DE694531C - Tiefenvorschubvorrichtung an Gewindefraesmaschinen - Google Patents
Tiefenvorschubvorrichtung an GewindefraesmaschinenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23G—THREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
- B23G1/00—Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor
- B23G1/32—Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor by milling
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Milling Processes (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft Gewindefräsmaschinen, insbesondere solche, bei denen, wie an
siph bekannt, sämtliche Gänge eines Kurzgewipdes auf einmal geschnitten werden sollen,
und befaßt sich mit der Aufgabe, das Werkzeug bis zur vollen Gewindetiefe allmählich
in das Werkstück sich einschneiden .zu lassem, es dann auf volle Gewindetiefe eingestellt
zu erhalten, bis das Gewinde fertig- »o geschnitten ist, und es sofort danach allmählich
wieder aus dem Gewinde ausheben zu lassen.
Zu diesem Zweck hat man bereits· Hubkurven angewendet, die zusammen mit auf den
• 5 Kurven beweglichen Kurvenrollen die Quer-
> bewegung des Werkzeuges zum Werkstück und damit das Eindringen des Werkzeugeis
auf Gewindetiefe, das Aufrechterhalten - der gewünschten Gewindetiefe und schließlich das
Wiederausheben des Werkzeuges besorgen. Hierbei haben jegliche Ungenauigkeiten, die mit dem Zusammenwirken der Hubkurve
mit der Kurvenrolle und deren Lagerzapfen verknüpft sind, Einfluß auf die Genauigkeit,
insbesondere die Gewindetiefe des zu· schneidenden Gewindes.
Da jene Ungenaui,gkeiten insbesondere während
längerer Betriebsdauer nicht zu vermeiden sind, leidet hierdurch die Güte der Arbeit.
Diesem Mangel ist gemäß der .Erfindung dadurch abgeholfen, daß der Hubkurve nur
die Aufgabe überlassen wird, das Werkzeug in das Werkstück bis zum vollen Schnitt eindringen
zu lassen und es nach beendeter Arbeit wieder aus dem Werkstück herauszuheben sowie die Übergänge zwischen den beiden
Endstellungen zu bewirken: langsames,, allmähliches Eindringen des Werkzeuges und
rascheres, aber 'stetiges Ausheben desselben^ während unabhängig davon die genaue Gewindetiefe
durch einen festen, aber eänstieH-barien
Anschlag bewirkt wird, der ganz unabhängig von dem weiteren Verlauf der Hubkurve
ein Tieferschneiden des Gewindes verhindert, sobald die gewünschte Gewindetiefe erreicht ist.
Als !elastisches Mittel, urn die Kurveinrolle auf die Hubkurve zu drücken, ist in an sich
bekannter Weise ein hydraulisches Gestänge vorgesehen, und dieses selbe Mittel ist auch
verwendet, um den Werkzeugschlitten bei Erreichung der - erforderlichen Gewindetiefe
gegen den feststehenden, aber- einstellbaren Anschlag zu drücken.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt schaubildlich, teilweise im Schnitt, die wesentlichen Teile;
Fig. 2 zeigt in größerem Maßstab einen Querschnitt durch Werkzeug und Werkstück
mit in Ansicht angedeuteter Einrichtung zur Bewegung des Werkstückes.
Das Werkstück i, in welches beispielsweise
ein Innengewinde gefräst werden soll, ist in einer Spannhülse 2 eingespannt, an der ein
Zahnritzel 3 angebracht ist, das mittels Zahnstange 4 beispielsweise von einem hydraulisehen
Gestänge aus angetrieben ist.
Als Gewindeschneidwerkzeug ist ein Gewindefräser S angedeutet, der irgendwie ständig
angetrieben wird und in an sich bekannter Weise in einem Querschlitten 6 gelagert ist,
derart, daß er nach rascher Einführung· des Fräsers parallel der Achse des Werkstükkes
ι durch Querverschiebung des Schlittens 6 zur Berührung mit der Innenfläche des Werkstückes
und weiterhin zum Eindringen bis auf Gewindetiefe gebracht werden kann, während
das Werkstück 1 langsam gedreht wird, bis das Gewinde fertiggeschnitten ist.
In Fig, 2 ist angedeutet, daß nach der· erstmaligen
raschen Heranführung des Werkzeuges 5 bis zur Berührung mit dem Werkstück
ι bei einer Drehung des Werkstückes 1
um einen Winkel£, = etwa 900, der Fräsers
auf einer Spiralkurve 20 bis zur vollen Gewindetiefe in 'das Werkstück eindringt, dann
bei einer Drehung des Werkstückes übeir einen Weg b, = 360°, in dieser vollen Gewindetiefe
das Gewinde 21 schneidet und sodann auf dein Weg c, = etwa 450, auf der Auslaufkurve
22 aus dem geschnittenen Gewinde ausgehoben wird.
Damit 'dies, geschieht, ist folgende Einrichtung getroffen:
Die Querverschiebung des Schlittens 6 und des Werkzeuges. 5, und zwar sowohl die
Eilbewegung bis zur Berührung des Werkzeuges mit dem Werkstück als auch die weitere
langsame Querbewegung während des Einarbeitens des Werkzeuges in das Werkstück,
wird mittels eines hydraulisch bewegten Kolbens 7 bewirkt, dessen Kolbenstange 27
eine mittels Gewindemutter 9 einstellbare Zahnstange 8 trägt. Die Zahnstange 8 steht
im Eingriff mit -einem Ritzel 10 einer Querwelle 11, auf der. ein Hebel 12 befestigt ist.
An diesem Hebel 12 liegt 'ein nach Art eines
Schlittens auf einem Support 14 verschiebbares und einstellbares Gleitstück 13. Der Support
14 stützt sich mittels Stange 15 und Rolle 16
auf eine Kurvenscheibe 17, idie mit einem Zahnrad 18 verbunden ist, das in Eingriff
steht mit dem Zahnrads- Das Zahnrad 18
besitzt doppelt so viele Zähne wie das Zahnrad 3, dreht sich also nur halb so schnell wie
letzteres. Die den Drehbewegungen a, b, c des
Werkstückes entsprechenden Drehbewegungen der Kurvanscheibe 17 sind in Fig. 1 der Zeichnung
ebenfalls durch Kreisbögen und Pfeile angedeutet und mit denselben Buchstabens,
b, c bezeichnet.
Aus einer Betrachtung der Fig. 1 geht hervor, 'daß die durch Kolben 7 veranlaßte Querbewegung
zunächst begrenzt wird durch die Kurve der Kurvenscheibe 17, welche der Rolle
16 und letzten Endes dem Werkzeug 5 nur ein
langsames Vorrücken gestattet. Ist die gewünschte Gewindetiefe erreicht, so betrifft die
Kolbenstange 27 auf den einstellbaren Endanschlag 19 auf und wird durch den hydraulischen Druck in ständiger Berührung mit ihm
■erhalten, während das Werkstück 1 eine volle
Umdrehung und die Kurvenscheibe 17 eine halbe Umdrehung b macht. Während dieser
Zeit steht die Rolle 16 mit der Kurvenscheibe
17 nicht in Berührung. Unmittelbar nachdem das Gewinde ringsum fertiggeschnitten
ist, beginnt 'die Kurvenscheibe auf demWeg c ■das Werkzeug 5 langsam aus dem Gewinde
heraus zuhieben.
Damit anfänglich das Werkzeug rasch bis
zur Berührung mit dem Werkstück gebracht werden kann, ist die Zahnstange 8 nicht fest,
sondern axial verschiebbar auf der Kolbenstange 27. Letztere kann 'daher den Weg d
(Fig. ι iechts) im Schnellgang zurücklegen, bis sich die Mutter 9 gegen die Zahnstange 8
legt und 'dann langsamen Vorschub über den Weg α erzwingt. Zum Herausheben des Werkzeuges
wird auf der rechten Seite des KoI-" bens Druck gegeben, wodurch die Teile 8
und '9 voneinander getrennt werden.
Der restliche Teil der Umdrehung der Kurvenscheibe 17 nach Zurücklegung des Weges c
bis zu Beginn des Änfangweges α dient der Rückführung des Werkzeuges aus dem Werkstück
und der Auswechslung das Werkstückes, »00
Gemäß der Erfindung läßt sich das zu schneidende Gewinde mit größter Genauigkeit
sehr rasch herstellen. Infolge des allmählichen Aushebens des umlaufenden Werkzeuges
wird weiter erreicht, daß 'Anfang und Ende des Schneidvorganges an den geschnittenen
Gewindegängen nicht sichtbar sind, und zwar vor allem deshalb, weil nach fertiggefrästem
Gewinde ein Schnittdruck des Fräsers und damit auch ein Nachschneiden ver- "°
mieden ist.
Während die Anschlagschraube 19 zur Einstellungder
Gewindetiefe dient, gestattet die Einstellung der Zahnstange 8 auf der Kolbenstange
27 eine Anpassung an die Kurven- i'5 steuerungseinrichtung. Die Verstellung des
Gleitstückes 13 auf verschieden wirksame Länge des Hebelarmes 12 erlaubt eine Anpassung
an verschieden zu schneidende Gewindetiefen. - -
Der Einfachheit halber ist in der vorstehenden Beschreibung und im Patent-
ansprach durchweg nur vom Gewindefräsen gesprochen. Die Erfindung ist jedoch auch
anwendbar für Gewindestrehlen oder -schleifen. Ihre Anwendbarkeit ist ferner nicht beschränkt
auf das Schneiden von Inmengewindan, vielmehr könnten in derselben Weise
auch Außengewinde hergestellt werden.
Claims (1)
- Patentanspruch :Vorrichtung zum. Einstellen des Erasers auf Gewindetiefe bei Gewindefräsmaschinen, bei der die Querbewegung des Werkzeuges vpn einer in Abhängigkeit vom Werbstück bewegten Hubkurve gesteuert wird, gegen welche durch ein elastisches Mittel eiiine auf den Werkzeugquersidilitten zurückwirkende KurvenroUe gedruckt wird und welche das Eindringen des· Werkzeuges in das Werkstück sowie sein Wiederausheben veranlaßt, dadurch gekennzeichnet, daß als elastisches Mittel ,ein hydraulisches Gestänge (7) vorgesehen ist und die Gewindetiefe nicht durch die Hubkurve (17), sondern unmittelbar durch einen unabhängig von der Hubkurve einstellbaren Anschlag (19) für den Werkzeugquerschlitten (6) bestimmt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1934H0141597 DE694531C (de) | 1934-10-24 | 1934-10-24 | Tiefenvorschubvorrichtung an Gewindefraesmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1934H0141597 DE694531C (de) | 1934-10-24 | 1934-10-24 | Tiefenvorschubvorrichtung an Gewindefraesmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE694531C true DE694531C (de) | 1940-08-03 |
Family
ID=7178735
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1934H0141597 Expired DE694531C (de) | 1934-10-24 | 1934-10-24 | Tiefenvorschubvorrichtung an Gewindefraesmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE694531C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1072348A3 (de) * | 1999-07-02 | 2003-03-12 | Emuge-Werk Richard Glimpel, Fabrik für Präzisionswerkzeuge, vormals Moschkau & Glimpel | Vorrichtung zum Rotationsgewindefräsen und Gewindefräser für diese Vorrichtung |
-
1934
- 1934-10-24 DE DE1934H0141597 patent/DE694531C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1072348A3 (de) * | 1999-07-02 | 2003-03-12 | Emuge-Werk Richard Glimpel, Fabrik für Präzisionswerkzeuge, vormals Moschkau & Glimpel | Vorrichtung zum Rotationsgewindefräsen und Gewindefräser für diese Vorrichtung |
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