DE445000C - Registriervorrichtung fuer Fluessigkeits-, insbesondere Bierausschank - Google Patents

Registriervorrichtung fuer Fluessigkeits-, insbesondere Bierausschank

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DE445000C
DE445000C DEN26024D DEN0026024D DE445000C DE 445000 C DE445000 C DE 445000C DE N26024 D DEN26024 D DE N26024D DE N0026024 D DEN0026024 D DE N0026024D DE 445000 C DE445000 C DE 445000C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/08Details
    • B67D1/0855Details concerning the used flowmeter

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  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

  • Registriervorrichtung für Flüssigkeits-, insbesondere Bierausschank. Registriervorrichtungen, welche, mit Zapfhähnen in Verbindung gebracht, den Ausschank von Flüssigkeiten in bezug auf Zahl und Menge der Entnahmen nachzuprüfen gestatten, sind bereits in mehreren Ausführungsformen bekannt geworden. Wie sich jedoch gezeigt hat, eignen sich solche Meß-und Zählvorrichtungen für den Ausschank von Flüssigkeiten nur bei mäßig schneller Betriebsweise. In allen den Fällen jedoch, in welchen der Ausschank mit größtmöglicher Schnelligkeit und im raschen Wechsel ganz verschieden großer Entnahmemengen erfolgen soll, wie dies z. B. für den Ausschank von Bier zutrifft, versagen alle Vorrichtungen dieser Art, was letzten Endes nur der hierzu ungeeigneten Verbindungsweise des Schreibwerkes mit der Zapfvorrichtung zuzuschreiben ist. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine Registriervorrichtung für den Flüssigkeitsausschank, insbesondere von Bier, welche die in dieser Beziehung noch bestehenden Schwierigkeiten aus dem Wege räumt, und dieses wird dadurch ermöglicht, daß mit Hilfe dieser Vorrichtung die abgezapfte Flüssigkeitsmenge nicht ihrem Gewicht oder Rauminhalt nach gemessen wird, sondern durch die aus der Öffnungsdauer des Zapfhahnes sich ergebende Durchflußzeit der Flüssigkeit bestimmt wird. Der technische Fortschritt dem Bekannten gegenüber beruht auf der überaus einfachen Verbindung einer Schreibvorrichtung bekannter Bauart mit dem Zapfhahn, durch welche die Handhabung des Zapfhahnes in keiner Weise beengt wird, die Kontrollvorrichtung auf oder neben dem Zapfhahn unmittelbar befestigt werden kann und bei Ablauf der Papierbahn des Schreibwerkes die Weiterbedienung des Zapfhahnes durch die Schreibvorrichtung selbst gesperrt wird.
  • Auf der Zeichnung ist der Apparat in Abb. i, von -der Seite gesehen, mit geschnittenem Gehäuse dargestellt.
  • Abb. 2 ist eine Draufsicht, gleichfalls mit Gehäuse im Schnitt.
  • Der Apparat besteht aus einer durch ein kräftiges Uhrwerk W in langsame Drehung versetzten Trommel i, auf welche ein Papierstreifen 2 aufgewickelt wird, der von einer Walze 3 kommt und mit seinem inneren Ende an dieser Walze befestigt ist. Vor der Trommel i ist ,ein Schreibstift 4 angebracht, der unter Federdruck das Papier 2 trifft und eine Linie auf das Papier zeichnet, sobald sich die Trommel i dreht. Dieses Aufzeichnen der Linie darf natürlich nur so lange geschehen, wie der Schankhahn geöffnet ist. Um das Aus- und Einschalten der Vorrichtung selbsttätig zu bewirken, ist ein Sperrhebel s, der mit dem Hebel 6, welcher den Schreibstift 4 trägt, in Verbindung steht, durch Zugstange 7 mit dem Hahnküken 8 verbunden, so daß bei geschlossenem Hahn der Sperrhebel 5 das Sperrad 9, welches auf gleicher Welle mit der Papierstreifentrommel i sitzt, festhält und den Schreibstift 4 von dem Papierstreifen zurückstellt. Bei geöffnetem Hahn ist das Uhrwerk freigegeben und der Schreibstift 4 an den Papierstreifen 2 angestellt. Damit nun aber auch, wenn der Papierstreifen abgelaufen ist, eine selbsttätige Ausrückung erfolgt, ist die Walze 3, von welcher der Streifen 2 kommt, in federnden Lagern io gehalten, und diese Lager tragen einen Stab i i, der am anderen Ende ausgespart ist und über die Zugstange 7 paßt. - Ist der. Papierstreifen 2 zu Ende, so werden, weil das Ende fast -an der Walze 3 sitzt, durch das weiterlaufende Uhrwerk die Lager io der Walze 3 nach unten gezogen, der Stab i i geht mit nach unten, greift über die 'Zugstange fi, und die Schaltbewegung des Hahnes ist freigelegt. Außerdem kann durch das Tiefgehen des Stabes i i ein elektrischer Strom geschlossen werden, so daß ein Klingelzeichen ertönt. Die Wirkung der Einrichtung ist folgernde: Ist der Hahn geschlossen, wie in Abb.2 punktiert gezeichnet, so hält der Hebel 5 das Uhrwerk fest, und der Schreibstifthebel 6 ist zurückgestellt (Abi. i punktiert). Wird der Hahn durch Drehung um 9o° nach links geöffnet, so dreht die Zug- bzw. Schubstange .den Hebel 5, 6 so, daß der Sperrhebel 5 das Sperrad 9 freigibt: Sofort läuft der Papierstreifen 2, durch das freigewordene Uhrwerk W gezogen. Mit dem Auslegen des Sperrhebels 5 ist aber der Hebel 6, welcher den Schreibstift trägt, nach der Papiertrommel hin gedreht worden, so daß der Schreibstift 4 den Papierstreifen trifft und die Registrierlinie erzeugt. Da der Sperrhebel 5 erst auslegt und etwas später erst der Schreibstift die Papierbahn 2 trifft, so ergibt sich bei jedem Schalten, also bei jedem Öffnen des Hahnes, eine Unterbrechung in der Linie, so daß man auch erkennt, wie oft der Hahn geöffnet und geschlossen worden ist. Wird der Hahn geschlossen, so drückt die Schubstange 7 den Sperrhebel 5 in das Sperrad 9; dadurch steht das Uhrwerk sofort, und der den Schreibstift tragende Hebel 6 wird zurückgezogen: Der Papierstreifen kann mit enger Liniierung versehen sein, damit man an der Länge der auf dem Papierstreifen gezeichneten Linie erkennen kann, welche Menge Bier zum Ausschank gekommen ist. Für mehrere Zapfhähne kann ein Apparat zur Verwendung kommen, nur müssen dann mehrere Schreibstifte nebeneinander auf einer breiteren Papierbahn wirken, und es müssen mehrere Sperräder 9 und Sperrhebel 5 zur Wirkung kommen.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRUC1I: Registriervorrichtung für Flüssigkeits-, insbesondere Bierausschank, dadurch gekennzeichnet, daß die am Hahngehäuse sitzende Schreibvorrichtung mit dem Zapfhahn durch eine am Hahnküken (8) aasgelenkte Zugstange (7) verbunden ist, wobei die auf Federn ruhenden Lager (io) der Ablaufwalze -(3) des Papierstreifens (2) mit einer Sperrstange (ii) in Verbindung stehen, welche über die Kuppelstange (7) greift, wenn der an der Ablaufwalze (3) befestigte Papierstreifen (2) zu Ende geht und dabei die Walze (3) und deren Lager (io) tiefzieht, wodurch der Zapfhahn geschlossen und. in dieser Stellung festgehalten wird.
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