DE130739C - - Google Patents

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DE130739C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16TSTEAM TRAPS OR LIKE APPARATUS FOR DRAINING-OFF LIQUIDS FROM ENCLOSURES PREDOMINANTLY CONTAINING GASES OR VAPOURS
    • F16T1/00Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers
    • F16T1/20Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled by floats
    • F16T1/22Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled by floats of closed-hollow-body type
    • F16T1/24Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled by floats of closed-hollow-body type using levers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16TSTEAM TRAPS OR LIKE APPARATUS FOR DRAINING-OFF LIQUIDS FROM ENCLOSURES PREDOMINANTLY CONTAINING GASES OR VAPOURS
    • F16T1/00Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers
    • F16T1/38Component parts; Accessories

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
ΛΙ130739 KLASSE 13 d.
stehenden Räumen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. Januar 1901 ab.
Mittelst des neuen Flüssigkeitsabieiters soll das sich z. B. in Dampfräumen, welche unter Luftleere stehen, ansammelnde Dampf wasser unmittelbar am Dampfraume selbstthätig abgeschieden werden.
Zu diesem Zwecke befinden sich an dem Ableiter außer den Ein-· und Ausgangsöffnungen für die "Flüssigkeit Verbindungen zum Ausgleich des Druckes im Innern des Ableiters einerseits mit dem Räume, aus welchem die Flüssigkeit abgeschieden werden soll, andererseits mit dem Räume, in welchen die Flüssigkeit geleitet werden soll. Durch eine von der Höhe des Wasserstandes im Innern des Ableiters beeinflußte Vorrichtung werden die Flüssigkeitsein- und Ausgänge' und die entsprechenden Verbindungen für den Druckausgleich selbstthätig geöffnet und geschlossen.
Eine Ausführungsform des neuen Dampfwasserableiters ist in den beiden kennzeichnenden Stellungen in den Fig. ι und 2 dargestellt.
Der Ableiter besteht hier aus einem geschlossenen Gefäße, dessen oberer Theil a mit dem Einlaufstutzen b zum Ansammeln der aus einem darüberliegenden Räume abzuscheidenden Flüssigkeit dient, während der untere Theil c das eigentliche Ableiten der Flüssigkeit vermittelt. An dem Theile c befinden sich zwei Dreiweghähne, und zwar der Hahn d mit dem Stutzen e für den Flüssigkeitseintfitt und dem Stutzen f für den Flüssigkeitsaustritt, und der Hahn g mit dem Stutzen h und i zur Herstellung einer entsprechenden Spannung im Innern des Gefäßes.
Bei der in Fig. ι gezeichneten niedrigsten Stellung eines Schwimmers I sind die Hahnküken, derart gestellt, daß der Stutzen e des Hahnes d für den Flüssigkeitseintritt und der Stutzen h des Hahnes g, welcher das Gefäß zwecks Druckausgleiches mit dem Räume (Dampfraume), aus welchem die Flüssigkeit (Dampfwasser) abgeschieden werden soll, verbindet, geöffnet sind, während die beiden anderen Stutzen abgeschlossen sind. Die im oberen Theile a des Gefäßes angesammelte Flüssigkeit tritt durch das Rohr k und den geöffneten Stutzen e in den unteren Raum c über.
Durch die sich hier ansammelnde Flüssigkeit wird der Schwimmer /, welcher an den zwei um die Drehpunkte m und m1 pendelnden Stangen η und n1 befestigt ist, gehoben. Durch die Verbindungsstange ο wird ein dreiarmiger Hebel mit den Armen r, s und t um den Drehpunkt q nach links gedreht. An dem Arme ί ist der Hebel ν mit dem Gewicht w im Punkte χ drehbar befestigt. Der Hebel ν kann um diesen Punkt x, soweit es ein in ν befindlicher Schlitz zuläßt, pendeln. Bewegt sich nun der Schwimmer nach oben, so bewegt sich auch das Gewicht w in der Richtung des Pfeiles nach oben. Wenn das Gewicht w einen Theil der
(2. Auflage, ausgegeben am 2j. Januar igoö.1
Aufwärtsbewegung vollzogen hat, so legt sich die Nase \ des Hebels ν gegen den feststehenden Bolzen 4, wodurch beim Weiterfortschreiten der Bewegung eine zweifache Aufwärtsbewegung des Gewichtes w bewirkt wird. Hat der Schwimmer seinen höchsten Stand erreicht, so ist das Gewicht so weit gehoben, daß der Schwerpunkt desselben auf der anderen — linken — Seite liegt. Das Gewicht fällt auf dieser Seite herunter, was durch die länglichen Schlitze in den Hebeln ermöglicht wird; der Hebelarm s schlägt gegen den an der Stange ρ befestigten Bolzen ι und drückt die Stange und die mit derselben verbundenen Hahnschlüssel 2 und 3 gleichzeitig und plötzlich nach unten, wodurch die Hahnküken umgestellt und in die Stellung Fig. 2 gebracht werden.
Die Stellung der Hahnküken ist dann derartig, daß der Stutzen f des Hahnes d für den Austritt der Flüssigkeit und der Stutzen i des Hahnes g geöffnet ist; die anderen Stutzen sind geschlossen. Durch den Stutzen i erfolgt ein Druckausgleich des Flüssigkeitsabscheiders durch Einströmen von Luft oder von Dampf von entsprechender Spannung in den Raum, wohin die Flüssigkeit geleitet werden soll, so daß die Flüssigkeit durch den Stutzen f abfließen kann. Entsprechend dem Abfließen der Flüssigkeit senkt sich der Schwimmer, der Hebel wird nach rechts gedreht — entsprechend der Aufwärtsbewegung des Schwimmers — und das Gewicht fällt bei dem niedrigsten Stande des Schwimmers nach rechts herunter, wodurch die Hebel und die Hahnküken wieder in die in Fig. 1 gezeichnete Stellung zurückgebracht werden. Diese Vorgänge wiederholen sich periodisch.

Claims (1)

  1. Pate nt-An Spruch:
    Vorrichtung zum selbsttätigen Ableiten einer Flüssigkeit aus unter Luftleere stehenden · Räumen mit zwei Oeffnungen für den Ein- und Austritt der Flüssigkeit und zwei Oeffnungen zum Ausgleich des Druckes, welche durch eine von der Höhe des Wasserstandes im Innern des Ableiters beeinflußte Vorrichtung wechselnd geöffnet und geschlossen werden, 'dadurch gekennzeichnet, daß während des Flüssigkeitseintritts in den Ableiter eine Verbindung mit dem unter Luftleere stehenden Räume und während des Flüssigkeitsaustritts Verbindungen, welche den Austritt gestatten, hergestellt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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