AT219516B - Verfahren und Vorrichtung zur Bildung von Leisten an Geweben mit nicht festgelegten Kantenkettfäden - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Bildung von Leisten an Geweben mit nicht festgelegten Kantenkettfäden

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AT219516B
AT219516B AT409359A AT409359A AT219516B AT 219516 B AT219516 B AT 219516B AT 409359 A AT409359 A AT 409359A AT 409359 A AT409359 A AT 409359A AT 219516 B AT219516 B AT 219516B
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  Verfahren und Vorrichtung zur Bildung von Leisten an Geweben mit nicht festgelegten Kantenkettfäden 
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 mitnenfalls aber auch auf beiden Seiten der Bahn der Nadel ausüben. 



   Die Betätigung der gebogenen Nadel und des Fallbügels erfolgt in der in Fig. 11 dargestellten Weise. 



   Diese Figur zeigt auch einen Breithalter 22. 



   Die Teile sind in vereinfachter Form dargestellt und die für das Verständnis der verschiedenen Bewe- gungen nicht erforderlichen Zubehörteile, wie Presser, Regelvorrichtungen usw. sind fortgelassen. 



   Der Antrieb der gebogenen Nadel 4 und des Fallbügels 8 erfolgt mittels einer einzigen genuteten
Scheibe 23. Diese erteilt mittels der Rolle 24 einem Teil 25 eine hin-und hergehende, geradlinige Be- wegung. Dieser Teil gleitet in einer nicht dargestellten Führung und läuft in einen eine Gleitbahn bil- denden Gabelkopf 26 aus. Die geradlinige Bewegung wird in eine hin-und hergehende Drehbewegung durch den Teil 27 umgeformt, welcher um eine Achse 28 schwenkbar ist, welche von dem Hebel 29 ge- tragen wird, der an der in einem nicht dargestellten Lager gelagerten Welle 30 befestigt ist. Die gebo- gene Nadel 4 ist an der Welle 30 durch einen mit dieser versplinteten Arm 31 befestigt, welcher ihr so ihre hin-und hergehende Drehbewegung erteilt. 



   Der Fallbügel 8 wird von einem Hebel 32 getragen, welcher an einer Welle 33 befestigt ist, deren
Lagerung nicht dargestellt ist und welche durch den Hebel 34 in eine hin-und hergehende Drehbewegung versetzt wird. Dieser Hebel trägt mittels eines Zapfens 35 eine Rolle 36, welche in der Nut der Schei- be 23 läuft. 



   Durch entsprechende Wahl der Halbmesser und der Stellung der verschiedenen Teile kann man für die gebogene Nadel 4 und den Fallbügel 8 Bewegungsgesetze verwirklichen, welche die richtige Folge der Arbeitsvorgänge gewährleisten. 



   Bei der zweiten Bildungsform der Leiste (Fig. 5-10) werden ähnliche Teile wie bei der ersten Aus- führungsform benutzt, die Nadel 4 weist jedoch ausserdem eine Bremse 19 auf, welche den unabhängigen Faden 5 während einer gewissen Zeit des Arbeitsspiels blockiert, welches bei dem dargestellten Beispiel über den Eintrag von zwei Schussfäden reicht. 



   Die Vorrichtung arbeitet folgendermassen :
Wenn der Kamm zurückgeht und während der Einführung des nächsten Schussfadens tritt die Nadel 4 in das Fach in der Nähe   det   Fachspitze ein, so dass der von der Öse 7 mitgenommene unabhängige Faden 5 eine Schleife 9 bildet. Wenn die Nadel in der Endstellung ankommt, blockiert die Bremse 19 den Faden 5. 



   Die Abwärtsbewegung des Fallbügels 8 lässt dann die Spitze 10 desselben durch die Kettfäden 1 zwischen den Riegelfaden und die gebogene Nadel treten (Fig. 6). 



   Hierauf kehrt sich die Bewegung der Nadel4 um und der Riegelfaden 5, welcher an dem schneidenden Teil 11 des Fallbügels 8 gespannt wird, der seine Aufwärtsbewegung begonnen hat, wird durchgeschnitten, wobei der zwischen dem schneidenden Teil 11 und der Nadel liegende Abschnitt 5a des Fadens 5 von der Nadel mitgenommen wird (Fig. 7). 



   Die Nadel 4. md der Fallbügel 8 geben die Bahn des Kammes vollständig frei, worauf dieser den Schussfaden 21 und den innerhalb der Leiste gebliebenen Abschnitt des Riegelfadens, welcher den zweiten Schenkel einer Haarnadel bildet, an die Fachspitze 2 anschlägt. 



   Die Nadel 4 tritt in die Öffnung des nächsten Faches mit dem Ende 5a des in der oben erläuterten Weise durchgeschnittenen Riegelfadens ein und der Fallbügel tritt von neuem durch die Kettfäden (Fig. 8). 



   Die durch die Schäfte wieder geschlossenen und bzw. oder örtlich durch den an dem Fallbügel angebrachten Presser oder auf beliebige andere geeignete Weise unter Druck gesetzten   Leistenfäden   klemmen dann das Ende 5a fest, sobald sich die Bewegung der'Nadel umgekehrt hat. Das Ende 5a umschlingt den Fallbügel und spannt sich. In diesem Augenblick gibt die Bremse 19 den Faden frei (Fig. 9). Die Nadel setzt dann ihre Bewegung fort. Der mit seinem im Fach festgeklemmten Ende zurückgehaltene unabhängige Faden gleitet dann frei in der Nadel (Fig. 10).

   Hierauf wird ein weiterer Schussfaden eingetragen, der zusammen mit dem Ende 5a des Riegelfadens durch den Kamm an der Fachspitze angeschlagen wird, wobei dieses Ende den ersten Schenkel 9c einer Schleife bildet, deren zweiter Schenkel 9d (Fig. 5) zu Beginn des neuen Arbeitsspiels in das nächste Fach eingeführt wird. 



   Die mehr oder weniger lange Blockierung des Fadens 5 durch die Bremse 19 gestattet es, die Schleifen nur in Abständen einzuführen. 



   Der Antrieb der gebogenen Nadel, der Bremse und des Fallbügels ist in Fig. 12 dargestellt. 



   Wie in Fig. 11   sird   die Teile nur in vereinfachter Form dargestellt, wobei die für das Verständnis der verschiedenen   Bewegungen überflüssigen   Zubehörteile, wie Presser, Vorrichtungen zur Einstellung von Abständen, Längen Hübenusw. fortgelassen sind. 



     Si   dieser zweiten bildungsart der Leiste weist ein Arbeitsspiel zwei   ungleiche Arbeitsvorgänge auf,   

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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 5> eines unabhängigen Fadens (Riegelfadens), dadurch gekennzeichnet, dass der Riegelfaden in bekannter Weise in Mäanderform entlang der zu bildenden Leiste eingetragen wird, wobei er den äussersten Kettfaden übergreifende, äussere Bögen sowie in der Ware liegende, innere Bögen bildet, und dass die inneren Bogen durchschnitten werden.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Durchschneiden des inneren Bogens die von diesem ausgehenden Schenkel (9a, 9b, Fig. 1) des Riegelfadens (9) in dem. ! ach belassen und zusammen mit dem nächsten Schussfaden angeschlagen werden, worauf der Riegelfadeu unter Bildung des äusseren Bogens in das nächste Fach eingeführt wird, in welchem der nächste innere Bogen gebildet wird, der sodann wieder durchschnitten wird (Fig. 1 und 2).
    3. Verfahren nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Durchschneiden des inneren Bogens nur ein Schenkel (9d) der von diesem ausgehenden Schenkel in dem Fach belassen, hingegen der andere Schenkel aus dem Fach herausgezogen wird (Fig. 7), worauf der in dem Fach gebliebene, erste Schenkel zusammen mit dem Schuss angeschlagen, das Ende des Riegelfadens in das nächste Fach eingeführt (Fig. 8), in diesem zurückgehalten (Fig. 9, 10) und dann dieser Schenkel zusammen mit dem Schuss angeschlagen wird, worauf durch Wiedereinführung des Riegelfadens in das nächste Fach der den äussersten Kettfaden umschlingende, äussere Bogen und dann in dem Fach der innere Bogen gebildet und letzterer durchschnitten wird (Fig. 5).
    4. Vorrichtung zur Durcnfuhrung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einer kreisbogenförmigen Nadel zum Einführen des Riegelfadens und mit einem Fallbügel zum Zurückhalten desselben im Fach unter Bildung des inneren Bogens, dadurch gekennzeichnet, dass der Fallbügel (8) mit einem Schneidglied (11) versehen ist und dass gegebenenfalls eine Vorrichtung (19 bzw. 62, 63) vorgesehen ist, die ein vorüber- gehendes Festhalten des Riegelfadens an der Bogennadel (4) ermöglicht.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Schneidglied (11) an einem abgekröpften Teil (20) des Fallbügels (8) angeordnet ist.
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, gekennzeichnet durch einen am Fallbügel (8) beweglich gelagerten, vorzugsweise federnden Presser (12), welcher mit einem Steuermechanismus in Verbin dung steht, der ihn während der das Durchschneiden des inneren Bogens bewirkenden Aufwärtsbewegung des Fallbügels (8) gegen die Kettfäden drückt und deren Mitnahme durch den Fallbügel verhindert.
AT409359A 1958-06-04 1959-05-30 Verfahren und Vorrichtung zur Bildung von Leisten an Geweben mit nicht festgelegten Kantenkettfäden AT219516B (de)

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