DE585435C - Vorrichtung zum Extrahieren von oel-, fett- und wachshaltigen Stoffen - Google Patents

Vorrichtung zum Extrahieren von oel-, fett- und wachshaltigen Stoffen

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DE585435C
DE585435C DEM115973D DEM0115973D DE585435C DE 585435 C DE585435 C DE 585435C DE M115973 D DEM115973 D DE M115973D DE M0115973 D DEM0115973 D DE M0115973D DE 585435 C DE585435 C DE 585435C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11BPRODUCING, e.g. BY PRESSING RAW MATERIALS OR BY EXTRACTION FROM WASTE MATERIALS, REFINING OR PRESERVING FATS, FATTY SUBSTANCES, e.g. LANOLIN, FATTY OILS OR WAXES; ESSENTIAL OILS; PERFUMES
    • C11B1/00Production of fats or fatty oils from raw materials
    • C11B1/10Production of fats or fatty oils from raw materials by extracting

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  • Extraction Or Liquid Replacement (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Extrahieren von öl-, fett- und wachshaltigen Stoffen Zum Extrahieren von öl-, fett- und wachshaltigen Rohmaterialien mittels Lösemittel sind verschiedene Vorrichtungen bekannt, welche im wesentlichen sowohl aus feststehenden Einzel- oder mehreren zu Batterien vereinigten, bis zu zoo % des Inhaltes mit Extraktionsgut füllbaren Gefäßen als auch aus umlaufenden Einzel-, nicht zu Batterien vereinigten, jedoch nur bis zu 45 bis 55 % des Inhaltes mit Extraktionsgut füllbaren Trommeln bestehen. Ferner hat sich bei den umlaufenden Trommeln bei der Austreibung der letzten Lösemittelreste unter Vakuum und beim Trocknen des Extraktionsgutes herausgestellt, daß die in das Innere ragenden oder in der Richtung der Längsachse angeordneten Filterrohre sich rasch verstopfen und dadurch die Leistungen der Vorrichtungen stark beeinträchtigen. Auch lassen die bekannten umlaufenden Trommeln eine Reinigung der Filtrierrohre durch Waschung während des Extraktionsprozesses und ein Umwälzen des mit C51 angereicherten Lösemittels in der Vorrichtung selbst zwecks stärkerer Anreicherung des Öles im Lösemittel nicht zu.
  • Zweck der vorliegenden Erfindung ist, eine Vorrichtung in Form einer umlaufenden Trommel zu schaffen, welche infolge entsprechender Anordnung der Filtriervorrichtungen gestattet, den Gesamtinhalt des Extraktors mit Extraktionsgut zu füllen, und durch an den Stirnwänden der Trommel angebrachte Kammern die Vereinigung mehrerer Apparate zu einer Extraktorenbatterie wie bei den feststehenden Gefäßen ermöglicht. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, Waschungen der Filtriervorrichtungen während des Extraktionsprozesses und ein Umwälzen des mit Öl angereicherten Lösemittels ausführen zu können. Ferner wird die Verstopfung der Filtriervorrichtungen durch eine besondere, entsprechend gewählte Querschnittsform der Filterflächen selbst und durch Mittel, die Filterflächen bei ruhendem als auch rotierendem Extraktor zu reinigen, zu spülen und nach beendeter Filtration zu schließen, vermieden, wobei das Trocknen des Extraktionsgutes bzw. Austreiben der letzten Lösemittelreste unter Vakuum nicht über die geschlossenen Filtriervorrichtungen, sondern über die in den Einfüllöffnungen eingebauten Einsatzfilter vorgenommen wird.
  • Eine Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ist in Abb. r im Längsschnitt, in Abb. 2 im Querschnitt, in Abb. 3 in der Seitenansicht dargestellt. Abb. q. ist eine Extraktorenbatterie. Die mit einem Heizmäntel versehene umlaufende Trommel A ruht mit den Laufkränzen r auf den Tragrollen z und wird durch ein Schneckengetriebe 3 in Umdrehung versetzt. Die Trommel besitzt an den Stirnwänden Umleitungs- oder Sammelkammern h und i, welche in Verbindung mit Stoffbüchsenanordnungen zu den Zapfen B und C ausgebildet sind und durch die Verbindungsleitungen J und K, X und Y die Anschlüsse in die umlaufende Trommel A ermöglichen. Die Trommel selbst besitzt parallel zu deren Längsachse mit den Zapfen B und C verbundene Filtriervorrichtungen D und E eingebaut, welche in beliebiger Anzahl in der Trommel angeordnet sein können und einen den Erfahrungen angepaßten Querschnitt von der Form eines abgeflachten Kreissegments besitzen, der aus Abb. a ersichtlich ist. Diese Querschnittsform der Filtriervorrichtungen D und E verhindert, wenn der abgeflachte Teil des Kreissegments auf der der Drehrichtung entgegengesetzten Seite liegt, ein Festbacken vonExtraktionsgut zwischen Trommelwand und Filtriervorrichtungen sowie an den Filtriervorrichtungen selbst infolge der Scheuerwirkung des Extraktionsgutes während der Rotation. Ferner sind die mit einem Filtertuch G aus Jute, Baumwolle oder Metall überzogenen gelochten unteren Siebe F der Filtriervorrichtungen D und E gegen Verstopfung der freien Filterfläche durch in der Richtung der Längsachse der Filtriervorrichtungen verschiebbar angebrachte, dem unteren Siebe F entsprechend stark konisch gelochte Schutzbleche H geschützt. Die Bewegung der SchutzblecheH erfolgt von den Stirnwänden der Trommel aus durch eine besondere Vorrichtung L, beispielsweise bestehend aus einer Zahnstange, einem Zahnrad und einem Hebel, welche eine ziehende Bewegung gegen die Stirnwände ermöglicht, was außer einer Schließung oder Öffnung der freien Filterflächen zur Folge hat, daß das an dem Filtertuch festgebackene Extraktionsgut abgescharrt und die freie Filterfläche gereinigt wird. Eine Öffnung und Schließung der freien Filterflächen in bestimmten Zeitintervallen während der Rotation als auch eine dauernde Öffnung oder Schließung bei ruhendem oder rotierendem Apparat kann durch einen besonderen Mechanismus bewirkt werden. Das Ausdämpfen erfolgt über die in den in beliebiger Anzahl vorhandenen Einfüllöffnungen j11 rasch auswechselbar eingebautenEinsatzfilterN,welche durch die Leitungen 0 mit dem Zapfen B verbunden sind, so daß eine Verstopfung der Filtriervorrichtungen D und E nicht mehr vorkommen kann. Eine Ausführungsform der Einsatzfilter N ist in Abb. a dargestellt und besteht im wesentlichen aus einer Filterfläche P, welche durch Federn 0 auf den Abdichtungsring R gedrückt wird.
  • Der Arbeitsvorgang ist derartig, daß das Extraktionsgut durch eine der Einfüllöffnungen M eingebracht, hierauf diese verschlossen und der Apparat rotiert wird, wodurch eine Ausebnung des Extraktionsgutes erfolgt und eine Nachfüllung ermöglicht wird. Alsdann kann die Vortrocknung des Extraktionsgutes stattfinden, indem man =durch die Leitung a, Ventil b, Leitung c Dampf in den Mantel einströmen läßt und das Kondenswasser durch die Leitungen d und e abführt. Nach erfolgter Vortrocknung wird das Extraktionsgut je nach seiner Beschaffenheit mit Lösemittel im flüssigen oder gasförmigen Zustande durch die geöffneten Ventile f und g, bei geschlossenen Ventilen k und Z durch die Leitung K in die durch entsprechende Hebelstellung der Vorrichtung L geöffnete untere Filtervorrichtung E eingelassen. Die verdrängte Luft gelangt durch die entsprechende Hebelstellung der Vorrichtung L, geöffnete Filtriervorrichtung D, Leitung J, geöffnete Ventile in und x, geschlossene Ventile 1, und h in die Sammelkammer lt des Zapfens B, durch das in die Sammelkammer lt einmündende Rohr p bei geschlossenen Ventilen q und r, geöffnetem Ventil s in die Brüdenleitung t. Nach erfolgter Durchdringung des Extraktionsgutes mit dem Lösemittel wird nach vorheriger Schließung der Ventile g und na die Trommel in Umdrehung versetzt. Die Extraktionsflüssigkeit eines allein arbeitenden Apparates wird nach vorheriger Einstellung desselben in die Filtrierlage, indem die Filtriervorrichtung E nach unten, die Filtriervorrichtung D nach oben zu liegen kommt, mit Lösemittelflüssigkeit oder Lösemitteldampf bei geöffneten Ventilen f und l und durch die Leitung J bei geöffneten Filtriervorrichtungen D und E, geöffnetem Ventil W und geschlossenem Ventil v aus dem Apparat abgedrückt.
  • Das Umwälzen des Lösemittels behufs Anreicherung des Öls in diesem, was einen wesentlichen Vorteil der Erfindung darstellt, kann auf zwei Wegen erfolgen: die Pumpe S drückt das Lösemittel bei geöffneten Ventilen f und g, geschlossenen Ventilen k und l durch die Leitung Kin die geöffnete Filtriervorrichtung E nach der geöffneten Filtriervorrichtung D und von dieser durch die Leitung J bei geöffneten Ventilen in und 7z, bei geschlossenen Ventilen Z in die Sammelkammer 1a, durch das Rohr p bei geöffnetem Ventil q, geschlossenen Ventilen r und s in die Saugleitung der Pumpe S. Ein anderes Mal ist die Umwälzung über die Zapfen B und C möglich, indem die Pumpe S das Lösemittel über die geöffneten Ventile f und g bei geschlossenen Ventilen k, 1, in und n durch die Leitung K, durch die geöffnete Filtrierv orrichtung E nach der geöffneten Filtriervorrichtung D bei geöffnetem Ventil w, bei geschlossenem Ventil x in die Sammelkammer i durch Rohr y, bei geschlossenen Ventilen v und T, geöffnetem Ventil s in die Saugleitung der Pumpe S drückt. Werden mehrere Apparate behufs Anwendung -des Anreicherungsverfahrens hintereinander zu einer Batterie geschaltet, so wird das von der Pumpe S angesaugte reine Lösemittel wie beim Umwälzen über die Zapfen B und C gedrückt, jedoch muß das Ventil z geschlossen und das Ventil T geöffnet sein, damit der Lösemitteleintritt in den nächsten Extraktor durch das Ventil Y und Zapfen B erfolgen kann. Während des Arbeitens in Batterie können die Apparate rotieren und die Schutzbleche H der Filtriervorrichtungen D -und E durch einen Mechanismus in regelmäßigen Zeitabschnitten geschlossen und geöffnet werden.
  • Nachdem die Entölung beendet und das Extraktionsgut durch Lösemitteldämpfe fast trocken abgedrückt worden ist, beginnt die Austreibung der letzten Lösemittelreste, derart, daß die Filtriervorrichtungen D und E durch entsprechende Hebelstellung geschlossen, somit vor weiteren Verstopfungen geschützt werden. Die Austreibung erfolgt gegenüber bekannten Vorrichtungen nicht über die zur Filtration benutzten Filtriervorrichtungen D= und E, sondern über die in den Einfüllöffnungen M eingebauten Einsatzfilter 1V durch die Rohre O, über die geöffneten Ventile V und U der Sammelkammer h, das Rohr p bei geschlossenen Ventilen r und q, geöffnetem Ventil s zur Brüdenleitung t.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Vorrichtung zum Extrahieren von Ölen, Fetten und Wachsen aus Rohmaterialien mittels flüssiger oder gasförmiger Lösemittel, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Umleitungskammer zwischen der einen Stirnwand und der Zapfenkonstruktion, wodurch Lösungsmittelzu- und -ableitung sowie die Brüdenleitung vereinigt werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß beim Arbeiten in Batterie eine ähnliche Kammer an der anderen Seite für den Miscellaabfluß angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch r oder 2 mit parallel zur Drehachse der Trommel liegenden Filterflächen, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar auf der Filterfläche ein verschiebbares, konisch durchlöchertes Schutzblech angebracht ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Filterflächen die Form eines abgeflachten Kreissegments besitzt mit der Abflachung auf der der Drehrichtung entgegengesetzten Seite.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch z bis 4, gekennzeichnet durch in den Einfüllöffnungen auswechselbar eingebaute Einsatzfilter.
DEM115973D 1931-07-02 1931-07-02 Vorrichtung zum Extrahieren von oel-, fett- und wachshaltigen Stoffen Expired DE585435C (de)

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DE (1) DE585435C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1124637B (de) * 1959-08-27 1962-03-01 Phil Josef Karl Hartmann Dipl Verfahren zur Kaltgewinnung von Extrakten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1124637B (de) * 1959-08-27 1962-03-01 Phil Josef Karl Hartmann Dipl Verfahren zur Kaltgewinnung von Extrakten

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