DE31410C - Neuerungen an dem unter Nr. 26187 patentirten Mikrophon. (Abhängig vom j Patent Nr. 26187.) - Google Patents

Neuerungen an dem unter Nr. 26187 patentirten Mikrophon. (Abhängig vom j Patent Nr. 26187.)

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DE31410C
DE31410C DENDAT31410D DE31410DA DE31410C DE 31410 C DE31410 C DE 31410C DE NDAT31410 D DENDAT31410 D DE NDAT31410D DE 31410D A DE31410D A DE 31410DA DE 31410 C DE31410 C DE 31410C
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DE
Germany
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contact
rod
coil
core
block
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT31410D
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Original Assignee
H. CLAY in Philadelphia, j Pennsylvania, V. St. A
Publication of DE31410C publication Critical patent/DE31410C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R21/00Variable-resistance transducers
    • H04R21/02Microphones

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Signal Processing (AREA)
  • Prostheses (AREA)
  • Audible-Bandwidth Dynamoelectric Transducers Other Than Pickups (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Abhängig vom Patent No. 26187. Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. Mai 1884 ab.
Fig. ι ist ein Verticalschnitt eines Aufgabetelephons, das die vorliegende Erfindung verkörpert;
Fig. 2 und 3 sind eine perspectivische Ansicht bezw. ein Aufrifs von Details;
Fig. 4 ist ein Verticalschnitt des Aufgabetelephons,
Fig. 5 eine ähnliche Ansicht einer Modification desselben,
Fig. 6 eine perspectivische Ansicht und
Fig. 7 ein Schnitt einer weiteren Modification.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf jene Klasse von Aufgabetelephonen, bei welchen die Druckveränderungen auf einen Kohlenblock den letzteren veranlassen, dem Durchgang des elektrischen Stromes verschiedene Widerstände entgegenzusetzen, so dafs dessen Intensität sich entsprechend den Schallschwingungen ändert; der Zweck dieser Erfindung ist der, die Construction des Apparates zu vereinfachen, denselben fester und dauerhafter zu machen, die Innigkeit des Contactes der Kohlen zu reguliren und die elektromotorische Kraft der inducirten Ströme zu erhöhen.
Die vorliegende Erfindung besteht demnach in einer neuen Combination, Construction und Anordnung der Theile, wie sie nachfolgend beschrieben werden wird.
In den Zeichnungen bezeichnet A einen Kasten oder ein Gehäuse mit in Scharnieren drehbarem Deckel a, an welchem eine Membran B mit einem Contactblättchen b entsprechend befestigt ist. Auf jeder Seite des Blättchens sind an der Membran B Träger C befestigt, welche, wie gezeichnet, nach aufwärts geneigt sind, so dafs, wenn der Kohlenblock D auf dieselben gelegt wird, er von selbst mit dem Blättchen b in Contact bleibt, b' ist ein anderes Contactblättchen , das an einer Stange e befestigt ist. Diese letztere ist wieder ihrerseits an den Enden e1 e1 einer Inductionsspule E befestigt. Der Kern e2 dieser Spule ist beiy mit einer Mutter F drehbar verbunden, die auf einer mit der Schulter g versehenen Schraube G sitzt. Diese Schraube ruht in Lagern gλ g 2 in den Armen einer Klammer H, die entweder am Deckel α oder einer der Seiten des Gehäuses A befestigt ist.
Der Kern e'2 ist bei e3 oder am unteren Ende, welches in der Verlängerung eines magnetisirbaren Stiftes / liegt, abgeschnitten. Dieser Stift ist bei i mit einem Gewinde versehen und derart im Deckel α befestigt, dafs er dem Ende e3 des Kernes e2 genähert oder von ihm entfernt werden kann.
Wenn man die Schraube G dreht, so wird die Mutter F auf derselben verschoben, um die Innigkeit des Contactes des Blättchens bl mit dem Kohlenstab D zu reguliren. Dieser anfängliche Zustand wird durch das Gewicht der Inductionsspule E entsprechend aufrecht erhalten, während die drehbare Verbindung der letzteren mit der Mutter dem Blättchen gestattet, den Schwingungen der Membran B zu folgen.
/ ist die Localbatterie oder Stromquelle, in deren Schliefsung die primäre Inductionsspule E eingeschaltet ist. 1 ist die Linie, welche zu den secundären Windungen dieser Spule führt;

Claims (1)

  1. dieselbe ist, wie bei 2 angedeutet, entsprechend zur Erde abgeleitet.
    Die Wirkungsweise ist die folgende:
    Nachdem die ursprüngliche Einstellung der Schraube G hergestellt wurde, um einen entsprechenden Contact herzustellen, wird die Stange I so eingestellt, dafs ihr Ende nahezu, aber nicht vollständig mit dem Ende e3 des Kernes e2 in Berührung steht. Die Schallwellen versetzen die Membran B in Schwingungen, wodurch die Stärke des Batteriestromes verändert wird und wie gewöhnlich entsprechend inducirte Ströme in den secundären Windungen der Inductionsspule E erregt werden. Hierdurch wird der Kerne2 entsprechend magnetisirt, demgemäfs von der Stange / angezogen und hierdurch die Innigkeit des Contactes entsprechend den Schwingungen der Membran regulirt, um ausgiebigere Schwankungen im Batteriestrom zu erzielen.
    Es ist mit anderen Worten die Spule E nicht nur eine Inductionsspule, sondern wirkt auch als Regulator, um die Innigkeit des Contactes zu reguliren. Die veränderliche Magnetisirung des Kernes e2 bewirkt nicht nur eine veränderliche Magnetisirung der Stange /, um die Innigkeit des Contactes der Contactblättchen mit dein Kohlenstab zu reguliren, sondern es bewirkt auch das Verschwinden des Magnetismus in dem Kern e2 eine Verstärkung des verschwindenden Stromes in den primären Windungen der Spule E; hierdurch wird eine Verstärkung der in den secundären Windungen der Spule erzeugten inducirten Ströme hervorgebracht, was einer bedeutenden Erhöhung der elektromotorischen Kraft dieser Ströme gleichkommt.
    Der Kohlenstab D liegt lose auf den Trägern C und steht an zwei einander diametral gegenüberliegenden Punkten mit den Blättchen in Berührung, wie dies noch deutlicher in Fig. 2 und 3 dargestellt ist; man kann aber auch den Kohlenklotz in beliebiger Weise zwischen den Contactblättchen aufhängen.
    Wenn ein Hörrohr K am Kasten A befestigt wird, wie in Fig. 1 dargestellt, so kann man den Apparat als Aufgabe- und Empfangsapparat benutzen. Die wahrzunehmenden Schallwellen werden durch Schwingungen des Endes e3 des Kernes e2 gegen die Stange / hervorgebracht. Wenn man dies wünscht, kann ein Reflector L1 mit einer Oeffnung L - als Ersatz für das Rohr K benutzt werden, wie in Fig. 6 angedeutet.
    In Fig. 5 wurde die vorliegende Erfindung auf einen tragbaren Hand-Aufgabeapparat veranschaulicht. Hierbei ist die Schraube G mit Nebentheilen durch eine Schraube ersetzt. Der Kohlenklotz D ruht in einer Vertiefung auf der Stange e, und der Kern e2 ist mit einer Stellschraube M versehen, die ein isolirtes Ende m hat. Das Gehäuse A ist mit einem Hörstück versehen, wie dies gezeichnet ist.
    In Fig. 7 wurde eine modificirte Anordnung der primären und secundären Windungen der Spule E dargestellt. Der Höransatz ist hierbei an der Stange / befestigt. Diese Construction bedingt, dafs die empfangenen Laute deutlicher oder vernehmlicher sind, weil ein Theil der secundären Windungen dem Kern e2 zunächst gewunden ist.
    Obgleich die Träger C so dargestellt sind, dafs sie geneigte Seiten haben, um das Gewicht des Klotzes D dazu zu benutzen, den Contact dieses Klotzes mit dem Blättchen b aufrecht zu erhalten, so ist die Erfindung doch nicht ausschliefslich auf dieses Constructionsmoment angewiesen, da diese Träger rechtwinklig abstehen können und der Kasten A am oberen, vorderen Ende vorwärts geneigt sein kann, damit das Gewicht dieses Klotzes denselben vorwärts treibe und so der Contact mit dem Blättchen b aufrecht erhalten bleibe. Ebenso wurden Schrauben und Federmechanismen dargestellt, um den Contact des Blättchens b * und Blockes D aufrecht zu erhalten; doch braucht man sich nicht auf diese Mechanismen zu beschränken, da auch andere, welche dieselben Resultate ergeben, benutzt werden können; die Spule ist aber hierbei stets mit dem Blättchen b α verbunden oder trägt dasselbe.
    Paten τ-An sprüch:
    In einem Mikrophon die durch Patent No. 26187 geschützte Anordnung, dahin modificirt, dafs die pendelnde Magnetstange (e**■) mittelst Mutter (F) verschiebbar angeordnet und behufs ihrer Magnetisirung mit einer die zweite Elektrode (b 1J tragenden Inductionsspule (E) versehen ist, sowie dafs zwischen den beiden Elektroden ein Kohlenblock (D) lose eingelegt worden ist, um eine bessere Regulirung des Contacts zwischen den Elektroden und eine Verstärkung der inducirten Ströme zu ermöglichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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IT1249286B (it) * 1990-07-30 1995-02-22 Bticino Spa Elettromagnete di sgancio a magnete permanente per interruttori automatici

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