DE208970C - - Google Patents

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DE208970C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/66Devices for determining or controlling patterns ; Program-control arrangements
    • D04B15/84Jacquard cards or mechanisms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Installation Of Indoor Wiring (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 208970 -. KLASSE 25«. GRUPPE
in CHEMNITZ.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Februar 1907 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Petinetjacquardvorrichtungen für flache Kulierwirkstühle. Wegen der Länge dieser Maschinen und wegen der Genauigkeit, die für das Ziehen der einzelnen Schnuren rücksichtlich der Eigenart ihrer Arbeitsweise Bedingung ist, können die genannten, wagerecht verlaufenden Schnurzüge nicht, wie es für die Zwecke eines Jacquardwebstuhles zulässig ist, aus einer eigentlichen
ίο Schnur bestehen, sondern es sind dafür metallene Drähte angeordnet, welche nicht nur dem bekannten ausdehnenden und zusammenziehenden Einfluß der Luftfeuchtigkeit im Arbeitsraum vollkommen entzogen sind, sondern sogar gleichen Schritt halten mit den durch Temperaturwechsel hervorgerufenen Längenveränderungen der Maschine selbst. Von jedem dieser Hauptschnurzüge ist nun im rechten Winkel eine Zweigschnur für jede einzige Fontur abgeleitet, und es kommt an der Stelle, wo diese Zweigschnur von der Hauptschnur „abgezweigt ist, darauf an, mit außerordentlicher Genauigkeit den Anschluß zu bewirken.
Diesen besonders hohen Anforderungen an Genauigkeit des Anschlusses und Sicherheit der Wirkung sucht die vorliegende Erfindung durch eine Klemme zu genügen, mittels welcher jede der Zweigschnuren an ihren zugehörigen Hauptschnurzug angeschlossen wird. Diese Klemme besteht aus zwei oder mehreren Schenkeln, welche durch Federkraft in Spreizlage gehalten werden. Wenn man nun die Zweigschnur so mittels der Klemme an dem Hauptschnurzuge befestigt, daß ihre Zugkraft im Sinne der Federspreizung wirkt, d. h. daß durch ein Ziehen an der Schnur die das Spreizen der Schenkel bewirkende Federkraft unterstützt wird, so wird die Klemme um so fester an dem Hauptschnurzuge halten, je stärker an der Zweigschnur gezogen wird. Andererseits aber kann man den Befestigungspunkt der Zweigschnur mit dem Hauptschnurzug dadurch sehr leicht verändern, daß man die Klemme mit der Hand ergreift und im entgegengesetzten Sinne der Schnurzugkraft die Schenkel zusammendrückt. Alsdann läßt sich die Klemme ohne jeden Widerstand leicht und bequem auf dem Hauptschnurzug verschieben.
Die Harnischfadenbefestigung ist auf der beiliegenden Zeichnung in sechs Ausführungsbeispielen (Fig. 1 bis 6) dargestellt, und Fig. 7 veranschaulicht die Anwendungsweise des Erfindungsgegenstandes.
In letzterer Figur (Fig. 7), welche ebenso wie die übrigen Figuren nur als eine beispielsweise Anordnung zu bewerten ist, bezeichnet i einen Stab, welcher in seiner Längsrichtung hin und her geschoben werden soll, um, je nach der Länge dieser Hin- und Herschiebung, die Anzahl der Umdrehungen der Maschinenhauptwelle zu bestimmen, während welcher irgendein mechanischer Vorgang, z. B. das Petinetdecken, wiederholt werden soll. Der -Stab i greift mit Zahnstangenverzahnung i1 in ein Getriebe i2 ein, welches schrittweise durch Schaltrad k und Schaltklinke m eine
Rechtsdrehung empfängt, bis der Stab i in seiner äußersten Stellung rechts anlangend eine Klinke η ausrückt, wodurch ein Fallhebel ο frei wird, der den Petinetmusterapparat in Bewegung setzen soll. Zu dem angegebenen Zweck der selbsttätigen Regelung der Petinetdeckerei soll nun die Weglänge des Vorstoßes der Stange i nach links dadurch geregelt werden, daß zwischen das linke Ende einer beständig in ihrer Längsrichtung hin und her bewegten Stange p und das rechte Ende der Stange i Meßklötze q von verschiedener Breite unter dem Einfluß eines Jacquardapparates / eingehängt werden. Angetrieben durch den um seine feste Achse beständig hin und her schwingenden Hebel r bewegt sich die Stange p immer um dasselbe Maß hin und her. Sind sämtliche Meßklötze q in Hochstellung, und befindet sich die Stange i in ihrer äußersten Stellung rechts, so hat p auf i keinen Einfluß, weil sich dann die beiden Stirnenden von p und i eben berühren. Werden aber in dem Augenblick, wo p am weitesten rechts steht, ein oder mehrere der Meßklötze q niedergelassen, so erhält die Stange i beim nächsten Vorschub der Stange p einen Anstoß und wird um dasjenige Maß nach links verschoben, welches der Gesamtbreite der niedergesenkten Meßklötze entspricht. Da die Klinke m fortwährend auf und nieder geht, so treibt sie schrittweise, Zahn für Zahn, das Klinkenrad k und die Stange i wieder zurück, bis im letzten Augenblick dieser Rückwärtsbewegung die Klinke η ausgelöst wird und der Fallhebel 0 aufs neue niedersinkt. So geben also die Meßklötze q den Zeitraum an, innerhalb dessen der Fallhebel 0 in seiner Hochstellung bleiben darf, oder weil der Fallhebel 0 die Petinetdeckvorrichtung beeinflußt, so geben die Meßklötze an, wie lange der Petinetapparat in Wirksamkeit bleiben soll.
Nun müssen die einzelnen Meßklötze q nach Maßgabe des Jacquardapparates / abwechselnd hoch oder tief gehen. Zu diesem Zwecke sind sie mittels der Harnischschnüre α mit den metallenen Hauptschnurzügen g verbunden, wobei erstere (a) um die feststehenden Leitkörper s im rechten Winkel abgezweigt und an den Schnurzügen oder Drähten g bei b mittels der Klemmen befestigt sind, welche den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bilden.
Die in den Fig. 1 bis 6 in verschiedenen
Ausführungen dargestellte Klemme besteht gemäß Fig. ι bis 4 aus einem federnden Stückchen Stahlblech, welches mit Löchern c, d bzw. c, d, e versehen ist, durch die die Drahtstange g, der vorstehend als Hauptschnurzug bezeichnete Teil, in der aus der Figur ersichtlichen Weise hindurchgesteckt wird. Statt dieses federnden Stahlbleches kann aber auch eine zweischenklige (Fig. 5) oder eine mehrschenklige (Fig. 6) Klemme gesetzt werden, die aus starren, durch Scharniere h beweglich verbundenen Teilen bestellt und deren Schenkel durch Federn in Spreizstellung gehalten werden, wodurch dieselbe Wirkung erzielt wird wie in den in Fig. 1 bis 4 gezeichneten Beispielen.
Die an der Harnischschnur α ziehende Kraft P wirkt durch den Knoten b so auf den federnden Schenkel der Klemme 1,2 bzw. i, 2, 3 bzw. i, 2, 3, 4, daß der durch die Federung der Klemme in den Löchern c, d, e, f entstehende Druck auf den Draht g im Verhältnis der bei α wirkenden Kraft P verstärkt wird.
Der Harnischfaden α kann entweder bis zu seinem Knoten b durch das Fadenloch i des Schenkels / in den oberen drei Figuren durchgezogen oder aber, wie in der vierten Figur gezeigt, sq zwischen den Schenkeln 1 und 2 an den Draht g angebunden werden, daß er über den Schenkel 1 hinwegläuft, wodurch die Wirkung der Kraft P die gleiche ist wie bei den an den anderen Figuren gezeigten Beispielen.
Durch Zusammendrücken der Klemmenschenkel in der Richtung der Pfeile χ und y wird die Klemmwirkung zeitweilig aufgehoben und die Klemme läßt sich dann leicht verschieben, wodurch die Länge der Harnischschnur ausreguliert werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum Befestigen der Harnischfäden an den Drahtzügen einer Jacquardvorrichtung für flache Wirkstühle, gekennzeichnet durch eine zwei- oder mehrschenklige Klemme, deren Schenkel durch Federkraft in Spreizlage gehalten werden, so daß zwar die von der Hand des Arbeiters zusammengedrückte Klemme leicht auf dem Drahtzug verschoben werden kann, aber die an der Klemme angehängte Zweigschnur (a), deren Zugkraft im Sinne einer Federspreizung wirkt, die Klemme um so fester mit dem Drahtzug (g) verbindet, je größer der an der Zweigschnur wirkende Zug ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6029813A (en) * 1998-11-12 2000-02-29 Smolenski; Gregg J. Insert for golf club bag having an improved cover and an adjustable length shaft assembly

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6029813A (en) * 1998-11-12 2000-02-29 Smolenski; Gregg J. Insert for golf club bag having an improved cover and an adjustable length shaft assembly

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