CH176901A - Nähmaschine mit rotierendem Greifer. - Google Patents

Nähmaschine mit rotierendem Greifer.

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CH176901A
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loop
bobbin case
sewing machine
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bobbin
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Company The Sing Manufacturing
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Singer Mfg Co
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Description


  Nähmaschine mit rotierendem Greifer.    Die Erfindung bezieht sich auf eine  Nähmaschine mit rotierendem Greifer und  mit einem zylindrischen, ortsfesten Spulen  gehäuse, das eine in der Umfangsrichtung  verlaufende Lagerrippe hat, die in einer       Führung    des Greifers gelagert ist, wobei  diese     Lagerrippe    einen Spalt aufweist,     wo-          (lui-eh    ein ortsfester, die     Nadelfadenschleife     zurückhaltender Zahn an einer Stelle jen  seits der     schleifenerfassenden    Lage der     Grei-          ferspitze    gebildet ist.  



  Die Nähmaschine nach der Erfindung ist  dadurch gekennzeichnet, dass die     zylindri-          sclie        Wand    des     Spulengehäuses    neben dessen  innerer Kante abgeschrägt ist, um eine Ecke  vorzusehen, an der die Schleife in die zum       Überschlüpfen    über das     Spulengehäuse    rich  tige Lage gedreht wird, die auf die innere  Kante des     Spulengehäuses    zu schräg     ver-          Iüiift    und auf diese innere Kante in der all  gemeinen Umdrehungsrichtung des Greifers  auftrifft.

      Zweckmässig ist die Einrichtung zum  Führen und     Spannen    des Unterfadens ver  bessert, um eine Gleichförmigkeit in der  Festsetzung der Stiche zu erhalten, ohne       Rücksicht    auf die Geschwindigkeit oder an  dere Abänderungen in dem Nähvorgang.  



  In der Zeichnung ist     eine    Ausführungs  form des Gegenstandes der Erfindung bei  spielsweise dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 eine Aussen- oder Stirnansicht  einer aus einem umlaufenden Greifer und  einem feststehenden     Spulengehäuse    bestehen  den Vorrichtung gemäss der Erfindung;

         Fig.    2. zeigt eine Innenansicht des     Spu-          lengehäuses,    wobei der     Greiferkorb    im  Schnitt dargestellt ist und veranschaulicht  eine erfasste und teilweise ausgedehnte Na  delfadenschleife kurz vor dem Abwerfen des  innern oder     Fadenaufnehmerschenkels    der       Nadelfadenschleife    von der äussern Umfangs  wand des     Spulengehäuses    und über dessen  innere, in der Umfangsrichtung verlaufende      Kante auf die Innenfläche des Spulen  gehäuses;

         Fig.    3 zeigt eine der     Fig.    2     ähnliche     Ansicht' und veranschaulicht den     innern    oder       Fadenaufnehmerschenkel    der Nadelfaden  schleife, nachdem letztere von der Umfangs  sand des     Spulengehäuses    auf dessen Innen  fläche abgeworfen worden ist;

         Fig.    4 zeigt in     schaubildlicher    Darstel  lung den Greifer und das     Spulengehäuse,     und zwar den innern oder Fadenaufnehmer  schenkel der     Nadelfadenschleife        in.    der       Schleifenbildungsstellung    mit Bezug auf  das     Spulengehäuse;          Fig.    5 zeigt in     schaubildlicher    Darstel  lung die     einzelnen    auseinandergenommenen  Teile des     zweiteiligen        Spulengehäuses;

            Fig.    6 zeigt eine     Innenansicht    desjenigen  Teils des     Spulengehäuses,    der die Lager  rippe aufweist, welche in der     Greiferführung     gelagert ist; die       Fig.    7, 8 und 9 zeigen     Schnitte    nach den       Linien    7-7, 8-8     bezw.    9-9 der     Fig.    6;       Fig.    10 zeigt einen     Schnitt    nach der Li  nie 10-10 der     Fig.    8;

         Fig.    11 und 12 zeigen Seitenansichten  des die Lagerrippe tragenden Teils des     Spu-          lengehäuses;          Fig.    13 zeigt eine Draufsicht auf den  umlaufenden Greifer in dessen schleifen  erfassender Stellung mit Bezug auf die Näh  maschinennadel;       Fig.    14 zeigt     einen    Teil einer Vorder  ansicht des die Lagerrippe tragenden Teils  des     Spulengehäuses;          Fig.    15 zeigt einen     Schnitt    nach der Li  nie 15-15 der     Fig.    14;

         Fig.    16 zeigt einen     Schnitt    nach der Li  nie 16-16 der     Fig.    14;       Fig.    17 zeigt eine schaubildliche Ansicht  des die     Spannungsfeder    tragenden Teils des       Spulengehäuses;          Fig.    18 zeigt eine schaubildliche Ansicht  der Spule, und       Fig.    19 zeigt einen Längsschnitt durch  die     Unterfadenspannungsvorrichtung.     



  1 bezeichnet die auf und ab bewegliche  Nadel einer üblichen     Greifernähmasehine,       deren     Stichplatte    2 mit dem üblichen Stich  loch 3 und den     Stoffschieberschlitzen    4 ver  sehen ist. Die Maschine weist die übliche       wagrechte        Greiferwelle    5 auf, welche zwei       Umdrehungen    auf je eine vollständige     Auf-          und        Abbewegung    der Nadel 1 ausführt.  



  Auf der     Greiferwelle    5 ist der     becher-          förmig    gestaltete     Greiferkorb    6 angebracht,  der eine     Spulengehäuseführungsrinne    7 auf  weist     (Fig.    13) und auf der einen Seite  weggeschnitten ist, um eine     schleifenerfas-          sende    Spitze 8 herzustellen, welche eine  schräg verlaufende,     schleifenspreizende    in  nere Kante 9 hat, die die Ebene der Füh  rungsrinne 7 kreuzt und zwischen der     Grei-          ferspitze    und der Stelle,

   an der die schräg  verlaufende Kante 9 die     Ebene    der Füh  rungsrinne 7 kreuzt, bei 10, 10 vorzugsweise  entgegengesetzt gekrümmt ist. Diese umge  kehrte Krümmung der schräg verlaufenden       schleifenspreizenden    Kante 9 ermöglicht eine  Verkürzung der Spitze in bezug auf den  Boden.<B>11</B> der     schleifenabwerfenden    Kehle  12, ohne das spitz zulaufende Ende der     Grei-          ferspitze    so     stumpf    zu machen, dass es nicht  sicher in die     Nadelfadenschleife    eintritt und  letztere erfasst,

   und ohne den     Neigungswin-          kel    der     schleifenspreizenden    Kante 9 an  demjenigen Teil zu vergrössern, der neben  dem Boden 11. der Kehle 12 liegt, welcher  die Breite der Spreizung der erfassten Na  delfadenschleife bestimmt und ausreichend  sein muss, um den     innern        Schenkel    e der       Nadelfadenschleife    auf die     Abschrägung    31  zu führen.

   Beim Ausführungsbeispiel ist  der Winkel g (Fug. 1) ,zwischen der eigent  lichen Spitze der     Greiferspitze    und dem Bo  den 11. der     schleifenabwerfenden    Kehle 12  kleiner als 30  , wodurch eine aussergewöhn  lich kurze Spitze gebildet wird. Durch diese  Verkürzung der Spitze     wird    es möglich, die  zeitliche Stellung des Greifers auf der Welle  5 vorzurücken und demzufolge ein früheres  Abwerfen der     Nadelfadenschleife    um das       Spulengehäuse    herum zu gewährleisten, wo  durch dem Fadenaufnehmer mehr Zeit ge  geben -wird, die Schleife an dem Arbeits  stück festzuziehen.

        In der Führungsrinne 7 ist die in der  Umfangsrichtung verlaufende Lagerrippe 13  des     becherförmig    gestalteten     Spulengehäuse-          teils    14 gelagert, der eine äussere zylindri  sche Wand 15 aufweist, die die Lagerrippe  13 trägt und den üblichen Spalt überbrückt,  der in der Rippe 13 behufs Bildung des be  kannten,     schleifenzurückhaltenden    Zahnes  1.6 angeordnet ist. Der     Spulengehäuseteil    14  hat an der äussern Kante seines Randes einen  Flansch 17, der in     seiner    äussern oder vor  dern Fläche eine Nut 18 besitzt, in die eine  die Drehung verhindernde Zunge 19     (Fig.    1)  an der Stange 20 eintritt.

   Der Flansch 17       (Fig.    5, 1.4, 15, 16) ist neben der Nut 18 mit       (einem        Spulenfadenführungsschlitz    21 ver  sehen, der von der erwähnten Nut 18 ge  trennt und besonders ausgebildet ist und  einen schräg verlaufenden Boden 22 auf  weist     (Fig.    16), der von einer Stelle inner  halb der innern zylindrischen Wand 23 des       Spulengehäuseteils    14 nach oben und aussen  führt.  



  Der     Spulengehäuseteil    14 hat eine offene  Innenfläche, die von einer Durchmesser  stange 24 durchsetzt wird, welche den übli  chen Zapfen 25 trägt, der an seinem freien  Ende eine     Verriegelungsnut    26 für den übli  chen. unter     Federwirkung    stehenden Sperr  schieber 27 des zugehörigen     Spulengehäuse-          teils    28 aufweist, der seinerseits die Spule       ='9        fand    die     Unterfadenspannungsvorriehtung     30 trägt.  



  Das     Spulengehäuse    besitzt eine     Abschrä-          gung    31 neben der innern Kante 32 des     Spu-          lengehäuseteils    14, in demjenigen Bereich in  nerhalb der ersten 150  ; Diese     Abschrä-          gung    sieht eine scharf begrenzte Ecke 33  vor, an der die     Nadelfadenschleife    gebildet  wird und die annähernd in der Winkelstel  lung     n        (Fig.    6) beginnt, welche ungefähr  60   hinter der senkrechten Lage v liegt und  sich in der Umdrehungsrichtung des Greifer  korbes erstreckt.

   Die erwähnte Ecke 33 ver  läuft allmählich schräg nach der innern  Kante 32 des     Spulengehäuses    bis zu einer  Stelle von ungefähr 120       hinter    der Senk-    rechten und alsdann bei c scharf und plötz  lich schräg auf die erwähnte innere     Kante     32 zu, in. die diese Ecke in der allgemeinen       Umdrehungsrichtung    des     Greiferkorbes    6  übergeht.

   Um den scharf abgeschrägten Teil  c der Ecke 33, an der die Schleife in die  zum Überschlüpfen über das     Spulengehäuse     richtige Lage gedreht wird, vorzusehen, läuft  die     Abschrägung    31     in    eine konkave Fläche  <I>d</I>     (Fig.    10) aus, der nach einem Radius<I>r</I>  ausgeschliffen ist, der annähernd der Ra  dius des     Spulengehäuses    ist.

   Dieser konkave  Endteil d der     Abschrägung    und der scharf  abgeschrägte Endteil c der Ecke 33 werden  in dem Bereich von     annähernd    120 bis 130    hinter der Senkrechten, das heisst     hinter    der  höchsten Stelle der     Greiferspitze,    angeordnet.  



  Die     Abschrägung    31 liegt an ihrem An  fang ungefähr in der Winkellage     a        (Fig.    6)  unter einem     Winkel    von ungefähr 30   oder  etwas     -weniger    zu der innern     zylindrischen     Wand 23 des     Spulengehäuseteils    14. Von  dieser Stelle an vergrössert sich der     Abschrä-          gungswinkel    allmählich, bis die schräge Flä  che in eine gekrümmte Fläche übergeht, wo  selbst der     Abschrägungswinkel    vorzugsweise  45   beträgt.  



  Der Teil c der Ecke 33     (Fig.    2, 3 und 4)  kommt mit dem     innern    oder     Fadenaufneh-          merschenkel    e der     Nadelfadenschleife    in  Eingriff, nachdem letztere durch den um  laufenden Greifer gut ausgezogen worden  ist; der schräg verlaufende     Teil    c wirft die  sen Schenkel plötzlich über die     innere        gante     des     Spulengehäuses    und auf deren Innen  fläche .

   Diese Wirkung tritt ziemlich plötz  lich auf, während der Greifer sich um die  verhältnismässig kurze Strecke zwischen den  in den     Fig.    2 und 3     angegebenen    Stellungen  bewegt und wird dadurch unterstützt, dass  der F     adenaufnehmerschenkel    e der Nadel  fadenschleife in seiner Längsrichtung und  in der Umfangsrichtung des     Spulengehäuses          (Fig.    2) gleitet und somit leichter durch die  schräg verlaufende Ecke mit Bezug auf das       Spulengehäuse    sich nach innen bewegt, ohne  über letzteres zu reiben.

   Zu derselben Zeit,  in der die     Schleifenbildung        eintritt,    wird die           Nadelfadenschleife    in der erforderlichen  Weise ausgezogen, aber nicht vollständig  ausgedehnt, und der Betrag des Fadens, der  zusätzlich notwendig ist, um die Schleife  um das     Spulengehäuse    herum zu werfen, ist  ungefähr gleich demjenigen, der zu der an  fänglichen Umwicklung des innern Schen  kels e der     Nadelfadenschleife    in der     Um-          fangsriehtung    um das     Spulengehäuse    herum  zusätzlich abgezogen wird     (Fig.    2),

   bevor  dieser Schenkel e auf den scharf schräg ver  laufenden Teil der     genannten    Ecke 33 auf  trifft.  



  Die schräg verlaufende     schleifensprei-          zende        gante    9 der     Greiferspitze    ist nur not  wendig, um die     Nadelfadenschleife    genügend  zu spreizen, damit letztere in Eingriff mit  dem die Schleife zurückhaltenden Zahn 16  gelangt und um darauf den     innern        Schlei-          fenschenkel    e auf das Anfangsende der Ab  schrägung 31 zu legen.

   Von dieser Stelle  an     verhindert    der allmählich schräg verlau  fende Teil der Ecke 33, dass der innere       Schleifenschenkel    e sich um den zylindri  schen Teil des     Spulengehäuses    herum zwi  schen der Lagerrippe 13     und    der     Abschrä-          gung    31 wickelt. Wenn der     Schleifenschen-          kel    e auf den Teil c der Ecke 33 auftrifft,  wird er plötzlich von der     Abschrägung    31  weggedrückt und auf die Innenfläche des       Spulengehäuses    geworfen.  



  Der zugehörige Teil 28 des     Spulengehäu-          sse    ist gleichfalls     becherförmig    gestaltet       (Fig.    17) und besitzt an seinem Rande einen  schräg verlaufenden Fadenschlitz 34, der  unterhalb der Spannungsfeder 30 in     einen     kurzen, in der Umfangsrichtung verlaufen  den Teil 35 ausläuft, jenseits dessen ein  Schlitz 36 für das nach unten umgebogene  freie Ende 37 der     Spannungsfeder    30 vor  handen ist, die einen     Fadenführungs-    oder       -abgabeschlitz    38 hat, der den Unterfaden  nach dem Boden der Nut 21 in dem Spulen  gehäuseteil 14 führt,

   ohne diesen Unter  faden an irgendeiner Stelle unterhalb des  obern Teils des     Spulengehäuses    der wischen  den Wirkung des äussern Schenkels f der       Nadelfadenschleife    auszusetzen. Eine solche    Wischwirkung verursachte bisher eine ge  wisse     Lästigkeit,    da sie den Unterfaden zu  verschieben und ihn in die die Drehung ver  hindernde Nut 18 zu führen sucht, woselbst  er das freie Entweichen der Nadelfaden  schleife behindert.  



  Die Spannungsfeder 30 kommt mit der  üblichen Befestigungsschraube 39 und der       Spannungseinstellschraube    40 in Eingriff  und ist nahe ihrem freien Ende mit einer  nach innen niedergedrückten, quer verlaufen  den Rippe 41 versehen, die auf den Unter  faden an einer vorherbestimmten .und fest  stehenden Stelle für alle Einstellungen die  ser Spannungsfeder drückt und den Spulen  faden für eine gegebene Einstellung gleich  förmig spannt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Nähmaschine mit einem um eine wag rechte Age umlaufenden Greifer und mit einem zylindrischen, ortsfesten Spulen gehäuse, das eine in der Umfangsrichtung verlaufende Lagerrippe hat, die in einer Führung des Greifers gelagert ist, wobei diese Lagerrippe einen Spalt aufweist, wo durch ein ortsfester, die Nadelfadenschleife zurückhaltender Zahn an einer Stelle jen seits der schleifenerfassenden Lage der Grei- ferspitze gebildet ist, dadurch gekennzeich net, dass die zylindrische Wand des Spulen gehäuses neben dessen innerer gante abge schrägt ist, um eine Ecke vorzusehen,
    an der die Schleife in die zum Überschlüpfen über das Spulengehäuse richtige Lage gedreht wird, die auf die innere gante des Spulen gehäuses zu schräg verläuft und auf diese innere Kante in der allgemeinen Umdre hungsrichtung des Greifers auftrifft. UNTERANSPRüCHE 1. Nähmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Winkel der genannten Abschrägung mit Bezug auf die innere zylindrische Wand des Spulengehäuses bis zu der Ecke zu all mählich zunimmt. \?. Nähmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der abge schrägte Teil in eine konkave Fläche aus läuft. 3.
    Nähmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der abgeschrägte Teil innerhalb des Gebietes von annähernd 120 bis<B>130'</B> hinter der Stelle endet, an der die Nadelfadenschleife von dem Greifer erfasst wird.
CH176901D 1934-05-12 1934-09-03 Nähmaschine mit rotierendem Greifer. CH176901A (de)

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