DE278802C - - Google Patents

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DE278802C
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Germany
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plow
deep
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hand lever
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Expired
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DE1913278802D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B13/00Ploughs or like machines for special purposes
    • A01B13/08Ploughs or like machines for special purposes for working subsoil

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 278802 KLASSE 45«. GRUPPE
in einen Tiefkulturpflug.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Oktober 1913 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung,
mittels welcher man einen gewöhnlichen Pflug leicht in einen Tiefkulturpflug umwandeln kann, ohne den Pflug irgendeiner besonderen Umänderung unterwerfen zu müssen.
Die Vorrichtung kann nach geleisteter Arbeit sofort wieder abgenommen und der Pflug als gewöhnlicher Pflug für andere Zwecke verwendet werden.
ίο Zu diesem Zweck wird gemäß der Erfindung auf dem Gründelbalken mittels einer der zweckmäßig etwas verlängerten Gründelschrauben eine mit einer Öse versehene Platte befestigt, an die mittels eines Bolzens ein nach hinten abgebogener Handhebel angelenkt ist, der an seinem freien Ende einen Längsschlitz und einen Haken besitzt, der über die die Handhaben des Pfluges verbindende Querstange geworfen wird und den Hebel in seiner Lage hält.
Hinter dem Pflugschar wird an dem Gründelbalken mittels einer Gründelklammer eine unterhalb des Balkens doppelt rechtwinklig abgebogene, mit ihrem unteren Ende zur Mitte der von dem Pflugschar gezogenen Furche herabhängende Stange befestigt, an welche drehbar eine mehr oder weniger wagerecht liegende Stange greift, die mit ihrem anderen gegabelten Ende beweglich den Stiel des Tiefkulturschars umfaßt, der oberhalb durch einen mittels der die Handhaben des Pfluges haltenden Schraube am Gründelbalken befestigten Arm lose hindurchgeführt ist.
Der Stiel des Tiefkulturschars ist mit Löchern versehen, um die Tiefeneinstellung des Schars durch beliebige Einstellung des oberhalb des Führungsarmes durch den Stiel des Tiefkulturschars führenden Stiftes o. dgl. regeln zu können.
Ein weiterer Stift 0. dgl. verbindet den Stiel des Tiefkulturschars mit dem auf dem Gründelbalken gelenkig befestigten Handhebel.
Die Abbiegung der am Gründelbalken befestigten Stange ist derart gewählt, daß das Tiefkulturschar mit seiner Spitze in der Mitte der von dem eigentlichen Pflugschar gezogenen Furche läuft.
Stellen sich dem Tiefkulturschar Hindernisse in den Weg, so bewegt sich der Stiel desselben mit dem Schar um die beiden Gelenkpunkte der verbindenden, mehr oder weniger wagerechten Stange nach oben, wobei er von dem an dem Gründelbalken bzw. den Handhaben des Pfluges befestigten Arm entsprechend geführt wird. Ist das Hindernis überwunden, so kehrt das Tiefkulturschar selbsttätig wieder in seine alte Lage zurück, die durch den Stift oberhalb des Führungsarmes festgelegt war.
Die Tiefenverstellung des Tiefkulturschars erfolgt durch entsprechendes Umstecken des Stiftes im Stiel des Tief kulturschars.
Eine andere Stellung des Tiefkulturschars kann durch die Höhenverstellung der vom Gründelbalken herabhängenden, abgebogenen und die mittlere Verbindungsstange haltende
Stange erfolgen, wodurch gleichzeitig auch die Arbeitsweise des Tiefkulturschars entsprechend geändert wird.
. Die Aushebung des Tief kulturschars von Hand erfolgt mittels des Handhebels.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise in einer Ausführungsform an einem Pfluge in Seitenansicht dargestellt. Auf dem Gründelbalken α des Pfluges ist ίο mittels einer der Gründelschrauben b eine ösenplatte c befestigt, mit der um einen Bolzen drehbar ein Handhebel d verbunden ist, der an seinem freien Ende einen Schlitz e, einen Handgriff f und einen Haken g besitzt, der hinter die die Handhaben h des Pfluges verbindende Querstange geworfen werden kann.
Hinter dem eigentlichen Pflugschar i ist mittels einer Gründelklammer in Höhenrichtung verstellbar eine doppelt rechtwinklig abgebogene Stange k befestigt, deren nach unten herabhängendes Ende die Mitte der von dem vorderen Schar i gezogenen Furche einhält. Die Stange k ist gelenkig von einer mehr oder weniger wagerecht liegenden Stange / umfaßt, deren anderes Ende gabelförmig und beweglich um den Stiel m des Tiefkulturschars η herumgreift, während der Stiel m selbst durch einen Arm 0 lose hindurchgeführt ist, der durch die die Handhaben h des Pfluges haltende Schraube p befestigt ist.
Der Stiel m des Tiefkulturschars ist mit Löchern q versehen, um das Schar in jeder Höhe beliebig einstellen zu können. Die Einstellung erfolgt durch einen Stift o. dgl. oberhalb des Armes 0. r ist ein Fußtritt.
Alle Teile der Vorrichtung sind derart ausgebildet und angeordnet, daß das Tiefkulturschar dauernd in der Mitte der durch das Schar i des Pfluges gezogenen Furche läuft. Das Tiefkulturschar kann auswechselbar sein.

Claims (2)

P A T E N T - A N S P E tj C H E :
1. Am Pfluge zu befestigendes Untergrundschar zur Umwandlung desselben in einen ■ Tiefkulturpflug, dadurch gekennzeichnet, daß hinter dem Pflugschar (»') am Gründelbalken (a) mittels einer an sich bekannten Gründelklammer eine doppelt rechtwinklig zur Mitte der gezogenen Furche abgebogene Stange (k) befestigt ist, die gelenkig von einer mehr oder weniger wagerecht liegenden Verbindungsstange (/) umfaßt wird, deren gegabeltes Ende beweglich den Stiel (m) des Tiefkulturschars (n) umgreift, der lose durch einen entsprechend am Gründelbalken (a) oder den Handhaben (A) des Pfluges befestigten Arm (0) hindurchgeführt ist, zum Zweck, den Pflug mittels dieser Vorrichtung in einen Tiefkulturpflug umwandeln und dem. Tiefkulturschar gleichzeitig die Möglichkeit geben zu können, Hindernissen auszuweichen und selbsttätig wieder in ihre alte Lage zurückzukehren.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Gründelbalken (a) mittels einer der Gründelschrauben (δ) eine ösenplatte (c) befestigt ist, an welche gelenkig ein Handhebel (d) angreift, der an seinem Ende mit einem Schlitz (e) versehen ist, durch den ein den Handhebel (d) mit dem Stiel (m) des Tiefkulturschars (n) verbindender Stift o. dgl. hindurchgeführt ist, zum Zweck, das Tiefkulturschar mittels des Handhebels beliebig ausheben zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1913278802D 1913-10-28 1913-10-28 Expired DE278802C (de)

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DE278802T 1913-10-28

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DE1913278802D Expired DE278802C (de) 1913-10-28 1913-10-28

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