DE573737C - Verfahren zum Entfernen und Vernichten von Abfallstoffen durch Verbrennung - Google Patents

Verfahren zum Entfernen und Vernichten von Abfallstoffen durch Verbrennung

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DE573737C
DE573737C DEG79241D DEG0079241D DE573737C DE 573737 C DE573737 C DE 573737C DE G79241 D DEG79241 D DE G79241D DE G0079241 D DEG0079241 D DE G0079241D DE 573737 C DE573737 C DE 573737C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23GCREMATION FURNACES; CONSUMING WASTE PRODUCTS BY COMBUSTION
    • F23G5/00Incineration of waste; Incinerator constructions; Details, accessories or control therefor
    • F23G5/44Details; Accessories
    • F23G5/442Waste feed arrangements
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23GCREMATION FURNACES; CONSUMING WASTE PRODUCTS BY COMBUSTION
    • F23G5/00Incineration of waste; Incinerator constructions; Details, accessories or control therefor
    • F23G5/006General arrangement of incineration plant, e.g. flow sheets

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Verfahren zum Entfernen und Vernichten von Abfallstoffen durch Verbrennung Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Entfernen und Vernichten von Abfallstoffen durch Verbrennung, bei dem die Abfälle von mehreren Stellen eines Hauses zum Verbrennungsofen in geschlossenem Zuge geführt werden und bei dem vor dem Verbrennungsofen eine Trockenvorrichtung angeordnet ist. Die Abfallstoffe treten dabei gemäß der Erfindung während der Abführung und der Einäscherung nicht mit der Atmosphäre in Verbindung, so daß eine Ausscheidung von schlechten Gasen und Staubteilchen vermieden wird.
  • Nach der Erfindung wird ein Teil der in den Küchenabfallstoffen enthaltenen. Flüssigkeitsmengen durch einen Überlauf eines Sammelbehälters abgeführt, während die Küchenabfälle mit dem anderen Teil der Flüssigkeitsmenge durch einen in den Rohrleitungen herrschenden Unterdruck bis zu einem Hauptbehälter und von hier in einen zur Füllung der Trockenvorrichtung dienenden Nebenbehälter angesaugt werden.
  • Die Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens gemäß der Erfindung besteht aus einem Hauptbehälter und einer Trockenkammer, zwischen denen ein Nebenbehälter angeordnet ist, in dem durch eine Entleerungspumpe mittels einer Rohrleitung ein Unterdruck erzeugt wird, so daß der Nebenbehälter bei Öffnung des Ventils selbsttätig aus dem Hauptbehälter gefüllt wird. Der Erfindungsgegenstand ist auf den Zeichnungen in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt: Fig. z die Hauptanlage im Aufriß, welche aus der Entleerungspumpe, dem Hauptbehälter, dem Nebenbehälter, dem Trockner und Wärmerückge-,vinnungskessel besteht, Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch ein Sammelbecken, Fig. 3 eine schematische Darstellung einer Gruppe von mehreren Sammelbecken.
  • Die von verschiedenen Stellen eines Hauses kommenden Abfallrohre 6 münden in glatte, beispielsweise aus Steingut hergestellte Rohrleitungen 15 (Fig. 2), .die eine genügende Neigung aufweisen, um die festen und flüssigen Stoffe durch eigene Schwere in einen oder mehrere Sammelbehälter 16 (Fig. 2) zu leiten.
  • Jeder Sammelbehälter 16 besteht aus einem wasserdichten Schacht mit einem zum Abfluß führenden Überlaufrohr 17, dessen Durchmesser sich mit der. Anzahl der mit diesem Schacht verbundenen Ausgüsse ändert. Die Speiseabfälle gelangen durch die Rohrleitungen 15 in den Sammelbehälter 16, aus denen ein Teil der flüssigen Stoffe durch das Überlaufrohr 17 abfließt.
  • Vom Fußende eines jeden Sammelbehälters 16 führt ein gebogenes Gußrohr rS zu einer Rohrleitung r9 (Fig. ä, 3).. Die verschiedenen Rohrleitungen z9 enden in einem Sammelraum 2o (Fig. 3). Der Abschluß des Gußrohres 18 gegen den Sammelbehälter 16 wird in bekannter Weise durch einen Verschluß 22 gebildet, dessen in dem Schacht des Sammelbehälters geführte Spindel 23 von außen vermittels eines in der Zeichnung nicht dargestellten Hebels bewegt werden kann.
  • Der Verschluß 22 kann durch einen Selbstschluß ersetzt werden, welcher von einem einfachen Schwimmer gebildet wird. In diesem Falle ist in jeder Rohrleitung i9 vor dem Sammelraum 2o ein Ventil angeordnet.
  • Der oder die Sammelräume 2o sind an den Hauptbehälter 21 (Fig. i) angeschlossen, welcher alle mitgeführten Stoffe .einer Füllung aufzunehmen vermag. Durch diesen Behälter ist von unten nach oben ein Rohr 26 hindurchgeführt, welches in der . Nähe des Bodens endigt und andererseits zu einem kleinen, höher liegenden Nebenbehälter 27 führt, welcher den gleichen Rauminhalt aufweist wie die darunter angeordnete Trocknungsanlage 28.
  • Zwei mit Schnellschluß versehene Ventile 29 und 30 sind zwischen den Behältern 21 und 27 bzw. dem Behälter 27 und dem Trockner 28 eingesetzt.
  • Eine von einem Elektromotor 32 angetriebene Entleerungspumpe 3 1 ist mit einer Saugleitung 33 verbunden, welche zum Dom 3¢ des Nebenbehälters 27 führt. Letzterer ist mit einem feinen sowie einem groben Sieb ausgerüstet, um das Wegspülen von festen Stoffen oder Seifenabfällen zu verhindern. Die Auspuffleitung 35 der Pumpe 3 i mündet in großer Höhe ins Freie (Fig. i).
  • Um das Wegspülen von Wasser zu vermeiden, weist die Rohrleitung 33 eine senkrechte -Form auf.
  • Die Behälter 2z und 27 sind mit Sicherheitsschwimmerv entilen 36, 37 versehen, die in den Stromkreis des Elektromotors 32 derart eingeschaltet sind, daß auf der Schalttafel 38 der Motorstromkreis geöffnet wird, wenn das Wasser in den genannten Behältern eine bestimmte Höhe erreicht hat. Auf diese Weise bleibt immer in dem oberen Teil der Behälter ein freier Ansaugraum.
  • Die pneumatische Entleerungsvorrichtung wird auf folgende Weise in Tätigkeit gesetzt: Während das Ventil 30 (Fig. i) geschlossen und das Venti129 geöffnet ist, wird die Pumpe 31 in Gang gesetzt, welche die Behälter 27 und 2z sowie die Sammelräume 2o bis zu den in der Rohrleitung z9 sitzenden Ventilen oder beim Fehlen dieser Ventile die Rohrleitungen 1g und 18 bis zu den Verschlüssen 22 der Sammelbehälter 16 (Fig. 2 und 3) entleert. Darauf wird das Ventil 29 geschlossen.
  • Wird nun der Verschluß 22 irgendeines Behälters 16 geöffnet, so werden Wasser und Abfälle bis zum Hauptbehälter gesaugt.
  • Sobald die Abfälle sich im Hauptbehälter 21 befinden, wird letzterer stufenweise entleert, wobei in jeder Stufe der Nebenbehälter 27 durch einfaches Öffnen des Ventils 29 gefüllt wird.
  • Nach Füllung des Behälters 27 wird das Ventil29 geschlossen und das Ventil 30 derart geöffnet, daß die Trockenkammer 28 schnell gefüllt ist.
  • Der Trockner 28 wird vom Motor 28"t angetrieben. Vorzugsweise wird ein Trockner mit senkrechter Achse verwendet. Nach Beendigung des Trocknungsvorganges fällt das Abfallgut in einen Einäscherungsofen 39. Eine besondere Rohrleitung 40 leitet das Wasser zum Abfluß ab.
  • Die in dem Ofen 39 entstehenden Gase werden durch eine Rohrleitung 45 zu einem Röhrenkessel zur weiteren Ausnutzung ihres Wärmeinhaltes oder unmittelbar durch eine Rohrleitung 48 zum Kamin 47 geleitet.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Entfernen und Vernichten von Abfallstoffen durch Verbrennung, bei dem die Abfälle von mehreren Stellen eines Hauses zum Verbrennungsofen in geschlossenem Zuge geführt werden und bei dem vor dem Verbrennungsofen eine Trockenvorrichtung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der in denKüchenabfallstoffen enthaltenen Flüssigkeitsmengen durch einen -Überlauf eines Sammelbehälters abgeführt wird und die Küchenabfälle mit dem anderen Teil der Flüssigkeitsmenge durch einen in den Rohrleitungen herrschenden Unterdruck bis zu einem Hauptbehälter und von hier in einen zur Füllung der Trockenvorrichtung dienenden Nebenbehälter angesaugt werden.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einem Hauptbehälter (2z) und einer Trockenkammer (28) ein Nebenbehälter (27) angeordnet ist, in dem durch eine Entleerungspumpe (3z) mittels einer Rohrleitung (33) ein Unterdruck erzeugt wird, so daß der Nebenbehälter (27) bei Öffnung des Ventils (29) selbsttätig aus dem Hauptbehälter (2 i) gefüllt wird.
DEG79241D 1931-03-22 1931-03-22 Verfahren zum Entfernen und Vernichten von Abfallstoffen durch Verbrennung Expired DE573737C (de)

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