DE382052C - Vorrichtung zum fortdauernden Entlaugen der aus ununterbrochen arbeitenden Loesevorrichtungen entfallenden Salzrueckstaende - Google Patents
Vorrichtung zum fortdauernden Entlaugen der aus ununterbrochen arbeitenden Loesevorrichtungen entfallenden SalzrueckstaendeInfo
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Description
- Vorrichtung zum fortdauernden Entlaugen der aus ununterbrochen arbeitenden Lösevorrichtungen entfallenden Salzrückstände.
- Bei der Gerinnung von Salzen geht man neuerdings, um die Leistungsfähigkeit der einzelnen Werke zu steigern, dazu über, sowohl in aen I(ristallisations- als auch Lösungsvorrichtungen einen ununterbrochenen Betrieb durchzuführen. Gewisse Schwierigkeiten bietet das Entlaugen und Ablecken von Salzen.
- Es ist schon der Versuch gemacht, Salze durch Stapelung bis zu einer gewissen Höhe und den hierbei entstehenden Stapeldruck zu entlaugen. Indessen haben alle nach diesem Grundsatz gebauten \orrichtungen im allgemeinen keine Anwendung gefunden, weil sie der dauernden Verstopfung ausgesetzt sind und auch die angestrebte Entlaubung nicht erreicht wird.
- Es sind ferner Einrichtungen getroffen, um die aus Lösevorrichtungen kommenden Salzrückstände in besonderen Leckgefäßen unterzubringen oder sie aber zunächst mit Hilfe eines Becherwerkes zu besonderen Leckvorrichtungen zu bringen.
- Zweck der Erfindung ist, die bekannten Vorrichtungen zu verbessern und zu vereinfachen und durch möglichst geringe Abmessungen zu bringen, und zwar wird dies dadurch erreicht, daß an die ununterbrochen arbeitende Lösevorrichtung - gleichviel wie diese an sich konstruiert sein mag - zwei oder mehrere abwechselnd in Betrieb zu nehmende Entlaugungsvorrichtungen angeschlossen sind, an welche sich ein gemeinsamer Vakuumkessel mit Luft- und Laugeabführungen anschließt. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
- Die Lösevorrichtung, welche beispielsweise eine senkrechte Anordnung finden soll, ist mit a bezeichnet; an die austragsöffnung schließen sich zwei Stutzen b und c an, an diese wiederum zwer Stutzen d und e, in welche Absperrschieber f und g eingebaut sind. Mit jedem Zwischenstück steht eine Entlaugungsvorrichtung in Verbindung, die im vorliegenden Ausführungsbeispel aus einem zylindrischen Kessel h besteht. Die Kessel h schließen sich je mit einem Stutzen i an die Teile d und e an. Jeder Kessel besitzt unten eine Auslaßöffnung k, die mit Hilfe des Absperrxschiebers l von den Anschlußstutzen m abgesperrt werden können, die zu dem Vakuumkessel n führen. Dieser bestizt bei o eine mit einer Luftpumpe versehene Luftabführung. bei p eine Laugenabführung.
- In jeder Entlaugungsvorrichtung befindet sich ein sich nach unten verengernder Siebboden q, auf dessen Grund eine Schnecke r unläuft. Im oberen Teil können Brauserohre s angeordnet sein. Zur Belüftung der Kessel h dienen die Belüftungsventile t.
- Der Betrieb der Vorrichtung gestaltet sich wie folgt: Die Salzrückstände fallen, nachdem sie infolge des Durchgangs durch die lösevorrichtung völlig ausgelaugt sind. nach unten und füllen, wenn der linke Schieber f geschlossen ist, zunächst den Raum u über dem Siebe qu des rechten Entlaugungskessels.
- Dieser Kessel ist ausreichend gefüllt, wenn der Rückstand die Lösung zunächst nach oben verdrängt hat. Sobald dies geschehen ist, wird der Schieber g geschlossen und der Schieber l goöffnet. Unter Einfluß des im Kessel herrschenden Vakuums wird jetzt alle Luft aus dem Raume u bzw. dem Kessel ausgesaugt und die an den Rückständen haftende Lauge mitgerissen. Luft und Lauge gelangen in den Zylinder, in welchem die Luft bei o entweicht und die Lauge durch die Absperrstutzen i abgezogen wird. In dem Raumes bleibt also ein praktisch gut entlaugter Rückstand übrig, der nuninehr durch die am Boden hefindliche Schnecke r wegbetordert wird. ist es erwünscht, Salzrückstände noch einmal zu dekken. so werden nach vorangegangener Entlaugung die Rückstände mit Hilfe der Brauserohre s mit Wasser überbraust und nochmals durch Verbindung mit dem Vakuumkessel entlaugt (abgenutscht).
- In dem Augenblick, wo dieser Teil der Nbrrichtung durch Abschluß des Schiebers g dem Vakuum unterworten wird, ertolgt gleichzeitig die Öffnung des andern Schiebers f, so daß nunmehr der andere kessel h aufgefüllt wird.
- Da die entlaugung der Rückstände durch den Vakuumkessel verhältnismäßig schnell vor sich geht, brauchen die an die Lösevorrichung angeschlossenen Entl augungskessel k kein besonders großes Fassungsvermögen zu besitzen, was die Gestehungskosten der Anlage verrigert. Trotzdem gestattet die wechselseitige Einschaltung der Entlaugungskessel unter allen Umständen einen ununterbrochenen Betrieb.
- PATET-ANSPRÜCHE: r. Vorrichtung zum fortdauernden Entlaugen der aus ununterbrochen arbeitenden Loservorrichtungen enttallenden Salzruckstände, dadurch gekennzeichebetm daß an die ununterbrochen arbeitende lösevorrichtung (a0 beliebiger Art zwei oder mehrere abwechselnd in Betrieb zu nehmende Vorrichtungen (It) angeschlossen sind, die mit emem gememsamen Vakuumkessel (n) mit Luft- unt Laugeab führung (o) und (p) verbunden sind.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichenet durch mehrere von der Lösevorrichtung dicht abschließbare Entlaugungskessel (h), in die ein zur aufnahme der Rückstände dienender, zweckmäßig nach unten sich verjüngender Siebboden (q) eiugesetzt ist, von dem die Rückstände nach ihrer Entlaugung durch eine Transportschneeke (r) entfernt werden, 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Entlaugungskessel (h) eine Brausevorrichtung (n) angeordnet ist, die eine nochmalige Deckung der Rückstände nach vorangegangener Entlaugung gestattet.
Priority Applications (1)
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| DEM77112D DE382052C (de) | 1922-03-22 | 1922-03-22 | Vorrichtung zum fortdauernden Entlaugen der aus ununterbrochen arbeitenden Loesevorrichtungen entfallenden Salzrueckstaende |
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| DE382052C true DE382052C (de) | 1923-09-28 |
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| DEM77112D Expired DE382052C (de) | 1922-03-22 | 1922-03-22 | Vorrichtung zum fortdauernden Entlaugen der aus ununterbrochen arbeitenden Loesevorrichtungen entfallenden Salzrueckstaende |
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1922
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