DE333836C - Knopfbefestigung mit gegeneinander verschiebbaren, durch den Stoff greifenden Haken - Google Patents

Knopfbefestigung mit gegeneinander verschiebbaren, durch den Stoff greifenden Haken

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DE333836C
DE333836C DE1919333836D DE333836DD DE333836C DE 333836 C DE333836 C DE 333836C DE 1919333836 D DE1919333836 D DE 1919333836D DE 333836D D DE333836D D DE 333836DD DE 333836 C DE333836 C DE 333836C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B1/00Buttons
    • A44B1/18Buttons adapted for special ways of fastening
    • A44B1/42Buttons adapted for special ways of fastening with deformable prongs

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  • Clamps And Clips (AREA)

Description

Es sind bereits Knopfbefestigungen bekannt, bei denen am Knopf befestigte und mit ihren spitzen Enden sich gegenüberstehende Haken in den zu einer Falte gelegten Stoff eindringen, wenn der Stoff an gegenüberliegenden Stellen des Knopfes mit den Händen angezogen wird. Diese Art von Knopfbefestigungen erfordern eine ganz genau der Vorschrift folgende Handhabung,
ίο wobei trotzdem die Befestigung der Knöpfe oft nur sehr mangelhaft ausfällt, was größtenteils durch die große Verschiedenheit der Stoffe bedingt ist. Z. B. lassen sich dicke Stoffe, wie Paletot- und ähnliche Winterstoffe, nur schwer zu einer glatten Falte zusammenlegen, um ein genügend tiefes Eindringen der Haken zu erreichen, während bei dünneren, weniger widerstandsfähigen Stoffen sehr leicht ein Einreißen des Stoffes eintritt, wodurch die Knopfbefestigung mehr Schaden als Vorteil bringt.
Bei anderen Knopfbefestigungen wurde das Eindringen der spitzen Haken durch Gegeneinanderbewegen der letzteren bewerkstelligt, doch ermangelten diese Einrichtungen der erforderlichen Sicherung der Haken in der Befestigungslage, wodurch die Knopfbefestigung unzuverlässig wurde, besonders an Stellen, wo der Stoff einer gewissen Spannung beim Tragen ausgesetzt ist.
Diese Nachteile sollen bei der Knopfbefestigung nach der Erfindung in einfacher Weise dadurch vermieden werden, daß die gegeneinander verschiebbaren, mit ihren spitzen Enden sich gegenüberstehenden Haken besondere Schenkel mit Verstärkungen besitzen, die zwischen gebogenen Federn derart angeordnet sind, daß die Haken gegen ein selbsttätiges Lösen der Befestigungsstellung gesichert sind. 4c
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι und 2 je einen Längsschnitt in beiden Endstellungen, +5 Fig. 3 und 4 je einen Querschnitt,
Fig. 5 und 6 je eine Draufsicht von oben, Fig. 7 und 8 je eine Draufsicht von unten. . Gemäß der Zeichnung besteht der Erfindungsgegenstand aus einem gewöhnlichen Blechknopf, der aus zwei tellerförmigen Knopfhälften α und b gebildet wird, wobei die obere Knopfhälfte α in bekannter Weise über die untere Knopfhälfte b gebördelt ist. Die obere Knopfhälfte α kann außen mit verschiedenen Verzierungen und Einfassungen versehen sein, wodurch dieser Knopf als Zierknopf Verwendung findet. In der unteren Knopfhälfte b ist die Befestigungsvorrichtung untergebracht, die aus zwei starren, in fic Schlitzen e und f gegeneinander verschiebbaren Drahthaken c und d besteht. Die Drahthaken c und d sind so gebogen, daß die aus der unteren Knopfhälfte b \rorstehenden Enden eine Gabel mit den beiden spitzen Zinken c und d bilden. Der über den Schlitzen e und f im Innern der Knopfhälfte b sich führende Hakenteil besitzt je eine Verdickung g bzw. h, die ein Durchrutschen der Haken c und d durch die Schlitze e und / verhütet und an der gleichzeitig die Haken in ihren Endstellungen
durch Blattfedern i und k festgehalten werden. Die seitlich aus der Knopfhälfte b vorstehenden Hakenenden sind zweckmäßig der Wölbung des Knopfes entsprechend abgebogen und dienen diese Abbiegungen als Angriffsstelle zur Bewegung der Haken. Tn der unteren Knopfhälfte b befinden sich die muschelartig gebogenen Blattfedern i und k, die ihre- Federwirkung auf die Haken c
ίο und ei ausüben und diese sowohl in der geöffneten als auch in der geschlossenen Lage festhalten.
Die Befestigung des Knopfes geschieht in einfacher Weise, indem die Haken c und d aus dem Knopf zurückgezogen werden, wonach der Knopf auf die gewünschte Stelle des Stoffes gedrückt wird. Hierbei stechen sich durch Zusammendrücken der Haken die gespreizten gabelartigen Hakenenden c, d' in den Stoff ein und schieben sich nebeneinander. Diese nur von Hand lösbare Befestigung verhütet ein selbsttätiges Lösen und gestattet eine dauernde Wiederverwendung des Knopfes.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι: Knopf befestigung mit gegeneinander verschiebbaren, durch den Stoff greifenden Haken, dadurch gekennzeichnet, daß die im Knopf gehäuse geführten Haken-• schenkel Verstärkungen (g-, K) aufweisen, hinter welche gebogene Federn (i, k) zur Sicherung der Befestigungsstellung gegen selbsttätiges Lösen greifen.
  2. 2. Knopfbefestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschenkel der Haken' außerhalb des Knopfgehäuses zu Handhaben umgebogen sind, die ein Hineinrutschen der Hakenschenkel in das Knopfgehäuse verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1919333836D 1919-12-23 1919-12-23 Knopfbefestigung mit gegeneinander verschiebbaren, durch den Stoff greifenden Haken Expired DE333836C (de)

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