DE298901C - - Google Patents

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DE298901C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B12/00Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
    • B61B12/12Cable grippers; Haulage clips
    • B61B12/122Cable grippers; Haulage clips for aerial ropeways

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Drahtseilbahnen mit vereinigtem Trag- und Zugseil, bei denen das Seil durch zwei quer zur Seilebene schwingende und durch das Lastgewicht gesteuerte Kniehebel geklemmt wird und wobei zwecks größerer Sicherheit beim Befahren starker Steigungen Seilknoten am Seil angeordnet sind.
Bei den bekannten Anordnungen vonDraht-Seilbahnen mit getrenntem Trag- und Zugseil, bei denen zwei in der Seilrichtung hintereinander liegende und in der Seilebene schwingende Klinken benutzt werden, wird der Seilknoten dadurch zwischen die Klinken eingebracht, daß er mittels einer an den Klinken befindlichen Schrägfläche die zuerst getroffene Klinke anhebt und aus seiner Bahn entfernt, worauf die Klinke unter Einwirkung einer Feder wieder in ihre normale Lage gelangt.
Die Ausnutzung des Wagengewichts zum Klemmen des Seils war hierbei ausgeschlossen. Bei Bahnen mit vereinigtem Trag- und Zugseil, bei denen das Seil durch quer . zur Seilebene schwingende und durch das Lastgewicht, gesteuerte Kniehebel geklemmt wird, war es ferner bekannt, je einen Seilknoten vor und hinter dem Kniehebel anzuordnen. Diese Anordnung erfordert aber für den Kupplungsvorgang besondere Hilfsführungswagen u. dgl. und hatte den Übelstand, daß die Wagen.ein Stück weit von Hand die Auslaufsteigung hinauf geschoben werden mußten, was bei starken Auslauf Steigungen erheblichen Kraftaufwand und Unbequemlichkeiten in der Bedienung verursachte. Es konnten sich ferner die beiden Seilknoten gelegentlich in unbeabsichtigter Weise auf dem Seil verschieben, so daß ihr Abstand nicht mehr zur Seilklemme paßte.
Gemäß der Erfindung werden nun jene Übelstände dadurch beseitigt, daß dieKlemmbacke jedes der beiden Kniehebel mit einer Aussparung versehen ist, in die der gegenüber dem Wagen in geneigter Richtung schräg von «unten ankommende Seilknoten dadurch 45 eingeschlossen wird, daß er an dem hinter der Aussparung gelegenen Backenteil ohne Berührung vorbeigehend durch Anstoßen an den vorderen Backenteil den Wagen auf eine zum Seil immer weniger geneigte Schienenstrecke schleppt, in der eine Drehung der Längsachse des Wagens gegenüber dem Seil erfolgt.
. Die Fig. 1 und 2 stellen ein Ausführungsbeispiel dar. Die beiden Kniehebel besitzen j e zwei durch eine Aussparung α getrennte Backenteile b, so daß das Seil im ganzen durch zwei vordere und zwei hintere Backenteile geklemmt wird. Beim Verlassen der wagerechten Laufschiene c gelangt der Wagen auf die um die Achse d drehbare -Kipp- go schiene e, welche im unbelasteten Zustande durch eine Feder f bzw. durch ein entsprechendes Gewicht wagerecht gestellt wird. Auf der Achse d ist eine Bremse g aufgesetzt, nach deren Lösung die Kippschiene mit dem auf ihr befindlichen Wagen selbsttätig in die. aus der Fig. 1 ersichtliche Schrägstellung gelangt, in welcher das Laufwerk und damit, die

Claims (1)

  1. Schwingachse der Kniehebel eine gegenüber dem Seil um den Winkel α geneigte Lage annimmt. Der mit dem stetig bewegten Seil . ankommende Knoten h geht bei dieser Stellung des Wagens an dem hinter der Aussparung α gelegenen Backenteil ohne Berührung desselben frei vorbei, nimmt jedoch durch Anstoßen gegen den vorderen Backenteil der beiden Kniehebel den Wagen mit und schleppt
    ίο ihn auf die zum Seil immer weniger geneigte Zunge i der Kippschiene, so daß der Längsachse des Laufwerks eine Drehung erteilt wird und der Seilknoten h in der Aussparung α von den vorderen und hinteren Backenteilen der Kniehebel umschlossen wird. Verlassen alsdann die Laufräder des Wagens die Kippschiene e, so stützt sich das'Wagengewicht auf das Seil ab, wodurch die beiden Kniehebel nach oben bewegt und die Backen-
    ao teile b, b gegen das Seil unter dem Einfluß des Wagengewichts gepreßt werden.
    Pate ν τ-An spruch:
    Drahtseilbahn mit vereinigtem Trag- und Zugseil und zwei quer zum Seil schwingenden, durch das Lastgewicht gesteuerten Kniehebeln, wobei das Seil zur Erhöhung der Sicherheit beim Befahren steiler Strecken Knoten enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbacke jedes der beiden Kniehebel mit einer Aussparung (α) versehen ist, in die der gegenüber dem Wagen in geneigter Richtung schräg von unten ankommende Seilknoten dadurch eingeschlossen wird, daß er an dem hinter der Aussparung gelegenen Backenteil ohne Berührung vorbeigehend durch Anstoßen an den vorderen Backenteil den Wagen auf eine zum Seil immer 'weniger g'eneigte Schienenstrecke schleppt. in der eine Drehung der Längsachse · des Wagens gegenüber dem Seil erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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