DE314587C - - Google Patents

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DE314587C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C9/00Details of labelling machines or apparatus
    • B65C9/08Label feeding
    • B65C9/10Label magazines

Landscapes

  • Labeling Devices (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 26. SEPTEMBER 1919
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Etikettieren von Nadelbriefen, bei welcher die Nadelbriefe zunächst mit Klebstoff versehen und sodann zum Aufkleben des Etiketts mittels eines Stempels auf einen stets auf gleicher Höhe gehaltenen Etikettenstapel gedrückt werden. Um bei derartigen Maschinen die aufgestapelten Etiketten gegen- den Stempel bzw. Nadelbrief hin zu wölben, was notwendig ist, damit
ίο beim Abheben des Nadelbriefes vom Stapel nicht zwei oder mehrere Etiketten, sondern stets nur ein einziges Etikett von dem Stapel entnommen werden, hat man bisher den" Boden des Etikettenbehälters gewölbt ausgebildet. Jedoch ist die,se Einrichtung insofern unvollkommen, als nur die dem Boden zunächst liegenden Etiketten entsprechend gewölbt werden, Während die Wölbung der Etiketten nach dem Ende des Stapels hin, an dem die Etiketten abgehoben werden, immer schwächer wird und sich schließlich ganz verliert, so daß die dort befindlichen Etiketten nicht mehr durchgebogen sind, sondern 'flach aufeinander liegen. Die Folge davon ist, daß gewöhnlich zwei oder mehrere Etiketten aneinander kleben, so daß sie durch besondere Vorrichtungen, wie scharfe Metallfedern, voneinander ,getrennt werden müssen. '
Um diesen Übelstand zu beseitigen, sind gemaß der Erfindung zum Wölben der Etiketten zwei Platten vorgesehen, die an gegenüberliegenden Seiten des Etikettenbehälters, an dessen Austrittsende, je an einem unter Federwirkung stehenden Hebel angeordnet sind und beim Hinbewegen des Stempels gegen den Etikettenstapel zur Ausübung eines Druckes auf die Kanten der - benachbarten Etiketten gegeneinander und beim darauffolgenden Wiederwegbewegen des Stempels vom Etikettenstäpel wieder auseinander bewegt werden.
Auf der Zeichnung stellt
Fig. ι eine Gesamtansicht der Maschine, und
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie ^4-Z? der Fig. 1 dar.
Die von einer Nadelverbriefmaschine fertige gestellten Nadelbriefe gelangen durch eine nicht dargestellte Transportvorrichtung mit der zu etikettierenden Fläche nach unten in den Behälter i,,auf dessen Boden 2, auf dem sie zu , einem Stapel aufgeschichtet werden. Die Briefe 50, werden sodann mit dem Boden 2 durch die auf beiden Seiten des Behälters 1 angeordneten, absatzweise antreibbaren endlosen Bändern 3 jeweils um ein der Dicke eines Briefes entsprechendes Stück von unten nach oben befördert. Der Boden 2 trägt zwei Zapfen 4, die durch einen Schlitz der Behälterwand hindurchragen und in Haken 5 liegen, die an den endlosen Bandern 3 befestigt sind. Diese endlosen Bänder sind über Leitrollen 43 und 44 geführt, die auf den Wellen 49 und 50 sitzen. Die Briefe, werden vom oberen Ende des Behälters 1 aus einzeln durch den Mitnehmer 6, der an dem hin und her beweglichen Schlitten 13 angeordnet ist, erfaßt und auf den Schienen 7 über die lose drehbare Gummierwalze 14 hinüber in den Stempel 15 in dessen1 Ausnehmung 15 hineingeschoben. Dadurch erhält der Brief auf der unteren Seite den zum Aufkleben des Etiketts notwendigen Klebstoff, der von der in dem Klebstoff behälter 55 lose drehbaren Walze. 54 an die Walze 14 abgegeben wird. Der Schlitten

Claims (18)

  1. ,
  2. 13 erhält seinen Antrieb durch den damit durch die Stange 12 gelenkig verbundenen Hebel 11.
  3. Dieser ist bei 53 am Maschinengestell· drehbar gelagert und wird durch das Rad 8 hin und her
  4. bewegt, das auf der in ,geeigneter Weise antreib- 'j baren Welle 51 sitzt und einen Zapfen 9 trägt, der in eine Schlitzführung 10 des Hebels 11. eingreift.
  5. Der Stempel 15, der dazu dient, den Brief gegen das oberste Etikett des im Behälter 18 befindlichen Etikettenstapels zu drücken und damit das Etikett auf den Brief aufzukleben, ist in dem Rahmen 17 auf und. ab beweglich geführt und erhält seinen Antrieb mittels des in dem Führungsrahmen 17 drehbar gelagerten Daumens 16, der durch eine geeignete, nicht weiter dargestellte Vorrichtung in Umdrehung versetzt wird, und mittels vier Schraubenfedern 57, die einerseits am Führungsrahmen 17, andererseits am Stempel 15 in Augen 58 befestigt sind, und den Stempel mit den in einem Bock 61 dieses gelagerten Führungsrollen 59 -nach oben
  6. : gegen den Daumen ziehen.
  7. An zwei gegenüber-, : liegenden Wänden des Etikettenbehälters 18 ist \ je ein Hebel 22 bei 66 drehbar'gelagert: Jeder dieser Hebel 22 trägt am oberen Ende eine in einem Ausschnitt der betreffenden Behälterwand befindliche Platte 21 und einen keilförmigen Ansatz 20 und liegt mit seinem unteren , Ende an einer am- Etiketten behälter befestigten ί Blattfeder 68 an, die den Hebel für gewöhnlich in der, Fig. 2 dargestellten Lage hält.
  8. An dem Stempel 15 sitzen zwei nach unten ragende Arme 19, die bei der Abwärtsbewegung des. •Stempels die Ansätze 20 erfassen und infolge des hierdurch erfolgenden Drehens der Hebel 22 die Platten 21 gegeneinander bewegen und dadurch die oberen Etiketten des Stapels an den Kanten zusammenpressen. ■ ' H Durch dieses Zusammenpressen der Etiketten erhalten die Etiketten eine Wölbung nach oben.
  9. Diese Wölbung der Etiketten bezweckt ein besseres Ankleben der Etiketten an den Brief und zugleich ein sicheres Lösen, der einzelnen Etiketten voneinander, so daß es ..vermieden wird, daß gleichzeitig zwei oder mehrere Etiketten am Brief haften bleiben.
  10. Nach dem Ankleben des Etiketts an den Brief und.
  11. Wiederhochgang des Stempels 15 schiebt ein Stift 28, der mit dem Daumen 16 starr verbunden ist, bei der Drehung dieses den Brief aus dem Stempel 15.heraus auf die Platte.25, die bei 26 am Maschinengestell auf und nieder schwingbar ge- ' lagert ist.
  12. Beim Weiterarbeiten der Maschine wird, wenn der Stempel 15 wieder, auf den Etikettenstoß niederbewegt wird, die Platte 25, die durch die Stange 27,, den Hebel 28, der auf der Achse 29 sitzt, und durch den Arm 30 mit dem Stempel 15 gelenkig verbunden ist, nach
  13. .-., oben geschwenkt und dadurch der Nadelbrief in den Sammelbehälter 31 befördert.
  14. Um den Etikettenstapel im Behälter 18 immer auf gleicher Höhe zu halten, ist unten am Stempel 15 ein Anschlag 32 angebracht,1 der beim Niedergang des Stempels auf den an der Stange 33, die am Behälter 18 auf und ab verschiebbar geführt und durch eine Feder 35 abgestützt ist, befindlichen, durch Schraubenführung in der Höhe verschieden einstellbaren Kopf 34 auf- < stößt.
  15. Hierdurch wird bei gleichzeitigen Spannen der Feder 35 die Stange 33 niederbewegt, und dadurch der mittels, des Gelenks 36 an der Stange 33 angelenkte Hebel 37, der. um die Welle 38 schwingbar gelagert ist, nach abwärts bewegt.
  16. Auf der Welle 38 ist ein Schaltrad 39 aufgekeilt, das vermittels der am Hebel 37 angeordneten, unter Federwirkung stehenden Schaltklinke 40 beim jedesmaligen Hochgang des Stempels 15 durch die Feder 35 um einen gewissen Winkel gedreht wird.
  17. Auf der Welle 38 sitzt noch ein Zahnrad 41, welches mit einer Zahnstange 42 in Eingriff steht. v/Diese Zahnstange 42 trägt ihrerseits den zur Aufnahme des Etikettenstapels dienenden Boden 23 des Behälters
  18. 18. Es erfolgt also bei jedem Hochgang ' der Stange 33 ein Vorwärtsschalten des Schaltrades 39 um je einen Zahn und damit auch ein Aufwärtsbewegen des Bodens 23 um je eine Etikettenstärke.
    Der Nadelbriefstapel im Behälter 1 muß ebenfalls immer auf der gleichen Höhe erhalten werden, was durch folgende Antriebseinrichtung für die Bänder 3 bewirkt wird: Auf der Welle 50 des Rades 44 befindet sich das Schaltrad 45, in , das die Schaltklinke 46 eingreift, die an dem um die Welle 50 drehbaren Hebel 47 angeordnet ist. Der,Hebel 47 ist mittels der Stange 48 mit dem Hebel 11 verbunden'. Die Stange 48 ist am Hebel 47 mittels des Bolzen 62 und der Stell· löcher 63 und am Hebel 11 mittels des Bolzens 64 und der Schlitzführung 65 einstellbar angeordnet. Bei jedem Rückgang des Hebels 11 wird das Schaltrad 45 durch die Schaltklinke 46 um einen Zahn weitergeschaltet. und dadurch der Boden 2 um die Stärke eines Nadelbriefes höher bewegt.
    Wird, die beschriebene Etikettiervorrichtung mit einer Nadelzähl- und -verbriefmaschine verbunden, so können der Nadelbriefbehälter 1 und die Vorrichtung 6, 13 zum Verschieben:der Nadelbriefe auch fortgelassen und die Nadelbriefe einfach durch die zum Herausbefördern derselben aus der Verbriefmaschine dienende Transportvorrichtung über die Gummierwalze 14 in den Stempel 15 befördert werden. ·
    Paten.τ-Anspruc ti:.
    Maschine zum Etikettieren von Nadelbriefen, bei der die Nadelbriefe zunächst mit Klebstoff versehen und sodann zum Aufkleben des Etiketts mittels eines Stempels auf : einen stets auf gleicher Höhe gehaltenen
    Etikettenstapel gedruckt werden, gekennzeichnet durch zwei an gegenüberliegenden Seiten des Etikettenbehälters (18), an dessen Austrittsende, je an einem unter Federwirkung stehenden Hebel (22) angeordnete Platten (21), die beim Hinbewegen des Stempels (15) gegen den Etikettenstapel zur Ausübung eines Druckes auf die Kanten der benachbarten Etiketten gegeneinander und beim darauffolgenden Wiederwegbewegen. des Stempels vom Etikettenstapel wieder auseinander bewegt werden. ,
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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