DE309675C - - Google Patents

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DE309675C
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fertilizer
fork
hand
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B17/00Ploughs with special additional arrangements, e.g. means for putting manure under the soil, clod-crushers
    • A01B17/002Means for putting manure, debris, straw or the like under the soil

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description

kaiserliches;
PATENTAMT.
".. .' Die Erfindung bezieht sich auf einen Düngereinleger für Pflüge, der aus einem schwingbar an dem Pflugrahmen angebrachten Hebel besteht. -
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art ist das Endstück des Abstreifers so gestaltet, daß es in seiner Normalstellung schräg nach vorn gerichtet ist. Hierdurch entsteht die Gefahr, daß sich der Dünger in den spitzen Winkel
ίο zwischen dem Boden und dem schräg nach vorn gerichteten Arm einpreßt, so daß dadurch dieser Teil zurückgedrückt wird und damit der Hebel eine unbeabsichtigte Schwingbewegung ausführt, indem der Griff, welcher bei der Normalstellung des Abstreifers auf einer Verbindungsstange der Pflugsterzen aufruhte, von dieser abgehoben und aufwärts bewegt wird. Dann kann die mit der Einrichtung beabsichtigte Wirkung, durch Heben de,s Griffes die Düngermasse erst zu lockern, nicht eintreten und das Senken des Griffes wird nur die Wirkung haben, daß der Dünger wieder zusammengedrückt aber nicht abgeworfen wird,
. weil das Endstück nicht weiter nach vorwärts geschoben werden kann, als die ursprüngliche Normalstellung war.
Durch die Erfindung wird es dagegen ermöglicht, den Dünger wirksam abzustreifen, indem der Abstreifer durch Federn in eine Stellung gezogen wird, wo das Abstreiferende weit hinter dem Schar liegt und also nicht etwa das Ansammeln des Düngers begünstigt,, während-durch Zug an einer Schnur dem Abstreifer eine kräftige Schwingbewegung über eine verhältnismäßig lange Bogenstrecke gegeben werden kann, so daß der Dünger mit einer gewissen Wucht getroffen und sicher in die Furche befördert wird.
Dahei ist die Bewegungsrichtung -des Abstreifers eine solche in einer senkrechten Ebene im Gegensatz zu einer bekannten Einrichtung, bei der ein unter Federzug stehender Hebel vom Vorderrad aus periodisch bewegt wird, und zwar in einer horizontalen Ebene. Die Bewegung in einer senkrechten Ebene ist offen-' bar wirksamer, da sie den Dünger entgegen der Bewegungsrichtung, in welcher er sich auflegt, faßt und abwirft, während die Bewegungsrichtung des bekannten Abstreifers offenbar ein ganz besonders gestaltetes Vprschar voraussetzt, um das Abstreifen bei der horizontalen Bewegungsrichtung zu ermöglichen. Bei gewöhnlichen .Vorscharen kann eine derartige Bewegungsrichtung des Abstreifers nur wenig oder gar nicht wirksam sein, während die Einrichtung nach der Erfindung sich in wirksamer Weise für die üblichen Vorscharpflüge ver-' wenden läßt.
Wesentlich ist ferner die Einrichtung, daß der Abstreifer nach der Erfindung in einer drehbar am Grindel befestigten Nabe einstellbar ist, so daß er infolgedessen leicht an allen Pflügen angebracht und den Größenabmessungen angepaßt werden kann. Er kann also auch nachträglich für alle beliebigen gebrauchliehen Vorscharpflüge Verwendung finden.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel dar.
Fig. ι und 2 sind schaubildliche Darstellungen eines Pfluges mit der Abstreifvorrichtung bei verschiedener Stellung.
Fig. 3 stellt eine Einzelheit dar. '
Der Pflug beliebiger Ausbildung ist mit dem Vorschar α und dem Hauptschar b versehen. Der Bügel f, durch welchen der Scharstiel a1 des Vorschars mit dem Grindel g verbunden ist, trägt einen Zapfen h, auf welchem zwisehen Stellringen i eine Nabe k drehbar ist, in deren vorstehendem Arm m die Stange oder der Stiel d des Düngerabstreifers verschiebbar und feststellbar ist. Die Stange d endigt in einer Gabel c (Fig. 3).
An dem Bügel f ist ferner ein Arm η (Fig. 1) angebracht, an welchem eine, oder mehrere Federn 0 angreifen, deren anderes Ende bei f an der Stange d befestigt ist. Von dem Ende der Stange d führt eine Schnur s zu den Sterzen t.
Die Handhabung ist folgende:
Bei freigegebener Schnur s ziehen die Federn 0 die Stange bzw. die Gabel c in die Stellung nach Fig. 2, also'hinter das Schar«, während durch Zug an der Schnur s die Gabel nach vorwärts geschwungen wird an dem Schar α vorbei. Eine Mittelstellung zeigt Fig 1.
Bei dieser Bewegung streift die Gabel c den Mist, welcher sich etwa vor dem Schar α an^ gesammelt hat, zur Seite in die Furche, so daß das Hauptschar δ den Mist mit. eindeckt. Die Gabel c kann beliebige Form haben.

Claims (1)

  1. Patent-AnSpruch:
    Düngerabstreifer für Pflüge, bestehend aus einem schwingbar ah dem Pflugrahmen angebrachten, von Hand zu bedienbaren Abstreifer, dadurch gekennzeichnet, daß in einer drehbar am Grindel (g) befestigten Nabe (A) ein gabelförmiger Abstreifer (c, A) einstellbar ist, welcher mittels einer Schnur (s) von den Sterzen (i) aus angezogen werden kann, so daß er, an dem Schar (a) vorbeistreichend, den vor diesem sich festsetzenden Mist o. dgl. in bekannter Weise abstreift, während Federn (0), die einerseits an dem Stiel (d), des Abstreifers andererseits an einem am Bügel (/") befestigten Arm (.») angreifen, die Nabe (A) mit dem Abstreifer (c, d) in eine "Ruhestellung zurückschwenken, in der die Gabel (c) völlig außerhalb des Bereichs des Düngers liegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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