DE694531C - Tiefenvorschubvorrichtung an Gewindefraesmaschinen - Google Patents

Tiefenvorschubvorrichtung an Gewindefraesmaschinen

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DE694531C
DE694531C DE1934H0141597 DEH0141597D DE694531C DE 694531 C DE694531 C DE 694531C DE 1934H0141597 DE1934H0141597 DE 1934H0141597 DE H0141597 D DEH0141597 D DE H0141597D DE 694531 C DE694531 C DE 694531C
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Germany
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DE1934H0141597
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Gebrueder Heller Maschinenfabrik GmbH
Gebrueder Heller GmbH
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Gebrueder Heller Maschinenfabrik GmbH
Gebrueder Heller GmbH
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Application granted granted Critical
Publication of DE694531C publication Critical patent/DE694531C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G1/00Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor
    • B23G1/32Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor by milling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling Processes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft Gewindefräsmaschinen, insbesondere solche, bei denen, wie an siph bekannt, sämtliche Gänge eines Kurzgewipdes auf einmal geschnitten werden sollen, und befaßt sich mit der Aufgabe, das Werkzeug bis zur vollen Gewindetiefe allmählich in das Werkstück sich einschneiden .zu lassem, es dann auf volle Gewindetiefe eingestellt zu erhalten, bis das Gewinde fertig- »o geschnitten ist, und es sofort danach allmählich wieder aus dem Gewinde ausheben zu lassen.
Zu diesem Zweck hat man bereits· Hubkurven angewendet, die zusammen mit auf den • 5 Kurven beweglichen Kurvenrollen die Quer- > bewegung des Werkzeuges zum Werkstück und damit das Eindringen des Werkzeugeis auf Gewindetiefe, das Aufrechterhalten - der gewünschten Gewindetiefe und schließlich das Wiederausheben des Werkzeuges besorgen. Hierbei haben jegliche Ungenauigkeiten, die mit dem Zusammenwirken der Hubkurve mit der Kurvenrolle und deren Lagerzapfen verknüpft sind, Einfluß auf die Genauigkeit, insbesondere die Gewindetiefe des zu· schneidenden Gewindes.
Da jene Ungenaui,gkeiten insbesondere während längerer Betriebsdauer nicht zu vermeiden sind, leidet hierdurch die Güte der Arbeit.
Diesem Mangel ist gemäß der .Erfindung dadurch abgeholfen, daß der Hubkurve nur die Aufgabe überlassen wird, das Werkzeug in das Werkstück bis zum vollen Schnitt eindringen zu lassen und es nach beendeter Arbeit wieder aus dem Werkstück herauszuheben sowie die Übergänge zwischen den beiden Endstellungen zu bewirken: langsames,, allmähliches Eindringen des Werkzeuges und rascheres, aber 'stetiges Ausheben desselben^ während unabhängig davon die genaue Gewindetiefe durch einen festen, aber eänstieH-barien Anschlag bewirkt wird, der ganz unabhängig von dem weiteren Verlauf der Hubkurve ein Tieferschneiden des Gewindes verhindert, sobald die gewünschte Gewindetiefe erreicht ist.
Als !elastisches Mittel, urn die Kurveinrolle auf die Hubkurve zu drücken, ist in an sich bekannter Weise ein hydraulisches Gestänge vorgesehen, und dieses selbe Mittel ist auch verwendet, um den Werkzeugschlitten bei Erreichung der - erforderlichen Gewindetiefe gegen den feststehenden, aber- einstellbaren Anschlag zu drücken.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt schaubildlich, teilweise im Schnitt, die wesentlichen Teile;
Fig. 2 zeigt in größerem Maßstab einen Querschnitt durch Werkzeug und Werkstück mit in Ansicht angedeuteter Einrichtung zur Bewegung des Werkstückes. Das Werkstück i, in welches beispielsweise ein Innengewinde gefräst werden soll, ist in einer Spannhülse 2 eingespannt, an der ein Zahnritzel 3 angebracht ist, das mittels Zahnstange 4 beispielsweise von einem hydraulisehen Gestänge aus angetrieben ist.
Als Gewindeschneidwerkzeug ist ein Gewindefräser S angedeutet, der irgendwie ständig angetrieben wird und in an sich bekannter Weise in einem Querschlitten 6 gelagert ist, derart, daß er nach rascher Einführung· des Fräsers parallel der Achse des Werkstükkes ι durch Querverschiebung des Schlittens 6 zur Berührung mit der Innenfläche des Werkstückes und weiterhin zum Eindringen bis auf Gewindetiefe gebracht werden kann, während das Werkstück 1 langsam gedreht wird, bis das Gewinde fertiggeschnitten ist.
In Fig, 2 ist angedeutet, daß nach der· erstmaligen raschen Heranführung des Werkzeuges 5 bis zur Berührung mit dem Werkstück ι bei einer Drehung des Werkstückes 1 um einen Winkel£, = etwa 900, der Fräsers auf einer Spiralkurve 20 bis zur vollen Gewindetiefe in 'das Werkstück eindringt, dann bei einer Drehung des Werkstückes übeir einen Weg b, = 360°, in dieser vollen Gewindetiefe das Gewinde 21 schneidet und sodann auf dein Weg c, = etwa 450, auf der Auslaufkurve 22 aus dem geschnittenen Gewinde ausgehoben wird.
Damit 'dies, geschieht, ist folgende Einrichtung getroffen:
Die Querverschiebung des Schlittens 6 und des Werkzeuges. 5, und zwar sowohl die Eilbewegung bis zur Berührung des Werkzeuges mit dem Werkstück als auch die weitere langsame Querbewegung während des Einarbeitens des Werkzeuges in das Werkstück, wird mittels eines hydraulisch bewegten Kolbens 7 bewirkt, dessen Kolbenstange 27 eine mittels Gewindemutter 9 einstellbare Zahnstange 8 trägt. Die Zahnstange 8 steht im Eingriff mit -einem Ritzel 10 einer Querwelle 11, auf der. ein Hebel 12 befestigt ist. An diesem Hebel 12 liegt 'ein nach Art eines Schlittens auf einem Support 14 verschiebbares und einstellbares Gleitstück 13. Der Support 14 stützt sich mittels Stange 15 und Rolle 16 auf eine Kurvenscheibe 17, idie mit einem Zahnrad 18 verbunden ist, das in Eingriff steht mit dem Zahnrads- Das Zahnrad 18 besitzt doppelt so viele Zähne wie das Zahnrad 3, dreht sich also nur halb so schnell wie letzteres. Die den Drehbewegungen a, b, c des Werkstückes entsprechenden Drehbewegungen der Kurvanscheibe 17 sind in Fig. 1 der Zeichnung ebenfalls durch Kreisbögen und Pfeile angedeutet und mit denselben Buchstabens, b, c bezeichnet.
Aus einer Betrachtung der Fig. 1 geht hervor, 'daß die durch Kolben 7 veranlaßte Querbewegung zunächst begrenzt wird durch die Kurve der Kurvenscheibe 17, welche der Rolle
16 und letzten Endes dem Werkzeug 5 nur ein langsames Vorrücken gestattet. Ist die gewünschte Gewindetiefe erreicht, so betrifft die Kolbenstange 27 auf den einstellbaren Endanschlag 19 auf und wird durch den hydraulischen Druck in ständiger Berührung mit ihm ■erhalten, während das Werkstück 1 eine volle Umdrehung und die Kurvenscheibe 17 eine halbe Umdrehung b macht. Während dieser Zeit steht die Rolle 16 mit der Kurvenscheibe
17 nicht in Berührung. Unmittelbar nachdem das Gewinde ringsum fertiggeschnitten ist, beginnt 'die Kurvenscheibe auf demWeg c ■das Werkzeug 5 langsam aus dem Gewinde heraus zuhieben.
Damit anfänglich das Werkzeug rasch bis zur Berührung mit dem Werkstück gebracht werden kann, ist die Zahnstange 8 nicht fest, sondern axial verschiebbar auf der Kolbenstange 27. Letztere kann 'daher den Weg d (Fig. ι iechts) im Schnellgang zurücklegen, bis sich die Mutter 9 gegen die Zahnstange 8 legt und 'dann langsamen Vorschub über den Weg α erzwingt. Zum Herausheben des Werkzeuges wird auf der rechten Seite des KoI-" bens Druck gegeben, wodurch die Teile 8 und '9 voneinander getrennt werden.
Der restliche Teil der Umdrehung der Kurvenscheibe 17 nach Zurücklegung des Weges c bis zu Beginn des Änfangweges α dient der Rückführung des Werkzeuges aus dem Werkstück und der Auswechslung das Werkstückes, »00
Gemäß der Erfindung läßt sich das zu schneidende Gewinde mit größter Genauigkeit sehr rasch herstellen. Infolge des allmählichen Aushebens des umlaufenden Werkzeuges wird weiter erreicht, daß 'Anfang und Ende des Schneidvorganges an den geschnittenen Gewindegängen nicht sichtbar sind, und zwar vor allem deshalb, weil nach fertiggefrästem Gewinde ein Schnittdruck des Fräsers und damit auch ein Nachschneiden ver- "° mieden ist.
Während die Anschlagschraube 19 zur Einstellungder Gewindetiefe dient, gestattet die Einstellung der Zahnstange 8 auf der Kolbenstange 27 eine Anpassung an die Kurven- i'5 steuerungseinrichtung. Die Verstellung des Gleitstückes 13 auf verschieden wirksame Länge des Hebelarmes 12 erlaubt eine Anpassung an verschieden zu schneidende Gewindetiefen. - -
Der Einfachheit halber ist in der vorstehenden Beschreibung und im Patent-
ansprach durchweg nur vom Gewindefräsen gesprochen. Die Erfindung ist jedoch auch anwendbar für Gewindestrehlen oder -schleifen. Ihre Anwendbarkeit ist ferner nicht beschränkt auf das Schneiden von Inmengewindan, vielmehr könnten in derselben Weise auch Außengewinde hergestellt werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Vorrichtung zum. Einstellen des Erasers auf Gewindetiefe bei Gewindefräsmaschinen, bei der die Querbewegung des Werkzeuges vpn einer in Abhängigkeit vom Werbstück bewegten Hubkurve gesteuert wird, gegen welche durch ein elastisches Mittel eiiine auf den Werkzeugquersidilitten zurückwirkende KurvenroUe gedruckt wird und welche das Eindringen des· Werkzeuges in das Werkstück sowie sein Wiederausheben veranlaßt, dadurch gekennzeichnet, daß als elastisches Mittel ,ein hydraulisches Gestänge (7) vorgesehen ist und die Gewindetiefe nicht durch die Hubkurve (17), sondern unmittelbar durch einen unabhängig von der Hubkurve einstellbaren Anschlag (19) für den Werkzeugquerschlitten (6) bestimmt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1934H0141597 1934-10-24 1934-10-24 Tiefenvorschubvorrichtung an Gewindefraesmaschinen Expired DE694531C (de)

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DE (1) DE694531C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1072348A3 (de) * 1999-07-02 2003-03-12 Emuge-Werk Richard Glimpel, Fabrik für Präzisionswerkzeuge, vormals Moschkau & Glimpel Vorrichtung zum Rotationsgewindefräsen und Gewindefräser für diese Vorrichtung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1072348A3 (de) * 1999-07-02 2003-03-12 Emuge-Werk Richard Glimpel, Fabrik für Präzisionswerkzeuge, vormals Moschkau & Glimpel Vorrichtung zum Rotationsgewindefräsen und Gewindefräser für diese Vorrichtung

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