DE208970C - - Google Patents
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- DE208970C DE208970C DENDAT208970D DE208970DA DE208970C DE 208970 C DE208970 C DE 208970C DE NDAT208970 D DENDAT208970 D DE NDAT208970D DE 208970D A DE208970D A DE 208970DA DE 208970 C DE208970 C DE 208970C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B15/00—Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
- D04B15/66—Devices for determining or controlling patterns ; Program-control arrangements
- D04B15/84—Jacquard cards or mechanisms
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Installation Of Indoor Wiring (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 208970 -. KLASSE 25«. GRUPPE
in CHEMNITZ.
Die Erfindung bezieht sich auf Petinetjacquardvorrichtungen
für flache Kulierwirkstühle. Wegen der Länge dieser Maschinen und wegen der Genauigkeit, die für das Ziehen
der einzelnen Schnuren rücksichtlich der Eigenart ihrer Arbeitsweise Bedingung ist, können
die genannten, wagerecht verlaufenden Schnurzüge nicht, wie es für die Zwecke eines Jacquardwebstuhles
zulässig ist, aus einer eigentlichen
ίο Schnur bestehen, sondern es sind dafür metallene
Drähte angeordnet, welche nicht nur dem bekannten ausdehnenden und zusammenziehenden
Einfluß der Luftfeuchtigkeit im Arbeitsraum vollkommen entzogen sind, sondern sogar gleichen Schritt halten mit den durch
Temperaturwechsel hervorgerufenen Längenveränderungen der Maschine selbst. Von jedem
dieser Hauptschnurzüge ist nun im rechten Winkel eine Zweigschnur für jede einzige Fontur
abgeleitet, und es kommt an der Stelle, wo diese Zweigschnur von der Hauptschnur „abgezweigt
ist, darauf an, mit außerordentlicher Genauigkeit den Anschluß zu bewirken.
Diesen besonders hohen Anforderungen an Genauigkeit des Anschlusses und Sicherheit der
Wirkung sucht die vorliegende Erfindung durch eine Klemme zu genügen, mittels welcher jede
der Zweigschnuren an ihren zugehörigen Hauptschnurzug angeschlossen wird. Diese Klemme
besteht aus zwei oder mehreren Schenkeln, welche durch Federkraft in Spreizlage gehalten
werden. Wenn man nun die Zweigschnur so mittels der Klemme an dem Hauptschnurzuge
befestigt, daß ihre Zugkraft im Sinne der Federspreizung wirkt, d. h. daß durch ein
Ziehen an der Schnur die das Spreizen der Schenkel bewirkende Federkraft unterstützt
wird, so wird die Klemme um so fester an dem Hauptschnurzuge halten, je stärker an der
Zweigschnur gezogen wird. Andererseits aber kann man den Befestigungspunkt der Zweigschnur
mit dem Hauptschnurzug dadurch sehr leicht verändern, daß man die Klemme mit der Hand ergreift und im entgegengesetzten
Sinne der Schnurzugkraft die Schenkel zusammendrückt. Alsdann läßt sich die Klemme
ohne jeden Widerstand leicht und bequem auf dem Hauptschnurzug verschieben.
Die Harnischfadenbefestigung ist auf der beiliegenden Zeichnung in sechs Ausführungsbeispielen
(Fig. 1 bis 6) dargestellt, und Fig. 7 veranschaulicht die Anwendungsweise des Erfindungsgegenstandes.
In letzterer Figur (Fig. 7), welche ebenso wie die übrigen Figuren nur als eine beispielsweise
Anordnung zu bewerten ist, bezeichnet i einen Stab, welcher in seiner Längsrichtung
hin und her geschoben werden soll, um, je nach der Länge dieser Hin- und Herschiebung,
die Anzahl der Umdrehungen der Maschinenhauptwelle zu bestimmen, während welcher
irgendein mechanischer Vorgang, z. B. das Petinetdecken, wiederholt werden soll. Der
-Stab i greift mit Zahnstangenverzahnung i1
in ein Getriebe i2 ein, welches schrittweise durch Schaltrad k und Schaltklinke m eine
Rechtsdrehung empfängt, bis der Stab i in seiner äußersten Stellung rechts anlangend eine
Klinke η ausrückt, wodurch ein Fallhebel ο frei wird, der den Petinetmusterapparat in Bewegung
setzen soll. Zu dem angegebenen Zweck der selbsttätigen Regelung der Petinetdeckerei
soll nun die Weglänge des Vorstoßes der Stange i nach links dadurch geregelt werden,
daß zwischen das linke Ende einer beständig in ihrer Längsrichtung hin und her bewegten Stange p und das rechte Ende der
Stange i Meßklötze q von verschiedener Breite unter dem Einfluß eines Jacquardapparates /
eingehängt werden. Angetrieben durch den um seine feste Achse beständig hin und her schwingenden
Hebel r bewegt sich die Stange p immer um dasselbe Maß hin und her. Sind
sämtliche Meßklötze q in Hochstellung, und befindet sich die Stange i in ihrer äußersten
Stellung rechts, so hat p auf i keinen Einfluß, weil sich dann die beiden Stirnenden von p
und i eben berühren. Werden aber in dem Augenblick, wo p am weitesten rechts steht,
ein oder mehrere der Meßklötze q niedergelassen, so erhält die Stange i beim nächsten Vorschub
der Stange p einen Anstoß und wird um dasjenige Maß nach links verschoben, welches der
Gesamtbreite der niedergesenkten Meßklötze entspricht. Da die Klinke m fortwährend auf
und nieder geht, so treibt sie schrittweise, Zahn für Zahn, das Klinkenrad k und die
Stange i wieder zurück, bis im letzten Augenblick dieser Rückwärtsbewegung die Klinke η
ausgelöst wird und der Fallhebel 0 aufs neue niedersinkt. So geben also die Meßklötze q
den Zeitraum an, innerhalb dessen der Fallhebel 0 in seiner Hochstellung bleiben darf,
oder weil der Fallhebel 0 die Petinetdeckvorrichtung beeinflußt, so geben die Meßklötze an,
wie lange der Petinetapparat in Wirksamkeit bleiben soll.
Nun müssen die einzelnen Meßklötze q nach Maßgabe des Jacquardapparates / abwechselnd
hoch oder tief gehen. Zu diesem Zwecke sind sie mittels der Harnischschnüre α mit den
metallenen Hauptschnurzügen g verbunden, wobei erstere (a) um die feststehenden Leitkörper
s im rechten Winkel abgezweigt und an den Schnurzügen oder Drähten g bei b
mittels der Klemmen befestigt sind, welche den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bilden.
Die in den Fig. 1 bis 6 in verschiedenen
Ausführungen dargestellte Klemme besteht gemäß Fig. ι bis 4 aus einem federnden Stückchen
Stahlblech, welches mit Löchern c, d bzw. c, d, e versehen ist, durch die die Drahtstange g,
der vorstehend als Hauptschnurzug bezeichnete Teil, in der aus der Figur ersichtlichen Weise
hindurchgesteckt wird. Statt dieses federnden Stahlbleches kann aber auch eine zweischenklige
(Fig. 5) oder eine mehrschenklige (Fig. 6) Klemme gesetzt werden, die aus starren, durch
Scharniere h beweglich verbundenen Teilen bestellt und deren Schenkel durch Federn in
Spreizstellung gehalten werden, wodurch dieselbe Wirkung erzielt wird wie in den in Fig. 1
bis 4 gezeichneten Beispielen.
Die an der Harnischschnur α ziehende Kraft P wirkt durch den Knoten b so auf den
federnden Schenkel der Klemme 1,2 bzw. i, 2, 3 bzw. i, 2, 3, 4, daß der durch die Federung
der Klemme in den Löchern c, d, e, f entstehende Druck auf den Draht g im Verhältnis
der bei α wirkenden Kraft P verstärkt wird.
Der Harnischfaden α kann entweder bis zu seinem Knoten b durch das Fadenloch i des
Schenkels / in den oberen drei Figuren durchgezogen oder aber, wie in der vierten Figur
gezeigt, sq zwischen den Schenkeln 1 und 2 an den Draht g angebunden werden, daß er über
den Schenkel 1 hinwegläuft, wodurch die Wirkung der Kraft P die gleiche ist wie bei den
an den anderen Figuren gezeigten Beispielen.
Durch Zusammendrücken der Klemmenschenkel in der Richtung der Pfeile χ und y
wird die Klemmwirkung zeitweilig aufgehoben und die Klemme läßt sich dann leicht verschieben,
wodurch die Länge der Harnischschnur ausreguliert werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Vorrichtung zum Befestigen der Harnischfäden an den Drahtzügen einer Jacquardvorrichtung für flache Wirkstühle, gekennzeichnet durch eine zwei- oder mehrschenklige Klemme, deren Schenkel durch Federkraft in Spreizlage gehalten werden, so daß zwar die von der Hand des Arbeiters zusammengedrückte Klemme leicht auf dem Drahtzug verschoben werden kann, aber die an der Klemme angehängte Zweigschnur (a), deren Zugkraft im Sinne einer Federspreizung wirkt, die Klemme um so fester mit dem Drahtzug (g) verbindet, je größer der an der Zweigschnur wirkende Zug ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE208970C true DE208970C (de) |
Family
ID=470967
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT208970D Active DE208970C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE208970C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6029813A (en) * | 1998-11-12 | 2000-02-29 | Smolenski; Gregg J. | Insert for golf club bag having an improved cover and an adjustable length shaft assembly |
-
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- DE DENDAT208970D patent/DE208970C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6029813A (en) * | 1998-11-12 | 2000-02-29 | Smolenski; Gregg J. | Insert for golf club bag having an improved cover and an adjustable length shaft assembly |
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