DE357503C - Einrichtung zum Entleeren von Fluessigkeitsbehaeltern - Google Patents

Einrichtung zum Entleeren von Fluessigkeitsbehaeltern

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DE357503C
DE357503C DESCH48767D DESC048767D DE357503C DE 357503 C DE357503 C DE 357503C DE SCH48767 D DESCH48767 D DE SCH48767D DE SC048767 D DESC048767 D DE SC048767D DE 357503 C DE357503 C DE 357503C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03FSEWERS; CESSPOOLS
    • E03F5/00Sewerage structures
    • E03F5/04Gullies inlets, road sinks, floor drains with or without odour seals or sediment traps
    • E03F5/0401Gullies for use in roads or pavements
    • E03F5/0402Gullies for use in roads or pavements provided with flushing means for cleaning or emptying
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03FSEWERS; CESSPOOLS
    • E03F2201/00Details, devices or methods not otherwise provided for
    • E03F2201/30Devices providing a sequential discharge in sewer systems

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  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Removal Of Floating Material (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Entleeren von Flüssigkeitsbehältern. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Einrichtung zum Entleeren von Flüssigkeitsbehältern derjenigen Art, bei welchen mit dem Auslaufstutzen ein Ausflußrohr, das einen Schwimmer trägt, durch ein Gelenk oder einen biegsamen Schlauch beweglich verbunden ist.
  • Einrichtungen, bei welchen zum Entleeren des Schwimmkörpers ein Heber benutzt mird, sind bekannt. Solange diese Heber nur geringe Abmessungen haben, werden sie durch den Schwimmkörper ohne Schwierigkeiten entleeren; sobald aber für größere Wassermengen größere Lichtweiten der Heber erförderlich sind, wird ein großer Teil des in dem ansteigenden Heberschenkel befindlichen Wassers beim Eintritt von Luft in den Heber nach Entleeren des Behälters wieder in den Schwimmer zurückfließen und dessen Auftrieb vernichten, oder es wird die Tätigkeit des besonderen Heberrohres zum Entleeren des Schwimmers unterbrochen, sobald der durch das Ausflußrohr des Sammelbehälters gebildete zweite Heberschenkel durch Eintritt von Luft außer Tätigkeit tritt, ehe daß vielleicht der Schwimmer genügend entleert ist. Das Versagen des selbsttätigen Betriebes wird also oft vorkommen. Außerdem sind solche Entleerungsvorrichtungen durch die Heberform der Ausflußrohre an eine' gewisse Mindestfüllhöhe des Sammelbehälters gebunden.
  • Bei der Einrichtung nach vorliegender Erfindung fehlt zunächst der Ausflußheber für das angesammelte Wasser; dies fließt vielmehr durch ein flach am Boden liegendes Ausflußrohr mit breiter Einströmöffnung ohne jegliche, den Abfluß störende oder hemmende Einrichtungen ab. Sodann wird der Schwimmer nicht durch das Ausflußrohr unmittelbar, sondern durch besondere selbständige Heber, die in das Ausflußrohr einmünden und nach dem Entleeren des Sammelbehälters so lange in Tätigkeit bleiben bis der Schwimmkörper gänzlich entleert ist und wieder schwimmt, von seinem Inhalt befreit.
  • Es ist durch diese Einrichtung möglich geworden, daß der Wasserspiegel im Sammelbehälter nur um ein geringes über die Heberoberfläche aufgestaut zu werden braucht, um selbsttätig entleert werden zu können. Es können also Wasserschichten von nur 3 bis 4 cm Höhe mit der gleichen Sicherheit selbsttätig aus denn Sammelbehälter entnommen werden, wie auch solche von größerer Höhe.
  • Bei Sammelbehältern für Beschickungseinrichtungen von Tropfkörpern in Abwasserreinigungsanlagen und bei Spülteichen für Kanäle u. dgl. ist das Entleeren beliebig hoher und nach Bedarf wechselnder Wasserschichten besonders da von großer Bedeutung, wo nur geringes Gefälle für solche Anlagen verwendet werden darf, oder wo nur eir-ge-J ringer Höhenunterschied zwischen dem gestauten Wasserspiegel im Sammelbehälter und der Sohle des Abflußrohres zur Verfügung steht.
  • Ein weiterer Vorteil der Einrichtung besteht darin, daß der Behälterinhalt zu jeder Zeit durch mechanisches Untertauchen des Schwimmers entleert werden kann, auch wenn die vorher bestimmte Füllhöhe noch nicht erreicht ist. Es kann also die Einrichtung entweder selbsttätig mit beliebiger Füll- und Stauhöhe oder zeitweise in Tätigkeit gesetzt oder in beiden Arten zusammen betrieben werden.
  • Auf der Zeichnung ist die neue Einrichtung dargestellt, und zwar zeigt Abb. z einen Behälter mit der Einrichtung im Längsschnitt, Abb. 2 im Grundriß. Die Abb. 3 bis 1o zeigen Einzelteile der Einrichtung, und zwar Abb. 7 bis io in größerem Maßstabe.
  • In der Wand des Sammelbehälters b ist der Auslaufstutzen a angebracht und durch ein Gelenk c, das entweder durch ein biegsames Wellrohr, einen Metall-, Gummi- oder Lederschlauch oder. durch ein in einer Stopfbüchse sich drehendes Knierohr o. dgl. gebildet wird, mit dem Ausflußrohr d verbunden, dessen offenes Ende in die Höhe gebogen ist. Es trägt den Schwimmer e und den über das Auslaufrohr d gestülpten U-förmigen Ring f, der mit diesem einen Heber bildet oder aus Entleerungshebern anderer Form gebildet wird, wie eine solche als Beispiel in Abb. 3, 4, 5 und 6 dargestellt ist.
  • Die Entleerungsvorrichtung ist so beschaffen, daß der Auftrieb des leeren _Ausflußrohres nebst Schwimmer größer ist als deren Gewicht, und daß aber der Auftrieb kleiner wird als das Gewicht, sobald der Schwimmer etwa zur Hälfte mit Wasser gefüllt ist.
  • Beim Füllen des Sammelbehälters b hebt sich somit das Ausflußrohr nebst Schwimmer, bis sie an den Anschlagstift g anstoßen und dadurch ihr Hub begrenzt wird.
  • Bei weiterem Steigen des Wassers fließt es über die Kante des Schwimmers e ganz oder zum Teil in diesen hinein, verringert dessen Auftrieb so lange, bis das Gewicht der Entleerungsvorrichtung größer wird als der Auftrieb, worauf diese wieder auf den Boden des Sammelbehälters sinkt. Der Inhalt des Sammelbehälters b strömt nun durch das Ausflußrohr d ab, wobei auch durch den Heber f Wasser fließen wird, da infolge der im Ausflußrohr auftretenden starken Strömung an der Hebermündung eine Saugwirkung auftritt, die die im Heber befindliche Luft mit fortreißt.
  • Sobald der Sammelbehälter b geleert ist, entleert sich auch das Abflußrohr in seinem oberen Teil. Der Heber f bleibt so lange in Tätigkeit, bis er den Inhalt des Schwimmers e nebst dem aus dem Behälter b noch zufließenden Wasser so weit abgesaugt hat, daß der Auftrieb des Ausflußrohres nebst Schwimmer wieder größer geworden ist als deren Gewicht.
  • Die Entleerungsvorrichtung wird an diesem Zeitpunkt plötzlich schwimmen und den Zufluß zum Schwimmer e abschneiden, worauf sich das Spiel, wie oben beschrieben, von neuem wiederholt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum selbsttätigen Entleeren von Flüssigkeitsbehältern mittels eines durch ein Gelenk oder ein biegsames Rohr beweglich verbundenen Schwimmers, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmer (e) mit einem oder mehreren selbständigen Hebern (f) ausgestattet ist, die ihn nach dem Ausflußrohr entleeren.
DESCH48767D 1915-06-26 1915-06-26 Einrichtung zum Entleeren von Fluessigkeitsbehaeltern Expired DE357503C (de)

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Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1141958B (de) * 1955-09-20 1962-12-27 Schreiber August Vorrichtung zur stossweisen Ableitung von gereinigtem Abwasser aus einer mechanischen Klaeranlage
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