DE647476C - Greifer- und Spulengehaeusevorrichtung fuer Naehmaschinen - Google Patents

Greifer- und Spulengehaeusevorrichtung fuer Naehmaschinen

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DE647476C
DE647476C DES115413D DES0115413D DE647476C DE 647476 C DE647476 C DE 647476C DE S115413 D DES115413 D DE S115413D DE S0115413 D DES0115413 D DE S0115413D DE 647476 C DE647476 C DE 647476C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B57/00Loop takers, e.g. loopers
    • D05B57/26Bobbin holders or casings; Bobbin holder or case guards; Bobbin discharge devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Greifer- und Spulengehäusevorrichtung für Nähmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf einen umlaufenden Greifer mit feststehendem Spulengehäuse für Nähmaschinen und im besonderen auf einen becherförmig gestalteten kreisenden Greifer mit waagerechter Achse, der eine Mehrzahl von Umdrehungen für eine Aufundabbewegung der Nadel ausführt und eine schleifenerfassende Spitze hat, die den zum Werkstück führenden Schenkel der erfaßten lNTadelfadenschleife vor den Rand des Greiferkorbes und den zu dem Fadenaufnehmer führenden Schenkel der erfaßten Nadelfadenschleife hinter das in dem Greiferkorb vorhandene feststehende Spulengehäuse abwirft.
  • Ein umlaufender Greifer der beschriebenen Art ist mit einer kreisförmigen Führungsrinne versehen, in der die in der Umfangsrichtung verlaufende Lagerrippe eines irr, wesentlichen zylindrischen Spulengehäuses gelagert ist, das gegen Drehung mit dem Greifer gesichert - ist. Das Spulengehäuse trägt eine Unterfadenspule, und die Funktion des Greifers besteht darin, eine Fadenschleife von der Nähmaschinennadel zu erfassen, diese Nadelfadenschleife auszudehnen oder auszuziehen und um das Spulengehäuse herum abzuwerfen, worauf der übliche hTadelfadenaufnehmer zur Wirkung kommt, um die Schleife zu dem Arbeitsstück nach oben zu ziehen und den Stich zu beenden.
  • Für die Bauart eines umlaufenden Greifers mit feststehendem Spulengehäuse sind gewisse Zwecke maßgebend. Um beispielsweise zu vermeiden, daß der Nadelfaden durch Reibung beschädigt wird, was dadurch verursacht wird, daß eine übermäßig große Länge des Fadens durch das Nadelöhr hindurch eingeschert wird, und um den Hub des üblichen schwingenden Fadenaufnehmers so klein als möglich zu halten, ist es erwünscht, den Durchmesser des umlaufenden Greifers verhältnismäßig klein zu halten, so daß er nicht eine große Nadelfadenschleife auszieht. Um andererseits die Notwendigkeit einer häufigen Erneuerung des Spulenfadenvorrats zu vermeiden, ist es erwünscht, das Spulengehäuse sowohl im Durchmesser als auch in der Länge so groß als möglich zu halten und den unbenutzten Raum zwischen der Ausnehmung in dem Spulengehäuse und der inneren Wand des umlaufenden Greifers so-. weit als möglich zu verringern.
  • Es ist bekannt, daß, je größer der Durchmesser' und die Länge einer Spule innerhalb eines umlaufenden Greifers von gegebener Größe ist, um so größer auch die Schwierigkeit ist, die Ausdehnung der Nadelfadenschleife so vorzunehmen, daß sie frei um das Spulengehä tise herum abgeworfen werden kann. Eine vom Spulengehäuse verursachte . ühertii-il!lig grolle Behinderung desbti-ertcü::# der 1#adenschleife um das Spulengeli:iiise herum erfordert die Anwendung einer übermällig groben Spannung auf den Nadelfaden, um ein übermüßig großes Umwickeln des einen oder der beiden Schenkel der Nadelfadenschleife in der Umfangsrichtung des Spulengehäuses zti verhindern, bevor diese schleife auf die Außen- und Innenfläche des S S e pulengebäuses g, worfen wird; dieses in der L"nifangsrichtung erfolgende Aufwickeln des Fadens vergröfiert die \adelfadenschleife titi;geliö reg und tiiintnt Faden voll dein Vorrat we" wodurch eine Schlingenbildutig verttr,:acht wird, ein I'eliler, der zur Folge hat, rlaß die \adelfadenschleifen durch den l#a-@lenaufne@uner nicht vollst;itndig bis zum Arbeitsstuck hinaufgezogen tverden, besonders dann, wenn die lIaschine mit hofier Geschwindigkeit arhitet.
  • Die Anwendung einer starken Spannung auf den Nadelfaden zwecks Vermeidung der erwähnten `chlingenbildung schränkt den Bereich der Brauchbarkeit der Maschine erlieblich ein und begrenzt sie auf die Verwenthing eines verhaltnism;ißig kostspieligen Fadens voll hochwertiger Beschaffenheit. Eine starke Spannung sticht auch einen durch die Spannteig angezogenen Faden aufzudrehen, utid aus diesem Grunde war es bisher äußerst schwierig, eine umlaufende Greifervorrichtung vorzusehen, die mit einem Faden von beliebiger Drallrichtung finit gleicher Leichtigkeit bei hoher Geschwindigkeit näht.
  • Die Erfindung bezweckt die Schaffung eines hinlaufenden Greifers mit feststellendem Spulengehäuse der erwähnten Art, welcher in Verbindung mit der üblichen auf und abgehenden Nadel, dein Fadenaufnehmer und der \adelfadetisliannungsvorriclitung arbeitet, um mit einette Nadelfaden von schlechter Beschaffenheit ohne die erwähnte Schlingenbildung niit höherer Geschwindigkeit zu nähen als diese bisher erreicht wurde sowie ohne Anwendung einer starken Spannung auf den Nadelladen-Ein weiterer Zweck der Erfindung bestellt darin, die Einrichtung zum Führen und Spaiinen des Unterfadens zti verbessern> tlin eine Gleichförmigkeit in der Festsetzung der Stiche zu erhalten, ohne Rücksicht auf die Geschwindigkeit oder andere Abänderungen beim 1 äliv organg.
  • Es ist eine Greifer- und Spulengehäusevorrichtung für Nähmaschinen niit eirein um eine waagerechte Aclise umlaufenden Greifer und mit einem zylindrischere feststehenden Spulengehä usc: bekanntgeworden, das eine in der Umfangsrichtung verlaufende Lagerrippe hat, die in einer Führung des Greifers gelagert ist. Diese Lagerrippe «eist einen Spalt auf, der einen ortsfesten, die \adelfadenschleife zurückhaltenden Zahn all einer Stelle jenseits der schleifenerfassenden Lage der Greiferspitze vorsieht, wobei die zylindrische Mantelwand des Spulengehäuses neben dessen Innenkante abgeschrägt ist. Diese Abschrägung dient dem Zweck, die Gleitbewegung der \adelfadenschleife auf die Minenfläche des Spulengelläuses zu zu erleiehtern, sielst äher auf der zylindrischen Mantelwand des Spulengehä uses keine Kante oder Ecke vor, die so angeordnet ist, daß die Nadelfadenschleife darüber gezogen wird und hierdurch in die richtige Lage zum Schlüpfen über das Spulengehä use gedreht werden kann.
  • Die bei dieser bekannten Bauart durch die erwähnte Abschrägung der zylindrischen Mantelwand gebildete Kante trifft auf die Innenkante des Spulengehäuses all einer Stelle auf, die hinter der senkrechten Mittelebene des Spulengehä uses liegt. Die Nadelfadenschleife wird aber niemals über diese Kante oder Ecke gezogen, sondern gleitet auf der vorgesehenen Abschrägung der zylindrischen Mantelwand nach unten und befindet sich auf der Innenfläche des Spulengehäuses, bevor die Kehle der Greiferspitze diejenige Stelle erreicht hat, all der die erwähnte Kante oder Ecke auf die Innenkante des Spulengehäuses auftrifft. Wenn aber die \adelfadenschleife uni iSoo oder mehr um das Spulengehäuse herumgeschlungen ist, bevor sie durch das Ende der erwähnten Kante oder die hierdurch gebildete Ecke auf die Innenfläche des Spulengehäuses geworfen wird, so fällt die Schleife zu groß aus, uni durch den Fadenauftiehiner in der erforderlichen Weise aufgenommen zu werden, so daß die Stiche nicht in der richtigen Weise hergestellt werden.
  • Gemäß der Erfindung sieht die Abschrägung der Spulengehäusemantelwand eine Kante vor, an der die Schleife in die zum Cberschlüpfen über das Spulengehäuse richtige Lage gedreht wird, wobei die erwähnte Kante auf die Innenkante des Spulengehäuses zu schräg verläuft und auf diese Innenkante in der allgemeinen Umdrehungsrichtung des Greifers auftrifft.
  • Hierdurch wird erreicht, daß die Schleife auf die Innenfläche des Spuletigehäuses abgeworfeil wird, bevor dieSchleife um i8o° ausgedehnt worden ist, so daß die Benutzung eines Spulengehäuses von maximaler Größe und eines Greifers voll minimaler Größe bei konzentrischer Anordnung der Teile ermöglicht und eine Raumverschwendung vermieden wird, die zwischen den genannten Teilen sollst auftritt. Hierzu ist zu bemerken, daß zu derjenigen Zeit, zu der die Schleifenbildung stattfindet, die Nadelfadenschleife noch nicht vollständig ausgedehnt ist und der innere Schenkel dieser Schleife in seiner Längsrichtung in der Umfangsrichtung des Spulengehäuses zu der Zeit gleitet, zu der er auf den schräg verlaufenden Teil der an der Abschrägung der Spulengehäusemantelwand gebildeten Kante oder Ecke auftrifft. Wenn dieser in seiner Längsrichtung gleitende Faden über die schräg verlaufende Kante oder Ecke der Spulengehäusemantelwand gezogen wird, so wird er durch Reibung durch diese Kante oder Ecke abgelenkt und auf die Innenfläche des Spulengehäuses geworfen. Mit anderen Worten, es wird der in der Längsrichtung gleitende Faden der sich ausdehnenden Nadelfadelschleife, nachdem er über die genannte schräg verlaufende Kante oder Ecke gezogen worden ist, von letzterer mit Reibung erfaßt und v eranlaßt, bis zu dem Ende dieser Kante zu gehen, worauf 'er auf die Innenfläche des Spulengehäuses geworfen wird.
  • Die Erfindung sieht also mehr vor als eine einfache Beseitigung von Hindernissen, die die Bewegung der Nadelfadenschleife behindern, da erfindungsgemäß in der Bewegungsbahn der Nadelfadenschleife eine schräg verlaufende Kante vorgesehen ist, über die der in der Längsrichtung laufende Fadenaufnehmerschenkel der Fadenschleife gezogen und von dieser schräg verlaufenden Kante oder Ecke erfaßt und nach der einen Seite und auf die Innenfläche des Spulengehäuses kräftig geworfen wird. -In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig. i 'eine Außen- oder Stirnansicht einer aus einem umlaufenden Greifer und einem feststehenden Spulengehäuse bestehenden Vorrichtung gemäß der Erfindung.
  • Fig. 2 zeigt eine Innenansicht des Spulengehäuses, wobei der Greiferkorb im Schnitt dargestellt ist, und veranschaulicht eine erfaßte und teilweise ausgedehnte Nadelfadenschleife kurz vor dem Abwerfen des inneren oder Fadenaufnehmerschenkels der N adelfadenschleife von der äußeren Umfangswand des Spulengehäuses und über dessen innere in der Umfangsrichtung verlaufende Kante auf die Innenfläche des Spulengehäuses.
  • Fig.3 zeigt eine der Fig.2 ähnliche Ansicht und veranschaulicht den inneren oder Fadenaufnehmerschenkel der Nadelfadenschleife, nachdem letztere von der Umfangswand des Spulengehäuses auf dessen Innenfläche abgeworfen worden ist.
  • Fig. 4 zeigt in schaubildlicher Darstellung den Greifer und das Spulengehäuse, und zwar den inneren oder Fadenaufnehmerschenkel der Nadelfadenschleife in der Schleifenbildungsstellung mit Bezug auf das Spulengehäuse. -Fig. 5 zeigt in schaubildlicher Darstellung die einzelnen auseinandergenommenen Teile des zweiteiligen Spulengehäuses.
  • Fig.6 zeigt eine Innenansicht desjenigen Teiles des Spulengehäuses, der die Lagerrippe aufweist, welche in der Greiferführung gelagert ist.
  • Die Fig. 7, 8 und g zeigen Schnitte nach den Linien 7-7, 8-8 bzw. 9-g der Fig.6. Fig. io zeigt einen Schnitt nach der Linie io-io der Fig. B.
  • Fig. i i und 12 zeigen Seitenansichten des die Lagerrippe tragenden Teiles des Spulengehäuses.
  • Fig. 13 zeigt eine Draufsicht auf den umlaufenden Greifer in dessen schleifenerfassender Stellung in bezug auf die Nähmaschinennadel.
  • Fig.14 zeigt einen Teil einer Vorderansicht des die Lagerrippe tragenden Teiles des Spulengehäuses.
  • Fig. 15 zeigt einen Schnitt nach der Linie 15-15 der Fig. i4.
  • Fig. 16 zeigt einen Schnitt nach der Linie 16-16 der Fig. 14.
  • F ig. 17 zeigt eine schaubildliche Ansicht des die Spannungsfeder tragenden Teiles des Spulengehäuses.
  • Fig.18 zeigt eine schaubildliche Ansicht der Spule, und Fig. ig zeigt einen Längsschnitt durch die Unterfadenspannungsvorrichtung. i bezeichnet die auf und ab gehende Nadel einer üblichen Greifernähmaschine, deren Stichplatte 2 mit dem üblichen Stichloch 3 und den Stoffschieberschlitzen 4 versehen ist. Die Maschine weist die übliche waagerechte Greiferwelle 5 auf, welche zwei Umdrehungen für eine jede vollständige Aufundabbewegung der Nadel i ausführt.
  • Auf der Greiferwelle 5 ist der becherförmig gestaltete Greiferkorb 6 angebracht, der eine Spulengehäuseführungsrinne 7 aufweist und auf der einen Seite weggeschnitten ist, um eine schleifenerfassende Spitze 8 herzustellen, welche eine schräg verlaufende, schleifenspreizende innere Kante g hat, die die Ebene der Führungsrinne 7 kreuzt und zwischen der Greiferspitze und der Stelle, an der die schräg verlaufende Kante g die Ebene der Führungsrinne 7 kreuzt, bei io, io vorzugsweise entgegengesetzt gekrümmt ist. Diese umgekehrte Krümmung der schräg verlaufenden schleifenspreizenden Kante g ermöglicht eine Verkürzung der Spitze in Bezug auf den Boden i i der schleifenab,werfenden Kehle 12, ohne das spitz zulaufende Ende der Greiferspitze so stumpf zu machen, daß es nicht sicher in die Nadelfadenschleife eintritt und letztere erfaßt, und ohne den Neigungswinkel der schleifenspreizenden Kante g an demjenigen Teil zu vergrößern, der neben dem Boden i i der Kehle 12 liegt, welcher die Breite der Spreizung der erfaßten \ adelfadenschleife bestimmt und ausreichend sein muß, um den inneren Schenkel e der Nadelfadenschleife auf die Abschrägung 31 des Spulengehäuses zu führen. Beim Ausführungsbeispiel ist der Winkel g (Fig. i) zwischen der eigentlichen Spitze der Greiferspitze und dem Boden i i der schleifenabwerfenden Kehle 12 kleiner als 30°, wodurch eine außergewöhnlich kurze Spitze gebildet wird. Durch diese Verkürzung der Spitze wird es möglich, die zeitliche Stellung des Greifers auf der Welle 5 vorzurücken und demzufolge ein früheres Abwerfen der Nadelfadenschleife um das Spulengehäuse herum zu gewährleisten, wodurch dem Fadenaufnehmer mehr Zeit gegeben wird, die Schleife an dem Arbeitsstück festzuziehen.
  • In der Führungsrinne 7 ist die in der Umfangsrichtung verlaufende Lagerrippe 13 des beclierförinig gestalteten Spulengehäuseteils 14 gelagert, der eine äußere zylindrische Mantelwand 15 aufweist, die die Lagerrippe 13 trägt und den üblichen Spalt überbrückt, der in der Rippe 13 gebildet ist, um den bekannten schleifenzurückhaltenden Zahn 16 vorzusehen. Der Spulengehäuseteil 14 hat an der äußeren Kante seines Randes einen Flansch 17, der in seiner äußeren oder vorderen Fläche eine Nut 18 besitzt, in die eine Zunge 19 (Fig. i) an der üblichen, die Drehung verhindernden Stange 2o eintritt. Der Flansch 17 (Fig. i.I. 15, 16) ist neben der Nut 18 mit einem Spulenfadenführungsschlitz 21 versehen, der von der erwähnten Nut i S getrennt und besonders ausgebildet ist und einen schräg verlaufenden Boden 22 aufweist (Fig. i6), der von einer Stelle innerhalb der inneren zylindrischen Wand 23 des Spulenl;ehäuseteils i.I nach oben und außen führt.
  • Der Spulerigehäuseteil 14 hat eine offene Illnelifläclie, die von einer im Durchmesser liegenden Stange 2.1 durchsetzt wird, welche den üblichen "Zapfen 25 trägt, der an seinem freien Ende eine Verriegelungsnut =6 für den itblilil(jil, unter Federwirkung stehenden Sperrschieber-? des zugehörigen Spulengehäuseteils.28 aufweist, der seinerseits die Spule -,) und die C'nterfadenspannungsvorrichtung 3r) tr.igt.
  • Fehen der inneren Kante 32 des Spulengehäuseteils 14 in demjenigen Bereich innerhalb der ersten i ,5o' hinter der schleifenerfassenden Lage des Greifers ist eine Abschrägung 3i vorgesehen; diese Abschrägung sieht eine scharf begrenzte Kante 33 vor, die annähernd in der Winkelstellung a (Fig. 6) beginnt, welche vorzugsweise ungefähr 6o° hinter der senkrechten Lage v liegt und sich in der Umdrehungsrichtung des Greiferkorbes erstreckt. Die erwähnte Kante 33 verläuft vorzugsweise allmählich schräg nach der inneren Kante 32 des Spulengehäuses bis zu einer Stelle von ungefähr 12o° hinter der Senkrechten und alsdann bei c scharf und plötzlich schräg auf die erwähnte innere Kante 32 zu, in die diese Kante in der allgemeinen Umdrehungsrichtung - des Greiferkorbes 6 übergeht. Um den scharf abgeschrägten Teil c der Kante 33, an der die Schleife in die zum Überschlüpfen über das Spulengehäuse richtige Lage gedreht wird, vorzusehen, läuft die Abschrägung 31 vorzugsweise in eine konkave Fläche d (Fig. io) aus, die nach einem Radius r ausgeschliffen ist, der annähernd der Radius des Spulengehäuses ist.
  • Die Abschrägung 31 liegt an ihrem Anfangsende ungefähr in der Winkellage a (Fig.6) unter einem Winkel von ungefähr 30° oder etwas weniger zu der inneren zylindrischen Wand 23 des Spulengehäuseteils 14. @'on dieser Stelle an vergrößert sich der Abschrägungswilikel allmählich, bis die schräge Fläche in eine gekrümmte Fläche übergeht, woselbst der Abschrägungswinkel vorzugsweise 45° beträgt.
  • Der Teil c der Kante 33 (Fig. 2, 3 und 4) kommt mit dem inneren oder Fadenaufnehnierschenkel e der Nadelfadenschleife in Eingriff, nachdem letztere durch den umlaufenden Greifer gut ausgezogen worden ist; der schräg verlaufende Teil c wirft diesen Schenkel plötzlich über die innere Kante des Spulengelläuses und auf deren Innenfläche. Diese Wirkung tritt ziemlich plötzlich auf, während der Greifer sich um die verhältnismäßig kurze Strecke zwischen den in den Fig. 2 und 3 angegebenen Stellungen bewegt, und wird dadurch unterstützt, daß der Fadenaufnehmerschenkel e der Nadelfadenschleife in seiner Längsrichtung und in der Umfangsrichtung des Spulengehäuses (Fig.2) gleitet und somit leichter durch die schräg verlaufende Kante mit Bezug auf das Spulengehäuse sich nach innen bewegt. Zu derselben Zeit wird die Nadelfadenschleife in der erforderlichen Weise ausgezogen, aber nicht vollständig ausgedehnt, und der Betrag des Fadens, der zusätzlich notwendig ist. uni die Schleife uin das Spuleilgehäuse herumzuwerfen, ist ungefähr gleich demjenigen, der zu der anfänglichen L inwicklung des inneren Schenkels e der Nadelfadenschleife in der Umfangsrichtung uni das Spulengehäuse herum zusätzlich abgezogen wird (Fig.=>), bevor dieser Schenkel e auf den scharf schräg verlaufenden Teil der genannten Kante 33 auftrifft.
  • Die schräg verlaufende schleifenspreizende Kante 9 der Greiferspitze ist nur notwendig, um die Nadelfadenschleife genügend zu spreizen, damit letztere in Eingriff mit dem die Schleife zurückhaltenden Zahn 16 gelangt und um darauf den inneren Schleifenschenkel e auf das Anfangsende der Abschrägung 31 zu legen. Von dieser Stelle an verhindert der allmählich schräg verlaufende Teil der Kante 33, daß der innere Schleifenschenkel e sich um den zylindrischen Teil des Spulengehäuses herum zwischen der Lagerrippe 13 und der Abschrägung 3 i wickelt. Wenn der Schleifenschenkel e auf den Teil c der Kante 33 auftrifft, wird er plötzlich von der Abschrägung 31 weggedrückt und auf die Innenfläche des Spulengehäüses geworfen.
  • Der zugehörigeTei128 des Spulengehäuses ist gleichfalls becherförmig gestaltet (Fig. 17) und besitzt an seinem Rande einen schräg verlaufenden Fadenschlitz 34., der unterhalb der Spannungsfeder 3o in einen kurzen, in der Umfangsrichtung verlaufenden Teil 35 ausläuft, jenseits dessen ein Schlitz 36 für das nach unten umgebogene freie Ende 37 der Spannungsfeder 30 vorhanden ist, die einen Fadenführungs- oder -abgabeschlitz 38 hat, der den Unterfaden zu dem Boden der Nut 21 in dem Spulengehäuseteil 1q. führt, ohne diesen Unterfaden an irgendeiner Stelle unterhalb des oberen Teiles des Spulengehäuses der wischenden oder reibenden Wirkung des äußeren Schenkels f der Nädelfadenschleife auszusetzen. Eine solche Reibung war insofern lästig, daß sie den Unterfaden zu verschieben und ihn in die die Drehung verhindernde Nut 18 zu führen sucht, woselbst er das freie Entweichen der Nadelfadenschleife behindert.
  • Die Spannungsfeder 3o kommt mit der üblichen Befestigungsschraube 39 und der Spannungseinstellschraube 40 in Eingriff und ist nahe ihrem freien Ende mit einer nach innen niedergedrückten, quer verlaufenden Rippe 41 versehen, die auf den Unterfaden an einer vorherbestimmten und feststehenden Stelle für alle Einstellungen dieser Spannungsfeder drückt und den Spulenfaden für eine gegebene Einstellung gleichförmig spannt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Greifer- und Spulengehäusevorrichtung für Nähmaschinen mit einem um eine waagerechte Achse umlaufenden Greifer und mit einem zylindrischen, feststehenden Spulengehäuse, das eine in der Umfangsrichtung verlaufende Lagerrippe hat, die in einer Führung des Greifers gelagert ist, wobei diese Lagerrippe einen Spalt aufweist, der einen ortsfesten, die N adelfadenschleife zurückhaltenden Zahn an einer Stelle jenseits der schleifenerfassenden Lage der Greiferspitze vorsieht und wobei die zylindrische Mantelwand des Spulengehäuses neben dessen innerer Kante abgeschrägt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschrägung der Spulengehäusemantelwand eine Kante vorsieht, an der die Schleife in die zum Überschlüpfen über das Spulengehäuse richtige Lage gedreht wird, und daß diese Ecke auf die innere Kante des Spulengehäuses zu schräg verläuft und auf diese innere Kante in der allgemeinen Umdrehungsrichtung des Greifers auftrifft.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Ab-schrägungswinkel mit Bezug auf die innere zylindrische Mantelwand des Spulengehäuses bis zu der Kante (33) allmählich zunimmt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der abgeschrägte Teil in eine konkave Fläche ausläuft. q.. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der abgeschrägte Teil innerhalb des Gebietes von annähernd 120 bis 13o° hinter der Stelle endet, an der die Nadelfadenschleife von dem Greifer erfaßt wird.
DES115413D 1934-05-12 1934-09-18 Greifer- und Spulengehaeusevorrichtung fuer Naehmaschinen Expired DE647476C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102015111580B4 (de) * 2014-08-05 2025-01-02 Cm Cerliani S.R.L. Greifer fuer eine Doppelsteppstich-Naehmaschine mit stabiler Spannung des Spulenfadens

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102015111580B4 (de) * 2014-08-05 2025-01-02 Cm Cerliani S.R.L. Greifer fuer eine Doppelsteppstich-Naehmaschine mit stabiler Spannung des Spulenfadens

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