DE186016C - - Google Patents

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DE186016C
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DE
Germany
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spindle
knife
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disk
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DENDAT186016D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27CPLANING, DRILLING, MILLING, TURNING OR UNIVERSAL MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL
    • B27C5/00Machines designed for producing special profiles or shaped work, e.g. by rotary cutters; Equipment therefor
    • B27C5/08Rounding machines

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 186016 — KLASSE 38 h. GRUPPE
BERNARD JUNGMANN und HEINRICH JOLK in OSTBEVERN.
Rundstabhobelmaschine zur Holzbearbeitung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Juni 1906 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Maschine zum Rundhobeln von Holzstäben, auch von gebogenen Schaufelstielen, z. B. wobei die Stäbe in sich verändernder Stärke hergestellt werden können. Die Maschine besteht in bekannter Weise aus einer Hohlspindel mit nach innen ragenden Hobelmessern. Das Werkstück wird durch die Spindel hindurchgeschoben. Ein Messer
to schruppt das Werkstück vor, während ein anderes den Holzstab schlichtet. Das Schlichtmesser ist beweglich gelagert und steht unter dem Einfluß einer Schablonenscheibe, die sich selbsttätig einstellt.
Die eigenartige Bewegungsvorrichtung der Schablonenscheibe bezw. des Schlichtmessers bildet die Erfindung.
Die Einrichtung besteht aus einem mit Innengewinde versehenen, die Arbeitsspindel konzentrisch umgebenden, auf der Grundplatte starr befestigten Ring, mit dem ein Zahnrad in Eingriff steht, das mit der auf der Spindelwandung angeordneten Schablonenscheibe durch Schneckengetriebe verbunden ist.
Die Maschine mit der neuen Einrichtung ist auf der Zeichnung in Fig. I in Seitenansicht, in Fig. 2 im senkrechten Längsschnitt, in Fig..3 im Querschnitt nach Linie x-x der Fig. 1 und in Fig. 4 im Querschnitt nach Linie y-y der Fig. 2 darstellt.
Die hohle Spindel α ruht drehbar in Lagern b. An dem einen Lager ist ein Führungsrahmen c mit rechteckiger Öffnung befestigt, durch die das zu bearbeitende Holz den Hobelmessern zugeführt wird. Der Rahmen reicht dicht bis an das in die Spindelhöhlung hineinragende Schruppmesser d heran. Hinter dem letzteren ist eine Lünette e ' durch die Wandung der Spindel hindurch einsetzbar. Die Lünette besitzt eine Öffnung von passender Größe, um den vorgeschruppten Holzstiel sicher zu führen. Hinter der Lünette befindet sich das Schlichtmesser f. Dasselbe ist auf einen Arm g befestigt, der drehbar an der Wand der Spindel a. angebracht ist. Der Arm schwingt rechtwinklig zur Drehachse der Spindel, so' daß das Schlichtmesser mehr oder weniger der Spindelachse genähert werden kann. Zum Zweck der freien Bewegung des Armes g ist die Spindel genügend weit durchbrochen.
Der Arm steht unter dem Einfluß einer Feder h, die das Bestreben hat,' ihn bezw. das Schlichtmesser der Spindelachse zu nähern. Die tatsächliche Bewegung in dieser Richtung wird durch eine an der Spindelwand drehbar gelagerte Scheibe ν verhindert, gegen deren Rand sich ein an dem Arm g befestigter Stift k legt. Mit der Scheibe steht ein Schneckenrad I in· Verbindung, das mit einer seitlich an der Spindelwand gelagerten Schnecke m kämmt.
Die Welle dieser Schnecke endigt in ein Kegelrad n, das wiederum mit dem Innengewinde eines die Spindel α konzentrisch umgebenden, auf der Grundplatte der Maschine
starr befestigten Ringes o im Eingriff steht. An den Stirnenden der Spindel befinden sich unter Federdruck stehende Leitwalzenpaare p. Wird die Spindel α in Umdrehung versetzt, so läuft das Kegelrad η in den Gewindegängen des Ringes ο entlang, wodurch das Rad η eine Umdrehung entsprechend der Steigung des Gewindes erhält. Die Bewegung überträgt sich auf die Schnecke m, auf
ίο das Schneckenrad / und von hier auf die Scheibe i. Durch entsprechende Gestaltung des Randes der Scheibe oder durch exzentrische Lagerung derselben ist man nun in der Lage, dem Arm g bezw. dem Schlichtmesser-_/ eine Bewegung zu geben, durch die dem zu bearbeitenden Holzstab eine bestimmte Form in bezug auf die Anordnung verschie-• dener Stärken an bestimmten Stellen gegeben werden kann.
Die jeweilige Stellung der Scheibe wird durch einen Zeiger kenntlich gemacht, dessen Umdrehungsbewegung mit der der Scheibe mittels geeigneter Antriebsorgane in Übereinstimmung gebracht ist (Fig. 1 punktierte Linien).
Der zu bearbeitende Stab wird von dem bedienenden Arbeiter, sobald sich die Schablonenscheibe in richtiger Anfangsstellung befindet, zwischen den Leitwalzen ρ hindurch in die Spindel α hineingedrückt. Zunächst tritt das Schruppmesser d in Tätigkeit. Das vorgearbeitete Ende gelangt dann in die Führungsöffnung der Lünette e und hiernach zum Schlichtmesser /. Beim Austritt übernehmen die hinteren Walzen ρ die Führung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Rundstabhdbelmaschine zur Holzbearbeitung mit Hohlspindel und in diese hineinragendem, schwingend angeordnetem Schlichtmesser, das von einer Schablonenscheibe beeinflußt wird, gekennzeichnet durch einen die Hohlspindel (a) konzentrisch umgebenden feststehenden Ring (0) mit Innengewinde, mit welchem ein, Kegelrad (n) kämmt, das in Verbindung mit einem Schneckengetriebe (I, m) die Schablonenscheibe (i) bei der Drehung der Spindel (a) antreibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT186016D Active DE186016C (de)

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DE (1) DE186016C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1993016853A1 (en) * 1992-02-27 1993-09-02 Pohmako Ky A support arrangement for round timber in a round timber lathe

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1993016853A1 (en) * 1992-02-27 1993-09-02 Pohmako Ky A support arrangement for round timber in a round timber lathe

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