. welcher auf einer festen Welle M gleitet, an einem Seil befestigt ist, welches rund um eine Riemenscheibe an dem einen Ende der ganzen Vorrichtung und dann vollkommen um eine Federtrommel o herumläuft, die am anderen Ende der Vorrichtung angeordnet ist, worauf das, Seil zu dem Typenradwagen zurückgeführt wird. Auf der Trommelwelle sitzen zwei Sperräder p und q, von denen das
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ist.
An der Welle ist, wie aus Fig. 5 ersehen werden kann, ein Sperrad 3 angeordnet, in welches ein unter dem Druck einer Feder 5 stehender Sperrhaken 4 eingreifen kann, so dass er die Welle dreht und die Feder 2 aufwindet, sobald der Druckrahmen betätigt worden ist. Ein zweiter Sperrhaken 6 wird zu dem Zwecke vorgesehen, um eine Drehung der Trommel 1t nach der entgegengesetzten Richtung zu verhüten. An dem anderen Ende der Trommel it auf der rechten Seite (Fig. i und 2) und auf der Achse der Trommel selbst sitzt ein Steigrad 7, in das der Anker 8 eines hin und her gehenden Hebels 9 eingreift, wobei dieser Hebel von dem Druckrahmen getragen wird.
Sobald ein Buchstabe gedruckt ist. bringt der Druckrahmen mittels der Sperrklinke s, welche das Sperrad q betätigt, die Federtrommel o einen Schritt vorwärts, wo- durch die Feder aufgewunden und der Typenradwagen M verschoben wird. Wenn man den Wagen zurückkehren lassen will, beispielsweise am Ende einer Zeile. wird die Typenrad- welle durch ihren Motor gedreht, bis ein hervorspringender Stift 10, welcher an der Welle e
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ihre Feder sich abwickeln kann und das Papier um eine Zeilenbreite vorwärtsschiebt. Der Hebel 9 kann, wenn er durch den Druckmagneten w bewegt wird, die Sperrklinke s mittels eines Vorsprunges 9'freigeben, welcher an dem Hebel 9 sitzt und in Eingriff mit einem an der Sperrklinke s vorgesehenen Vorsprung s'steht.
Die Sperrklinke s besitzt auch einen nach aufwärts gerichteten Vorsprung s", der, wenn die Sperrklinke ausser Eingriff mit dem Sperrad q gebracht ist, in Eingriff mit einem Stift r'an der Klinke l'kommt, wodurch diese ausser Eingriff mit dem Sperrade p gelangt.
Wenn nun die Klinken s und r auf diese Weise ausser Eingriff mit den zugehörigen Sperrädern q und p kommen, fällt ein Hebel 11 durch sein Gewicht hinab und hält beide Klinken ausser Eingriff mit den zugehörigen Sperrädern, wobei dann die Feder der Trommel o frei wird und die aufgespeicherte
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Ende daumenförmig ausgebildet ist, um den herabfallenden Hebel 11 in die Höhe zu heben und die Klinken rund s frei zu geben.
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ist mit dem Kerne 3'und den Polstücken 4'versehen. 5'sind die polarisierten Anker, welche das Typenrad in Bewegung setzen. 6'sind die permanenten Magnete. Ausserdem ist
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in Berührung kommt und einen Lokalstromkreis einer Batterie o. dgl. schliesst, so dass ein Elektromagnet.
M' erregt wird, welcher dem Elektromagneten M) in Fig. 8 entspricht, und der den Druckrahmen betätigt. Die Bewegung des nicht polarisierten Ankers 7'kann durch eine isolierte Stellschraube 11'oder auf eine andere geeignete Weise begrenzt werden. Wenn der Geber bei einem zu druckenden Buchstaben stillsteht, wird ein längerer Stromimpuls abgesandt, welcher den nicht polarisierten Anker ?"an dem Relais betätigt, wodurch der Lokalstromkreis über den Elektromagneten 11'geschlossen wird.
PATENT. ANSPRÜCHE : i. Empfangsapparat für Typendrucktelegraphen, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle des Druckrades (k) in zwei Teile (e, g) unterteilt ist, die durch eine Feder (Al'J miteinander gekuppelt sind, so dass zwischen dem Antriebsmotor und der Welle eine elastische Verbindung besteht und der Motor angelassen werden kann, ohne erst die Trägheit des Typenrades und der Welle zu überwinden.