DE3116559A1 - Vorrichtung zum anschliessen eines greifers fuer landwirtschaftliche gebaeude an einem ihn mittels eines flexiblen tragmittels tragenden bewegbaren halter - Google Patents

Vorrichtung zum anschliessen eines greifers fuer landwirtschaftliche gebaeude an einem ihn mittels eines flexiblen tragmittels tragenden bewegbaren halter

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Maschinenfabrik Bad Waldsee 7967 Bad Waldsee Franz X. Kibler
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    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B66C11/00Trolleys or crabs, e.g. operating above runways
    • B66C11/16Rope, cable, or chain drives for trolleys; Combinations of such drives with hoisting gear
    • B66C11/24Rope, cable, or chain drives for trolleys; Combinations of such drives with hoisting gear with means for locating or sustaining the loads or trolleys in predetermined positions; Hay hoists

Description

24.4.1981 8 11 K 2507
Franz X. Kibler Maschinenfabrik
7967 Bad Waldsee
Vorrichtung zum Anschließen eines Greifers für landwirtschaftliche Gebäude an einem ihn mittels eines flexiblen Tragmittels tragenden bewegbaren Halter
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Anschließen eines drei Tors für landwirtschaftliche Gebäude an einem ihn mittels ,r eines flexiblen Tragmittels tragenden bewegbaren Halter, insbesondere einer an einer Führung für den Träger eines Hallenlaufkranes längsverfahrbaren Laufkatze.
In der Landwirtschaft werden Hallenlaufkrane vornehmlich zur Einlagerung und Auslagerung von Raihfutter und Siliergut eingesetzt. Sie bestehen im wesentlichen aus zwei oder mehr im Gebäude fest verlegten Kranbahnen und einem oder mehreren verfahrbaren Kranträgern, einer Elektro-Laufkatze und einem Greifer. Bei den meisten Hallenlaufkränen dieser Art ist der Greifer über ein oder mehrere Tragmittel wie Drahtseil oder Kette an der Laufkatze angehängt und kann durch eine Winde lotrecht bewegt werden. Der Greifer benötigt jedoch mit seiner Aufhängung eine bestimmte Bauhöhe, man kann daher nicht bis unter den Kranträger, sondern nur bis unter den Greifer
3Q einlagern. Der verbleibende obere Raum läßt sich nur mit zusätzlichen Maschinen, mit einem Gebläse oder in Handarbeit befüllen. Mit Rücksicht auf umgebende Landschaft und Baukosten will man neue Futterbergehallen nicht unnötig hoch bauen. Deshalb wird häufig die Forderung nach einem landwirtschaftlichen Kran erhoben, der es ohne zusätzliche Einrichtungen und Handarbeit gestattet, Rauhfutter bis an die untere Dachhaut einzulagern.
Aus diesem Grunde werden gelegentlich Krananlagen gebaut, deren Kranträger gekrümmt ist und der Dachneigung folgt. Aber auch bei derartigen Lösungen kann der für den Greiferdurchgang erforderliche Raum unter dem Kranträger nicht genützt werden.
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Die Erfindung geht aus von der eingangs geschilderten Vorrichtung und verfolgt die Aufgabe, diese Vorrichtung auf möglichst einfache Weise so auszugestalten, daß die Einlagerungshöhe über diejenige Höhe hinaus vergrößert werden kann, die mit einem am flexiblen Tragmittel hängenden Greifer erreicht werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe werden am Greifer und seinem Halter Kupplungsmittel zum selbsttätigen Abstützen und Ankuppein des Greifers am Halter beim Einfahren in die Hub-Endstellung und Schwenkmittel zum selbsttätigen Hochschwenken des Greifers aus seiner Hängestellung in eine Auslenkstellung quer zur Hängestellung vorgesehen.
Als Halter kommt normalerweise eine übliche Laufkatze in Betracht, wie sie meist am Träger eines Laufkranes bzw. Brückenkranes oder auch an einer gebäudefest zu verlegenden Katzbahn geführt ist. Unabhängig davon jedoch, wie der Halter beschaffen oder geführt ist, kann durch das Hochschwenken des Greifers aus seiner Hängestellung wesentliche Höhe gewonnen werden. Man kann seitlich des Halters wenigstens über dessen Unterseite hinaus laden bzw. einseitig über die Oberseite des Halters bzw. einer Fahrbahn für den Halter, zumal in der Regel die Breite des Greifers wesentlieh größer ist als die Höhe eines zugehörigen Kranträgers. Von einem Ende beginnend kann so eine Futterbergehalle nahezu bis unters Dach vollgestopft werden. Dies alles geschieht ohne sonderlichen Bedienungsaufwand lediglich dadurch, daß man den Greifer immer weiter einzieht, bis das Hubwerk schließlich in bekannter Weise durch einen Tastschalter o.dgl. abgeschaltet wird.
Zweckmäßigerweise wird der Greifer quer zu seiner Schließebene bis wenigstens annähernd in eine waagerechte Lage aufschwenkbar geführt. Auf diese Weise läßt sich in der Aufschwenkstellung das Transportgut besser abgeben und aufnehmen. Zudem wird das Gut in vergleichmäßigter Höhenlage und besser kontrolliert eingelagert oder entnommen.
Weiterhin ist es vorteilhaft, den Greifer quer zur Fahrtrichtung seines Halters bzw. seiner Laufkatze aufschwenkbar zu führen. Man kann dann nämlich verhältnismäßig weit zur Seite der Fahrbahn hinauf reidien. Dies hat auch Bedeutung für die Verwendung einer ortsfesten Katzfahrbahn. Das Gut wird dann nicht lediglich unter dieser Fahrbahn abgeworfen, sondern kann verhältnismäßig weit zur Seite gereicht werden. Auch dabei kann naturgemäß die Laufkatze an zwei unter seitlichem Zwischenabstand vorgesehenen Trägern verfahrbar angebracht sein. Als zweckmäßig hat sich jedoch die Ausbildung eines die Führung für die Laufkatze bildenden Trägers als torsionssteife Hohlprofil- oder Kastenkonstruktion erwiesen. Man kann dann aus der mittleren Hängestellung mehr oder weniger weit seitlich des schmalen Trägers aufschwenken.
Die Schwenkmittel sollten nach Möglichkeit zum wahlweisen Hochschwenken nach rechts oder links eingerichtet sein. Von erheblicher Bedeutung ist dies vor allem für auf einer ortsfesten Bahn verfahrbare Laufkatzen, da man so nach beiden Seiten der Katzbahn ausladen und dadurch den Ladestreifen wesentlich verbreitern kann.
Die Schwenkmittel zwischen Greifer und Halter können einen gegenüber dem Anschluß des Tragmlttels seitlich versetzten Stützvorsprung aufweisen, der eine erste Schwenkachse beim Einfahren des Greifers in seine Hubstellung bestimmt. Zweckmäßigerweise wird der Stützvorsprung als an Greifer oder Halter von dessen einer Seite auf eine gegenüberliegende Seite umsetzbarer Stützarm ausgebildet.
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Nach einem weiteren Erfindungsvorschlag werden an Halter und Greifer zusammenwirkende Führungsmittel zum Führen des Greifers beim Schwenkvorgang zwischen Hängestellung und Auslenkstellung vorgesehen. Beispielsweise können die Führungsmittel zwei aneinander zur Anlage zu bringende Gleitplatten aufweisen, von welchen wenigstens die Halter-Gleitplatte in der Schwenkebene konvex gewölbt ist, so daß die Gleitplatten während des Schwenkvorganges ausschließlich oder zusätzlich zum Gleitvorgang eine AbroIlbewegung ausführen.
Wenn dabei die Halter-Gleitplatte symmetrisch zu einer die Hängestellung des Greifers bestimmenden Mittelebene ausgebildet ist, so läßt sie sich zum Hochschwenken des Greifers auf beiden Seiten in der gleichen Weise heranziehen. Zu diesem Zweck kann die Halter-Gleitplatte nach Art einer Hyperbel mit einem unteren Krümmungsteil und zwei wenigstens annähernd gestreckten Endteilen ausgebildet sein.
Sofern als Tragmittel Drahtseile o.dgl. verwendet werden, wird man natürlich bestrebt sein, jede unnötige Scheuerbewegung zu vermeiden und ein laufendes Trum weitgehend über Rollen führen. Auch dabei kann jedoch die Ausbildung der Halter-Gleitplatte als Umlenkelement für das Tragmittel in der Schwenkphase des Greifers von Vorteil sein, sofern das Seil nur um die Gleitplatte herumgelegt wird, beispielsweise also dicht am Festanschluß. Bei Ketten kann jedoch auch eine begrenzte Gleitbewegung zugelassen werden.
Wenn beispielsweise auf gegenüberliegenden Seiten einer Hänge-Mittelebene des Greifers am Halter ein Festanschluß und ein Hubanschluß für das vom Greifer kommende Tragmittel vorgesehen sind, dann läßt sich in der Regel jede Gleitbewegung dadurch ausschließen, daß man ständig auf Seiten des Hubanschlusses hochschwenkt·. Sofern man nach beiden Seiten aufschwenken will, lassen sich die Anordnungen von Festanschluß und Hubanschluß vertauschbar vorsehen.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, auf der Seite des Festanschlusses ein Umlenkmittel zum Umlenken des vom Hubanschluß zum Greifer geführten Tragmitteltrums anzubringen. Man kann dann beide Anschlüsse auf der gleichen Seite des Halters lassen oder auch den Festanschluß auf die gegenüber liegende Seite versetzen.
Die Zeichnung gibt eine bevorzugte Ausführungsform der Εγτ findung beispielsweise wieder. Es zeigen
,Q Fig. 1 die schematische Ansicht eines in einer Futterbergehalle eingesetzten Greifer-Laufkrans mit einer erfindungsgemäßen Anschlußvor.richtung bei hängendem Greifer,
Fig. 2 eine Ansicht des gleichen Greiferlaufkrans mit aufgeschwenktem Greifer,
Fig. 3 eine Ansicht der nach Fig. 1 eingesetzten Laufkatze in Richtung des Kranträgers gesehen, Fig. 3a diese Laufkatze von links in Fig. 3 gesehen, Fig. 4 den ersten Anlagekontakt des Greifers an der 2Q Katze beim Anhubvorgang aus der Stellung Fig.
3, die
Fig. 5 und 6 Zwischenstellungen beim AufSchwenkvorgang, Fig. 7 die beim Hochschwenken nach rechts in der Zeichnung erreichte Endstellung des Greifers und
-r Fig. 8 die entsprechende Endstellung beim Hochschwenken des Greifers nach links in der Zeichnung.
Nach den Fig. 1 und 2 ist dicht unter der Dachkonstruktion 21 auf seitlichen Trägerkonsolen 22 einer Futterbergehalle
_0 ein Laufkran 23 mit einer auf seinem Kranträger 24 verfahrbaren Laufkatze 25 angebracht. Ein Greifer 3 ist mittels eines auf der Winde 26 aufgewickelten Tragmittels 4 heb- und senkbar an der Laufkatze aufgehängt. Er kann beim Einfahren in die Endstellung, wie an Hand der Fig. 3 bis 8 noch erläutert werden wird, quer zur Zeichenebene aus einer Hängestellung gemäß Fig. 1 in eine in Fig. 2 angedeutete nahezu waagerechte Aufschwenkstellung hochgeschwenkt werden.
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Wie aus den Fig. 3 und 3a besser zu ersehen, ist der Kranträger 2 als torsionssteifer Rohr- oder Kastenträger mit seitlich überstehenden Flanschen ausgebildet, auf welchen die Laufkatze 25 mittels Laufrollen 27 geführt ist. Auf dem Katzrahmen 28 ist etwas außerhalb einer Hänge-Mittelebenc 29 des Greifers, die hier mit der lotrechten Mitteibene des Kranträgers 24 zusammenfällt, die Winde 26 für das normalerweise als Drahtseil ausgebildete Tragmittel 4 auf ihrer Achse 9 gelagert. Auf der anderen Seite der Mittelebene 29 ist eine weitere Achse 91 angebracht, die normalerweise den Festanschluß für das Endtrum 31 des Tragmittels 4 bildet, wahlweise aber ebenso zur Lagerung der Trommel 26 wie einer mit Strichpunktlinien eingezeichneten Umlenkrolle/verwendet werden kann.
Zwischen dem Endtrum 31 und dem laufenden Trum 33 ist das Tragmittel 4 über zwei unter Querabstand vorgesehene Umlenkrollen 34 geführt, die in einem auf dem Greifer-Kopfstück 6 angebrachten Rollenkasten 7 gelagert sind. An die Stelle eines Drahtseils läßt sich naturgemäß auch ein Kunststoffseil, eine Gliederkette, Rollenkette o.dgl. verwenden.
Der Rollenkasten 7 ist überdeckt von einer Greifer-Gleitplatte 11, der eine Katz-Gleitplatte 10 zugeordnet ist. Beide Platten sind in der Zeichenebene gemäß Fig. 3 symmetrisch zur Hänge-Mittelebene 20 konvex gegeneinander gewölbt. Während die Wölbung bei der Greifer-Gleitplatte 11 gleichförmig ist, hat die Katz-Gleitplatte 10 die angenäherte Form einer Hyperbel mit einem stark gewölbten Mittelteil 102 und zwei stärker gestreckten Endteilen 101 und 103.
Auf der Oberseite des Greiferkopfstückes 6 ist ein hochragender Stützarm 12 angebracht, der wahlweise aus der mit vollen Linien eingezeichneten Stellung links in Fig. 3 in die Position 121 rechts in dieser Fig. umgesetzt werden kann. Dieser weist gemäß Fig. 3a zwei seitliche Streben 13 und eine obere Kopfleiste 14 mit seitlichen schräggestellten Ausrichtenden 15 auf und umschreibt eine Portälöffnung
16. Der Kopfleiste 14 zugeordnet sind zwei vom Katzarm auslegerartig nach beiden Seiten vorragende Anschlagleisten 35, 36.
Bei der weiteren Aufwärtsbewegung des Greifers wird dieser zunächst durch Anlaufen der Ausrichtenden 15 an der Anschlagleiste 35 ausgerichtet, bevor in der Stellung Fig. 4 die Kopfleiste 14 an dieser Anschlagleiste zur Anlage kommt und dadurch eine erste Drehachse A bestimmt, um welche die Greifer beim weiteren Anheben beschwenkt wird, bis in der Stellung Fig. 5 die Gleitplatten 10 und 11 aneinander zur Anlage kommen. In diesem Augenblick hebt der Stützarm 12 von der Anschlagleiste 35 ab. Beim weiteren Schwenken über die Zwischenstellung Fig. 6 in die Endstellung Fig. 7 werden die beiden Gleitplatten 10,11 weiterhin gleitend aneinander abgewälzt, bis die Gleitplatte 11 am Endteil 103 der Katz-' Gleitplatte 10 fest anliegt und durch Betätigen eines nichtgezeigten Tastschalters oder durch ein Oberstromrelais der Hubwerksantrieb ausgeschaltet und die Winde 26 durch eine Bremse festgehalten wird.
In dieser letzten Schwenkphase kann auch der Stützarm 12 an der Unterseite der Katz-Gleitplatte 10 anliegend gehalten sein. Dadurch läßt sich die Lage des Greifers zusätzlich stabilisieren, erfordert aber eine biegesteife Ausbildung des Stützarmes und dessen Anschlusses am Greifer-Kopfstück. Das Endtrum 31 kann sich während des Aufschwenkvorganges um die Katz-Gleitplatte 10 herumlegen. Zu diesem Zweck kann etwa in der Mitte dieser Gleitplatte eine Seil- · rille o.dgl. eingeformt sein.
In der Endstellung Fig. 7 ist gegenüber der Hängestellung ein Aufschwenkwinkel c = 75° erreicht. Dieser Winkel kann natürlich wesentlich vergrößert werden, wenn auch eine Steigerung über 90° hinaus nur noch einen begrenzten Nutzeffekt verspricht, denn die oberen Zinken des Greifers liegen nach Fig. 7 über der Oberseite des Kranträgers. Eine solche Stapelhöhe hat natürlich nur Sinn, wenn man ein Lager stets
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nur von einer Seite her auffüllt und wieder leert.
Fig. 8 zeigt eine zur Darstellung Fig. 7 spiegelbildliche Endstellung, die sich im Prinzip dadurch zustandebringen läßt, daß man lediglich den Stützarm 12 in der entgegengesetzten Position 121 am Greifer-Kopfstück 6 befestigt. Der Greifer führt dabei praktisch die gleiche Aufschwenkbewegung nach der entgegengesetzten Seite durch. Ein wesentlicher Unterschied besteht nur darin, daß jetzt das laufende Trum 33 des Tragmittels an der Außenseite der Katz-Gleitplatte 10 anliegt und dort entlanggezogen wird. Es muß also dafür gesorgt werden, daß sich dort reibungs- und verschleißarme Gleitverhältnisse ergeben. Das könnte etwa dadurch erreicht werden, daß man in der zuvor erwähnten Seilrille eine Schicht aus besonders· gut gleit-fähigem Kunststoff anbringt, in der Regel genügt bereits PE.
Eine erste Möglichkeit, den Gleitvorgang zu vermeiden, besteht darin, die Winde 26 von der Achse 9 auf die Achse 91 umzusetzen und das Endtrum 31 des Tragmittels an der Achse 9 anzuschließen. Etwa gleiche Verhältnisse ergeben sich, wenn man zwar den Anschluß des Endtrums 31 wechselt, aber das laufende Trum 33 des Tragmittels über die Umlenkrolle 32 führt. Schließlich kann man bei dieser Führung des Tragmittels bei geringer Änderung des kinematischen Abwälzvorganges auch den Anschluß des Endtrums 31 an der Achse 91 belassen.
Im Prinzip ist es auch möglich, mit zwei Trommeln zu arbeiten, die getrennte Antriebe haben oder durch ein Differen· tialgetriebe angetrieben werden. Dabei läßt sich dann der Schwenkvorgang dadurch bewerkstelligen, daß man normalerweise die eine oder die andere Trommel abbremst. Man kann diese Bremssteuerung durch einen etwa vom Stützärm 12 beeinflußten Tastschalter selbsttätig steuern. Anstelle den Stützarm am Greifer anzubringen, läßt er sich an der Katze vorsehen. Gerade dann kann aber durch Fernsteuerung ein Umschalten des Stützarmes von der einen auf die andere Sei-
te bewirkt oder aber jeweils einer von zwei vorgesehenen Stützarmen in Wirkposition gebracht werden.
Stets läßt sich durch die Umschaltung nicht nur die Ladehöhe auf beiden Seiten des Kranträgers steigern, sondern es wird auch bei unveränderter Stellung des Kranträgers nach beiden Seiten ausladend ein- und ausgelagert. Ein solcher Kranträger könnte also beispielsweise im First eines mehr oder weniger spitzgiebligen Gebäudes fest angebracht sein und erlaubt doch Einfüll- und Entnahmevorgänge verhältnismäßig weit nach beiden Seiten. Je höher dieser Träger oder eine andre Katzführung angebracht ist, um'so mehr vergrößert sich die Ladebreite auch nach unten.
Hei Verwendung einer torsionssteifen Kran- oder Katzfahrbahn kann in aller Regel parallel zur Fahrtrichtung zu ein öffnender und zu schließender und quer zur Fahrtrichtung hochschwenkbarer Greifer verwendet werden. Ist der die Fahrbahn bestimmende Träger weniger stabil, insbesondere bei Kabelkranen, wird man in der Regel quer zur Fahrtrichtung öffnen und schließen und parallel zur Fahrtrichtung aufschwenken.
Die Antriebe der Laufkatze und des Greifwerkes können in beliebiger bekannter Weise elektrisch, hydraulisch oder elektrohydraulisch ausgeführt sein, sie sind der übersichtlicheren Darstellung wegen weggelassen.
Die Gleitplatten 10 und 11 bilden normalerweise auch bei der Krümmung nur in einer gemeinsamen Ebene hinreichende Führung durch die vom seitlich ausragenden Greifer herrührende außermittige Belastung und die große auf die näB-zu ebenen Endteile 103 bzw. 101· wirkende Anlagekraft. Eine zusätzliche formschlüssige seitliche Führung kann allerdings von Vorteil sein, etwa dergestalt, daß die eine Gleitplatte in eine nutförmige Ausnehmung der anderen oder etwa die Gleitplatte 10 in die Portalöffnung 16 des Stützarmes 12 greift. Es kann allerdings auch an der Katze bzw. einem
anders gestalteten Halter ein aufschwenkbares Zwischenglied gelagert sein, in welches der Greifer in seiner Hubendstellung formschlüssig eingreift und dann mit diesem Zwischenglied hochgeschwenkt wird. Ob mit oder ohne ein solches Zwischenglied, in der Endstellung kann auch nach den Fig. 7 und 8 mechanisch auslösbar verriegelt werden.
Die Fahrbahn für die Laufkatze kann in beliebiger Weise gestaltet sein, also auch einer Kurvenform folgen. An Stelle einer Laufkatze läßt sich nahezu jeder beliebige andere geeignete Halter vorsehen, beispielsweise also auch eine hochliegende, auf unterschiedliche Weise bewegbare Arbeitsplattform o.dgl.
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Claims (14)

11 K 2507 Ansprüche
1. Vorrichtung zum Anschließen eines Greifers (3) für landwirtschaftliche Gebäude an einem ihn mittels eines flexiblen Tragmittels (4) tragenden bewegbaren Halter (25), insbesondere einer an einer Führung wie dem Kranträger (24) eines Hallenlaufkranes (23) längsverfahrbarenLaufkatze, gekennzeichnet durch am Greifer (3) und seinem Halter (25) vorgesehene Kupplungsmittel (10-11) zum selbsttätigen Abstützen und Ankuppeln des Greifers (3) am Halter (25) beim Einfahren in die Hub-Endsteilung und durch Schwenkmittel (12,35,36) zum selbsttätigen Hochschwenken des Greifers
(3) aus seiner Hängestellung (Fig. 1,3) in eine Auslenkstellung (Fig. 2,7) quer zur Hängestellung.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Greifer (3) quer zu seiner Schließebene bis wenigstens annähernd in eine waagerechte Lage aufschwenkbar geführt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Greifer (3) quer zur Fahrtrichtung seines Halters bzw. seiner Laufkazte (25) aufschwenkbar geführt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Führung für die Laufkatze (25) bildender Träger (26) als torsionssteife Hohlprofil- oder Kastenkonstruktion ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkmittel (12,35,36) zum wahlweisen Hochschwenken nach rechts oder links eingerichtet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkmittel zwischen Greifer (3) und Halter (25) einen gegenüber dem Anschluß des Tragmittels (4) seitlich versetzten Stützvorsprung C12) aufweisen, der eine erste Schwenkachse CA,Fig.4) beim Einfahren des Greifers (3) in seine Hub-Endstellung bestimmt.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützvorsprung als an Greifer (3) oder Halter (25) von dessen einer Seite auf eine gegenüberliegende Seite umsetzbarer Stützarm (12) ausgebildet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7 dadurch gekennzeichnet, daß an Halter (25) und Greifer (3) zusammenwirkende Führungsmittel (10,11) zum Führen des Greifers
(3) beim Schwenkvorgang zwischen Hängestellung (Fig.3) und Auslenkstellung (Fi.g 7) vorgesehen sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsmittel zwei aneinander zur Anlage zu brin-
20. gende Gleitplatten (10,11) aufweisen, von welchen wenigstens die Halter-Gleitplatte (10) in der Schwenkebene konvex gewölbt ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 6 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Halter-Gleitplatte (10) symmetrisch zu einer die Hängestellung des Greifers (3) bestimmenden Mittelebene (29) ausgebildet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Halter-Gleitplatte (10) nach Art einer Hyperbel mit einem unteren Krümmungsteil (102) und zwei wenigstens annähernd gestreckten Endteilen (101,103) ausgebildet ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, gekennzeichnet durch die Ausbildung der Halter-Gleitplatte (10) als Umlenkelement für das Tragmittel (4) in der Schwenkphase des Greifers (3).
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 12 mit auf gegenüberliegenden Seiten einer Hänge-Mittelebene (29) des Greifers (3) am Halter (25) vorgesehenen Festanschluß (9,33) für das vom Greifer kommende Tragmittel (4), dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnungen von Festanschluß (91) und Hubanschluß (9) veränderbar, insbesondere vertauschbar vorgesehen sind.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Seite des Festanschlusses (31,91) ein Umlenkmittel (32) zum Umlenken des vom Hubanschluß (9) zum Greifer (3) geführten Tragmitteltrums (33) angebracht ist.
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