DE234471C - - Google Patents

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DE234471C
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Germany
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container
basket
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detergent
water
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DENDAT234471D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L15/00Washing or rinsing machines for crockery or tableware
    • A47L15/14Washing or rinsing machines for crockery or tableware with stationary crockery baskets and spraying devices within the cleaning chamber
    • A47L15/18Washing or rinsing machines for crockery or tableware with stationary crockery baskets and spraying devices within the cleaning chamber with movably-mounted spraying devices
    • A47L15/20Swingable spraying devices

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 234471-KLASSE 34 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Juni 1910 ab.
Die Erfindung betrifft eine Geschirrspülvorrichtung, bei welcher der Geschirrkorb mittels eines gegen das Geschirr schräg von oben anprallenden Wasserstrahles oder mehrerer solcher in Drehung gesetzt wird.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zur Darstellung gebracht, und zwar ist Fig. ι ein senkrechter Schnitt durch die Geschirrspülvorrichtung, Fig. 2 eine
ίο Draufsicht. Fig. 3 und 4 zeigen den senkrechten Schnitt bzw. die Oberansicht des Korbes, in welchem das zu spülende Geschirr untergebracht wird.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist 1 ein oben offener Behälter, in dessen unterem Teil eine durchlochte Scheibe 2 drehbar -gelagert ist, auf welcher der Korb 3 mit dem zu reinigenden Geschirr angebracht wird. Die Scheibe wird von zwei Schienen 4 getragen und kann mittels einer geeigneten, auf der Zeichnung nicht dargestellten Hebevorrichtung aus dem Behälter 1 gehoben werden, um das Herausnehmen des Korbes zu erleichtern. Die Drehung der Scheibe 2 bzw. des Korbes 3 kann durch Anziehen der Schraube 5 mehr oder weniger gebremst werden.
Der Korb (Fig. 3 und 4) ist viereckig ausgeführt und mit federnden Ösen 6 zum Festhalten der Teller 7 ausgerüstet. Die Ösen sind in Reihen, von denen jede Abteilung eine obere und zwei untere besitzt, derart angebracht, daß die hineingesetzten Teller eine etwas schräge Stellung parallel miteinander einnehmen, unter Innehaltung geeigneter Zwischenräume. Die Teller stehen in vier Gruppen mit ihren konkaven Seiten nach derselben Richtung gekehrt in jeder Gruppe, so daß sie möglichst dieselbe Stellung wie die Schaufeln eines Turbinenrades, jedoch unter Beibehaltung der Parallelität, einnehmen.
Unter dem Boden des Behälters 1 befindet sich ein zweiter Behälter 8, dessen Verbindung mit dem Behälter 1 durch ein für gewöhnlich frei bewegliches Schwimmerventil 9 geregelt wird, welches z. B. aus einer Korkscheibe besteht. In dem Behälter 8 ist ein kegelförmiger Siebmantel 10 angebracht, dessen Aufgabe es ist, größere Speisereste zurückzuhalten. Der Siebmantel ist herausnehmbar und besteht zweckmäßig aus Drahtgewebe. Aus dem Behälter 8 führt ein Saugrohr 11 zur Pumpe 12, deren Druckrohr 13 mit einer oder mehreren .· Düsen 14 in den oberen Teil des Behälters 1 seitlich einmündet. Die Düse 14 hat eine langgestreckte Öffnung, so daß das Wasser mit einem breiten, scharfen Strahl schräg nach unten herausströmt, und kann mittels des Handgriffes 15 nach der Seite gedreht werden, um die Herausnahme des Korbes zu ermöglichen, wobei gleichzeitig die Leitung 13 abgesperrt wird. Der Zweck des Ventils 9 ist, die Verbindung zwischen den Behältern 1 und 8 abzusperren, sobald die Strömung des Wassers aufhört, damit die abgespülten Speisereste nicht wieder in den Behälter 1 heraufsteigen.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Der Behälter 1 wird bis auf eine geeignete Höhe mit Wasser gefüllt, worauf die
Pumpe 12 in Gang gesetzt wird, z. B. durch einen kleinen Elektromotor. Die Pumpe saugt hierbei Wasser aus dem Behälter ι durch das Ventil 9, welches sich infolge der Saugwirkung öffnet, und durch den Behälter 8 und die Leitung 11 und drückt es wieder heraus durch die Leitung 13 und die Düse 14, so daß das Wasser auf diese Weise einen Kreislauf beschreibt. Wenn die Düse so gedreht wird, daß der Strahl gegen die eine Seite der im Korbe 3 stehenden Teller unter schrägem Winkel stößt, wird der Korb in Drehung gesetzt, so daß sämtliche Teller bespült werden. Durch Drehen der Düse in geeigneter Weise ist es möglich, die Teller vollständig zu reinigen. Da die Teller parallel zueinander stehen, wird auch ihre Rückseite wirksam bespült, da das Wasser von der Innenseite eines Tellers gegen die Rückseite des nächsten zurückgeschleudert wird.
Damit der Wasserstrahl mit größerer Kraft gegen die Teller stößt, kann man die Drehung des Korbes durch Anziehen der Schraube 5 mehr oder weniger abbremsen. Größere Speisereste werden, wie bereits erwähnt, durch den Siebmantel 10 aufgefangen und zurückgehalten, so daß das Wasser verhältnismäßig rein ist, wenn es aus der Düse herausströmt. Sobald sich auf diese Weise eine größere Menge Speisereste in dem Siebmantel angesammelt hat, kann man durch Bewegen des Tritthebels 16 das auf der Schubstange 17 befestigte Ventil 18 öffnen, so daß die Speisereste mit dem im Behälter 8 vorhandenen Wasser abfließen. Gleichzeitig schließt eine am oberen Ende der Stange 17 angebrachte Scheibe das Ventil 9. Ein oben offenes, in den Behälter 8 einmündendes Rohr gestattet der Luft einzuströmen und ermöglicht dadurch das Abfließen des Wassers aus dem Behälter 8. Sobald dieser geleert ist, wird Hebel 16 wieder freigegeben, das Ventil 18 schließt sich durch Einwirkung der Feder 20 und die Vorrichtung arbeitet in der oben beschriebenen Weise weiter.

Claims (3)

P A T E N T - A N S P R Ü C H E :
1. Geschirrspülvorrichtung, bei welcher der Geschirrkorb durch Anprall des Reinigungsmittels um eine senkrechte Welle gedreht wird und das Reinigungsmittel schräg von oben gegen das Geschirr anprallt, dadurch gekennzeichnet, daß der Korb mit einer Bremsvorrichtung versehen ist, um die Prallkraft der Wasserstrahlen zu regeln.
2. GeschiiTspül vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem Behälter (1), in welchem der Korb sich dreht, ein zweiter Behälter (8) vorgesehen ist, dessen Verbindung mit dem ersten Behälter (1) durch ein bei normaler Arbeit der Vorrichtung frei bewegliches Schwimmerventil (9) geregelt wird.
3. Geschirrspülvorrichtung nach Anspruch 2, bei welcher in dem einen Behälter ein Siebmantel angebracht ist, der größere Speisereste zurückhält, dadurch
zeichnet, daß im Boden dieses Behälters
ein Ventil (18) vorgesehen ist, durch dessen Öffnen, z. B. mittels eines Tritthebels (16), die Speisereste herausgelassen werden können, wobei gleichzeitig mit dem Öffnen des Ventils (18) das Schwimmerventil (9) geschlossen wird.
gekenn-
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT234471D Active DE234471C (de)

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DE (1) DE234471C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2425546A (en) * 1945-02-17 1947-08-12 Lindsey William Centrifugal drier for hats
US2681658A (en) * 1949-10-11 1954-06-22 Hobart Mfg Co Dishwasher

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2425546A (en) * 1945-02-17 1947-08-12 Lindsey William Centrifugal drier for hats
US2681658A (en) * 1949-10-11 1954-06-22 Hobart Mfg Co Dishwasher

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