DE394894C - Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Staubluft - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von StaubluftInfo
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- DE394894C DE394894C DEM82705D DEM0082705D DE394894C DE 394894 C DE394894 C DE 394894C DE M82705 D DEM82705 D DE M82705D DE M0082705 D DEM0082705 D DE M0082705D DE 394894 C DE394894 C DE 394894C
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Classifications
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- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D46/00—Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D46/00—Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
- B01D46/66—Regeneration of the filtering material or filter elements inside the filter
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B01D46/76—Regeneration of the filtering material or filter elements inside the filter by forces created by movement of the filter element involving vibrations
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Description
- Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Staubluft.
- Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Reinigung von Stoffschläuchen an Staubfiltern für Saugluft und eine Filteranordnung zur Ausübung des Verfahrens.
- Bekannt sind Saugfilter mit senkrecht gerichteten Stoffschläuchen, die mit ihrem unteren Ende im Boden eines Gehäuses befestigt sind, während das obere Ende mit je einem Deckel geschlossen ist. Die Schläuche -hängen gruppenweise an Hebeln und werden durch Federwirkung straff gehalten. Die Staubluft wird jeder Abteilung des Gehäuses unten zugeführt und durch einen am oberen Teil befindlichen Stutzen abgesaugt, wobei der Luftstrom die Schläuche von innen nach außen durchdringt und den Staub an ihren Innenwandungen absetzt. Um nun die Schläuche von dem anhaftenden Staub zu reinigen, werden sie zeitweise in regelmäßiger Folge abgeklopft. Es geschieht dies dadurch, daß sie bei abgesperrter Saugluft mit Hilfe der Hebel, an denen sie aufgehängt sind, am oberen Teil um ein gewisses Maß allmählich gesenkt, dadurch entspannt und unter der bereits erwähnten Federwirkung plötzlich wieder straff gezogen werden. Der Staub fällt dann aus dem Innern der Schläuche in einen unter dem Filtergehäuse angeordneten Sammelrumpf. Vielfach wird auch während der Abklopfzeit durch Öffnen einer Klappe eine Verbindung des Filterraums mit der Atmosphäre hergestellt, wodurch ein von außen nach innen wirkender Luftzug entsteht, der die Reinigung des Schlauchgewebes begünstigt.
- Saugfilter dieser Art kranken jedoch an dem grundsätzlichen Fehler, daß der gesamte in der zu reinigenden Luft enthaltene Staub gezwungen wird, sich an dem Filtergewebe abzusetzen, weil der Weg des abfallenden Staubes dem der Luft entgegengesetzt ist.
- Sobald aber beide abwärts gerichtet sind, wird ein großer Teil des Staubes vom Luftstrom gleich nach unten mitgerissen, ohne an den Schläuchen haftenzubleiben, wodurch diese erheblich entlastet werden.
- Auf diesem Grundgedanken beruht das Verfahren und die Fiiteranordnung gemäß der vorliegenden Erfindung. Es gibt zwar auch schon Saugschlauchülter mit senkrechten Schläuchen, bei denen die Staubluft oben zugeführt und unten abgesaugt wird. Aber bei ihnen ist wieder die Reinigung der Schläuche unzureichend, und diese ist es, die das Wesen der Erfindung ausmacht.
- Die Zeichnung veranschaulicht als Ausführungsbeispiel einen Saugfilter, mit dem das Reinigungsverfahren gemäß der Erfindung ausgeübt werden kann. Es zeigt Abb. I einen senkrechten Schnitt, Abb. 2 einen senkrechten Schnitt nach Linie x-x von Abb. 3, Abb. 3 einen wagerechten Schnitt und Abb. 4 einen senkrechten Teilschnitt.
- Das allseitig geschlossene Gehäuse I ist durch eine senkrechte Scheidewand 2 in zwei Abteilungen 3 und 4 geteilt, deren jede zwei Gruppen von luftdurchlässigen Stoffschläuchen 5 enthält. Selbstverständlich kann ein solcher Filter aber auch mehr als zwei Abteilungen haben. Die an beiden Enden offenen Schläuche jeder Gruppe sind oben in einem festen Zwischenboden 6 des Gehäuses r und unten in je eincr wagerechten Platte 7 befestigt, die an ihrem Umfang gegen das Filtergehäuse durch einen Sack 8 aus undurchlässigcm Stoff abgedichtet ist. Zwischen den beiden Schlauchgruppen jeder Abteilung sind am unteren Teil des Gehäuses zwei senkrechte Querwände g angeordnet, die mit der Scheidewand 2 und den parallel zu ihr liegenden Gehäusewänden je einen Kanal 10 bilden, der für gewöhnlich offen ist, aber durch eine Drehklappe II zeitweise geschlossen werden kann. An die Querwände g schlielSen sich die Schrägwände I2, die die Staubsammelrümpfe I3 begrenzen und zwischen sich einen Raum 14 einschließen, dessen Ausschnitt I5 mit der Saugrohrleitung eines aus der Zeichnung nicht ersichtlichen Exhaustors verbunden wird.
- Die Staubluft wird dem Filter in dem durch den Zwischenboden 6 abgeteilten Raum des Gehäuses zugeführt. Die frei hängenden Platten 7, die den Schläuchen zur Befestigung am unteren Ende und vermöge ihres Eigengewichts zur Straffhaltung dienen, sind abteilungsweise durch die Bügel I7, I8, die Zugstangen 19 und das Gestänge 20 mit der Abklopfuhr 21 verbunden, durch die mit Hilfe des Gestänges 22 gleichzeitig auch die Drehklappe II gesteuert wird.
- Die Wirkungsweise ist derart, daß die Uhr 2I zeitweilig die Drehklappe 11 schließt und die Platten 7 mit dem unteren Teil der darin befestigten Schläuche anhebt, was zur Folge hat, daß das Schlauchgewebe seine Spannung verliert, bis plötzlich das Gewicht der Platten 7 wieder frei wird und die Schläuche wieder straff zieht. Dieser Vorgang wiederholt sich mehrmals. Alsdann wird die Drehklappe II schnell geöffnet. Abb. 4 zeigt die Platten 7 im angehobenen Zustand und die geschlossene Drehklappe 11.
- Wenn nun während der Abklopfung die Drehklappe 11 geschlossen ist, wird die Luft nicht mehr durch die Schlauchwandungen hindurch abgesaugt. Doch unterliegt die betreffende Filterabteilung durch die Öffnung 23, die sie mit der benachbarten Abteilung verbindet, nach wie vor der Saugwirkung; nur durchdringt der abwärts gerichtete Luftstrom jetzt nicht mehr das Gewebe, sondern geht lediglich durch die Höhlung der Schläuche hindurch. Dadurch wird erreicht, daß alle Staubteile, die sich durch die Abklopfung des Filterstoffes gelöst haben, aber noch nicht abgefallen sind, mit Sicherheit in den Sammelrumpf befördert werden.
- Versuche haben ergeben, daß diese Art der Schlauchreinigung bedeutend wirksamer ist als die bisher üblichen Verfahren, und da infolgedessen die Schläuche auf die Dauer ihre Durchlässigkeit besser bewahren, ist im gegebenen Fall mit einer kleineren Filterfläche auszukommen, wodurch wiederum die Anschaffungskosten verbilligt werden. - Ein Vorzug des neuen Filters besteht noch darin, daß die Führung der Saugluft innerhalb des Gehäuses von der Zuströmung bis zur Absaugung auf kürzestem Wege verläuft im Gegensatz zu den bekannten Ausführungen, bei denen zugunsten der Staubablagerung die Luft absichtlich zu mehrfachen Richtungsänderungen und Kehrbewegungen gezwungen wird. Infolgedessen wird durch die neue Anordnung auch Kraft gespart.
- PATENT-ANSPRT C31E : I. Verfahren zur Reinigung von in geschlossenem Gehäuse senkrecht angeordneten, an beiden Enden offenen Filterschläuchen, die von der Staubluft in der Richtung von oben nach unten derart durchströmt werden, daß die Luft den in ihr enthaltenen Staub an der Innenwandung der Schläuche absetzt, in gereinigtem Zustande durch das Gewebe nach außen entweicht und unten abgesaugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die auch bei Unterbrechung der Filterwirkung abwärts strömende Staubluft dazu benutzt wird, die innere Filterwandung rein zu fegen und den abfallenden Staub in den Sammelrumpf zu treiben.
Claims (1)
- 2. Ausführungsart des Verfahrens nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die den Schläuchen oben zugeführte Staubluft, die während der Arbeitsleistung der betreffenden Abteilung in an sich bekannter Weise durch das Schlauchgewebe hindurchtritt. während des Reinigungsvorganges durch die Höhlung der Schläuche abgesaugt wird.3. Filter zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch I un-d 2 mit geschlossenem Gehäuse, das in durch eine Zwischenwand hergestellten Abteilungen Gruppen von senkrecht gerichteten, an beiden Enden offenen Stoffschläuchen enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die - Zwischenwand (2) in dem unter jeder Schlauchgruppe vorgesehenen Sammelrumpf (I3) nicht bis zu dessen Boden reicht, sondern eine Durchtrittsöffnung frei läßt, durch die die in den zu reinigenden Schläuchen nach unten strömende Staubluft angesaugt und in die arbeitende Abteilung hineingezogen wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM82705D DE394894C (de) | 1923-10-07 | 1923-10-07 | Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Staubluft |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM82705D DE394894C (de) | 1923-10-07 | 1923-10-07 | Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Staubluft |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE394894C true DE394894C (de) | 1924-05-12 |
Family
ID=7319412
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM82705D Expired DE394894C (de) | 1923-10-07 | 1923-10-07 | Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Staubluft |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE394894C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4679389A (en) * | 1985-02-13 | 1987-07-14 | Zinser Textilmaschinen Gmbh | Spinning or twisting machine |
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1923
- 1923-10-07 DE DEM82705D patent/DE394894C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US4679389A (en) * | 1985-02-13 | 1987-07-14 | Zinser Textilmaschinen Gmbh | Spinning or twisting machine |
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