DE30855C - Neuerungen ,'an Zweifaden - Nähmaschinen - Google Patents

Neuerungen ,'an Zweifaden - Nähmaschinen

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DE30855C
DE30855C DENDAT30855D DE30855DA DE30855C DE 30855 C DE30855 C DE 30855C DE NDAT30855 D DENDAT30855 D DE NDAT30855D DE 30855D A DE30855D A DE 30855DA DE 30855 C DE30855 C DE 30855C
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DE
Germany
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bobbin
thread
shuttle
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bobbin thread
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT30855D
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Original Assignee
M. LAMBOTTE in Ehrenfeld bei Cöln am Rhein
Publication of DE30855C publication Critical patent/DE30855C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B57/00Loop takers, e.g. loopers
    • D05B57/08Loop takers, e.g. loopers for lock-stitch sewing machines
    • D05B57/10Shuttles
    • D05B57/14Shuttles with rotary hooks
    • D05B57/143Vertical axis type
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B57/00Loop takers, e.g. loopers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 52: Nähmaschinen.
Zusatz-Patent zu No. 15582 vom 24. August 1880.
Patentirt im Deutschen Reiche vom al. März 1884 ab. Längste Dauer: 23. August 1895.
Die vorliegenden Abänderungen an der durch Patent No. 15582 geschützten Nähmaschine bestehen in einer eigenthümlichen Einrichtung der geschlossenen Schiffchenlagerung und in einem neuen Unterfadenspanner und dessen Anordnung im Schiffchen.
Fig. ι zeigt die obere Ansicht des Schiffchenlagers mit dem Schiffchen und einer Vorrichtung zum Stationärhalten des Unterfadenspanners (Fadenführers),
Fig. 2 einen Schnitt nach Z-Z, die Schmutzableitungsrinne im Lager und die Einrichtung im Schiffchen darstellend,
Fig. 3 die Schiffchenkante bezüglich der Schlinge und der Lagerung,
Fig. 4 den Moment, in dem die Schlinge die Stationärhaltungs - Vorrichtung des Fadenführers (Unterfadenspanners) passirf,
Fig. 5 zeigt den Unterfadenspanner in drei Ansichten:
I die Seitenansicht mit Hülse,
II die obere Ansicht mit eingelegtem Faden mit der Spannfeder und
III den aufgerollten Rand des Spanners mit eingelegtem Faden.
In Fig. 6 zeigt:
I die Hülse des Spanners,
II dieselbe in aufgerolltem Zustande.
Der im Schiffchenlager D, Fig. 2 und 3, sich absondernde Schmutz, wie OeI, die zwischen die Lagerung fallenden Garn- und Stofffasern, Appreturabgänge, ferner das zuweilen von der Schiffchenkante erfafste Schlingenende, wenn der Faden zu Anfang des Nähens zu kurz genommen oder wenn derselbe an einer schadhaften Stelle zufällig reifst etc., würde sich zwischen Lager und Schiff klemmen und eine zeitraubende öftere Demontirung und Reinigung des Schiffchens und Lagers verursachen. Zur Abhülfe dieser Uebelstände ist im Lager die Schmutzableitungsrinne x2, Fig. 2, angeordnet, in welche alle sich absondernde Stoffe vom Schiffchen A geschleudert und durch die Abfluislöcher x3 abgeleitet werden.
Die Schlinge mufs nothwendig über die Schiffchenkanten gleiten, der Faden wird den Oelschmutz etc. aufnehmen und folglich selbst beschmutzt werden. Zur Verhütung dessen ist die Schiffchenkante und Lagerung so angeordnet, dafs die vorspringenden, den Faden reibenden Schiffchenkanten α4 α* α4, Fig. 3, nicht vom Lager berührt werden, wogegen die das Schiffchen einschliefsenden, den Fäden unzugänglichen Lagerungskanten b* δ4 nicht schmutzen können. Das Schiffchen erhält dadurch eine solide, dicht schliefsende Lagerung, wankt nach keiner Seite hin, kann somit keine Fehlstiche verursachen, rotirt geräuschlos und leicht und bietet in seinem Mittelpunkte dem Unterfadenspanner (Fadenführer) H, Fig. 5, II und III, einen sicheren Stützpunkt.
Damit der Fadenspanner bei jedesmaligem Spulenwechsel nicht umständlich mit der Spule aus dem Schiffchen herausgenommen werden

Claims (2)

braucht, ist derselbe vortheilhaft im Schiffchen und mit demselben · an Stelle verbleibend angeordnet, H, Fig. 2. Derselbe bildet einen flachen Cylinder mit Boden und umschliefst und schützt daher die Spule vor der rotirenden Bewegung des Schiffchens. Die Schiffchenrotation hat demnach, wenn der Unterfadenspanner, wie später gezeigt wird, vor Mitdrehungen geschützt ist, keinen Einflufs auf das Ablaufen des Spulfadens, gleichgültig ob die Spule mit oder gegen die Bewegung abläuft, und kann deshalb ohne Rücksicht auf die Fadenablaufsrichtung zum Schiffchen eingesetzt werden. Das Abfallen ganzer Garnringe von der vollen Spule, das dadurch erfolgende Verwickeln und Reifsen dieser Ringe ist durch den sowohl rundum als auch nach unten um die Spule geschlossenen Cylinder verhindert. Um die Achse des Fadenspanners H, Fig. 2, ist die Hülse d3 angeordnet. Beide, Fadenspanner nebst Hülse, werden von der Schiffchenachse c getragen und von deren Köpfchen e an Stelle gehalten. Die Spule C wird einfach auf die Hülse d3 geschoben; diese Hülse, Fig. 6, ist mit Einschnitten versehen und klemmt federnd die Spule fest, so dafs letztere sich nicht heben kann; sie läfst die Spule aber lose ablaufen, damit sie, ob voll Garn, ob fast leer, dem Zuge Widerstand entgegensetzen kann. Die Spannung des Spulfadens erfolgt gleichmäfsig aufserhalb der Spule am Rande des Spanners, sie wird, Fig. 5, II und III, durch Einhaken unter die andrückende Feder c4 erzeugt und nach Bedarf durch Führung um einen oder mehrere Zinken di justirt. Die Regulirung der Spannung kann daher ohne Unterbrechung der Arbeit jederzeit erfolgen. Das einfache Einhaken des Unterfadens ist deshalb hier geboten, weil der Fadenspanner mit dem Schiffchen an Stelle verbleibt und so ein Einfädeln in Löcher u. s. w. unhandlich sein würde. Obgleich der Unterfadenspanner vor Mitdrehungen mit dem Schiffchen schon durch eine starke Spannung gesichert ist, so müfste doch bei Anfang jeder Naht darauf gesehen werden (um nicht die ersten Stiche fehlerhaft zu machen), dafs der Spulfaden oben angezogen und festgehalten wird ,da er sonst an der Rotation des Schiffes theilnimmt. Bei feinen Arbeiten aber und namentlich bei zarter Spannung geräth der Unterfadenspanner (der Unterfadenführer) wenn nicht gerade in Mitdrehungen (was aber nicht ausgeschlossen ist), so doch ins Schwanken nach vor- und rückwärts. Weil ferner die Stiche ruckweise angezogen werden und der Stoffrücker den Stoff und mit ihm den Unterfaden hebt und senkt, so rückt der Unterfaden bald lockerer, bald fester. Dieses Spiel unter dem Einflufs der Rotation des Schiffchens versetzt den Unterfadenspanner und selbst die Spule in eine unregelmäfsig schwingende Bewegung, und regelmäfsige feine Stiche sind somit nicht herstellbar. Um diese Uebelstände zu beseitigen, ist am Fadenspanner H, Fig. 5, II, ein Lappen ^3 und in diesem Lappen eine Aussparung ^2 angeordnet, in welch letztere ein hier beispielsweise an der Stichplatte angebrachter Zahny1, Fig. i, 2 und 4, so hineinragt, dafs zwischen Aussparungskanten und Zahn nur eben Raum zum Passiren der Oberfadenschleife i\ Fig. 4, bleibt. Der Zahn kann auch an Stelle der Aussparung und diese an Stelle des Zahnes treten. Der Unterfadenführer schwankt nach dieser Anordnung weder vor- noch rückwärts und der Faden läuft ruhig nach Bedarf der Stichlänge mit in gegebener Spannung ab. Patenτ-Ansprüche: An der Zweifaden - Nähmaschine Patent No. 15582:
1. Die Anordnung der Schmutzableitungsrinne x2 und die eigentümliche Lagerart des Schiffchens zur Reinhaltung der Fäden.
2. Der vom Schiffchen aufgenommene Unterfadenspanner H mit der Klemmfeder c4 und der Hülse d3 zur Vereinfachung des Spulenwechsels und des Spulfadeneinfädelns.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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DENDAT15582D Active DE15582C (de) Zweifaden-Nähmaschine mit rotirender Spulenkapsel, welche zugleich als Greifer dient und sammt der Spule durch die Fadenschlinge geht
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