DE313347C - - Google Patents

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DE313347C
DE313347C DE1918313347D DE313347DD DE313347C DE 313347 C DE313347 C DE 313347C DE 1918313347 D DE1918313347 D DE 1918313347D DE 313347D D DE313347D D DE 313347DD DE 313347 C DE313347 C DE 313347C
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fork
prongs
electromagnet
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DE1918313347D
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R13/00Arrangements for displaying electric variables or waveforms
    • G01R13/20Cathode-ray oscilloscopes
    • G01R13/22Circuits therefor
    • G01R13/30Circuits for inserting reference markers, e.g. for timing, for calibrating, for frequency marking

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Impact Printers (AREA)

Description

Bei Zeitschreibern mit ablaufendem Papierstreifen, der zur Aufzeichnung zeitlich veränderlicher Vorgänge regelmäßig abläuft oder dem Verlauf dieser Vorgänge entsprechend bewegt wird, verwendet man zur Zeitmarkierung Stimmgabeln, um den Ablauf des Streifens zu kontrollieren. Diese Stimmgabeln sind auf eine bestimmte Schwingungszahl abgeglichen, und ihre Schwingungen werden auf direktem oder pholographischem Wege auf den Streifen aufgetragen.
Um die Gabelzinken in Schwingung zu versetzen und die Schwingung aufrecht zu erhalten, war es hierbei üblich, die Zinken von Zeit zu Zeit mittels eines Hämmerchens anzuschlagen, der von Hand oder auf elektrischem Wege betätigt .wurde. Von Hand läßt sich offenbar kein gleichmäßiger Anschlag erzielen, so daß die Schwingungsweite der.Zinken ständig wechselt. Ferner wird bei einem notwendigen Anstoßen der noch schwingenden Gabel durch Interferenz nicht immer, wie gewünscht, ein stärkeres Schwingen erzielt, sondern häufig erfolgt im Gegenteil ein Abbremsen.
Bei nach Unterbrecherart betriebenen Stimmgabeln, bei denen eine Gabelzinke das Unterbrecherorgan bildet, kann die Schwingung lange Zeit mit genau der. gleichen Schwingungsweite aufrecht erhalten werden. Es ist aber bei dieser Einrichtung der Nachteil vorhanden, daß an dem Zinken ein besonderer Kontakt vorgesehen werden muß, der mit einer Stellschraube zusammen arbeitet, wie etwa ein Klingelkontakt. Infolge Verschmutzens oder .Anfressens dieses Schwingungskontaktes arbeitet die Einrichtung aber nicht dauernd gut.
Die eben geschilderten Nachteile werden erfindungsgemäß durch die'/Verwendung- einer elektromagnetisch beeinflußten Vorrichtung beseitigt, durch welche die Gabelzinken um ein bestimmtes einstellbares Maß vorgespannt und dann plötzlich freigegeben werden. Dieses läßt sich in der verschiedensten Weise erzielen. So können z. B. die Gabelzinken durch eine federnde, zangenähnliche Klemmvorrichtung zusammengepreßt werden und von dem Augenblick an, in dem die Zeitmarkierung· erfolgen soll, plötzlich freigegeben werden. Die Zinken können auch aus magnetischem Stoff hergestellt werden und die Anker eines Elektromagneten bilden, der zweckmäßig mit einstellbaren Anschlägen an den Polstücken versehen ist, um die Vorspannung der Gabelzinken regeln zu können.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigen die Fig. 1 und 2 eine Ausführung, nach der unter Federwirkung stehende °"o Klemmbacken die beiden Zinken zusammenpressen und die Anker eines Elektromagneten bilden, der beim Stromdurchgang die Klemmbacken von den Gabelzinken plötzlich entfernt, so daß diese ausschwingen können. Fig. 3 veranschaulicht eine andere Ausführung, nach der die Gabelzinken selbst die Anker eines Elektromagneten bilden.
Nach den Fig. 1 und 2 sind die beiden Gabelzinken a, b der mit ihrem Fuß eingespannten Stimmgabel zwischen aus Winkelstücken hergestellten Klemmbacken c, d angeordnet,
die um eine Gelenkachse e drehbar sind und
, unter der Einwirkung einer Zugfeder / stehen, ' die sie in ihrer Ruhelage gegen die Zinken anpreßt, so daß diese gespannt werden. Die Klemmbacken tragen an ihren Angriffsstellen Einstellschrauben g, durch deren Einstellung der Grad der Zusammenpressung der Gabelzinken geregelt werden kann und damit auch die Vorspannung, welche die Schwingweite
ίο bestimmt. Gegenüber den Klemmbacken, die . aus magnetischem Material hergestellt oder mit solchem bewehrt sind, befinden sich die Kerne h, i eines Elektromagneten k. Beim Einschalten des Elektromagneten werden die Klemmbacken durch die Eisenkerne angezogen und drehen sich hierbei um ihre Gelenkachse. Dadurch werden die Gabelzinken augenblicklich frei und beginnen mit einer der Vorspannung entsprechenden Amplitude zu schwingen.
Anstatt die Zinken zusammenzupressen, können sie zu ihrer Vorspannung auch auseinandergedrückt werden. Es braucht hierzu nur ein unter Federwirkung stehender Keil oder auch eine den beschriebenen Klemmvor-■ richtungen ähnliche zwischen den Zinken angeordnet zu werden. Die Einstellschrauben liegen im letzteren Falle gegen die Innenseite der Gabelzinken an und werden durch eine Druckfeder nach auswärts gepreßt. Der Magnet muß in diesem Falle auf der Seite der Spannfeder angeordnet sein, um bei seinem Anzug die Klemmbacken nach einwärts zu .drücken, oder die letzteren müssen über ihre Gelenkachse hinaus Verlängerungen besitzen, welche die Anker des Elektromagneten bilden.
Bei der Ausführung nach Fig..3 ist der Elektromagnet k zwischen den Gabelzinken a, b angeordnet, die aus magnetischem Stoff hergestellt sind und bei der Erregung des Magneten gegen die ■ Polflächen seines Kernes anliegen. Unterbricht man den Strom z. B. beim Beginn einer Versuchsreihe', dann läßt der Kern die Zinken los, und diese beginnen zu'schwingen. Um den Grad der Vorspannung einstellen zu können, wird der Kern zweckmäßig mit einstellbaren Polstücken versehen. Diese können beispielsweise mit dem Kern verschraubt sein,. Der Magnet könnte mit seinen Polschuhen auch an den Außenseiten der Zinken' liegen, wie aus Fig. 4 ersichtlich.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Zeitschreiber mit Stimmgabel für die Zeitmarkierung auf ablaufendem Registrierstraifen,; ,gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Festhalten der Gabelzinken an Anschlägen in gespannter Lage und eine elektromagnetisch beeinflußte Vorrichtung zur plötzlichen Freigabe der Gabelzinken. , '
2. Zeitschreiber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannung der Gabelzinken durch mechanische Spannvorrichtung, z. B. durch unter Eederwirkung stehende Klemmbacken (d) erfolgt und die Auslösung durch die Erregung eines Elektromagneten (i, k), der unmittelbar oder durch seinen Anker die Spannvorrichtung auslöst.
3. Zeitschreiber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannung durch den mit verstellbaren Anschlägen versehenen Elektromagneten selbst erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1918313347D 1918-04-04 1918-04-04 Expired DE313347C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE313347T 1918-04-04

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DE313347C true DE313347C (de) 1919-07-11

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DE1918313347D Expired DE313347C (de) 1918-04-04 1918-04-04

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DE (1) DE313347C (de)

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