DE488102C - Elektrische Gasreinigungsanlage - Google Patents
Elektrische GasreinigungsanlageInfo
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- DE488102C DE488102C DES64725D DES0064725D DE488102C DE 488102 C DE488102 C DE 488102C DE S64725 D DES64725 D DE S64725D DE S0064725 D DES0064725 D DE S0064725D DE 488102 C DE488102 C DE 488102C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C—MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C3/00—Separating dispersed particles from gases or vapour, e.g. air, by electrostatic effect
- B03C3/34—Constructional details or accessories or operation thereof
- B03C3/40—Electrode constructions
- B03C3/45—Collecting-electrodes
- B03C3/51—Catch- space electrodes, e.g. slotted-box form
Landscapes
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Description
- Elektrische Gasreinigungsanlage Es sind bereits elektrische Gasreinigungsanlagen bekannt, bei denen das zu reinigende Gas im Innern einer Röhre strömt. ;Die Wandung der Röhre besteht dabei aus einem Drahtnetz. Dieses Drahtnetz trennt das Innere der Röhre von einem vor der Gasströmung geschützten Raum rings um die Röhre. Die Staubteilchen werden bei einer derartigen Anordnung unter der Einwirkung des elektrischen Feldes gegen die Innenwand der Röhre geworfen und sollen dabei durch die Netzöffnungen in den äußeren Sammelraum treten. Andererseits ist auch bereits eine Gasreinigungsanlage mit rohrförmiger Niederschlagselektrode bekannt, bei der das Niederschlagsrohr in der Umfangsrichtung verlaufende wulstförmige Vertiefungen besitzt. Der Staub wird dabei durch das elektrische Feld in diese wulstförmigen Vertiefungen hineingeleitet. Im Innern der Vertiefungen sind, vor dem unmittelbaren Zutritt der Gasströmung geschützt, Öffnungen für das Abführen des Staubes angebracht.
- Derartige Artordnungen haben den Nachteil, daß diese Öffnungen -des Drahtnetzes bzw. auch die ölintuigen im Innern ;der wulstförmigen Vertiefungen durch die Staubteilchen verhältnismäßig leicht verstopft werden. Bei der Gasreinigungsanlage gemäß der Erfindung ist nun die Rohrwandung ebenfalls mit öffntmgen versehen. Erfindungsgemäß verlaufen aber diese schlitzartig ausgebildeten (lffnungen bezüglich ihrer Durchgangstiäche quer zur Gasströmungsvorrichtung und werden vom Gasstrom unmittelbar bestrichen, so daß die an der Rohrwandung sich ansammelnden Staubteilchen durch den Gasstrom in die Schlitzöffnungen hineingetrieben werden. Die Staubteilchen gelangen so, ebenso wie bei den bekannten Anordnungen, in den vor der Gasströmung geschützten Raum rings um die Röhre, von wo sie in den Bunkerraum gelangen können. Die besondere Ausbildung "der Schlitze hat aber den wesentlichen Vorteil, daß die Staubteilchen durch den Gasstrom in kräftiger Weise aus dem Innern der Röhre herausgeblasen werden, während bei den bekannten Anordnungen eine Abführung des Staubes höchstens unter der Einwirktmg des elektrischen Feldes sich vollzieht. Dementsprechend ist die neue Anordnung auch besonders gut für die Verwendung -einer hohen Gasgeschwindigkeit geeignet.
- In der Zeichnung sind drei Ausführungsformen einer Gasreinigungsanlage nach der Erfindung dargestellt.
- Bei der Anlage nach Fig. i strömt das Gas innerhalb der beiden prismatischen Röh-. ren i und z senkrecht abwärts. Die beiden Röhren sind im Innern einer entsprechend großen Kammer 3 derart eingebaut, daß die Zwischenräume zwischen den Innenwandungen der Kammer und den Außenflächen der Röhren als Abscheideräume für die Staubteilchen dienen. Für die Erzeugung der elektrischen Sprühwirkung sind im Innern der Röhre die Sprühelektroden 4 und 5 angebracht. Die Wandungen der beiden Röhren sind mit waagerecht verlaufenden Schlitzen 6 versehen, die beiden Kanten der einzelnen Schlitze sind dabei derart gegeneinander versetzt, daß die freie Durchgangsöffnung der Schlitze im Innern der Röhre aufwärts zeigt. Das zu reinigende Gas tritt durch das Zuleitungsrohr,- in das Innere der beiden Röhren i und a. Die Staubteilchen werden dabei infolge der Wirkung der Sprühelektroden 4 und 5 zu den Rohrwandungen hingetrieben. Sie treten dann teils infolge der Schwerkraft, besonders aber unter dem Einfuß der Gasströmung, durch die Schlitzöffnungen 6 in den Raum zwischen den Niederschlagsröhren und der Kastenwandung, von wo sie in den Sammeltrichter b hinabfallen. Das gereinigte Gas verläßt durch die beiden Ableitungsrohre 9 und io die Anlage.
- In Fig.3 und 4 ist eine Ausführungsform im Aufriß und Grundriß dargestellt, bei der das Gas innerhalb eines Hohlzylinders zwischen den beiden mit Schlitzen versehenen Rehren i i und i a strömt. Das äußere Rohr i i wird von einem zylindrischen Mantel 13 umgeben. Die Schlitze an den beiden Röhren i i und 1z verlaufen wieder horizontal. Der sich niederschlagende Staub tritt unter der Einwirkung der Gasströmung in das Innere der Röhre i a und in den Zwischenrauen zwischen dem äußeren Rohr i i und dem Mantel 13, von wo er in einen Sammelraum fällt. Auch bei dieser Anordnung strömt das Gas senkrecht abwärts.
- Unter Umständen ist man gezwungen, das Gas innerhalb der Reinigungskammer aufwärts zu führen. In diesem Fall würden die Staubteilchen, nachdem sie durch die Schlitzöffnungen in den Sammelraum gelangt sind, zunächst weiter aufwärts sich bewegen und dann allmählich unter der Einwirkung der Schwerkraft zu Boden sinken. Um eine rasche Umlenkung der Staubteilchen nach unten zu erreichen, kann man in diesem Fall die Schlitzöffnungen als Umlenkschirme für die Staubteilchen ausbilden. Fig 5 zeigt eine derartige Anordnung an dem Schnitt der Elektrodenwand. Das zu reinigende Gas strömt in der Pfeilrichtung senkrecht aufwärts, während die Staubteilchen durch die .Schlitzöffnungen auf die andere Seite der Elektrode gedrängt werden. Da die obere Seite der Schlitzöffnungen in Form eines U-förmigen Urnlenkbleches 14 ausgebildet ist, so werden die Staubteilchen beim C-bertritt auf die Rückseite der Niederschlagselektrode nach unten abgelenkt.
Claims (1)
- PATENT n.`SPRiiCr1i,: i. Elektrische Gasreinigungsanlage, bei der das Gas im Innern einer Röhre strömt, deren mit Üfnungen versehene Wandung von vor der Gasströmung geschützten Räumen umgeben ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen der Röhrenwandung Schlitze bilden, die mit ihrer Durchgangsfläche derart quer zum Gasstrom liegen, daß die an der Röhrenwandung sich ansammelnden Staubteilchen durch den Gasstrom in die Schlitze hineingetrieben werden. z. Anordnung nach Anspruch i, bei der das Gas vertikal aufwärts strömt, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Seite der Schlitze als Umlenkschinn ausgebildet ist, so daß die Staubteilchen beim Durchtritt durch die Schlitzöffnungen nach unten umgelenkt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES64725D DE488102C (de) | 1924-01-10 | 1924-01-10 | Elektrische Gasreinigungsanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES64725D DE488102C (de) | 1924-01-10 | 1924-01-10 | Elektrische Gasreinigungsanlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE488102C true DE488102C (de) | 1929-12-24 |
Family
ID=7497433
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES64725D Expired DE488102C (de) | 1924-01-10 | 1924-01-10 | Elektrische Gasreinigungsanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE488102C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE762365C (de) * | 1937-02-25 | 1953-08-10 | Patentverwertung | Niederschlagselektrode fuer elektrische Entstaubungsanlagen |
| DE1266735B (de) * | 1961-01-28 | 1968-04-25 | Omnical Ges Fuer Kessel Und Ap | Niederschlagselektrode fuer elektrostatische Abscheider |
| DE1557031B2 (de) * | 1967-04-19 | 1971-08-26 | Berckheim Graf Von | Elektroabscheider |
-
1924
- 1924-01-10 DE DES64725D patent/DE488102C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE762365C (de) * | 1937-02-25 | 1953-08-10 | Patentverwertung | Niederschlagselektrode fuer elektrische Entstaubungsanlagen |
| DE1266735B (de) * | 1961-01-28 | 1968-04-25 | Omnical Ges Fuer Kessel Und Ap | Niederschlagselektrode fuer elektrostatische Abscheider |
| DE1557031B2 (de) * | 1967-04-19 | 1971-08-26 | Berckheim Graf Von | Elektroabscheider |
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