DE32412C - Neuerung an Registerzügen für Akkordeons - Google Patents

Neuerung an Registerzügen für Akkordeons

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DE32412C
DE32412C DENDAT32412D DE32412DA DE32412C DE 32412 C DE32412 C DE 32412C DE NDAT32412 D DENDAT32412 D DE NDAT32412D DE 32412D A DE32412D A DE 32412DA DE 32412 C DE32412 C DE 32412C
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DE
Germany
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bellows
accordions
innovation
valve
register
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT32412D
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F. GESSNER, Kgl. Kommissionsrath in Magdeburg
Publication of DE32412C publication Critical patent/DE32412C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D11/00Accordions, concertinas or the like; Keyboards therefor
    • G10D11/02Actions

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Sl: Musikalische Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom aa. Februar 1885 ab. Längste Dauer: a. Februar i8gg.
Die Windlade B, welche die durch das Register zu öffnenden und zu schliefsenden Stimmen bedeckt, ist nicht mehr an dem Oberdeckel des Accordeons befestigt, sondern wird theils von dem Oberdeckel, theils von einem den Blasebalg abschliefsenden Brett gebildet und der Mechanismus des Registerzuges liegt innerhalb des abgeschlossenen Balges.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist diese Aenderung dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt, Fig. 2 einen Querschnitt durch das Accordeon, Fig. 3 eine Ansicht des oberen Blasebalgtheiles, von unten gesehen. Wie aus Fig. 2 am deutlichsten, erkennbar, ist der die Stimmen tragende Oberdeckel F von dem Blasebalg durch ein den letzteren abdeckendes Brett g getrennt. Die die beiden Stimmlagen trennende Leiste e besitzt dieselbe Höhe wie der Rand des Deckels F und legt sich, ebenso wie dieser, dicht auf das Brett g auf. Der zwischen F und g befindliche Raum wird auf diese Weise in zwei Abtheilungen B und B1 getheilt, von denen B genau der in der Patentschrift No. 28057 beschriebenen Windlade entspricht.
Das Brett g besitzt unter der Abtheilung B eine oder mehrere Oeffhungen d, welche, wie bei der Construction des Haupt-Patentes, durch ein Klappenventil C geschlossen werden, das durch eine Feder f gegen den Boden g gedrückt wird. An dem Ventil C ist ein vorspringendes Blech h angebracht, welches über das eine Ende des um i drehbaren Winkelhebels D fafst. Gegen das andere winklig umgebogene Ende des Hebels D stöfst der Registerschieber a, welcher, wie im Haupt-Patent, durch einen Druck auf den Registerknopf A in Thätigkeit gesetzt werden kann. Der Schieber α wird durch die am Boden g angebrachten Ansätze k k geführt.
Wie ersichtlich, ist die Vorrichtung zum Oeffhen und Schliefsen des Ventils C im wesentlichen dieselbe, wie die in Fig. 3, 8 und 12 des Haupt-Patentes dargestellte.
Unterhalb der Abtheilung B1 besitzt der Balgboden g ebenfalls eine Anzahl Oefifnungen d*, welche aber beständig offen sind.
Aus der Anordnung geht hervor, dafs, so lange das Ventil C geschlossen ist, das Instrument nur einchörig spielen wird und erst, wenn durch einen Druck auf den Knopf A das Ventil C geöffnet wird, das Instrument zweichörig spielt.
In Fig. ι ist das Ventil C in punktirten Linien geöffnet dargestellt.
Es kann hier, ebenso wie bei der durch das Haupt-Patent geschützten Construction, die Einrichtung auch so getroffen werden, dafs das Ventil C für gewöhnlich geöffnet ist und erst durch einen Druck auf A geschlossen wird. Die Vorrichtung zum Schliefsen des Ventils
wird dann im wesentlichen dieselbe, wie in Fig. 2, 7 und 11 der Patentschrift No. 28057. Der Vortheil, den die neue Construction gegenüber der früheren bietet, liegt darin, dafs man nicht mehr nöthig hat, die Windlade nebst ihrem Zubehör an dem die Stimmen tragenden Deckel selbst anzubringen, was immerhin umständlich war, und dafs durch die getrennte Anbringung von Stimmen und Register am Deckel und am Balgboden ein sehnelleres und bequemeres Arbeiten erreicht wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Als Abänderung an dem unter No. 28057 patentirten Registerzug die Herstellung der Windlade B in der Weise, dafs dieselbe von dem den Blasebalg abdeckenden Boden g, dem auf g dicht aufliegenden Rand des Deckels F und der, ebenfalls dicht auf g aufliegenden , die· Stimmlagen trennenden Leiste e gebildet wird, und der die Windlade öffnende oder schliefsende Mechanismus am Boden g des abgeschlossenen Blasebalges angebracht ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT32412D Neuerung an Registerzügen für Akkordeons Expired - Lifetime DE32412C (de)

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