DE201340C - - Google Patents

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DE201340C
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04GMAKING NETS BY KNOTTING OF FILAMENTARY MATERIAL; MAKING KNOTTED CARPETS OR TAPESTRIES; KNOTTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D04G1/00Making nets by knotting of filamentary material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Durch das Hauptpatent 201248 ist eine Abzugsvorrichtung für Netzknüpfmaschinen u. dgl. geschützt, bei welcher der Abzug des Netzes durch ein Walzensystem erfolgt, welches alle
■ 5 Maschen der Netzbreite in der Längsrichtung und Breitenrichtung gleichmäßig gespannt hält. Daneben ist für eine gleichmäßige Spannung der Schiffchenfäden beim Abwickeln der Spulen Sorge getragen. Verwendet man in Verbindung mit den Abzugswalzen eine Ringel- oder Nadelwalze, so können auch die Randmaschen des Netzes, besonders auch die zuletzt gebildeten, dem Rande zu liegenden Maschen und somit auch die Schiffchenfäden gegen seitliche
1S Verziehung geschützt werden. Bei der Herstellung von Netzen mit kleinen Maschen kommt es aber trotz einer solchen Ringeloder Nadelwalze vor, daß die Randmaschen nach innen zu verzogen werden, so daß dann die Greifer, welche die Fäden zur Knotenbildung ergreifen und halten müssen, wegen der Verschiedenheit der Abstände der Fäden nicht richtig arbeiten und dadurch öfter ein Ausfall von Maschen an den Rändern stattfindet.
Es ist versucht worden, diesen Übelstand durch bewegliche Zähne an den Enden des beweglichen, hinter der Schiffchenreihe angeordneten Kammes, welcher zum Halten der neugeschürzten Knoten beim Festziehen derselben und zum Halten der Schiffchenfäden dient, zu beseitigen; jedoch ist der Zweck nicht erreicht, weil der Kamm im Augenblick des Eingreifens der Greifer von letzteren und von dem fertigen Netz zu weit entfernt ist, die Maschen also trotzdem dem durch die Schwere des Netzes bewirkten Zug nach der Mitte folgen können und sich verengen.
Der Gegenstand der Erfindung besteht nun darin, in Verbindung mit der Ringelwalze eine klinkenförmige Haltevorrichtung anzuordnen, durch welche die neugebildeten Randmaschen, bevor die Zähne des in bekannter Weise zum Halten der soeben fertiggestellten Knoten vorgesehenen Kammes die Knoten verlassen, gehalten und auch wieder etwas nach Knüpfung der Knoten zurückgezogen werden. Der innere Teil der Klinke hat die Gestalt eines kurzen Kammes. Die Spitze jedes Kammzahnes greift die Masche auch dann noch, wenn sie ein wenig verzogen ist; durch die schräge Fläche des Zahnes erfolgt darauf beim Niederdrücken das Zurückziehen der Masche so weit, als es notwendig ist, damit die Greifer die Fäden der Masche nicht verfehlen.
Diese Haltevorrichtung für die Randmaschen ist in der beiliegenden Zeichnung in beispielsweiser Ausführungsform veranschaulicht.
Fig. ι ist eine vordere Teilansicht der Netzknüpfmaschine ;
Fig. 2 ist eine Seitenansicht nach Fig. 1 als Schnitt;
Fig. 3 veranschaulicht die klinkenförmigö Haltevorrichtung in vergrößertem Maßstabe in Übereinstimmung mit Fig. 1;
Fig. 4 ist eine Draufsicht nach Fig. 3.
α ist die Klinke,
b ist der kammartige Teil derselben,
c sind die Zähne,
d sind die zuletzt gebildeten Randmaschen, e ist die Ringelwalze,
/ ist der Hebel zur Regelung der Bewegung der Klinke a.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist, wie aus dem Gesagten und aus der Zeichnung ohne weiteres verständlich ist, folgende:
Unmittelbar vor der Fertigstellung der Knoten greift der kammartig gebildete Teil b der Klinke α mit seinen Zähnen c in die neugebildeten Maschen d ein, hält dieselben und zieht sie so lange, bis die Greifer die Fäden zwecks Bildung neuer Maschen gefaßt haben; dann tritt der kammartige Teil b der Klinke aus den Maschen d heraus, welche darauf in bekannter Weise von einer kleinen rotierenden Nadelwalze aufgefangen werden;" die Nadelwalze dient dazu, das Netz während der Fortbewegung an dem Zusammenziehen nach der Mitte zu zu verhindern; sie unterstützt deshalb die Klinke α in ihrer Wirkungsart. Die Abzugswalzen ziehen das Netz nun um eine Maschenlänge weiter, während der Knoten von neuem gebildet wird. Das rechtzeitige und genügende Eingreifen des kammartigen Teiles b der Klinke wird geregelt durch Bewegung des Hebels/, welcher z. B. am einfachsten durch einen um einen feststehenden Drehpunkt beweglichen Hebel auf- und niederbewegt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch
    Abzugsvorrichtung für Netzknüpfmaschinen nach Patent 201248, dadurch gekennzeichnet, daß in Verbindung mit der in bekannter Weise vor den eigentlichen Abzugswalzen angeordneten Ringel- bzw. Nadelwalze (e) zur Unterstützung der Wirkung derselben eine zwischen den Greifern und der Ringel- oder Nadelwalze liegende klinkenförmige Haltevorrichtung für die Randmaschen angeordnet ist, deren Halteteil als Kamm (c) ausgebildet ist und die durch Niederbewegung des kammförmigen Teiles (c) vorübergehend in die Randmaschen unmittelbar vor Bildung der neuen Knotenreihe eingreift. ;
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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