DE322653C - Einbruchsicherung fuer Tueren - Google Patents

Einbruchsicherung fuer Tueren

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DE322653C
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doors
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05GSAFES OR STRONG-ROOMS FOR VALUABLES; BANK PROTECTION DEVICES; SAFETY TRANSACTION PARTITIONS
    • E05G5/00Bank protection devices
    • E05G5/02Trapping or confining mechanisms, e.g. transaction security booths

Landscapes

  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Accounting & Taxation (AREA)
  • Finance (AREA)
  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)

Description

  • Einbruchsicherung für Türen. Die bekannten Sicherheitsvorrichtungen an Türen gegen Einbruch bestehen aus besonderen Schloßsperrungen, Riegeln usw., die aber von geschickten Einbrechern auch beseitigt werden können. Die Erfahrung hat gelehrt, daß die beste Sicherheit durch Überraschung des Einbrechers erreicht wird, und aus dem Grunde bezweckt die den Erfindungsgegenstand bildende Vorrichtung die Erteilung eines starken Schlages auf den in die Tür eintretenden Einbrecher.
  • Zu .dem Zwecke sind zu beiden Seiten der Tür unter dem Einfluß starker Federn stehende Knüppel angeordnet, .die nach außen gedreht und durch eine Festhaltung in diesem Zustande gesichert werden. Die Festhaltung ist dabei so angeordnet, daß sie beim Eintreten des Einbrechers durch .diesen beseitigt wird, worauf die Knüppel unter dem Einfluß der gespannten Federn herumschnellen und den Schlag ausführen.
  • Die Festhaltung besteht aus einem. Querstab, der über die beiden zum Schlagen dienenden Knüppel greift und durch das Anstoßen des eintretenden Einbrechers beseitigt wird, worauf der Querstab durch einen unter Gewichtswirkung stehenden Schnurzug selbsttätig entfernt werden kann.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigt Fig. i eine mit der Sicherheitsvorrichtung ausgestattete Tür, Fig. 2 die festgehaltenen Knüppel von eben gesehen, und -Fig. 3 einen Knüppel mit Festhaltungsstab im Querschnitt.
  • Zu beiden Seiten der Tür ist an den Pfosten a je ein Knüppel b angeordnet, der an einer starken Schraubenfeder c sitzt. Die Federn sind beispielsweise mit an der Türschwelle befestigten Stäben d verbunden. Diese können aber auch in Fortfall kommen und statt dessen die Federn an den Türpfosten befestigt werden, gegebenenfalls unter Benutzung einer besonderen Spannvorrichtung. Die Federn haben das. Bestreben, die Knüppel b nach innen zu schnellen, und werden für gewöhnlich, d. h. bei Tage, durch Schellen e festgehalten. Diese sind um den Punkt f drehbar und werden zur Festhaltung der zweckmäßig aus Metall bestehenden Knüppel nach oben gedreht, worauf man einen Stift durch die Öffnung h der Schellen in die an den Türpfosten vorgesehenen öffnungen g steckt.
  • Zwecks Vorbereitung des wirksamen Zustandes (bei Nachtzeiten usw.) wird eine aus Holz oder anderem geeigneten Baustoffe bestehende Stange i, die an den Enden gabelartige Ansätze k aufweist, mit diesen auf die beiden Knüppel b gesetzt. Letztere werden also jetzt in der aus Fig. i ersichtlichen Weise durch den darin nur mit punktierten Linien angedeuteten Stab i auseinandergehalten. Die beiden Schellen e werden dabei, nach Entfernung des in die C9ffnungen g, h eingesetzten Stiftes, nach unten in die gezeichnete Lage gedreht, in welcher sie keinen Einfluß mehr auf die Knüppel b haben. Will nun jemand durch die Tür in die Wohnung usw. eindringen, so stößt er .gegen die Stange i, die infolgedessen von den Knüppeln b abgleitet. Diese können nunmehr nach innen federn und erteilen dem Einbrecher einem starken Schlag. Es empfiehlt sich, die Stange i mit einem Schnurzug k zu verbinden,. so daß sie bei ,ihrer Freigabe unter der Wirkung des Gewichtes l nach oben gezogen wird. Die Schnur ist in an sich bekannter Weise über am Türrahmen usw. angebrachte Rollen m geführt.
  • Der Fall, daß der Einbrecher einen Schlag erhält, tritt ein bei Türen, die sich nach außen öffnen. Bei nach innen sich öffnenden Türen kann der Einbrecher allerdings keinen Schlag bekommen, jedoch legen sich hierbei die Knüppel b vor die Tür und verhindern das Öffnen derselben. Die herumschnellenden und gegen die Tür schlagenden Knüppel erzeugen dabei naturgemäß auch ein hörbares Geräusch.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH: Einbruchsicherung für Türen, unter Verwendung einer federnden Schlagvorrichtung, gekennzeichnet durch zwei zu beiden Seiten der Tür um wagerechte Achsen drehbare abgefederte Knüppel (b),-die nach außen gedreht durch gabelartige Ansätze (k) eines Querstabes (i) gehalten werden.
DE1919322653D 1919-05-15 1919-05-15 Einbruchsicherung fuer Tueren Expired DE322653C (de)

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