DE404843C - Maschine zum Schleifen der aeusseren Schneideflaeche der Z-foermigen Schneide von Spiralbohrern - Google Patents
Maschine zum Schleifen der aeusseren Schneideflaeche der Z-foermigen Schneide von SpiralbohrernInfo
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Description
Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zum Schleifen der äußeren Schneidefläche
der Z-förmigen .Schneide von Spiralbohrern, die mit 1, 2 oder mehr Spiralen und
entsprechender Anzahl von Schneidekanten versehen sind. Es ist bekannt, derartige Bohrer
mittels einer umlaufenden, mit der ebenen Fläche wirkenden Schleif scheibe zu schleifen.
Die Erfindung unterscheidet sich von anderen Einrichtungen ähnlicher Art dadurch, daß
zum Zwecke gleichzeitigen Hinterschleifens der Haupt- und Endschneiden und Hohlschleifens
der sie verbindenden Mittelschneide unter allmählicher Verringerung ihres Schnittwunkels
die Annäherung zwischen Schleifscheibe und Bohrer während .der Drehung des
letzteren um seine Achse zur Erzielung des Hinterschleifens dann erfolgt, wenn die
Schleifscheiben bei ilirer Schwingung in Richtung ihrer Schleifebene mit ihrer IJmfangskante
über die Bohrerspitze zurückgetreten ist. Die Geschwindigkeit der achsialen Verschiebung
der Schleifscheibe, die während der Annäherung zwischen der Schleifscheibe und dem Bohrer vor sich geht, wird an verschiedenen
Stellen der Bewegung der Schleifscheiben über die Arbeitsfläche des Bohrers hin zwangläufig
geändert. Ein Steuerring, der die Achsiailverschiebung der Schleifscheibe ü erwacht,
ist fest mit einer Scheibe verbunden, die eine Erhöhung hat, welche unter eine Bremse gerät, wenn die Welle der Maschine
eine bestimmte Lage erreicht hat. Der Spiralbohrer, der durch die vorliegende Erfindung
hergestellt wird, unterscheidet sich von anderen Bohrern dadurch, daß zum Zwecke
leichteren Schneidens der die Hauptschneiden verbindenden Mittelschneide an der Schnittlinie
beider Schneideflächen von der dieser Schnittlinie benachbarten Zone das Material
auf beiden Seiten in zunehmendem Alaße durch Aushöhlung beseitigt und so der Schnitt- oder Schabewinkel dieses Schneideteiles
nach Möglichkeit verkleinert und die Wirkung entsprechend verbessert wird.
Die Zeichnungen stellen ein Ausführungsheispiel dar:
Abb. ι ist ein Aufriß,
Abb. 2 eine Endansicht der Maschine,
Abb. 3 eine Schnittansicht in etwas vergrößertem Maßstabe.
Abb. 4 ist eine Endansicht der in Abb. 3 gezeigten Teile.
Abb.5 stellt das Vorgelege zur Drehung des Bohrers dar, durch welches nacheinander verschiiedene
Rippen dem Werkzeug dargeboten werden.
Abb. 6 ist ein Schnitt nach 6-6 der Abb. 5.
Abb. 7 zeigt im Aufriß eine Steuerscheibe.
Abb. 8 zeigt die Steuerscheibe abgewickelt.
Abb. 9 zeigt Einzelheiten einer Bremse, durch welche die Maschine an einem bestimmten
Punkt in der LTmdrehung der Steuerscheibe oder anderer Teile angehalten wird.
AbI). 10 ist eine Endansicht eines Bohrers,
der auf dieser Maschine bearbeitet wurde.
Abb. 11,12 und 13 sind Radial schnitte nach
11, 12 und 13 der Abb. 10.
Abb. 14 und 15 zeigen die Lage des Schleifwerkzeuges
mit Bezug auf das Arbeitsende des Bohrers in verschiedenen Stellungen.
Die Maschine kann entweder von einem
Motor unmittelbar oder durch einen Riemen angetrieben werden. In dem Gehäuse ι befindet
sich nach Abb. ι der Motor 2, der zum Antrieb dient. Auf dem oberen Ende des Gehäuses
ι ist der Tisch 3 angeordnet, und über '!iiesein Tisch befindet sich ein Schlitten 4, der
auf der Schwalbensclrwanzleiste 3" (Abb. 2)
des Tisches 3 gleitet.
Die Oberplatte des Schlittens 4 ist bei 5 zu einer unterschnittenen Führungsleiste ausgebildet,
und auf dieser Führungsleiste gleitet der Werkstückträger 6 mit dem drehbaren Werkstückhalter üa. Die Einstellung des Trägers
6 auf seinemBett erfolgt durch dieKleinmschrauben 7, 7" (Abb. 2). Nahe dem Vorderende
des Schlittens 4 ist an ihm eine Stütze 8 mit der bekannten Winkelnut angeordnet, und
das Yorderende dos Bohrers ruht in dieser Stütze. Der drehbare Halter 6a kann in bekannter
Weise als Spannfutter ausgebildet sein, um das Werkstück festzuhalten. Der Drehantrieb dieses Halters erfolgt nach Abb. 1
durch die ausziehbare Welle 9, 9", welche bei 10 und 11 mit Llniiversalgalenken versehen ist.
Das Universalgelenk 11 steht durch eine Welle 12 mit dem Halter in Antriebsverbindung,
beispielsweise durch ein nicht dargestelltes Schneckenvorgelege. Die Verstellung des
Schlittens 4 auf dem Tisch 3 kann durch eine Spindel 13 erfolgen, die gegen Verschiebung
durch de ortsfeste Öse 14 gesichert ist und von einem Handrad 15 gedreht werden kann.
Dadurch wird der Schlitten mit Bezug auf die Schleif scheibe xo verschoben. Nahe dem
\ orderende der Bohrerstütze 8 (Abb. 1) ist noch, wie üblich, ein Führungsringer 17 angeordnet,
um die Einstellung des zu bearbeitenden Endes des Bohrers unter Vermittlung dieses
Fingers 17 zu erleichtern. Die Welle des Motors 2 treibt die Riemenscheibe
18 und durch den Riemen 19 eine Riemenscheibe 20 an, deren Welle in den
Lagern 22,23 eines Joches 21 läuft, und welche ihrerseits die Schleifscheibe 16 trägt. Die
Ausbildung des Joches 21 geht besonders aus den Abb. 3 und 4 hervor. Der untere Querteil
24 ist zylindrisch ausgebildet, jedoch geschlitzt, um seine Aufbringung und Festklemmung
auf einer Schwingwelle 25 zu ermögliehen. Die Ausschwingung des Joches auf
dieser Welle 25 oder mit ihr erfolgt durch den in Abb. 3 und 4 gezeigten Arm 26, dessen
unteres Ende gegabelt ist. Das gegabelte Ende umfaßt einen Stein 28 und die Haupt- !
welle 29 für das Werkstückgetriebe der Ma- '
schiine hat einen Kröpfkurbelzapfen 30, der bei der Drehung der Welle 29 die Ausschwingung
des Armes 26 und damit der Welle 25 und des Joches 21 besorgt. Auf der Welle 29 l
sitzt ein Zahnrad 31 in Eingriff mit dem ; Ritzel 32 einer anderen Welle 33 (Abb. 3). ,
• Das herausragende Ende der Welle 33 trägt die aus Abb. 1 und 3 ersichtliche Riemenscheibe
34, und die Scheibe erhält ihren Antrieb durch den Riemen 35 von einer kleineren
j Scheibe 36 auf der Motorwelle. ι Die Schwingwelle 25, welche das Joch 24,
1 21 trägt, ist auch in Längsrichtung in ihren I Lagern verschiebbar. Die beiden Lager sind
! bei 37 und 38 in Abb. 3 angedeutet; das
äußere Lager ruht in einem Arm 39 der : Platte 40 an dem Maschinengestell. Das in
I das Lager 38 eindringende Ende der Welle 25 ist hohl und nimmt eine Druckfeder 41 auf,
\ die das Bestreben hat, beständig die Welle, I das Joch 21 und die Schleifscheibe iO in Richj
tung auf das Werkstück (nach rechts in I Abb. 3) zu drücken.
Eine Schraube 43 besitzt bei 42 ein konisch zugespitztes Ende, Abb. 3, das in einen Körner
in der Stirnfläche der Welle 25 eingreift, und eine Verlängerung 44, durch welche sie von
außen her einstellbar ist. In der eingestellten Lage wird sie dann durch die Gegenmutter 45
gehalten. 85 _
Die Längsverstrebung der Welle 25 und damit auch die der Schleifscheibe in Achsenrichtung
wird nun durch eine drehbare Steuerscheibe 46 geregelt, die auf der Getriebewelle
29 befestigt ist. An der einen Seite dieser g0
Steuerscheibe befindet sich ein Ring 47 in Anlage mit einer Rolle 88 (Abb. 3 und 4), die
von dem Arm 26 des Joches bzw. der Welle 25 getragen wird. Die Einzelheiten der Steuerscheibe
gehen aus Abb. 5, 6, 7 und 8 hervor. Bei der in Abb. 3 gezeigten Lage der Teile steht die Rolle 88 mit einem Teile der Steuerscheibe
in Anlage, der weniger stark oder dick gehalten ist als andere Teile, und die
Feder 41 ist ihrem Bestreben, die Schleifscheibe 16 nach rechts zu drücken, gefolgt.
Kommt aber ein nach innen verstärkter Teil des Ringes 47 in den Bereich der Rolle 88, so
wird dadurch der Arm 26, Joch a ι und das Schleifwerkzeug gegen den Druck der Feder
41 nach links gedrängt und evtl. außer Arbeitseingriff mit »dem zu behandelnden Bohrer
gebracht. In den Abb. 7 und 8 sind diese hohen bzw. tiefen Zonen des Steuerscheibenringes
47 bei 48 und 49 angedeutet. Abb. 8 no ist so zu verstehen, daß sich die Rolle 88 von
rechts gegen die Linie legt, welche die Abwicklung dieses Ringes darstellt. Wenn also
die Rolle 88 auf dem erhöhten Teile 49 aufreitet, was bei Drehung der Steuerscheibe 46 ng
stattfindet, so wird das Schleifwerkzeug in Leerlaufstellung geschoben. Dringt jedoch
die Rolle 88 in den vertieften Teil 50 ein, so erfolgt damit die Beistellung des Schleifwerkzuges
in Arbeitsstellung. Der Teil 50 der tiefen Strecke liegt in lotrechter Ebene zur
Achse 29; er geht über in einen schrägen Teil
51 und dieser wieder in einen etwas geringer
geneigten Teil 52, dessen Ende die tiefste Senkung der Steuerfläche und die schwächste
Stelle des Steuerkörpers enthält. Von hier aus gelangt dann die Rolle 88 wieder auf den
erhöhten Teil 49 der Steuerscheilx: 48.
Diese eigentümliche Form der vertieften Stelle des Steuerringes 47 ist gewählt, um dem
Arbeitsende des Bohrers die in Abb. ι ο bis 15
gezeigte Gestalt zu geben. Im Gebrauch von Spiralbohrern ist es bekannt, daß ihr Wirkungsgrad
beträchtlich erhöht wird, wenn auch dem die Hauptschneiden 121 und 122 verbindenden
Mittelstück 54 eine hohle, geschliffene Fläche verliehen wird. Die \-orliegende
Maschine stellt nun selbsttätig diesen Hohl· schliff an einer besonderen einfachen Art ohne
Sondereinrichtung dar.
Um die Schneidenlänge möglichst groß zu machen, ist der Winkel, den die Mittelschnittkante
54 mit den Hauptschneiden 121 bzw. 122 bildet, auf ungefähr iio° bestimmt. Diese
beiden Schneiden liegen ganz nahe einem Durchmesser des Bohrers. Die Schneiden 121
und 122 sind noch gerade Linien, wie besonders aus Abb. 11 hervorgeht, während unmittelbar
dahinter, die Durchdringungslinien der äußeren (nahezu) kegelförmigen Schneidefläche
mit der Achsenebene gebogene Linien sind, da das Fleisch des Bohrers herausgeschliffen
ist, wie aus den Abb. 12 und 13 hervorgeht. Diese Aushöhlung nimmt an Tiefe
von einer Stelle unmittelbar hinter der Schneidekante nach dem rückwärtigen Teile der Arbeitsfläche
des Bohrers zu, wie der Vergleich der Abb. 11 bis 13 erkennen läßt, mit der
namentlich bei einem mit nur zwei Spiralnuten versehenen Bohrer hervortretenden Folge, daß, wie bei 53 in Abb. 10 und 13 angedeutet,
an der einen Seite der Mittelschmittlinie 54 eine zunehmende Höhlung entsteht,
der Schnittwinkel der Schnittlinie 54 der beiden Arbeitsflächen ailso nach Möglichkeit nach
der schneidenden Hälfte zu verkleinert wird.
Die zur Erzeugung der beschriebenen Aushöhlung nötige Bewegung der Schleifscheibe
mit Bezug auf die zu schleifende Bohrerfläche geht aus den Abb. 14 und 15 hervor. Wenn
die Rolle 88 anfängt auf der vertieften Stelle 50 des Steuerringes 47 abzurollen, befindet
sich die Schleifscheibe noch in der in Abb. 14 gezeigten Lage. Bei ihrer weiteren Schwing- :
bewegung, von der Bohrcrmiittelachse gerechnet nach außen, kommt das Schleifwerkzeug
in die in Abb. 15 dargestellte Lage. Hat die Mittelschnittlinie 54 die äußere Kante des
Schleif Werkzeuges erreicht (Abb. 15), dann liegt die Rolle 88 am Teil 51 des Hubringes
an, s(j daß das Werkzeug 16 unter Vermittlung
der Feder 41 der zu schleife.iden Bohrerfläche genähert und tiefer in den Bohrer hineingedrückt
wird, und zwar wird dabei der Bohrer im Halter 6 um seine Achse gedreht. Die Führung der Schleifscheibe gegen den
Bohrer hin wird demnach durch die Teile 51 und 52 herbeigeführt, wenn die Rolle 88 auf
diese Teile auf gleitet, und es entsteht nicht nur der gewünschte Freischliff der Schneide 121
bzw. 122, sondern auch der Hohlschliff der kegeligen Schneidefläche nach hinten zu, wie
in Abb. 12 und 13 gezeigt ist. Die tiefste Stelle 52 der Hubscheibe gestattet der Schleifscheibe,
möglichst weit in das Material des Bohrers einzudringen, und diese Stelle findet
sich dann am äußeren Ende der Schnittlinie beider Kegelflächen der Bohrerschneide. Geht
dann die Rolle 88 wieder auf den Teil 49 zurück, dann wird das Schleifrad nach der entgegengesetzten
Richtung zurückgeschoben und für den nächsten Vorgang fertiggemacht. Bei der Darstellung nach Abb. 3 schwingt die
Scheibe 16 während des Schleifvorganges gegen den Beschauer aus der Ebene des Zeichnungsblattes
heraus, und wrenn die Schleifj scheibe von dem Eingriff auf das Arbeitsende
des Bohrers abgehoben wird, so schwingt sie nach der entgegengesetzten Richtung. Die
Drehung der Hubscheibe 46 und die Ausschwingung des Armes 26 und demnach auch
der Schleifscheibe 16 sind nun zeitlich mit go
Bezug aufeinander natürlich so angeordnet, daß auch die Drehung des Bohrers mit Bezug
auf die Schwingbewegung zeitlich im richtigen Augenblick vorgenommen wird.
Die Drehung des Bohrers um seine Achse erfolgt von der Welle 60 aus, auf der ein Kegelrad
61 befestigt ist. Dieses Zahnrad steht in Eingriff mit dem Kegelrad 63 auf der kurzen
WTelle 64, die den unteren Teil des Universalgelenkes
10 an dem aus dem Gehäuse herausragenden Ende trägt. Durch dieses Universalgelenk erfolgt der Antrieb der
Welle 9 und des Halters für das zu schleifende Werkzeug. Nun muß das Werkzeug während
einer bestimmten Zeit fest stehen bleiben, während der Schleif arbeit jedoch langsam gedreht
werden, um nachher wieder stehen zu bleiben, bis die nächste Spiralrippe sich in
einer zum Schleifen fertigen Lage befindet. Diese abwechselnde Drehung und Anhaltung no
des Bohrers erfolgt durch dais in Abb. 3, 5 und 6 gezeigte Vorgelege. Das Hauptzahnrad
65 sitzt auf der Welle 29, die, wie oben erwähnt, durch das Getriebe 31, 32 gedreht
wird. Das Hauptzahnrad 65 greift in ain Zwischenrad 66 ein, welches seinerseits zum Antrieb
eines Zahnrades 67 dient, das auf dem inneren Ende der Welle 60 verschiebbar, aber
undrehbar sitzt. Dieses Zahnrad 67 hat jedoch eine Keilnut 68. Die Wrelle 60 ist nahe dem
inneren Ende hohl ausgebildet und in der Aushöhlung gleitet ein Schiebestift 69, an
welchem ein winkelförmiger Keil 70 befestigt ist. Dieser Keil ragt durch einen Schlitz 71"
in der AVand der Hohlwelle und tritt in die Keilnut 68 des Zahnrades 67 ein, so daß letzteres
mit der Hohlwelle 60 dreht, z. B. die Drehung auf diese Hohlwelle überträgt und auch dadurch dem Universalgelenk 10 die
Drehung übermittelt. In Verbindung mit dem Zwischenrad 66 sind zwei andere Zwischen-Zahnräder
71,72 angeordnet, die entweder fest auf der gleichen Welle sitzen, wie das
Zwischenrad 66, oder sonstwie mit dem Zwiischenrad fest verbunden sind. Auch auf der
Hohlwelle 60 befinden sich entsprechend den Zusatzzwischenrädern 71, 72 die Stirnräder ,
73, 74. Auch sie haben Keilnuten und können je nach Bedarf durch den Keil 70 mit der :
Welle 60 fest verbunden werden. Es wird also dadurch je nach der Lage des Keils 70 '·
die Drehung der Hohlwelle 60 rascher oder langsamer vor sich gehen. Eine raschere
Drehung wird beispielsweise bei Spiralbohrern notwendig sein, diie vier Rippen und Nuten ,
haben, während die langsamere Drehung bei : solchen Spiralbohrern stattfindet, die nur zwei ;
Nuten und Spiralrippen haben. Der Schiebe- j stift 69 wird nun verschoben, um den Keil 70 '
mit dem einen oder anderen Zwiischenrad in .' Arbeitslage zu bringen, und zu diesem Zwecke 1
ist bei 75 ein Arm angeordnet, der an einer kurzen Welle 76 angeschlossen ist. Diese :
Welle ragt seitlich aus dem Gehäuse heraus (Abb. ι) und trägt an dem Ende den Arm yy
mit dem Griff 78. Ein Stift an diesem Griff ; kann in einen der drei Rasten im Sockel 79
eingelegt werden und hält dadurch den Schieberstift 69 in einer seiner drei Lagen fest. ;
Um den Halter 6 in Unterbrechungen zu ! drehen, enthält das Vorgelege 65, 66 ein Zahn- (
rad, das an einem Teil seines Umfanges eine j breite Lücke aufweist. Diese Lücke 80 ;
(Abb. 5) führt also zum Stillstand des Zwi- j schenrades 66; an der Stirnseite des Lücken- '
zahnrades 65 ist eine Scheibe 8 r befestigt, j und diese Scheibe ist neben der Lücke 80 mit
einem herausragenden Flansch 82 versehen, j Die Kante dieses Flansches 82 paßt nun ge- j
rade in einen bogenförmigen Ausschnitt einer Platte 84, die neben dem Zwischenrad 66 befastigt
ist. Während jeder Umdrehung des treibenden Rades 65 findet also einmal eine Anhaltung des Zwischenrades 66 statt, ohne
daß die Drehung des Rades 65 selbst unterbrochen wird. Dasselbe findet natürlich auch
dann statt, wenn die Maschine auf Arbeitseingriff der anderen Zwischenräder 71, 72 eingestellt
worden ist. Je nach der Länge der Lücke 80 wird also die Unterbrechung der Drehbewegung des Bohrers anhalten und je
nach der Einschaltung eines Zwischenrades 66, , 71, 72 wird bei jeder Umdrehung des Bohrers j
! eine solche Unterbrechung entweder zweimal oder dreimaLoder viermal auftreten. Da das
Zahnrad 65 nach Abb. 3 auf der Welle 29 verkeilt wird und diese Welle auch den Kurbelzapfen
30 und die Steuerscheibe 46 trägt, so wird die Schleifscheibe während jeder Einzahlumdrehung
des Zahnrades 65 eine vollständige Ausischwingung quer zur Achse des
Bohrers ausführen und in Achsenrichtung hin und her bewegt werden. Der Eingriff des
Bohrers auf das Schleifwerkzeug findet also jedenfalls so statt, daß während der Schwingbewegung
jede einzelne Rippe an dem Arbeitsende des Bohrers zugeschliffen wird. Die Schleifarbeit kann so ilange fortgesetzt
werden, als as der Arbeiter notwendig erachtet. : Der Bohrer wird während des Betriebes der
Maschine selbsttätig gedreht, um in bestimm- ': ten zeitlichen Zwischenräumen die Enden der
Rippen der Arbeitsfläche der Schleifscheibe darzubieten. Soll nun die Maschine angehalten
werden, um einen anderen Bohrer einsetzen zu lassen, so ist ein derartiges Anhalten
gerade (dann wünschenswert, wenn die Schleifscheibe ihre Schwingbewegung einleiten will.
Es sind deshalb Mittel angeordnet, die das Drehmoment der Räder des Vorgeleges ausgleichen,
und die nach Abschaltung der Antriebskraft eine Weiterdrehung der Zahnräder oder Weiterschwingung der Schleifscheibe unmöglich
machen. Nach Abb. 1 sitzt ein Schalter 90 im Innern des Gehäuses und das Schaltmesser
ist mit einer Stange oder Schiene 91 auf der Außenseite des Gehäuses verbunden.
Das Kopfende der Stange ist an das Glied 92 angelenkt, das bei 93 den Griff aufweist. Wird
dieser Griff in die in Abb. 2 gezeigte Lage gebracht, dann wird infolge des Gelenkeingriffes
der Stange 91 auf das Schaltmesser 94 das letztere ausgeworfen.
In dem Maschinengestell 1 ist ferner eine Bremse enthalten, die in Abb. 9 gezeigt ist.
Ein um die Achse 98 schwingender Winkelhebel wird an seinem nach oben gerichteten
Arm 95 von einer Feder 96 im Sinne des Uhrzeigers gedreht. Sein anderer Ann 97
schwingt mit ihm um die Achse der Welle 98. Ein dritter besonderer Bremsarm 99
der Achse 98 hat eine gekrümmte Unter- no kante 100, welche sich gegen die Umfangsikante
der Hub- und Steuerscheibe 46 legt. Nun hat diese Hubscheibe bei 101
eine Erhöhung, welche unter die gekrümmte Unterkante 100 dann zu liegen kommt, wenn
die Schleifscheibe unter Vermittlung des Steuerringes 47. außer Arbeitsstellung gebracht
worden ist. Die Feder 96 ist genügend stark, um ein Anhalten des ganzen
Mechanismus herbeizuführen, wenn der erhöhte Teil 101 unter der gekrümmten Kante
ioo liegt. Der Hebel 92, der den Schalter be-
Claims (3)
- herrscht, schwingt auf einer Welle rO2, und im fnneni des Gehäuses ist auf dieser Welle ein kurzer Ann [03 befestigt, der unmittelbar unfer dem Arm 97 gelegen ist. Befinden sich die Teile in <lcr in Abb. 9 gezeigten Lage, so ist der Schalter geöffnet, und das Moment des ganzen, dann in Bewegung l>elindlichen Mechanismus drängt nun die Teile zur Weiterbewegung. In dieser Weiterbewegung gerät die Erhöhung ior unter die gekrümmte Kante too des Bremsannes 99: dann findet die Auhaltuug statt, und während dieser Zeit kann also der zugeschlifrene Bohrer eingesetzt werden. Daraufhin wird der Schalthebel 92 nach unten gedruckt, um den Motor einzuschalten und bei dieser Bewegung gerät der Arm 103 unter den Arm 97 und hebt auch ilen Arm 90 von der erhöhten Fläche roi ab. Da der Mechanismus nun von seiner Bremse befreit ist, so wird er in Betrieb gesetzt, und wenn die Maschine wieder angehalten werden soll, wird der Schalthebel 92, 93 hochgehoben, wodurch der Arm 103 in die in Abb. 9 gezeigte Lage umgelegt wird. Die Feder 96 drückt dann den Arm 99 wieder nach unten und in die Eingriffslage mit der Erhöhung ior, die sich ihm nähert. Der Bremsarm 99 befindet sich also nur in der Bremslage, wenn gewünscht wird, die Maschine anzuhalten, sonst.ist er jedoch hochgehoben, und die Erhöhung ιοί kann also unter ihm wegwanderu. Dieser Bransmechanismus ist nur beispielsweise gezeigt.Es ist zu bemerken, daß die l'mänderung der Maschine von einer Maschine zur Schleifung eines Bohrers mit zwei Spiralnulvu auf Verrichtung der Schleifarbcit an einem Bohrer mit 3 oder 4 Nuten äußerst leicht, einfach durch Verstellung des Armes j/ ausgeführt werden kann. Bei der Bewegung der Schleifscheibe wird letztere hin und her geschwungen, und bei ihrer Schwingung gegen den Bohrer hin greift sie auf das Arbeitsendc desselben ein. Während sie sich nun qaer zur Achse des Bohrers über das Ende hinbewegt, wird der Bohrer gedreht. Gleichzeitig wird jedoch auch die Schleifscheibe in ihrer Achsrichtung verschoben, um an dem Arbeitsende des Bohrers an verschiedeneu Stellen einen verschieden tiefen Schliff zu erzeugen. Während der Rückschwingung, und nachdem die Schleifscheibe sich von ihrer Arbeitslage mit Bezug auf den Bohrer entfernt hat, wird der Bohrer soweit gedreht, daß eine andere Rippe in die Arheitsiage gerät, und dieser Betrieb der abwechselnden Drehung und Ausschwingung von Bohrer und Schleifscheibe wird selbsttätig aufrechterhalten, bis die Schleifarbeit beendet ist.Pa τ en τ -Ansprüche:t. Maschine zum Schleifen der äußeren Schnei rfefläebtr" der Z-förmigen Schneide von Spiralbohrcrn in besondere Form mittels umlaufender, mit der ebenen Fläche wirkender Schleifscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke gleichzeitigen Hinterschleifens der Haupt- und rindschneiden (i2t, Γ22) und Hohlschlei fens der sie verbindenden Mittelschneide (54) unter allmählicher \"crringerung ihres Schnittwinkels («) die Annäherung zwischen Schleifscheibe und Bohrer während dessen Drehung um seine Achse zur Erzielung des Hinterschleifens dann erfolgt, wenn die Schleifscheibe (U>) bei ihrer Schwinghcweguug in Richtung ihrer Schleifebene über die Bohrerspitze mit ihrer peripherischen Kante zurückgetreten ist.
- 2. Schleifmaschine, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeit der achsialen Verschiebung der Schleifscheibe (i(>), die während der Annäherung zwischen der Schleifscheibe und dem Bohrer vor sich geht, au verschiedenen Stellen eier Bewegung der Schleifscheibe über die Arbeitsfläche des Bohrers hin zwangsläufig geändert wird.
- 3. Schleifmaschine^ nach Anspruch 1, ■ ladurch gekennzeichnet, daß ein Steuerring (47), der die Achsialverschiebung der Schleifscheibe (16) überwacht, fest mit einer Scheibe (46) verbunden ist, deren Erhöhung ('tor) unter eine Bremse (99) gerät, wenn die Welle (29) der Maschine eine bestimmte Lage erreicht hat.nach Anspruch! oder anderweitig her
stellt ist, dadurch gekennzeichnet, daß^oim Zweck leichteren Schneidens >ter die Haiiptschueiden (121, 122) v^fbin<lenden .Mittclschneidc (54) an der Schnittlinie beider Schneideflächen/von der dieser Schnittlinie hcnachhafren Zone das Material auf beiden .-leiten in zunehmendem Maße durch .Aushöhlung beseitigt und so der Schru>f- oder Schabewinkel dieses Schnekk'ieiles nach Möglichkeit verklei-■'und die Wirkung entsprechend ver-Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEO13202D Expired DE404843C (de) | 1922-08-19 | 1922-08-19 | Maschine zum Schleifen der aeusseren Schneideflaeche der Z-foermigen Schneide von Spiralbohrern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE404843C (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1003078B (de) * | 1952-05-28 | 1957-02-21 | Eugen Naedelin | Vorrichtung zum Schleifen von Spiralbohrern |
| DE1173310B (de) * | 1957-06-24 | 1964-07-02 | Cincinnati Milling Machine Co | Spiralbohrer mit ausgespitzter Querschneide |
| DE1256100B (de) * | 1959-07-28 | 1967-12-07 | Karl Stephan Maier | Verfahren und Vorrichtung zum Schleifen von Spiralbohrerspitzen |
| DE3028960A1 (de) * | 1979-09-06 | 1981-03-12 | Megomat AG, Rüschlikon | Bohrer-schleifmaschine. |
| DE3619245A1 (de) * | 1985-09-18 | 1987-03-26 | Hertel Karl | Spiralbohrer |
-
1922
- 1922-08-19 DE DEO13202D patent/DE404843C/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1003078B (de) * | 1952-05-28 | 1957-02-21 | Eugen Naedelin | Vorrichtung zum Schleifen von Spiralbohrern |
| DE1173310B (de) * | 1957-06-24 | 1964-07-02 | Cincinnati Milling Machine Co | Spiralbohrer mit ausgespitzter Querschneide |
| DE1256100B (de) * | 1959-07-28 | 1967-12-07 | Karl Stephan Maier | Verfahren und Vorrichtung zum Schleifen von Spiralbohrerspitzen |
| DE3028960A1 (de) * | 1979-09-06 | 1981-03-12 | Megomat AG, Rüschlikon | Bohrer-schleifmaschine. |
| DE3619245A1 (de) * | 1985-09-18 | 1987-03-26 | Hertel Karl | Spiralbohrer |
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