DE28803C - Kartoffellegemaschine mit in der Furche laufendem Legerade - Google Patents

Kartoffellegemaschine mit in der Furche laufendem Legerade

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DE28803C
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DE
Germany
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laying
arrangement
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wheel
furrow
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Active
Application number
DENDAT28803D
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English (en)
Original Assignee
F. ROCK in Wiesbaden, Lahnstrafse 5
Publication of DE28803C publication Critical patent/DE28803C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C9/00Potato planters
    • A01C9/06Potato planters with piercing or grasping devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Diese Maschine arbeitet in folgender Weise: Die Kartoffeln rollen aus dem Rumpf A nach dem Vorraum B gegen das Hauptrad und in dem Wulst V, Fig. 3, zwischen die Löffel, so dafs sie von den Spitzen der Löffel nach oben gegen eine Feder F, Fig. 7, welche durch den Schlitz ,S1 nach innen greift, geführt und dabei angespiefst werden. Die Feder F wird alsdann angehoben und schlägt, nachdem sie über den Löffel weggegangen, wieder durch den folgenden Schlitz nach innen, wirft die lose nach oben geschleuderte Kartoffel nach unten und prefst sie, die nunmehr auf den Spitzen liegt, fest. Damit diese Feder bei höherem Hub die angespiefste Kartoffel nicht wieder aus den Spitzen drückt, ist eine Gegenfeder F1 angebracht, welche sich von innen gegen die Kartoffel legt. Letztere Feder F1 kann auch ohne die äufsere Feder F die Kartoffeln auf die Spitzen drücken. Geht die angespiefste Kartoffel nun weiter, so gelangt dieselbe hinter das Bogenstück V1, Fig. 4 und 7, während der hinter ihr befindliche Hebel / gleichzeitig an den Anschlag d trifft und dieselbe in den voraufgehenden Löffel wirft, von wo sie sogleich in den Blechkasten /6, Fig. i, fällt, da der voraufgehende Hebel noch auf dem Anschlag d schleift und das Loch des Kastens I6 geöffnet hält; bald darauf kehrt der Hebel in die gewöhnliche Stellung zurück und schliefst den Zugang des Kastens / wieder ab. Die Kartoffel befindet sich nunmehr in dem Kasten, von welchem sie abwärts geführt und auf den Boden gelegt wird. Die Spitzen führen wieder von neuem eine oder mehrere Kartoffeln nach oben und wiederholen ihr Spiel, wie oben beschrieben.
Damit aber auch die Kartoffeln stets richtig zufallen, mufs der Boden oder der Vorraum B oder die ganze Maschine während der Arbeit in rüttelnde Bewegung versetzt werden. Das Rütteln der ganzen Maschine ist nur bei kleineren Apparaten zu empfehlen und geschieht durch die Klötze m, welche über dem Legekasten angebracht sind, so dafs das Rad als Polygon erscheint. Für gröfsere Maschinen dieser Gattung ist diese Rüttelung nicht brauchbar, da die Zugkraft unverhältnifsmäfsig grofs würde, und es mufs daher bei diesen ein Rüttelboden bezw. Rüttelschuh angebracht werden, welcher seine Bewegung durch einen der Zahl der Löffel entsprechenden Vielschlag, also bei sechs Löffeln durch einen Sechsschlag r, Fig. 9, und Feder/,, oder, um das Geräusch zu vermeiden, durch Zahnräder und Kurbel mit Zugstange erhält. Um diese Maschinen auch für kleine Entfernungen und gröfsere Geschwindigkeiten gebrauchen zu können, werden Löffel und Zulaufböden zu beiden Seiten des Rades angeordnet und die Löffel gegenseitig versetzt, so dafs nach Fig. 2 die Löffel 2, 4, 6 u. s. f. auf der einen, die Löffel 1, 3, 5, 7 aber auf der anderen Seite angebracht sind. Da kleinere Räder stets vertical laufen müssen, so ist ein mit Riegel bezw. Schnepper versehener Hebel h, Fig. 3, an dem Rumpf A angebracht, mittelst dessen man den Rumpf und das damit in starrem Zusammenhange stehende Hauptrad an dem Zahnbogen b der Achse α des Haufwerks um den Zapfen Z beliebig verdrehen und so die senkrechte Stellung an Bergabhängen erzielen kann.
Die Fig. 5 zeigt den Drehzapfen der Hebel / und das mit Schraube versehene Vierkant der

Claims (3)

Feder /, deren Anordnung an der Speiche P leicht zu ersehen ist. Sämmtliche Hebel sind durch eine Blechplatte e abgedeckt. Die Fig. 6 zeigt bei H1 einen mit Becher versehenen Greifer, der statt der Spitzen verwendet werden kann. Fig. ίο zeigt die blechernen Legekästen / und deren Befestigung an den Speichen P. In Fig. 9 ist in schematischer Darstellung eine complete Maschine mit Vordersteuer, Furchenzieher, Rüttelboden und Haupt- bezw. Legerad skizzirt. Der Transport dieser letzteren Maschinen geschieht, nachdem ein Reifen um die Haupträder gelegt ist, während kleine Maschinen auf dem hinteren Laufwerk transportirt werden, das vordere Hauptrad also den Boden nicht berührt. Patent-Ansρrüche: An Kartoffellegemaschinen:
1. Die Anordnung von Spitzengreifern mit Rückenlöffel und rotirendem Wulst V in Verbindung mit den Hebeln / und den Federn F F1, sowie die Combination dieser Vorrichtungen mit dem Legekasten /.
2. Die Anwendung der Schütteluhg, hervorgerufen durch die Klötze m oder RUttelböden.
3. Die Anordnung einer Stellvorrichtung h b ζ zum Lothrechtstellen des Hauptrades.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT28803D Kartoffellegemaschine mit in der Furche laufendem Legerade Active DE28803C (de)

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