DE293304C - - Google Patents

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DE293304C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D7/00Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D7/01Means for holding or positioning work
    • B26D7/015Means for holding or positioning work for sheet material or piles of sheets
    • B26D7/016Back gauges

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
·- JKl 293304 -KLASSE IU. GRUPPE
Schneidemaschine für Papier o. dgl. Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Mai 1914 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schneidemaschine für Papier o. dgl. und kennzeichnet sich dadurch, daß der Sattel sowohl von Hand genau für einen einzelnen Schnitt eingestellt als auch mit Hilfe eines mechanischen Vorschubes um ein vorher eingestelltes Stück bewegt werden kann. Außerdem kann man den Sattel um beliebige Stücke selbsttätig vor- oder rückwärts laufen lassen. Alle diese Vorschub- und Rücklaufbewegungen bzw. deren Einschaltung werden durch ein einziges Glied, Z. B. eine Schraubenspindel, bewirkt. Jede einzelne dieser Bewegungsarten kann jedoch nur nach Ausschaltung aller übrigen Bewegungsmöglichkeiten eingeschaltet werden.
Der Erfindungsgegenstand ist in einem Ausführungsbeispiel. auf den Zeichnungen dargestellt.
Fig. ι Zeigt eine Vordersansicht auf den Schneidetisch nach Weglassung aller nicht in Betracht kommenden Teile,
Fig. 2 eine entsprechende Seitenansicht und Fig. 3 eine Oberansicht des Tisches.
In den Fig. 4, 5 und 6 ist die Antriebsvorrichtung für den Sattel in größerem Maßstabe dargestellt.
Der Sattel l, welcher auf dem Schneidemaschinentisch in bekannter Weise verschiebbar geführt ist, ist mittels eines Ketten- oder Seiltriebes 24 mit der Seilscheibe 4 verbunden, welche als Schneckenrad ausgebildet ist. In dieses Schneckenrad greift, wie in Fig. 3 und 5 dargestellt, die Schraubenspindel 2 ein. Die Schraubenspindel 2, welche einerseits in dem um den Zapfen 8 drehbaren Lager 7 und anderseits in dem Gleitlager 6 gelagert ist, kann mit Hilfe einer auf das äußere Ende aufgesetzten Handkurbel 3 gedreht werden; dadurch wird Zugleich das Schneckenrad 4 mit dem Seiltrieb 24 zwecks genauer Einstellung des Sattels 1 bewegt.
Wird die Schraubenspindel 2 aus der in Fig. 3 dargestellten Stellung α in die Stellung b durch Schwingen um den Drehpunkt 8 übergeführt, so kommt die Schraubenspindel außer Eingriff mit der Zahnung des Schneckenrades 4, so daß der Sattel 1 durch Drehen. des Rades 4 mittels des Handrades 5 zurückbewegt werden kann. Wird die Spindel 2 in die Stellung c bewegt, so wird durch Verschieben der Zugstange 9 und Drehen des Hebels 10 eine Kupplung 11 eingeschaltet, durch welche die Verbindung der Welle 25 mit dem Antrieb 12 erfolgt. Auf der Welle 25 sitzt ein Kegelrad 26, welches in einen an dem Handrade 5 angeordneten Zehnkranz 27 eingreift, so daß mit Hilfe der Antriebsvorrichtung, des mechanischen Vorschubes bzw. der Handkurbel 12 der Sattel mechanisch um das vorher eingestellte Stück vorgeschoben werden kann. Die Bewegung der Kurbel kann auch maschinell erfolgen.
Um dem Sattel eine selbsttätige Vorlauf- und "Rücklaufbewegung zu geben, wird die Spindel 2 von neuem in die Stellung α und dadurch in Eingriff mit der Schneckenradverzahnung des Rades 4 gebracht. Die Kurbel 2 wird von der Spindel abgenommen und auf das Vierkant der Welle 13 gesteckt.
Durch Drehen der Kurbel in der Richtung des Pfeiles gemäß Fig. I wird durch die Welle 13, den Hebel 14, die Stange 15 und den Winkelhebel 16 die auf der Spindel 2 mittels einer

Claims (3)

Hülse 20 verschiebbar, aber nicht drehbar angeordnete Reibscheibe 17 in Eingriff mit der ständig vom Schwungrad angetriebenen Scheibe 18 gebracht und zwecks Vorschubes des Sattels 1 in Umdrehung versetzt. Durch eine geringe Drehung der Handkurbel 3 und der Welle I3 in entgegengesetzter Richtung wird mit Hilfe der Stange 15 und des Winkelhebels 16 die die Reibscheiben 17 und 19 tragende Muffe 20 in ίο entgegengesetzter Richtung verschoben, so daß der Eingriff zwischen den Scheiben 17 und 18 gelöst und dafür die Scheibe I9 mit der Scheibe 18 in Eingriff "kommt. Infolgedessen dreht sich die Scheibe 19 und damit die Spindel 2 in entgegengesetztem Sinne wie vorher, so daß der Sattel nunmehr zurückbewegt wird. Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, kommen beide Scheiben 17 und 19 außer Eingriff mit der Scheibe 18, sobald die Spindel 2 in die Stellung b oder c gebracht wird. An dem Hebel 16 ist ein Arm 21 angeordnet, gegen welchen Anschläge 22, 23 des Seilrades 4 wirken und somit eine Bewegung des Hebels 16 und ein Ausrücken des Antriebes bzw. eine Begrenzung der Sattelbewegung bewirken. Ρλτ ε ν τ - A ν s prü c η ε:
1. Schneidemaschine für Papier o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die genaue Einstellung des Sattels von Hand als auch die Einschaltung des mechanischen Vorschubes des Sattels sowie die Schnell-Vorschub- und Rücklaufbewegung des Sattels durch ein einziges Glied, z. B. eine Schraubenspindel, bewirkt wird.
2. Schneidemaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine als Doppelnebel ausgebildete, in einem schwingbaren Lager (7)· ruhende Welle (2), deren einer Arm bei entsprechender Stellung mit einer Schnecke in das ein Handantriebsrad (5) für den Sattel (1) tragende Schneckenrad (4) eingreift, und deren anderer Arm das Wendegetriebe (17, 19) für die Einschaltung. des maschinellen Antriebes des Vor- und Rückwärtsganges des Sattels trägt.
3. Schneidemaschine nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine mit der Schneckenwelle (2) schwingbare, zum Umschalten des Wendegetriebes (17,19) dienende Welle (13).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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