DE301487C - - Google Patents

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DE301487C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G51/00Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
    • B65G51/04Conveying the articles in carriers having a cross-section approximating that of the pipe or tube; Tube mail systems
    • B65G51/08Controlling or conditioning the operating medium

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 301487 KLASSE 81 e. GRUPPE
CARL BECKMANN in BERLIN-SCHÖNEBERG.
Rohrpostanlage zum Befördern von Büchsen oder losen Zetteln.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. April 1916 ab.
Bisher waren in Rohrpostanlagen besondere Einrichtungen zum Senden und Empfangen von Büchsen oder losen Zetteln notwendig, wodurch die Bedienung erschwert und die Anlagen wesentlich verteuert wurden. Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, die teueren und meist umständlich zu bedienenden Sender und Empfänger zu beseitigen und benutzt zu diesem Zweck das bei Luftförderern für Schutt gut bereits angewendete Injektorprinzip. Man hat schon versucht, dieses Prinzip bei Rohrpostanlagen anzuwenden, ohne jedoch den mit der Erfindung erstrebten Zweck zu erreichen. Bei diesen bekannten Anlagen herrscht stets Unterdruck. Eine Strömung tritt in den Fahrleitungen erst ein, wenn zum Aufgeben einer Sendung eine Einschleusklappe geöffnet wird, während mit dem Schließen der Klappe die Strömung aufhört. Es ist darum notwendig, die Einschleusöffnung so lange offen zu halten, bis die Sendung an ihrem Bestimmungsort angelangt ist. Ein Umkehren der Strömungsrichtung, was in Störungsfällen vielfach erwünscht ist, ist bei derartigen Anlagen ausgeschlossen. Ein weiterer Nachteil bei der bekannten Anordnung ist der, daß das Ingangsetzen des Gebläses von der Luftleere in den Fahrleitungen abhängig gemacht ist. Da jede Einschleusklappe Undichtigkeiten aufweist, so wird die Luftleere in der Fahrleitung niemals konstant sein-, so daß das Gebläse dauernd in Betrieb sein wird.
Diese Übelstände werden gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß die Preßluft durch eine Düse in das Fahrrohr geleitet wird, so daß die Rohrpostbüchse ο. dgl. vor der Düse durch Saugluft und nach dem Vorbeigleiten an der Düse durch Preßluft befördert wird. Um Leerlaufverluste zu vermeiden, wird in bekannter Weise im Ruhezustand der Anlage das Gebläse von der Fahrrohrleitung abgetrennt und gleichzeitig abgestellt, und zwar geschieht das An- und Abschalten des Gebläses selbsttätig, wenn eine Rohrpostbüchse oder ein Zettel aufgegeben bzw. ausgeschleust wird.
Zur Erläuterung des Erfindungsgedankens ist in Fig. 1 die einfachste Ausführungsform dargestellt. Hier liefert das Gebläse A Preßluft durch das Druckrohr α und die Düse b in das Ende des Fahrrohres c, erzeugt in dem letzteren Saugluft und erteilt in der Sendung i (Büchse, lose Blätter 0. dgl.) eine Bewegung in Richtung des Pfeiles.
In der Anlage nach Fig. 2 legt die Gebläseluft einen vollen Kreislauf zurück. Zu dem Zweck sind an dem einen Ende des Fahrrohres c Öffnungen f, und zwar zweckmäßig Schlitze,· angebracht, durch welche die Gebläseluft aus dem Rohr c in eine Kammer d übertreten kann, von wo sie durch das Rohr β vom Gebläse A angesaugt wird. Vom Gebläse geht die Luft, wie in der Anlage nach Fig. i, durch das Druckrohr α und die" Düse δ in die Leitung c. Die Wirkungsweise dieser Anordnung ist die gleiche wie bei der Anlage nach Fig. 1.
Fig. 3 schließlich zeigt eine Anordnung für zeitweilig unterbrochenen Betrieb.
Wird an irgendeiner Stelle, z. B. an der Stelle gj, die Rohrpostbüchse i eingeführt, so wird ein Kontakt kx und damit ein Stromkreis
ku 4, 5, M, 6, B, 7, A1 geschlossen. Der Elektromagnet M zieht seinen Anker α an. Dies bewirkt durch Verdrehen des Hebels h ein öffnen des Hahnes H und somit eine Freigäbe der Gebläseluft. Der Hebel h schließt, wenn der Hahn H geöffnet ist, einen Kontakt A2 und damit einen Stromkreis A2, 8, 5, M, 6, B, 9, A3, io, A2. Diese Anordnung bewirkt, daß der Anker α angezogen bleibt, auch wenn die Büchse i den Kontakt A1 bereits verlassen hat und dieser demnach geöffnet ist.
Kurz bevor die Büchse i das Fahrrohr c verläßt, öffnet sie den Kontakt A3. Dadurch wird der Stromkreis A3, io, A2, 8, 5, M, 6, B, 9, A3 unterbrochen, der Elektromagnet M also stromlos, der Anker α fällt ab und der Hahn H schließt sich, und zwar durch Schwerkraft, Federkraft o. dgl. Bei dieser letzten Ausführung ist es zweckmäßig, die von dem Gebläse A gelieferte Druckluft in einem Behälter C aufzuspeichern, der in bekannter Weise mit einer Druckregelung versehen ist, zu dem Zweck, bei erreichtem Höchstdruck das Gebläse A außer Tätigkeit zu setzen.
Die Anordnung der saugend - wirkenden Strahldüse b- am Ende einer Rohrpostleitung hat den weiteren Vorteil, daß man die Strömungsrichtung in dem Fahrrohr c auf einfache Weise ändern kann, wie es z.B. beim Steckenbleiben einer Sendung erwünscht ist. Man verlegt der Gebläseluft den Weg und erhält dadurch Druckluft von erhöhter Pressung in dem Fahrrohr.
• ■ 4

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Rohrpostanlage zum Befördern von ,· Büchsen oder losen Zetteln, dadurch gekennzeichnet, daß in das Fahrrohr (c) eine Düse (b) mündet, durch die Preßluft in das Fahrrohr getrieben wird, so daß die Rohrpostbüchsen (i) u. dgl. in dem vor der Düse befindlichen Fahrrohrabschnitt durch Saugluft und nach dem Vorbeigleiten an der Düse (δ) durch Preßluft befördert werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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