DE31945C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Marmorir-, Dessin- und anderen Walzen mit plastischer Oberfläche - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Marmorir-, Dessin- und anderen Walzen mit plastischer OberflächeInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41C—PROCESSES FOR THE MANUFACTURE OR REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES
- B41C1/00—Forme preparation
- B41C1/18—Curved printing formes or printing cylinders
- B41C1/186—Curved printing formes or printing cylinders by casting
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Manufacture Or Reproduction Of Printing Formes (AREA)
Description
Patentirt im Deutschen Reiche vom al. September 1884 ab.
Das neue Verfahren basirt darauf, statt der bisher üblichen zweitheiligen Formen aus
,Gyps etc. Matrizen zu verwenden, die von einem Cliche aus Gummi durch Vulcanisiren
hergestellt werden.
Um mittelst solcher Matrizen Walzen mit plastischer Oberfläche giefsen zu können, wird
eine Form, wie sie aus der Zeichnung ersichtlich ist, angewendet. In einen hohlen Cylinder
A wird nämlich eine in oben erwähnter Weise hergestellte Matrize M eingesteckt, deren
Länge genau gleich dem inneren Umfang des Cylinders ist und deren Breite der Höhe desselben
entspricht, so dafs sie sich an die innere Cylinderwand anlegt, wobei nur eine kleine,
kaum sichtbare Naht entsteht. Der Cylinder A wird alsdann in die seiner Wandstärke entsprechende
Kerbe b der Formbasis F einge-
■ setzt. Diese hat aufser der Kerbe noch zwei centrische Bohrungen c und d, in welche das
Ende der einzusetzenden Centrumswalze W pafst. Um dieser Walze genaue Stellung zu
sichern, wird über das obere Achsenende dl die mit. entsprechender Bohrung versehene
Spange 5 geschoben, welche mittelst ihrer beiden Zapfen Z in den entsprechenden Ausschnitten
der Cylinderwand fixirt wird.
In die so gewonnene Form wird die geschmolzene Masse gegossen, nach dem Abkühlen
die Spange S und die Formbasis F entfernt und die Walze sammt Matrize aus
dem Cylinder A geschoben. Wird nun die Matrize von der Gufsmasse abgelöst, so ist die
Walze fertig.
Durch die Herstellung der Matrize aus Gummi und die Anwendung oben beschriebener
Form hat man nicht allein den Vortheil des leichten Formens, sondern die gewonnenen
Walzen zeichnen sich auch durch .Reinheit und bedeutende Tiefe, sowie dadurch aus,
dafs sie nur eine Naht haben.
Pat ε nt-An sprüche:
Zur Herstellung von Marmorir-, Dessin-· und anderen Walzen mit plastischer Oberfläche
aus elastischen und anderen schmelzbaren Massen:
ι. Das Verfahren, wodurch zuerst die Matrize als ebene Fläche durch Vulcanisiren aus
, Gummi gewonnen wird und alsdann durch Einschieben in den Formcylinder etc. die
nothwendfge Biegung oder Wölbung durch das Anlegen an die Wandungen desselben
. erhält.
2. Eine Form, welche aus einem Cylinder mit durch Patent ^ Anspruch 1. charakterisirter
eingeschobener Gummimatrize besteht, wobei die Centrumswalze W in der Basis F
mit den Bohrungen c und d ruht und , durch die Spange S gehalten wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Claims (1)
- KAISERLICHESPATENTAMT.PATENTSCHRIFTKLASSE 39: Horn, Elfenbein und plastische Massen.LEO PFAFFINGER in MÜNCHEN.mit plastischer Oberfläche.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE31945T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE31945C true DE31945C (de) |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT31945D Expired - Lifetime DE31945C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Marmorir-, Dessin- und anderen Walzen mit plastischer Oberfläche |
Country Status (1)
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|---|---|
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