DE738282C - Hydraulische Vorschubsteuerung fuer Kopierwerkzeugmaschinen, insbesondere Drehbaenke - Google Patents

Hydraulische Vorschubsteuerung fuer Kopierwerkzeugmaschinen, insbesondere Drehbaenke

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DE738282C
DE738282C DEM144731D DEM0144731D DE738282C DE 738282 C DE738282 C DE 738282C DE M144731 D DEM144731 D DE M144731D DE M0144731 D DEM0144731 D DE M0144731D DE 738282 C DE738282 C DE 738282C
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DE
Germany
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pump
motor
workpiece
housing
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Expired
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DEM144731D
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English (en)
Inventor
Ewald Dornhoefer
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MAGDEBURGER WERKZEUGMASCHFAB
Original Assignee
MAGDEBURGER WERKZEUGMASCHFAB
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q35/00Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually
    • B23Q35/04Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually using a feeler or the like travelling along the outline of the pattern, model or drawing; Feelers, patterns, or models therefor
    • B23Q35/08Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work
    • B23Q35/18Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work involving fluid means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q2735/00Control systems or devices for copying from a pattern or master model
    • B23Q2735/02Means for transforming movement of the feeler into feed movement of tool or work
    • B23Q2735/08Means for transforming movement of the feeler into feed movement of tool or work involving fluid means
    • B23Q2735/082Means for transforming movement of the feeler into feed movement of tool or work involving fluid means in a lathe

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

  • 'Hydraulische Vorschubsteuerung für Kopierwerkzeugmaschinen, insbesondere Drehbänke
    zere Wege in verschiedenen Richtungen zurückzulegen hat.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe ist es, die Beeinträchtigung der Übertragungskräfte durch den Schlupf und die Zusamme.n,drücl;b-.r@eit der Druckflüssigkeit und die sich aus oller Zahl der Zwischenglieder ergebenden Verluste auf ein Mindestmaß zurÜckzuführen. Diese Aurgube wird nach der Erfindung dadurch gelöst, dafi der Druckflüssigkeitsstrom von einer an dem Querschlitten unmittelbar untergebrachten umlaufenden Pumpe erzeugt wird, deren von dem Taster gesteuerter Gehäuseteil durch die Nullage hindurch verstellbar ist, und daß der am Querschlitten angreifende Flüssigkeitsmotor als umlaufender Motor ausgebildet ist,- dessen Läuferteil auf der Verlängerung der Verstellspindel des Querschlittens befestigt ist.
  • Eine weitere bauliche Ausgestaltung der -Steuerung besteht darin, daß der die Verstellung des Pumpengehäuses für den Querschlitten bewirkende Teststift durch eine weitere umlaufende Pumpe die Geschwindigkeit des Längsvorschubes etwa umgekehrt verhältnisgleich zum Quervorschub des Werkzeugträgers steuert.
  • Die Vorteile, die diese Gesamtanordnung der baulichen Mittel bietet, bestehen darin, daß der Taster unmittelbar auf die verstellbaren, die Fördermenge beeinflussenden Teile der den hydraulischen Vorschubmotor speisenden Pumpe einwirkt, während der feste Teil dieser Pumpe am Werkzeugträger selbst starr befestigt ist und daher unmittelbar an dessen Vorschubbewegungen teilnimmt.
  • Aus dem Aufbau der Steuerung in Form einer stufenlos regelbaren Pumpe in Verbindung mit einem umlaufenden Motor ergibt sich, daß sie schon bei sehr geringen Abweichungen des Schablonenverlaufes von der Parallelen zur Werkstüekmittelachse anspricht, also mit großer Feinfühligkeit arbeitet, und der geschlossene Kreislauf zwischen der Pumpe -und .dem Umlaufmotor macht Einschlüsse gasförmiger Körper in die Antriebsflüssigkeit unmöglich..
  • Außerdem wird durch die Anwendung einer Verstellspindel für die Vorschubbewegung des Werkzeugträgers, die die Verlängerung der Läuferachse ist, ein unverzügliches Ansprechen des Werkzeugträgers auf die Steuerimpulse und damit wiederum eine größere Genauigkeit auf das Werkstück erzielt. Dieser unmittelbare Antrieb der Verstellspindel eines Querschlittens ist bei elektrisch gesteuerten Kopierdrehbänken bekannt, bei denen der Motorläufer die Verlängerung der Verstellspindel bildet. Die Selbsthemmung der Verstellspindel bewirkt in jedem Falle, daß die bei der Spanabnahme auftretenden, unter Umständen recht erheblichen Kräfte auf den Längsschlitten der `Herkzeugmaschine übertragen werden, so daß dL Steuerungseinrichtung durch diese Kräfte nicht beeinflußt werden kann.
  • Die besondere Aussb?lLharg der Steuerung und Einzelheiter derselben .et der weiteren Beschreibung zu entn@rhmen. -ie Erfindung ist im nachstehenden üri Hand eines Ausführungsbeispiels, und zwar einer Kopierdrehbank, näher erläuter'j, die aal Zeichnung in Abb. i im Querschnitt und in A.bb.2 in .der teilweise i.ni Schnitt gehaltenen Oberansicht schematisch dargestellt ist. Auf dem Bett a der Kopierdrehbank ist in der üblichen Weise ein längs beweglicher Schlitten z gelagert, der einen quer beweglichen Werkstückträger 3 mit einem Drehstahl 4 trägt. Der Quervorschub wird dem Werkzeugträger 3 mittels einer Schraubenspindel 5 erteilt, die mit ihrem einen Ende im Längsschlitten 2 drehbar, aber unverschieblich gelagert und durch eine Gewindebohrung 6 des Querschlittens 3 hindurchgeführt ist. Die Spindel 5 ist außerdem an ihrem j anderen Ende in einem Arme 7 des Längsschrlittens 2 .gelagert und bildet hier die Achse eines in an sich bekannter Weise ausgebildeten Flüssigkeitsmotors B. Außerhalb des Motorgehäuses ist das freie Ende der Spindel bzw. Welle 6 als Vierkant 9 zum Aufstecken einer Kurbel ausgebildet.
  • Ein seitwärts des Drehbankbettes i sich erstreckender Arm io des Werkzeugträger 3 trägt in eineue Rahmen i i ein unter möglichst geringer Reibung quer verschieblich gelagertes Gehäuse 12 einer Flügelzellenpumpe, deren Trommel 13 drehbar, aber unverschieblich im Werkzeugträgerarme io gelagert ist. Dor Arm io trägt ferner einen nicht dargestellten Antriebsmotor für die Pumpentrommel 13. Am Pumpengehäuse 12 ist ein durch den Rahmen i i hindurchtretender Fühlersti:ft 14 befestigt, dessen Kuppe an einer Schablone 15 anliegt, deren steuernde Kante die zu erzeugende Form des Werkstückes 16 bestimmt (s. insbes. Abb. i). Der Fühlerstift 14 wird durch eine am Pumpengehäuse 12 und am Rahmen ii sich abstützervde Feder 17 mit der Formkante der Schablone i5 in Anlage gehalten; er kann aber auch in einer entsprechend gestalteten Schablone formschlüssig geführt werden. Der Arbeitsraum der Pumpe 12, 13 ist durch zwei biegsame Flüssigkeitsleitungen 18, 19 .mit lern Motor 8 verbunden.
  • Wird der Schlitten 2 durch einen Antrieb, der in beliebiger Weise ausgebildet sein mag, in Längsbewegung versetzt und dem Werkstück 16 die übliche Umlaufbewegung erteilt, so führt der Drehstahl 4 die Formgebung des Werkstückes aus, die unter Zugrundelegung der Schablone 15 durch dit Steuerung in nachstehender Weise geleitet wird.
  • Wird bei der Längsvorschubbewegung.der Fühler 14 an einem Abschnitte der Schablone 1 g entlang geführt, welcher parallel zur Drehachse des Werkstückes 16 verläuft (s-. a. Abb. 2), so nimmt das Gehäuse 12 gegenüber dem Drehkolben 13 der Steuerpumpe eine Stellung ein, in der die Umlaufachse der Trommel 13 mit der Achse der Bohrung des Gehäuses 12 -genau zusammenfällt. Bei dieser gegenseitigen Stellung der Teile 12 und 13 findet lediglich ein Flüssigkeitsumlauf in dem Arbeitsraume der dauernd angetriebenen Pumpe, jedoch keine Förderung der Flüssigkeit durch die Leitung 18 oder 1g zum Motor 8 statt, so daß der Motor 8 stillsteht. Infolgedessen führt .der Werkzeugträger 3 keine Querbewegung, sondern nur seine Längsbewegung aus.
  • Weiht nun, wie beispielsweise an der in Abb.2 mit 20 bezeichneten Stelle, zwischen zwei Punkten x und y die Umrißlinie-der Schablone 15 von -der Parallelen zur Drehbankachse ab, so bewegt sich bei fortschreitendem Läfrgsvorschub der Fühler 14 unter der Wirkung der Andruckfeder 17 im Sinne des Pfeiles a. An dieser Bewegung nimmt das Pumpengehäuse 12 teil, so daß nunmehr die Trommel 13 außermittig im Gehäuse 12 umläuft. Dies hat zur Folge, daß die bisher leerlaufende Pumpe 12, 13 die Flüssigkeitsförderung aufnimmt und je nach ihrem Drehsinne durch ,die Leitung 18 oder die -Leitung 1g dem Motor 8 Flüssigkeit zuführt und damit diesen antreibt. Dadurch wird über die nunmehr angetriebene Spindel 5 und das Muttergewinde 6 eine ebenfalls in Richtung des Pfeiles a erfolgende Quervorschubbewegung des Werkzeugträgers 3 herbeigeführt. An dieser Bewegung nimmt auch .der Arm io des Werkstückträgers und die unverschieblich in ihm gelagerte Trommel 13 der Pumpe teil. Solange nun infolge des'Längsvorschubes der Fühler 14 zwischen .den Begrenzungspunkten x und y der geraden Schrägfläche der Scha-_ blone 15 entlang gleitet, stimmt die Querverschiebung .des Pumpengehäuses 12 mit der Querverschiebung des Werkzeugträgerarmes io und .damit auch der Pumpentrommel 13 überein, d. h. der Betrag der außermittigen Lage des Gehäuses 12 in bezug auf den Drehkolben 13 bleibt derselbe, und infolgedessen bleibt auch die der Pumpe 8 zugeführte Flüssigkeitsinenge und damit der Quervorschub des Drohstahles 4 gleich. Die gegenseitige außermittige Lage der Teile 12 und 13 wird so lange aufrechterhalten, -bis der Fühler 14 im Endpunkte y der Schrägfläche 2o angelangt ist und nunmehr wieder an einer zur Werkstücklängsachse parallelen Kante 21 (Abb. -.:) der Schablone 15 in Anlage kommt. Gleichzeitig hat der Werkzeugträger 3 und mit ihm der Drehkolben 13 die entsprechende Lage erreicht, und es besteht nunmehr zwischen den Pumpenteilen 12 und 13 sofort wieder Gleichachsigkeit, was zur Folge hat, .daß die Förderung der Pumpe aufhört und damit der Quervorschub des Werkzeugträgers 3 stillgesetzt wird. Verläuft die Neigung einer Schrägfläche .der Schablone 15 entgegengesetzt zu derjenigen der Schrägfläche 2o, so verschiebt sich das Pumpengehäuse 12 entgegengesetzt zum Pfeile ca; die Förderung der Pumpe wird ,durch die andere der beiden Leitungen 18, 1g dem Motor 8 zugeführt und setzt diesen im entgegengerpetzten Sinne in Umlauf, so .daß sich auch .der Werkzeugträger 3 entgegen dem Pfeile a verschiebt.
  • Den unterschiedlichen Neigungen des Schablonenverlaufes paßt sich die Steuerung dadurch an, daß das den Fühler tragende Gehäuse 12 um ein dem Neigungswinkel entsprechendes Maß außermittig ,zur Pumpentrommel verschoben wird und daß die Größe der Außermittigkeit die Fördermenge der Pumpe, die Leistung des Motors und, damit die Geschwindigkeit der Quervorschubbewegung bestimmt. Dadurch kann die Steuerung auch einen unter verschiedenen Neigungen abgesetzten oder gekrümmten Verlauf der Schablone auf das Werkstück übertragen.
  • Mit der Erfindung ist es fernerhin möglich; die Längs.vorschubbewegung in ihrer Geschwindigkeit dem Verlaufe des Werkstückes anzupassen. Dies ist von besonderer Wichtigkeit bei stark abgesetzten, unregelmäßigen Werkstückformen. Um hierbei die Längsvorschubgeschwindigkeit in bezug auf die von der Drehstahlschneide tatsächlich bearbeitete Länge der Mantellinie des Werkstückes etwa konstant zu halten, ist die in Abb. i .dargestellte Steuereinrichtung für den Quervorschub mit einer in grundsätzlich gleicher Weise arbeitenden -Steuereinrichtung für den Längsvorschub verbunden. Zu diesem Zwecke trägt der Arm io des Querschlittens 3 einen zweiten Rahmen 22, in dem ebenfalls ein Pumpengehäuse 23 quer verschieblich, eine motorisch angetriebene umlaufende Trommel 24 ,hingegen unverschieblich gelagert ist. An einer starr am Pumpengehäuse 23 befestigten Stange 25 ist ein zweiarmiger Hebel 26 angeleiil:t, ,dessen anderes Ende unter Vermittlung einer Nockenscheibe und einer Verzahnung mit ziem Taststift 14 in Verbindung steht. Die Einstellung der gegeneinander beweglichen Teile 23 und 24 der Pumpe ist so getroffen, daß beim Entlangfahren des Fühlers 14 ;in einer zur Werkstücklängsachsc parallelen Fluche clcr Schablone 15 das Gehäuse 23 außermittig zur Umlaufachse der Pumpen-

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE
DEM144731D 1939-04-04 1939-04-04 Hydraulische Vorschubsteuerung fuer Kopierwerkzeugmaschinen, insbesondere Drehbaenke Expired DE738282C (de)

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ID=7335613

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DE (1) DE738282C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE861044C (de) * 1950-08-11 1952-12-29 Gottlob Dipl-Ing Steurich Vorrichtung zum maschinellen Bearbeiten von Schiffsschraubenfluegeln, vornehmlich fuer Handelsschiffe
DE939480C (de) * 1941-12-23 1956-02-23 Fischer Ag Georg Kopierdrehbank
DE953931C (de) * 1952-10-28 1956-12-06 Heyligenstaedt & Co Nachformeinrichtung fuer Werkzeugmaschinen
DE1027960B (de) * 1954-10-06 1958-04-10 Fritz Huerxthal Maschinenfabri Schwerbelastbarer Kopierantrieb, insbesondere fuer Kopierfraesmaschinen
DE976600C (de) * 1952-07-06 1963-12-19 Heyligenstaedt & Comp Nachformeinrichtung fuer Werkzeugmaschinen, insbesondere Drehbaenke

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