DE31702C - Einlege-Apparat für Rohrwebstühle, durch welchen die Verwendung krummgewachsener Rohrstengel ermöglicht wird - Google Patents

Einlege-Apparat für Rohrwebstühle, durch welchen die Verwendung krummgewachsener Rohrstengel ermöglicht wird

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DE31702C
DE31702C DENDAT31702D DE31702DA DE31702C DE 31702 C DE31702 C DE 31702C DE NDAT31702 D DENDAT31702 D DE NDAT31702D DE 31702D A DE31702D A DE 31702DA DE 31702 C DE31702 C DE 31702C
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crooked
looms
wires
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT31702D
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E. SCHENTKE in Kottbus
Publication of DE31702C publication Critical patent/DE31702C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D41/00Looms not otherwise provided for, e.g. for weaving chenille yarn; Details peculiar to these looms
    • D03D41/002Looms for weaving reed, straw or wood

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Textile Engineering (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description

KAISERLICHES
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KLASSE 86: Weberei.
Rohrstengel ermöglicht wird.
Die vorliegende Erfindung betrifft die Anordnung einer besonderen Einlegevorrichtung an der unter No. 16751 patentirt gewesenen Maschine zur Herstellung von mit Draht gewebten Rohrdecken zum ' Berühren der Decken von. Zimmern. Die Vorrichtung hat den Zweck, die krummgewachsenen Rohrstengel vor dem Erfafstwerden durch die Greifer gerade zu drücken und dadurch die Verwendung solcher krummgewachsenen Rohrstengel ohne Störung des Ganges der Maschine zu ermöglichen. Der Apparat ist im vorderen Theile der Maschine angebracht; er besteht aus folgenden Theilen:
Ein aus Bandeisen hergestellter, nach hinten zu offener Rahmen A ist durch bewegliche Drahthaken α mit dem Maschinengestell drehbar verbunden. Die Seitenschenkel dieses Rahmens sind mit den Stangen b, welche an den . die Schiffchen w, Fig.. 2, bewegenden Excentern F angeschraubt sind, drehbar verbunden. Der Rahmen A erhält auf diese Weise von den Excentern F eine auf- und niedergehende Bewegung. Die Zeichnung zeigt die höchste Stellung des Rahmens A.
An der Stirnseite des Rahmens sind fünf Bleche c angeschraubt, an welchen je eine schwache Feder d rechtwinklig zur Ebene des Bleches c angenietet ist. Jede dieser Federn trägt ein aus Draht gebogenes Trapez e, doch sind Trapez und Feder in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise so an einer Schnur d1 aufgehängt, dafs sämmtliche Trapeze genau gleich hoch gehalten werden,.; bezw. dafs ihre unteren Seiten in derselben Horizontalebene liegen.
Quer über die Maschine hinweg ist nun ein Winkeleisen f angeordnet, an welches vier Lager g aus Blech angenietet sind, welche eine schwache Welle h tragen. Letztere ist an dem einen Ende hl umgebogen. In gleicher Weise ist ferner am Brett i eine schwache Welle k angebracht, deren eines Ende k1 ebenfalls umgebogen ist. Die beiden umgebogenen Enden hl und k1 kreuzen sich und sind durch je einen Draht mit dem aus Bandeisen gebildeten Winkel Z verbunden, welcher an der betreffenden Stange b befestigt ist. Der Winkel / mufs also die auf- und abgehende Bewegung der Stange b mitmachen und dadurch die Wellen h und k um einen gewissen Winkel drehen.
Auf den beiden Wellen h und k sind nun je fünf nach aufwärts gebogene Drähte Z1 und m so angebracht, dafs bei der Drehung von h und k die Drähte I1. und m dicht an einander vorbeigehen. Ferner sind auf h fünf Bleche η angebracht, und zwar genau in der Mitte unter den Trapezen e.
Unterhalb des Brettes i ist eine zweite Welle nl angeordnet, an welcher fünf Haken ο aus Draht so angebracht sind, dafs sie dicht bei Z1 und in liegen.
Die Welle nl ist an ihrem einen Ende mit einem Gegengewicht ρ versehen, welches bestrebt ist, die Haken ο immer in der in der Zeichnung dargestellten Lage zu halten. An der Welle n1 sind ferner noch fünf nach ab-
wärts gerichtete Bleche q angebracht, welche beim Vorwärtsgange der Greifer ν von diesen angestofsen und nach rückwärts gedrängt werden, wodurch die Haken ο ebenfalls, nach rückwärts bewegt werden.
Dicht neben den Haken ο sind nun auf dem Winkeleisen f fünf Federn r so angebracht, dafs sich die Enden von r und' ο kreuzen. Diese Kreuzungsstellen bilden die Auflagerpunkte für das der Maschine zuzuführende Rohr. Das Winkeleisen / ist endlich noch mit fünf Federn s ausgerüstet, welche bis auf die Welle H hinabreichen und sich gegen dieselbe anlegen.
Gegenüber den fünf Blechen η sind an dem Auflagebrett i ebenfalls fünf Bleche t angebracht, welche den Blechen η entgegengesetzt schräg gerichtet sind.
Die Bleche η und t dienen den Trapezen e zur Führung.
Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende :
Die Zeichnung zeigt den Apparat in derjenigen Stellung, in welcher das zu verwebende Rohr in die Maschine eingelegt werden soll. Dasselbe wird zunächst auf die sich kreuzenden Drähte ο und Federn r gelegt. Durch die Bewegung der Maschine werden die Greifer ν unter Vermittelung der Kurbel v1, Stange v2 und des Hebels v3 von der Curvenscheibe v* nach vorwärts geschoben, stöfsen dabei an die Blechhaken q an und drängen diese zurück. Hierdurch werden auch die Drahthaken ο zurückgelegt, welche jetzt das Rohr auf die über H gespannten Drähte χ fallen lassen. Zu gleicher Zeit bewegt sich der Rahmen A nach unten, wodurch die fünf Trapeze e auf das Rohr sanft aufdrücken und dasselbe gerade halten, auf diese Weise den jetzt zurückgehenden Greifern ν die Möglichkeit bietend, das Rohr sicher fassen zu können.
Gleichzeitig mit dem Rahmen A geht auch der Winkel I, von b gezwungen, nach unten und ertheilt dadurch den Wellen h und k eine solche Drehung, dafs sich die Drähte Z1 und m gegen einander nach unten zu bewegen. Die Drähte I1 und m kreuzen sich dabei und bilden so einen Halt- und Druckpunkt für das krumme Rohr. Schliefslich legen sich beim Fortschaffen des Rohres durch die Greifer ν die Federn s lose auf dasselbe und halten es so lange gerade, bis es mit den Drähten χ verbunden ist.
Der Apparat arbeitet ruhig und sicher, so dafs ein Auslassen eines Rohres von Seiten der Greifer ν nicht mehr vorkommen kann, und dafs ferner das krummgewachsene Rohr möglichst gerade den Webe- bezw. Verflechtungsorganen zugeführt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Einlege - Apparat für Rohrwebstühle, durch welchen die krummgewachsenen Rohrstengel vor dem Fassen durch die Greifer gerade gedrückt werden, bestehend aus einer Anzahl sich kreuzender Drähte und Federn ο und p, auf welche das Rohr aufgelegt wird, einer Reihe von beiden Seiten auf das Rohr drückender Drähte I1 und m, einer Anzahl von oben elastisch auf das Rohr drückender Drähte e und einer Reihe sich gegen die Drahtwalze H legender Federn.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT31702D Einlege-Apparat für Rohrwebstühle, durch welchen die Verwendung krummgewachsener Rohrstengel ermöglicht wird Expired - Lifetime DE31702C (de)

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