DE821874C - Glasglocke fuer Gartenbauzwecke o. dgl. - Google Patents

Glasglocke fuer Gartenbauzwecke o. dgl.

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DE821874C
DE821874C DEC51A DEC0000051A DE821874C DE 821874 C DE821874 C DE 821874C DE C51 A DEC51 A DE C51A DE C0000051 A DEC0000051 A DE C0000051A DE 821874 C DE821874 C DE 821874C
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DE
Germany
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disc
bell jar
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jar according
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Expired
Application number
DEC51A
Other languages
English (en)
Inventor
William James Coster
Henry Thomas Loftus-Tottenham
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CHASE PROTECTED CULTIVATION LT
Original Assignee
CHASE PROTECTED CULTIVATION LT
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G13/00Protection of plants
    • A01G13/20Protective coverings for plants
    • A01G13/26Cloches

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 22. NOVEMBER 1951
C 5i III145 f
Die Erfindung betrifft Glasglocken für Gartenhauzwecke o. dgl., bei denen verhältnismäßig stark geneigte Scheiben (üblicherweise Glasscheiben) durch ein Drahtgestell ο. dgl. zusammengehalten werden, das ein oder mehrere innenliegende Spannorgane aufweist, die hauptsächlich zwischen den Scheiben angeordnet sind und die äußeren Kanten der Scheiben durch ein Druckglied hält, das gleichzeitig als Handgriff dienen kann, mit dem Spannorgan oder den Spannorganen im Eingriff steht und sich gegen die benachbarten Kanten der Scheiben anlegt, so daß es die Scheiben unter Druck hält und das Spannorgan oder die Spannorgane auf Zug beansprucht. Im besonderen betrifft die Erfindung Glasglocken scheunenartiger Form, bei denen auf jeder Seite gewöhnlich zwei Scheiben vorgesehen sind, von denen die untere etwa senkrecht oder jedenfalls steiler als die obere angeordnet ist, bei der es sich um die eingangs erwähnte, verhältnismäßig stark geneigte Scheibe handelt. Diese obere Scheibe wird üblicherweise durch eine Verbindungsstange gehalten, die den Druck auf die untere Scheibe zu übertragen geeignet und an ihren Enden so geformt ist, daß diese Enden zwischen die Scheiben greifen und beiderseits des Spannorgans Anlagen für die Unterkante der oberen Scheibe und die Oberkante der unteren Scheibe bilden, während das Spannorgan zwischen dem mittleren Teil der Verbindungsstange und den Scheiben hindurch verläuft.
Erfindungsgemäß weist eine solche scheunenförmige Glasglocke einen Stützrahmen auf, der neben der obersten Scheibe des auf der einen Seite der Glocke vorgesehenen Scheibenpaares liegt und es ermöglicht, daß diese Scheibe, z. B. zur Belüftung oder um Regen hereinzulassen, herausgenommen wird, ohne daß dadurch der Zusammenhalt des verbleibenden Gestells beeinträchtigt wird. Dieser Stützrahmen weist zwei parallele Teile auf, von denen der obere unter seitlich vorstehende Teile
des als Druckglied wirkenden Handgriffs schnappt, während der untere Teil mit der Verbindungsstange in Eingriff kommt oder selbst diese Verbindungsstange des Gestells bildet, die den Druck auf die untere Scheibe überträgt und die Oberkante dieser Scheibe und die Unterkante der oberen Scheibe mit dem Spannorgan oder den Spannorganen in Verbindung hält.
Der Stützrahmen kann als geschlossene Figur
ίο ausgebildet sein, dessen unterer Teil die Verbindungsstange bildet und eine Schleife aufweist, durch die das Spannorgan verläuft, während er an den Enden Zickzackbögen aufweist, in die sich die Unterkante der oberen Scheibe bzw. die Oberkante der unteren Scheibe einlegen. Die seitlichen Teile der geschlossenen Figur können rechtwinklig zu den beiden parallelen Teilen liegen oder auch etwas schräg und halten die beiden Teile in einem Abstand, der etwa der Höhe der oberen Scheibe ent-
ao spricht. Dieser Stützrahmen übernimmt dadurch die Funktion der oberen Scheibe, wenn diese aus den obengenannten Gründen herausgenommen wird, d. h. er überträgt den Druck von dem Handgriffdruckglied auf die untere Scheibe und weiter
»5 auf das Spannorgan, so daß der Zusammenhalt des Gestells erhalten bleibt.
Weist die Glocke nur ein inneres Spannorgan auf, so wird die Schleife ah dem unteren Teil des Stützrahmens, vorzugsweise in der Mitte, vorgesehen. Sind zwei oder mehr Spannorgane vorhanden, so umschlingt der untere Teil des Rahmens jedes Spannorgan. Diese Schleifen können mit Zickzackbögen versehen sein, die mindestens mit der Kante einer der auf dieser Seite vorgesehenen Scheiben, vorzugsweise aber mit den Kanten beider Scheiben, in Eingriff kommen.
Der Stützrahmen wird vorzugsweise aus steifem Draht hergestellt, der in die gewünschte Form gebogen und mit den Enden zusammengeschweißt wird. Die Enden können natürlich auch zusammengebogen, umeinandergewunden oder mit dem Handgriff verschlungen werden.
Eine andere Ausführungsform des Stützrahmens bestehtaus je einem oberen und einem unteren Längsstab, die parallel zueinander liegen und auf ihrer Länge durch ein oder mehrere Querstäbe, vorzugsweise durch Schweißen oder Löten, miteinander verbunden sind. In diesem Falle verwendet man am besten flaches Stahlband, dessen größere Breite aus Festigkeitsgründen in der Rahmenebene vorgesehen wird. Der obere Stab dieses Rahmens schnappt wieder unter seitlich vorstehende Teile des Handgriffdruckgliedes, während der untere Stab von dem inneren Spannorgan mittels einer Verbindungsstange bekannter Art gehalten wird, die auch den Druck auf die untere Scheibe überträgt und die Oberkante dieser Scheibe und die Unterkante der oberen Scheibe hält.
Der Stützrahmen kann mit nach innen gerichteten Zinken versehen sein, die beiderseits des Spannorgans liegen und dadurch eine seitliche Verschiebung des Rahmens verhindern. Diese Zinken dienen gleichzeitig als Anlage für die Verbindungsstange, um ein Verschwenken dieser Stange zu verhindern.
Sind zwei oder mehr Spannorgane vorhanden, so können zwei oder mehr Zinkenpaare an dem Stützrahmen vorgesehen werden.
Ein Stützrahmen kann an jeder Seite der Glocke vorgesehen werden, so daß die beiden oberen Scheiben herausgenommen werden können.
Der Stützrahmen oder die Stützrahmen erhalten dem Gestell den Zusammenhalt und seine Symmetrie, insbesondere auch dann, wenn die Glocke zum Aufbewahren oder zu anderen Gartenbauzwecken hochkant gestellt wird.
Das Handgriffdruckglied, das im Zusammenwirken mit dem Stützrahmen vorgesehen ist, besteht vorzugsweise aus einem Drahtstück, das in der Mitte zu einer größeren, den eigentlichen Handgriff bildenden Schlinge gebogen ist und dessen Enden nach entgegengesetzten Richtungen verlaufen. Diese Enden sind zu länglichen Schlingen geformt, die im wesentlichen senkrecht zur Ebene der Hangriffschlinge liegen und deren äußere Teile leicht nach oben gebogen sind. Die äußersten Enden des Drahtstückes können nach der anderen Seite überstehen, um dort die obere Scheibe oder den dortigen Stützrahmen zu halten. Es ist auch möglich, aus den Drahtenden zuerst nach dieser Seite überstehende Schlingen zu formen, bevor die längliche Schlinge gebildet wird. Ein solcher Handgriff erleichtert das Einsetzen oder Herausnehmen der oberen Scheibe bzw. des Stützrahmens sehr und kann außerdem mit mindestens einem Zickzackbogen in jeder länglichen Schlinge und/oder dem nach der anderen Seite überstehenden Teil versehen sein, um die Oberkante der oberen Scheibe oder der oberen Scheiben von dem First der Glocke zu entfernen, so daß der entsprechende Schlitz eine Belüftung zuläßt.
In der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine perspektivische Ansicht einer scheunenförmigen Glasglocke mit der ersten Ausführungsform des Drahtgestells,
Fig. 2 eine Stirnansicht dieser Glocke,
Fig. 3 eine Teilansicht des Gestells, die das Herausnehmen der oberen Glasplatte veranschaulicht,
Fig. 4 eine perspektivische Teilansicht einer abgewandelten Ausführungsfor.m des Gestells,
Fig. 5 eine Teilstirnansicht der in Fig. 4 gezeigten Form,
Fig. 6 eine verkleinerte perspektivische Ansicht des Stützrahmens gemäß Fig. 4, H5
Fig. 7 eine perspektivische Teilansicht einer Abwandlung der in Fig. 4 bis 6 dargestellten Bauart,
Fig. 8 eine Stirnansicht des in Fig. 7 gezeigten Gestells,
Fig. 9 eine perspektivische Ansicht einer Ab-Wandlung der in Fig. 7 gezeigten Bauart und
Fig. 10, 11 und 12 Teilansichten verschiedener Ausbildungen des Handgriffs und seiner seitlichen Verlängerungen.
Die in Fig. 1 und 2 dargestellte scheunenförmige Glasglocke besteht aus einer vorderen und einer
hinteren unteren Glasscheibe io und ii und einer vorderen und einer hinteren, verhältnismäßig stark geneigten oberen Glasscheibe 12 und 13. Diese Scheiben werden durch ein inneres Spannorgan 14 zusammengehalten, das bei 15 unter die Unterkante der unteren Scheiben gehakt ist und durch den Handgriff 16 gehalten wird. Dieser Handgriff bildet ein Druckglied, das mit dem Spannorgan im Eingriff steht und sich gegen die benachbarten Oberkanten der oberen Scheiben 12, 13 anlegt. Die benachbarten Kanten der beiden hinteren Scheiben 11 und 13 werden in üblicher Weise durch eine Verbindungsstange 17 gehalten. Diese Stange wird durch einen steifen Draht gebildet, der im Zickzack gebogene Enden 18 aufweist, die sich beiderseits des Spannorgans 14 an beiden Enden der Glocke zwischen die Kanten der Scheiben einschieben, wobei das Spannorgan zwischen der Verbindungsstange und den Glasscheiben hindurch verläuft. Die
ao benachbarten Kanten der beiden vorderen Scheiben 10 und 12 werden durch das Spannorgan mittels des Stützrahmens 19 gehalten.
Dieser Stützrahmen 19 besteht aus steifem, vorzugsweise verzinktem Draht, der zu einer endlosen Schleife gebogen und zusammengeschweißt ist. Seine unteren Teile 20 liegen dem oberen Teil 21 parallel. Beide sind durch Seitenteile 22, 23 miteinander verbunden. Der untere Teil 20 weist in der Mitte eine nach innen gerichtete Schleife 24 auf, durch die das Spannorgan 14 verläuft (Fig.2), und bildet an den Enden Zickzackbögen 25, 26, in die sich die Unterkante der oberen Scheibe 12 bzw. die Oberkante der unteren Scheibe 10 einlegen und so die übliche Verbindungsstange ersetzen.
Die Seitenteile 22 und 23 des Stützrahmens liegen etwa im rechten Winkel zu den oberen und unteren Teilen 20 und 21 und halten diese Teile in einem solchen Abstand voneinander, daß der Teil 21 etwa mit der Oberkante der Scheibe 12 zusammenfällt. Der Teil 21 des Stützrahmens und die Oberkante der Scheibe 12 schnappen unter nach vorn vorstehende Schlingen 27 des Handgriffs 16, während sich die Oberkante der hinteren Scheibe 13 unter nach hinten vorstehende Schlingen 28 legt.
Man erkennt, daß, auch wenn die Schlingen 27 hochgebogen werden (Fig. 3) und die vordere obere Scheibe herausgenommen wird, der Stützrahmen 19 weiterhin zwischen dem Handgriff 16 und der unteren Scheibe 10 eingespannt bleibt, so daß das Gestell seinen Zusammenhalt und seine Form beibehält.
Der in Fig. 1, 2 und 3 gezeigte Handgriff ist aus einem vorzugsweise verzinkten Drahtstück hergestellt, mit einer größeren Schlinge 29 in der Mitte, die den eigentlichen Handgriff bildet, und von der aus die Drahtenden in zwei Armen 30 nach entgegengesetzten Seiten weitergeführt werden, die in einer länglichen, flachen, nach vorn gerichteten Schlinge 27 auslaufen. Die äußeren Teile 31 dieser Schlingen sind leicht nach oben gebogen. Die Enden 28 dieses Drahtes stehen etwas nach hinten über.
Die Arme 30 des Handgriffs sind bei 32 etwas nach unten gebogen. In dieser Lage liegen die Schlingen 2"j etwa parallel zu der Oberkante der Scheiben 12, 13 und legen sich gegen die Oberkante der Scheibe 12 an, während sich die Enden 28 gegen die Oberkante der Scheibe 13 legen.
Die mittlere Schlinge 29 wirkt dabei wie eine Feder, die in der wirksamen Stellung gemäß Fig. 1 und 2 durch das durch die Schlinge 29 hindurchgehende Spannorgan 14 unter Druck gehalten wird. Man erkennt, daß die Schlingen 27 und die Enden 28 einen nach unten gerichteten Druck auf die Oberkanten der Scheiben 12 und 13 ausüben. Die erforderliche Spannung wird durch die Form des Handgriffs in ungespanntem Zustand bestimmt.
Zum Herausnehmen oder Einsetzen der Scheibe 12 oder des Stützrahmens 19 greift man mit dem Daumen unter die Schlingen 27 und biegt diese entsprechend nach oben (s. Fig. 3).
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4, 5 und 6 ist ein anderer Stützrahmen 33 in Verbindung mit einem Handgriff vorgesehen, dessen Endschlingen 34 Zickzackbögen 35 aufweisen, in die die Oberkante der Scheibe 12 zum Zweck der Belüftung hochgestellt eingerastet werden kann (Fig. 5).Hierzu greift man wieder mit dem Daumen unter das Ende der Schlinge 34 und biegt diese entsprechend hoch.
Der Stützrahmen 33 ist aus flachem, vorzugsweise verzinktem Stahlband hergestellt und besteht aus zwei Längsstäben 36 und 37 und einem Querstab 38, der mit den Längsstäben verschweißt oder in anderer Weise verbunden ist. Die Stäbe bilden also ein liegendes H, und die größere Breite der Stäbe ist aus Festigkeitsgründen in der Ebene dieses Rahmens vorgesehen. Der Rahmen wird zusammen mit einer Verbindungsstange 39 vorgesehen, die der Verbindungsstange 17 ähnlich ist und im Zickzack gebogene Enden 40 aufweist, in deren einen Bogen die Oberkante der unteren Scheibe 10 und in deren anderen Bogen die Unterkante der oberen Scheibe 12 eingreift. Die Verbindungsstange 39 steht mit dem Spannorgan 14 im Eingriff und verhindert so ein.Herausdrücken der benachbarten Kanten der Scheiben 10 und 12. Der obere Längsstab 36 des Stützrahmens liegt unmittelbar unter der Oberkante der Scheibe 12 und wird mit dieser zusammen unter den Schlingen 34 des Handgriffs gehalten.
Beim Herausnehmen der Scheibe 12 sorgt der Stützrahmen 36 bis 38 dafür, daß der Zusammenhalt und die Form des Gestells erhalten bleibt. Der in Fig. ι dargestellte Handgriff kann selbstverständlich auch in Verbindung mit einem Stützrahmen gemäß Fig. 6 verwendet werden und umgekehrt der in Fig. 4 gezeigte Handgriff mit einem Stützrahmen gemäß Fig. 1.
In Fig. 7, 8 und 9 ist eine Ausführungsform mit iao einem Stützrahmen gezeigt, der eine Abänderung des in Fig. 4, 5 und 6 dargestellten Rahmens ist. Fig. 7 ist eine perspektivische Teilansicht, bei der nur die vordere Hälfte des Gestells mit der unteren Scheibe 10 dargestellt ist, während der Handgriff iaj und die' obere Scheibe im Interesse einer klareren
Darstellung fortgelassen sind. Der Querstab des j Stützrahmens, der die Längsstäbe 36 und 37 miteinander verbindet, ist hier durch einen steifen runden Draht 41 gebildet, der in der Nähe des unteren Längsstabes 37 eine nach innen gerichtete Schleife 42 bildet, dann in der Ebene des Stützrahmens bei 43 umgebogen und schließlich mit seinem Ende 44 wieder nach innen gebogen ist. Dieses Ende und der Bogen 45 der Schleife 42 bilden zwei Zinken, die beiderseits des Spannorgans 14 zu liegen kommen und eine seitliche Verschiebung des Stützrahmens verhindern. Die Zinken dienen auch als Anlage für die Verbindungsstange 39, wie dies Fig. 8 zeigt, so daß sich diese nicht um die Oberkante der Scheibe 10 drehen kann. Der Querstab 41 ist mit den Längsstäben 36 und 37 bei 46 und 47 verschweißt.
Fig. 9 zeigt eine andere Ausführungsform eines solchen mit Zinken ausgestatteten Stützrahmens.
Hier ist ein U-förmig gebogenes Drahtstück an den Querstab 38 des in Fig. 6 dargestellten Stützrahmens angeschweißt, dessen Arme 49 und 50 die Zinken bilden.
In Fig. 10, 11 und 12 sind verschiedene Ausführungsformen der art dem Handgriff vorgesehenen Verlängerungen dargestellt. Fig. 10 zeigt eine Abwandlung der Schlinge 34 gemäß Fig. 4. Hier ist das nach hinten gerichtete Drahtende ebenfalls zickzackförmig gebogen, so daß auch die hintere obere Scheibe 13 zur Belüftung in die dadurch gebildeten Bögen 51 hochgestellt werden kann. Eine ähnliche Ausbildung kann auch das Ende der Schlinge 27 gemäß Fig. 1 erhalten.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 11 ist der den Handgriff bildende Draht zu einer kleinen Schlinge 52 gebogen, ehe er zu der Zickzackschlinge 34 (oder zu der glatten Schlinge 27) umbiegt. Diese Schlinge 52 erstreckt sich nach der der Schlinge 34 (oder 27) entgegengesetzten Seite und legt sich gegen die Oberkante der Scheibe 13 an. In diesem Fall braucht also das Ende des Drahtes nicht nach dieser Seite überzustehen.
Eine ähnliche Ausführungsform zeigt Fig. 12. Hier ist aber statt der Schlinge 34 ein einfacher Zickzackdraht 53 vorgesehen, dessen Ende zu einer Schlinge 54 umgebogen ist, gegen die sich der Daumen anlegt, wenn die Scheibe 12 verstellt, herausgenommen oder eingesetzt werden soll.

Claims (11)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Glasglocke für Gartenbauzwecke o. dgl., bei der verhältnismäßig stark geneigte Scheiben, insbesondere Glasscheiben, durch ein Drahtgestell ο. dgl. zusammengehalten werden, das ein oder mehrere innenliegende Spannorgane aufweist, die die äußeren Kanten der Scheiben durch ein vorzugsweise gleichzeitig als Handgriff dienendes Druckglied hält, das mit dem Spannorgan oder den Spannorganen in Eingriff steht und sich gegen die benachbarten Kanten der Scheiben anlegt, so daß es die Scheiben unter Druck hält und das Spannorgan auf Zug beansprucht, insbesondere Glasglocke Scheunenartiger Form, bei der auf jeder Seite vorzugsweise zwei Scheiben vorgesehen sind, von denen die untere etwa senkrecht oder jedenfalls steiler als die obere angeordnet ist und bei der die obere Scheibe durch eine Verbindungsstange gehalten wird, die den Druck auf die untere Scheibe überträgt, und deren Enden so geformt sind, daß sie zwischen die Scheiben greifen und beiderseits des Spannorgans Anlagen für die Unterkante der oberen Scheibe und für die Oberkante der unteren Scheibe bilden, während das Spannorgan zwischen dem mittleren Teil der Verbindungsstange und den Scheiben hindurch verläuft, gekennzeichnet durch einen Stützrahmen (19,33,62), der neben der obersten Scheibe (12) des auf der einen Seite der Glocke vorgesehenen Scheibenpaares (10, 12) liegt und ein Herausnehmen dieser Scheibe ermöglicht, ohne daß dadurch der Zusammenhalt des verbleibenden Gestells beeinträchtigt wird.
  2. 2. Glasglocke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützrahmen (19, 33, 62) zwei parallele Teile (20, 21 bzw. 36, 37 bzw. 64, 65) aufweist, von denen der obere (21, 36, 65) unter seitlich vorstehende Teile (27, 34, 57) des als Handgriff dienenden Druckgliedes (16) schnappt, während der untere Teil (20, 37, 64) g0 mit der Verbindungsstange (39) im Eingriff steht oder selbst diese \rerbindungsstange bildet, die den Druck auf die untere Scheibe (10) überträgt und die Oberkante dieser Scheibe und die Unterkante der oberen Scheibe (12) mit dem Spannorgan (14) oder den Spannorganen in Verbindung hält.
  3. 3. Glasglocke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützrahmen (19) als geschlossene Figur ausgebildet ist, dessen unterer Teil die Verbindungsstange (20) bildet und eine Schleife (24) aufweist, durch die das Spannorgan (14) verläuft, während er an den Enden Zickzackbögen (25, 26) aufweist, in die sich die Unterkante der oberen Scheibe (12) bzw. die Oberkante der unteren Scheibe (10) einlegen.
  4. 4. Glasglocke nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützrahmen (19) aus steifem Draht geformt ist. dessen Enden miteinander verschweißt sind.
  5. 5. Glasglocke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützrahmen (33) aus je einem oberen (36) und einem unteren Längsstab (37) besteht, die parallel zueinander liegen und auf ihrer Länge durch ein oder mehrere Querstäbe (38) miteinander verbunden sind.
  6. 6. Glasglocke nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützrahmen (33) aus flachem Stahlband hergestellt ist, dessen größere Breite in der Rahmenebene vorgesehen ist.
  7. 7. Glasglocke nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Längsstab (36) unter seitlich vorstehende Teile (27, 34) des Handgriffdruckgliedes (19) schnappt, während der untere Längsstab (37) mit einer Ver-
    bindungsstange (39) im Eingriff steht, die den Druck auf die untere Scheibe (10) überträgt und die Oberkante dieser Scheibe und die Unterkante der oberen Scheibe (12) hält.
  8. S. Glasglocke nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützrahmen (33) nach innen gerichtete Zinken (42,44 bzw. 49, 50) aufweist, die beiderseits des Spannorgans (14) liegen und als Anlage für die Verbindungsstange (39) dienen.
  9. 9. Glasglocke nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Handgriff (16), der aus einem in der Mitte zu einer Schlinge (29) gebogenen Drahtstück besteht, dessen Enden (30, 55) nach entgegengesetzten Richtungen verlaufen und mit den Oberkanten der oberen Scheiben (12, 13) und dem Stützrahmen (19, 33, 62) im Eingriff stehen.
  10. 10. Glasglocke nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (34, 57) des den Handgriff (16) bildenden Drahtstückes Zickzackbögen (35 bzw. 58) aufweisen, in die die Oberkante der Scheibe (12) eingerastet werden kann, während der Stützrahmen (19, 33, 62) in seiner Lage verbleibt und den Zusammenhalt der as Glocke gewährleistet.
  11. 11. Glasglocke nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (34, 57) des den Handgriff (16) bildenden Drahtstückes mit Schlingen (31, 54, 59) versehen sind, die als Griff für den die Enden hochbiegenden Finger dienen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    2343 11.51
DEC51A 1945-12-29 1949-10-22 Glasglocke fuer Gartenbauzwecke o. dgl. Expired DE821874C (de)

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