DE289668C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE289668C DE289668C DENDAT289668D DE289668DA DE289668C DE 289668 C DE289668 C DE 289668C DE NDAT289668 D DENDAT289668 D DE NDAT289668D DE 289668D A DE289668D A DE 289668DA DE 289668 C DE289668 C DE 289668C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- paper
- felt
- drying cylinder
- carrying
- drying
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000001035 drying Methods 0.000 claims description 16
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 14
- 238000003825 pressing Methods 0.000 claims description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 4
- 239000003973 paint Substances 0.000 description 3
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 2
- 239000004579 marble Substances 0.000 description 2
- 238000000059 patterning Methods 0.000 description 2
- 241000270722 Crocodylidae Species 0.000 description 1
- LNNWVNGFPYWNQE-GMIGKAJZSA-N desomorphine Chemical compound C1C2=CC=C(O)C3=C2[C@]24CCN(C)[C@H]1[C@@H]2CCC[C@@H]4O3 LNNWVNGFPYWNQE-GMIGKAJZSA-N 0.000 description 1
- 239000002966 varnish Substances 0.000 description 1
- 210000003462 vein Anatomy 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21H—PULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D21H27/00—Special paper not otherwise provided for, e.g. made by multi-step processes
- D21H27/02—Patterned paper
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21H—PULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D21H27/00—Special paper not otherwise provided for, e.g. made by multi-step processes
- D21H27/02—Patterned paper
- D21H27/04—Patterned paper marbled
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21H—PULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D21H5/00—Special paper or cardboard not otherwise provided for
- D21H5/02—Patterned paper
- D21H5/06—Apparatus
Landscapes
- Drying Of Solid Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIF
Vi 289668 KLASSE 55/. GRUPPE
Bei den bekannten Verfahren zur Herstellung von marmoriertem und gemustertem Papier
auf der Papiermaschine wird entweder andersfarbiger Stoff oder Farbflüssigkeit auf
die laufende Papierbahn aufgetragen, oder die Muster werden durch Walzen, die in Farbe
laufen, auf das Papier gedruckt; ähnliche Wirkungen werden auch erzielt durch Zusammengautschen
von zwei verschiedenfarbigen Papierbahnen, von denen die eine gelocht ist oder absichtlich dünnere und dickere Stellen enthält,
ferner durch Aufblasen von Farbflüssigkeit mittels Düsen und andere ähnliche Verfahren.
Bei diesen und ähnlichen Verfahren wird der laufenden Papierbahn stets noch etwas zugeführt,
sei es Stoff oder Farbe.
Nach der Erfindung soll das Marmorieren und Mustern von Papier nicht durch Zuführen
' von Farbe oder Stoff erfolgen, sondern mit Hilfe eines neuen Verfahrens, das darin besteht,
daß eine gefärbte Papierbahn in nassem Zustande vor der eigentlichen Trocknung mittels
eines endlosen Filzes eine kurze Strecke (z.B. 50mm) an einen heißen Trockenzylinder
stark angedrückt wird, so daß blasenähnliche Aufwerfungen entstehen, deren Ränder
Farbenfiguren bilden.
Dies Verfahren wird besonders vorteilhaft auf der Papiermaschine z. B. in der Weise ausgeführt,
daß die gefärbte, nur wenig entwässerte Papierbahn während der Führung über den ersten, stärker wie sonst geheizten
Trockenzylinder, am besten an der Aufführstelle, den kurzdauernden Andruck mittels
eines endlosen Filzes oder ähnlichen Hilfsmittels erhält. Bei den sich dabei bildenden
40
45
blasenähnlichen Aufwerfungen nehmen die auf der heißen Zylinderfläche aufliegenden
bzw. nicht aufliegenden Papierteile je nach Art der Farbe, mit der das Papier gefärbt ist,
eine dunklere bzw. hellere Färbung, oder umgekehrt, an und bilden dadurch Marmorierungen
und Zeichnungen im Papier, die nur einseitig sein, aber auch durch und durch gehen,
d. h. auf beiden Seiten sichtbar sein können.
Je nach der Anwendung des Verfahrens kann neben der marmorartigen Äderung auch
eine krokodilhautartige und auch andere Narbung der Papieroberfläche entstehen. Gibt man
dem Andrückfilz ein rippenartiges Gewebe, ähnlich dem eines Markierfilzes, oder versieht
man seine Oberfläche mit Rippen, erhöhten Mustern u. dgl., so können Marmoräderuhgen
von bestimmter Form, wasserzeichenartige Bilder und Schriften im Papier erzeugt
werden. Anstatt auf dem Andrückfilz können auch auf der Walze, die den Filz andrückt,
Rippen, Bilder, Schriftzeichen u. dgl. angebracht werden, welche durch den Filz auf das
Papier wirken und dasselbe an den erhabenen Stellen fest an den heißen Zylinder drücken;
die Marmorierungen werden dadurch wieder anders aussehen. Ist das Papier mit hitze-
oder dampfempfindlichen Farben, Lacken u. dgl. gefärbt, so werden schließlich die mittels
des neuen Verfahrens erzeugten Muster noch deutlicher und schärfer zutage treten;
andererseits wird man dabei nicht mit so großer Hitze und so kleinem Trockengehalt des
Papiers arbeiten brauchen.
In der Zeichnung sind durch die Fig. 1, 2
und 3 beispielsweise drei Vorrichtungen zur Ausführung des neuen Verfahrens dargestellt.
55
60
70
Die aus der Naßpresse α, b (Fig. i) austretende,
nur wenig entwässerte Papierbahn c wird über die Leitwalzen d und e auf den
Trockenzylinder / geführt, der unter verhältnismäßig hohem Dampfdruck steht und dessen
Oberfläche daher stark überhitzt ist. Das Papier geht nur eine kurze Strecke frei auf dem
Zylinder, dann erhält es eine ebenfalls nur kurz dauernde Anpressung an die überhitzte
ίο Zylinderfläclie durch einen Filz h, welcher auf
einer Walze g fest aufgezogen ist und durch dieselbe angepreßt wjrd. Die Walze g hängt
in mit Gewichten i belasteten Hebeln k. Der Filz h kann je nach der verlangten Marmorierung
und der Stärke des Papiers verschieden stark angepreßt werden, je nachdem die Papierbahn
kürzer oder langer auf der Zylinderfläche frei läuft, ehe sie den Filzdruck erhält,
werden die Aufwerfungen bzw. die Marmorfiguren größer oder kleiner ausfallen. Um
hierauf während des Betriebes der Papiermaschine einwirken zu können, ist die Papierleitwalze
e in der durch den Doppelpfeil 1 angedeuteten Richtung verstellbar. Der Trockenzylinder
/ kann nackt laufen oder, wie in der Zeichnung angedeutet ist, mit einem Filz umhüllt
sein.
Anstatt das Marmorieren auf einem der Zylinder f, I1 ni von gewöhnlicher Größe vorzunehmen,
kann man auch dazu einen besonderen kleinen Zylinder η mit Andrückfilz und -walze ο
einbauen (Fig. 1 punktiert).
Nach der Fig. 2 wird das λ''erfahren an
einem oberen Zylinder / ausgeübt. Hier ist der Andrückfilz p nicht fest mit der Walze g·1
verbunden, sondern läuft für sich um und wird auf dem Zylinder q getrocknet. Die Filzleitwalzen
S1 t und die Papierleitwalze r sind entsprechend
den Doppelpfeilen verstellbar, um eine kürzere oder längere Berührung des Filzes
mit dem Papier vor bzw. nach der Anpressung und dementsprechend eine klarere bzw. verschwommenere Marmorierung des
Papiers erzielen zu können.
Das Mustern und Marmorieren von farbigen Rollenpapieren in fertigem Zustand wird
auf einer Maschine nach Fig. 3 vorgenommen. Das Papier geht von der Abrollvorrichtung u
durch die Zugpresse v, w, deren untere Walze zum Feuchten der unteren Papierseite einge- j
richtet sein kann. Von da läuft es über die Leitwalzen x, y, e1 auf den Trockenzylinder Z1
und wird unterwegs von oben her durch einen Feuchter ζ angefeuchtet. Damit das Wasser
Zeit hat, in das Papier einzuziehen, muß man die Strecke zwischen den Leitwalzen χ und e1
entsprechend lang wählen. Der Trockenzylinder f1 ist mit Andrückfilz hx und Walze g'~ sowie
einem Trockenfilz wie nach Fig. ι versehen, wie sich auch hier das Verfahren genau
wie dort vollzieht. Das Papier wird vom Zylinder f1 zum Fertigtrocknen über weitere Zylinder
geführt und dann wieder aufgerollt.
Claims (6)
1. Verfahren zur Erzeugung von marmorartig gemustertem Papier, dadurch ge- ·
kennzeichnet, daß eine gefärbte Papierbahn in nassem Zustande vor der eigentlichen
Trocknung mittels eines endlosen Filzes oder ähnlicher Hilfsmittel eine
kurze Strecke an einen heißen Trockenzylinder angepreßt wird, so daß auf dem Papier blasenähnliche Aufwerfungen mit
farbigen Rändern entstehen.
2. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Papier
nur an bestimmten Stellen oder an bestimmten Stellen stärker an den Trockenzylinder
gedrückt wird, z.B..mittels eines gerippten, bestickten oder gelochten Filzes.
3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze (g
bzw. g·1 bzw. g-) zum Andrücken des FiI-zes
(Ii bzw. p) auf ihrer Druckfläche mit erhabenen Bildmustern, Schriftzeichen oder
Rippen versehen ist.
4. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Papierleitwalzen (e bzw. r bzw. e1) parallel zu
ihren Trockenzylindern verstellbar sind.
5. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Leitwal-
. zen (S1 t) des Andrückfilzes (p) parallel
zum Trockenzylinder (I) verstellbar sind.
6. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch 1 und 2
zum Marmorieren von fertigem Papier, gekennzeichnet durch eine an sich bekannte,
mit Ab- und Aufrollvorrichtung sowie Fördervorrichtung versehene Papiertrockenvorrichtung,
bei der, in der Papierlaufrichtung gesehen, vor dem ersten Trockenzylinder (f1) eine Anfeuchtvorrichtung
(z) und auf dem Trockenzylinder (f1) ein Andrückfilz (h1) mit Walze
(g2) angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE289668C true DE289668C (de) |
Family
ID=544681
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT289668D Active DE289668C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE289668C (de) |
-
0
- DE DENDAT289668D patent/DE289668C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2449567A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur herstellung reliefartiger oberflaechenstrukturen | |
| DE2321592C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum mustergemäßen Färben und zur relief- und/oder flächenbildenden Musterung eines Polstoffes | |
| DE289668C (de) | ||
| DE233239C (de) | ||
| EP0050879A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Imprägnieren von bahnförmigem Material | |
| DE1131177B (de) | Vorrichtung zum Bedrucken von Textilstoffen, insbesondere von Florware | |
| DE2941863A1 (de) | Schablonen-vervielfaeltigungsapparat | |
| DE245182C (de) | ||
| DE154823C (de) | ||
| DE283752C (de) | ||
| DE300381C (de) | ||
| DE261923C (de) | ||
| DE392611C (de) | Verfahren zur Herstellung von Bedrucktem oder bronziertem, gekrepptem Papier, insbesondere Seidenpapier | |
| DE957293C (de) | Vorrichtung zum Bedrucken von gepraegten Stoffbahnen | |
| DE148406C (de) | ||
| DE114253C (de) | ||
| DE3129758C2 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Dekormaterials | |
| DE302954C (de) | ||
| DE2222838C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Bedrucken langfloriger Polstoffe für Tierfellimitate | |
| DE245480C (de) | ||
| DE284453C (de) | ||
| DE216031C (de) | ||
| DE413019C (de) | Verfahren zum Bedrucken von Geweben u. dgl. | |
| DE241003C (de) | ||
| DE129611C (de) |