AT81914B - Empfangsapparat für Typendrucktelegraphen. Empfangsapparat für Typendrucktelegraphen. - Google Patents

Empfangsapparat für Typendrucktelegraphen. Empfangsapparat für Typendrucktelegraphen.

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AT81914B
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AT
Austria
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spring
type wheel
receiving apparatus
drum
shaft
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English (en)
Inventor
Walter Samuel Steljes Steljes
Original Assignee
Walter Samuel Steljes Steljes
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Description


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  Empfangsapparat für Typendrucktelegraphen. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Empfangsapparat für Typendrucktelegraphen und betrifft hauptsächlich Verbesserungen an der Antriebsvorrichtung für das Typenrad und an der   Papierzuführungsvorrichtung,  
In den Zeichnungen ist eine   beispielsweise Ausführungsform   der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt : Fig. i eine Endansicht des Typenrades und seines Antriebes im Schnitt, 
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 eine geänderte   Ausführungsform   des Motors für die Drehung des Typenrades, welcher eine   Kontaktvorrichtung zur Verbindung des Druckstromkreises   mit einer lokalen Stromquelle besitzt. Fig. 8 endlich ist eine Draufsicht der ganzen Vorrichtung. 



   Nach dem Ausführungsbeispiel der Fig. i bis 5 und 8 besteht der Motor aus zwei 
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 Polstücken des Elektromagneten, welcher den Signalstrom erhält, angezogen und abgestossen werden. Während der Strom durch den Elektromagneten strömt, bewegen sich die Anker zwischen zwei federnden Anschlägen d hin und her. Um ein Schriftzeichen zu drucken, wird der durch die Spule des Elektromagneten fliessende Strom unterbrochen und ein
Elektromagnet für die Druckvorrichtung erregt. Die beiden Anker a sind an ihren oberen Enden durch ein Brückenstück c miteinander verbunden, welches zwei Schaltklinke   i trägt.   



  Die Klinken kommen mit einem Schaltrad y in Eingriff und bewirken dessen Drehung, wenn die Anker a hin und her bewegt werden. 



   Das Schaltrad f ist an einer Hülse g angebracht, welche federnd mit der Typenradwelle verbunden ist. Die Hülse g ist an einem Zapfen g' (Fig. 8) drehbar befestigt. Mit dem äusseren Ende dieses Zapfens g'steht das Ende der Typenradwelle   e   in Berührung. 



  An dem inneren Ende der Hülse g sind zwei Vorsprünge g", g" (Fig. 4) angebracht, zwischen die ein Zapfen h hineinragt, welcher an der Welle   e   starr befestigt ist. Die Breite des Zapfenendes ist wesentlich geringer als der Zwischenraum zwischen den Vorsprüngen g". 



  An dem Zapfen h ist ferner eine   Feder/t'befestigt, welche   den Zapfen A gegen den in der Richtung, in der sich die Welle dreht, vorderen   Vorsprung-g"drückt.   Diese Feder ragt ebenfalls in den Zwischenraum zwischen den   Vorsprüngen g"hinein. Wenn   der Motor in Betrieb gesetzt wird, kommt der hintere Vorsprung g"zunächst mit der   Feder A'in   Eingriff. Da ihr Widerstand im Anfang der Bewegung nicht sehr gross ist, gestattet sie dem Motor, schnell in Gang zu kommen. Wenn dann die Spannung der Feder sich erhöht, wird die Welle e angetrieben. Es ist ersichtlich, dass die volle zum Drehen der Welle e erforderliche Energie allmählich von dem Motor abgenommen wird. 



   Das Typenrad   11   sitzt auf einer   Muffe l) weIche   in der Längsrichtung auf der Welle   f   sich frei bewegen kann, wobei der   Typenradwagen 111.   welcher auf einer festen Welle M gleitet, an einem Seil befestigt ist, welches rund um eine Riemenscheibe an dem einen Ende der ganzen Vorrichtung und dann vollkommen um eine Federtrommel o herumläuft, die am anderen Ende der Vorrichtung angeordnet ist, worauf das, Seil zu dem Typenradwagen zurückgeführt wird. Auf der Trommelwelle sitzen zwei Sperräder p und q, von denen das 
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 EMI2.1 
 ist.

   An der Welle ist, wie aus Fig. 5 ersehen werden kann, ein Sperrad 3 angeordnet, in welches ein unter dem Druck einer Feder 5 stehender Sperrhaken   4   eingreifen kann, so dass er die Welle dreht und die Feder 2 aufwindet, sobald der Druckrahmen betätigt worden ist. Ein zweiter Sperrhaken 6 wird zu dem Zwecke vorgesehen, um eine Drehung der Trommel   1t   nach der entgegengesetzten   Richtung   zu verhüten. An dem anderen Ende der Trommel it auf der rechten Seite (Fig. i und 2) und auf der Achse der Trommel selbst sitzt ein Steigrad 7, in das der Anker 8 eines hin und her gehenden Hebels 9 eingreift, wobei dieser Hebel von dem Druckrahmen getragen wird. 



   Sobald ein Buchstabe gedruckt ist. bringt der Druckrahmen mittels der Sperrklinke s, welche das   Sperrad q betätigt,   die Federtrommel o einen Schritt   vorwärts, wo-   durch die Feder aufgewunden und   der Typenradwagen M verschoben   wird. Wenn man den Wagen zurückkehren lassen will, beispielsweise am Ende einer Zeile. wird die Typenrad-   welle durch ihren Motor gedreht, bis ein hervorspringender Stift 10, welcher an der Welle e   
 EMI2.2 
 ihre Feder sich abwickeln kann und das Papier um eine   Zeilenbreite vorwärtsschiebt.   Der Hebel 9 kann, wenn er durch den   Druckmagneten w   bewegt wird, die Sperrklinke s mittels eines Vorsprunges 9'freigeben, welcher an dem Hebel 9 sitzt und in Eingriff mit einem an der Sperrklinke s vorgesehenen Vorsprung s'steht.

   Die Sperrklinke s besitzt auch einen nach   aufwärts   gerichteten Vorsprung   s",   der, wenn die Sperrklinke ausser Eingriff mit dem Sperrad q gebracht ist, in Eingriff mit einem Stift r'an der Klinke   l'kommt, wodurch   diese ausser Eingriff mit dem Sperrade   p gelangt.

   Wenn   nun die Klinken s und r auf diese Weise ausser Eingriff mit den zugehörigen Sperrädern q und p kommen, fällt ein Hebel 11 durch sein Gewicht hinab und hält beide Klinken ausser Eingriff mit den zugehörigen   Sperrädern,   wobei dann die Feder der Trommel o frei wird und die aufgespeicherte 
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 Ende daumenförmig ausgebildet ist, um den herabfallenden Hebel 11 in die Höhe zu heben und die Klinken rund s frei zu geben. 
 EMI2.4 
 ist mit dem Kerne 3'und den   Polstücken   4'versehen. 5'sind die polarisierten Anker, welche das Typenrad in Bewegung setzen. 6'sind die permanenten Magnete. Ausserdem ist 
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 in Berührung kommt und einen Lokalstromkreis einer Batterie o. dgl. schliesst, so dass ein   Elektromagnet.

   M' erregt wird, welcher   dem   Elektromagneten M)   in Fig. 8 entspricht, und der den Druckrahmen betätigt. Die Bewegung des nicht polarisierten Ankers   7'kann   durch eine isolierte Stellschraube   11'oder   auf eine andere geeignete Weise begrenzt werden. Wenn der Geber bei einem zu druckenden Buchstaben stillsteht, wird ein längerer Stromimpuls abgesandt, welcher den nicht polarisierten   Anker ?"an   dem Relais betätigt, wodurch der Lokalstromkreis über den Elektromagneten 11'geschlossen wird. 



     PATENT. ANSPRÜCHE   :   i.   Empfangsapparat für Typendrucktelegraphen, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle des Druckrades   (k)   in zwei Teile (e, g) unterteilt ist, die durch eine Feder   (Al'J   miteinander gekuppelt sind, so dass zwischen dem Antriebsmotor und der Welle eine elastische Verbindung besteht und der Motor angelassen werden kann, ohne erst die Trägheit des Typenrades und der Welle zu überwinden.

Claims (1)

  1. 2. Empfangsapparat nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Papierzuführung dienende Rolle mit einer Feder (2) versehen ist, die allmählich während der Wirkungsweise des Apparates durch die Bewegung des Druckrahmens (t, K, x) aufgewunden und durch die Wirkung eines Vorsprunges (10) an der Typenradwelle (e) freigegeben wird, <Desc/Clms Page number 3> wenn die Vorwärtsschaltung des Papiers und die Zurückbewegung des Typenrades bei Beginn einer Zeile stattfinden soll.
    3. Empfangsapparat nach Anspruch I, bei dem das Typenrad durch einen Motor mit zwei Ankern angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Anker (a) bei seiner Abstossung eine Feder (d) zusammendrückt, deren Freigabe die darauf folgende Zurückbewegung des Ankers unterstützt.
    4. Empfangsapparat nach Anspruch i, mit einer zur Führung des Typenrades längs einer Zeile dienenden Federtrommel, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Welle der Feder- EMI3.1 durch Betätigung der einen, am Druckrahmen angeordneten Klinke (s) die Trommel nach dem Drucken eines jeden Buchstaben um einen bestimmten Winkel gedreht wird, während die andere Klinke (r) eine Drehung der Trommel nach der entgegengesetzten Richtung hindert, wobei beide Klinken durch einen Hebel (11) ausser Eingriff mit ihren Sperrädern gehalten werden, solange das Typenrad bei Beginn einer neuen Zeile zurückbewegt wird.
    5. Empfangsapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor ausser den polarisierten Ankern (5', 5'), die zum Antrieb des Typenrades dienen, einen nicht polarisierten Anker (7') besitzt, welcher einen den Elektromagneten (10') für'die Regelung des Druckrahmens enthaltenden Ortsstromkreis öffnet und schliesst.
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