DE465610C - Zettelrohrpostsender - Google Patents
ZettelrohrpostsenderInfo
- Publication number
- DE465610C DE465610C DEP55372D DEP0055372D DE465610C DE 465610 C DE465610 C DE 465610C DE P55372 D DEP55372 D DE P55372D DE P0055372 D DEP0055372 D DE P0055372D DE 465610 C DE465610 C DE 465610C
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- DE
- Germany
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- slip
- transmitter
- note
- mail sender
- tube mail
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- Expired
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G51/00—Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
- B65G51/02—Directly conveying the articles, e.g. slips, sheets, stockings, containers or workpieces, by flowing gases
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Separation, Sorting, Adjustment, Or Bending Of Sheets To Be Conveyed (AREA)
- Delivering By Means Of Belts And Rollers (AREA)
Description
- Zettelrohrpostsender Zum Befördern loser Zettel im Luftstrom durch Rohrleitungen müssen die Zettel derart geknifft werden, daß die Förderluft auf eine Fläche des Zettels wirken kann. Bisher wurde das Kniffen allgemein von Hand ausgeführt und gegebenenfalls die Lage der Kniffkante bereits auf dem Zettel kenntlich gemacht. Diese Art der Vorbereitung des Zettels ist in Betrieben mit häufig wechselnder und nicht angelernter Bedienung sehr unzuverlässig, besonders wenn die Zettel in großer Eile geknifft werden, denn schief gekniffte Zettel können sich in den Krümmungen der Rohrleitung festsetzen und unter Umständen eine Betriebsstörung verursachen.
- Gegenstand der Erfindung ist ein Zettelrohrpostsender, in den die Zettel glatt eingeführt und dann im Sender mechanisch geknifft werden, so daß die Zettel immer gleichmäßig in das Fahrrohr kommen. Dies wird dadurch erreicht, daß der Sender zwei @Va1-zen erhält, zwischen denen der Zettel hindurchgerollt wird. Diese Walzen bekommen der gewünschten Knifform entsprecbende Nocken und Vertiefungen. Durch die Walzen, die zweckmäßig mit einer haftenden Masse, wie Gummi, bezogen und zwangläufig miteinander verbunden sind, werden die Zettel gleichmäßig in die Fahrrohrleitung geschoben. Die übrige Ausbildung des Senders kann einer der bekannten Ausführungen entsprechen. Für die Erfindung ist es gleichbedeutend, ob die Verschlußklappe des Senders vor oder hinter den Walzen angeordnet ist oder ganz fehlt, ob die Zettel mit Saugluft oder Druckluft getrieben werden und ob die Betriebsluft dauernd strömt, durch Druckknopfsteuerung von Hand oder verinittels eines Kontaktes durch den Zettel selber angestellt wird.
- Die Abbildung zeigt als Ausführungsbeispiel der Erfindung den Schnitt durch einen Sender für dauernden Druckluftbetrieb. In der Darstellung bedeuten i den Zettel, z die Verschlußklappe für den Schlitz 3, die vorn, wie bekannt, eine biegsame Zunge q. besitzt, die sich unter Wirkung der Druckluft an den Zettel anlegt. 5 und 6 sind die Walzen mit dem Nocken 7 und der Nut B. Der Antrieb der Walzen geschieht durch die Kurbel g. io ist das Mundstück der Fahrrohrleitung i i, das gleichzeitig zur Führung des Zettels dient. i z ist die Druckluftleitung.
- Die Wirkungsweise des Senders ist folgende: Der zu sendende Zettel i wird ungeknift in den Schlitz 3 des Senders gesteckt. Da die Zunge ¢ biegsam ist, wird diese an den Zettel herangedrückt, so daß auch beim Einführen des Zettels keine Luft austritt. Mit der Kurbel g werden die Walzen 5 und 6 bewegt, die in der Ruhelage auf bekannte Weise immer so gehalten werden, daß der Nocken 7 und die Nut 8 um die Fahnenlänge von dem Berührungspunkt der beiden ZValzen entfernt sind. Durch die Walzen wird der Zettel mitgezogen. Beim Eingriff des Nockens 7 der Walze 5 in die Nut 8 der Walze 6 wird der Zettel derart eingeknickt, daß das bereits im Mundstück io befindliche Ende hochgebogen wird und beim weiteren Durchschieben des Zettels durch die Walze bis zum Anschlag 13 an der Wand des Mundstückes en flanggleitet. Beim weiteren Durchschieben wird dann der Zettel, wie gestrichelt eingezeichnet, mit dem Knick in die Fahrrohrleitung geschoben. Nach beispielsweise einer Umdrehung der Kurbelg ist der ganze Zettel durch die Walzen hindurchgezogen, und die Luft, die durch die Schlitze 14 aus der Luftzuführungsleitun_g 12 in die Fahrrohrleitung i i strömt, treibt den Zettel fort. Der Sender ist nach jeder Umdrehung der Kurbel. 9 zur Aufnahmeeines neuen Zettels fertig.
- Die Walzen 5 und 6 können gleichzeitig dazu benutzt werden, die Zettel zu stempeln, zu lochen oder ähnlich zu kennzeichnen. Hierzu wird z. B. auf der Walze 6 ein Stempel 15 und an einer Stirnseite ein Nocken 16 befestigt, durch den ein Winkelhebel 17 mit der Farbrolle 18 an den Stempel 15 herangedrückt wird. Wenn der Stempel an dem Zettel abrollt, wird er auf dem Zettel i abgedruckt.
- Soll die Luft nur für die Fahrt des Zettels, angestellt werden, so kann in bekannterWeise die Luftzuführtlngsleitung 12 -durch eine Klappe verschlossen werden, die elektromagnetisch oder mechanisch geöffnet wird. Für Saugluftbetrieb müßte die Senderverschlußklapp@e dementsprechend ausgebildet werden oder fortfallen. Bei entsprechender Anordnung der Fahrrohrleitung kann der Sender auch als Zwischensender benutzt werden, durch den, wie bekannt, die Zettel an beliebiger Steile in eine durchgehende Lei-.tung eingeführt werden.
Claims (3)
- PATL:NTANSLILZÜC.HL:. i. Zettelrohrpostsender, dadurch gekennzeichnet, daß der Zettel ungeknifft eingeführt und dann mechanisch geknifft wird.
- 2. Zettelrohrpostsender nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zettel im Sender durch zwei Walzen gerollt wird, die mit dem Kniff ;entsprechenden Nocken und Vertiefung versehen sind.
- 3. Zettelrohrpostsender nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zettel im Sender durch Stempeln, Lochen oder ähnlich gekennzeichnet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP55372D DE465610C (de) | 1927-06-04 | 1927-06-04 | Zettelrohrpostsender |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP55372D DE465610C (de) | 1927-06-04 | 1927-06-04 | Zettelrohrpostsender |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE465610C true DE465610C (de) | 1928-09-20 |
Family
ID=7387714
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP55372D Expired DE465610C (de) | 1927-06-04 | 1927-06-04 | Zettelrohrpostsender |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE465610C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1010015B (de) * | 1955-07-28 | 1957-06-06 | Standard Elektrik Ag | Vorrichtung zum Einfuehren und Entnehmen von Foerdergut bei einer Hochkantfoerderanlage |
-
1927
- 1927-06-04 DE DEP55372D patent/DE465610C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1010015B (de) * | 1955-07-28 | 1957-06-06 | Standard Elektrik Ag | Vorrichtung zum Einfuehren und Entnehmen von Foerdergut bei einer Hochkantfoerderanlage |
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