DE898888C - Trommelsaugfilter mit teilweiser Vakuumsteuerung durch Fluessigkeitsabschluss - Google Patents

Trommelsaugfilter mit teilweiser Vakuumsteuerung durch Fluessigkeitsabschluss

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DE898888C
DE898888C DEM1291D DEM0001291D DE898888C DE 898888 C DE898888 C DE 898888C DE M1291 D DEM1291 D DE M1291D DE M0001291 D DEM0001291 D DE M0001291D DE 898888 C DE898888 C DE 898888C
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DE
Germany
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filter
drum
suction
liquid
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Expired
Application number
DEM1291D
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Dipl-Ing Fischer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Imperial Maschf GmbH
Original Assignee
Imperial Maschf GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D33/00Filters with filtering elements which move during the filtering operation
    • B01D33/06Filters with filtering elements which move during the filtering operation with rotary cylindrical filtering surfaces, e.g. hollow drums

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

  • Trommelsaugfilter mit teilweiser Vakuumsteuerung durch Flüssigkeitsabschluß Bei der Behandlung von Entwässerungsp,roblemen übt die Beschaffenheit der aus dem Gemisch von Feststoff und Flüssigkeit abzuschneidenden Feststoffe einen entscheidenden Einfluß auf die anzuwendenden konstruktiven Maßnahmen aus. Feststoffe von sehr feinkörniger Struktur, besonders solche, welche sich dem kolloidakn Zustand nähern, verschließen sehr bald nach Beginn der Filtration das für die Abtrennung benutzte Filtermedium mehr oder weniger, so daß ein nur unbedeutender Flüssigkeitsstrom' durch die sich bildende Kuchenschicht und das Filtermedium hindurchgeht. Um bei Stoffen dieser Art einen wirtschaftlich ausreichenden Flüssigkeitsdurchsatz zu erzielen, ist es notwendig, einen besonders kräftigen Unterdruck, auch während der sogenannten Kuchen,bil.dungsperiode, anzuwenden. Ein weiteres Mittel der Leistungssteigerung beruht darin, der zu behandelnden Suspension vor Beginn des Filterprozesses durch Absetzenlassen einen Teil der Flüssigkeit unter Ausnutzung der Schwerkraft zu entziehen, so daß dem Filter eine bereits an Festsubstanz angereicherte Suspension zufließt.
  • Andere Stoffe hingegen, so besonders solche von grobkristalliner und faserförmiger Beschaffenheit, haben die Eigenschaft, der Flüssigkeit einen weit geringeren Widerstand entgegenzusetzen. Für der- -artige Zwecke entwickelte Filter benutzen das meist metallische Filtermedium nur als Stützgerüst für den sich darauf bildenden ersten Faserfilz, der dann im Laufe der weiteren Filtrationen von sich aus die Filterwirkung übernimmt. Selbst bei der Anschvemmung beträchtlicher Feststoffmengen läßt der Flüssigkeitsdurchgang nur wenig mit wachsen- der Nieders chl ags stärke nach, auch genügen meist nur geringe Druclçdifferenzen, etwa in der Größenordnung von 1 m Wassersäule, um beträchtliche Leistungen zu erzielen. Die Praxis hat sogar ergeben, daß während der ersten Teile der Filtration, also der bereits erwähnten Kuchenbildungsperiode, die Anwendung höherer Unterdrücke hier sogar schädlich sein kann, da sich alsdann der Feststoffniederschlag auf dem Filtermedium zu fest angelagert und dadurch der Flüssiglçeitsdurchgang eher nachteilig beeinflußt wird. Bei richtiger Auswahl der für die Filtrat ion sgeschwindigkeit maßgebenden Druckdifferenzen können hier Feststoffsuspensionen von sehr starker Verdünnung ohne vorheriges Absetzenlassen filtriert werden. Bei der Konstruktion von für die Behandlung derartiger Suspensionen bestimmten Filtergeräten, im vorliegenden speziellen Fall rotierenden Saugfiltern, ist vor allem die Bereitstellung von ausreichend bemessenen Querschnitten erforderlich, um die von dem Feststoffbelag durchgelassenen Flüssifgkeitsmengen wi,derstands10s abzuführen. EinfacheFiltergeräte dieser Art sind die aus der Papier- und Zellstoffindustrie sowie aus der Warmwassertechnik bekannten Eindichzylinder. Diese rotieren gewohnlich in einem sogenannten Massetrog, welcher der Aufnahme der zu filtrierenden Rohflüssigkeit dient.
  • Die Eindickzylinder besitzen im Innern, abgesehen von versteifenden Armkreuzen, keinerLei Einbauten.
  • Durch besondere außerhalb der Zylinder angebrachte Staueinrichtungen wird die ins Innere des Siebzylinders durchtretende Klarflüssigkeit in einer bestimmten Höhe gestaut. Man hat bereits versucht, diesen inneren Flüssigkeitsspiegel für die Absperrung von Steuerorganen auszunutzen. Die mit jeder einzelnen Filterzelle verbundenen, nach rückwärts (im Sinne der Drehrichtung gesehen) gekrümmten Saugrohre gestatten es, im Innern der Filterzellen einen Unterdruck so lange aufrechtzuerhalten, bis die betrachtete Filterzelle und ihr Belag beim Austauchen aus der Stoffsuspension aus der vertikalen Richtung mehr und mehr sich der horizontalen Richtung nähert. Die Filterzelle und damit der Massebelag wären im Scheitelpunkt der Filtertrommel vollkommen in horizontaler Richtung, doch ist es aus konstruktiven Gründen nicht möglich, die Saugrohre so anzuordnen, daß die offenen Enden der Saugrohre so lange unter Flüssigkeitsverschluß bleiben, bis die zugehörige Zelle den Scheitelpunkt erreicht hat. Immerhin wird durch die beschriebene Anordnung erreicht, daß der Massebelag der Filterzelle in dem besonders kritischen Augenblick des Austauchens aus der Massesuspension durch Unterdruck auf der Filtertrommel festgehalten wird und daß auch im weiteren Verlauf bis zur Belüftung der Saugrohre eine fühlbare Entwässerung der Stoffbahn durch den Unterdruck erreicht wird, der auch durch Preßwalzen, welche auf dem Filtertrommelumfang abrollen, noch unterstützt werden kann.
  • Nachteile der beschriebenen Bauart sind: I. der beträchtliche Aufwand an Baustoffen, da für jede der vorhandenen Filterzellen ein besonderes Saugrohr, meist aus korrosionsfreiem Baustoff, vorgesehen sein muß; 2. die Tatsache, daß während der Trockensaugperiode, also vom Austritt der mit der Masseschicht belegten Filterzelle bis kurz vor der Stoffahnahme, nur ein Unterdruck von beschränkter Höhe, abhängig vomTrommeldurchmesser, angesetzt werden kann, und 3. daß bei der Abtrennung von Flüssigkeiten mit darin gelösten Stoffen eine Abstufung der Konzentraktion nicht möglich ist.
  • Die Erfindung sucht die geschilderten Nachteile zu vermeiden, wobei die wesentlichen Vorteile der oben beschriebenen Konstruktion erhalten bleiben sollen. Diese bestehen besonders darin, das erstens die hauptsächliche Menge der anfallenden Flüssigkeit beim Auslauf aus dem Filter unter Atmosphärendruck zur Verfügung steht und daß außerdem heim Eintauchen der einzelnen Filterzellen in die Flüssigkeit die Entlüftung der Zellen besonders einfach und zwanglos vor sich geht.
  • In den zeichnerischen Darstellungen bedeutet Fig. 1 das erfindungsgemäße Filter im Querschnitt, Fig. 2 dasselbe im Längsschnitt, und Fig. 3 bis 5 bedeuten andere Filterausbildungsformen im Schnitt.
  • In Fig. 1 und 2 ist eine Ausführungsart dargestellt, bei der die aus der Massesuspension abzutrennende Flüssigkeit eine Iöeung ist, die durch Auswaschung aus dem Feststoffniederschlag auf dem Filter verdrängt werden soll. Bei Filtern, die diesem Zweck dienen, wird angestrebt, die in den Ab saugorganen enthaltenen Flüssigkeitsmengen möglichst klein zu halten (sogenannte Kleinräumigkeit der Filterzellen), um einen Konzentrationsausgleich feder zu verdrängenden höher konzentrierten Langen mit den auf der Außenseite der Filterzelle aufgegebenen Waschilüssigkeiten zu vermeiden Dieser Forderung steht bei Saugzellenfiltern der bisher üblichen Bauart die Notwendigkeit entgegen, mit Rücksicht auf die während der Kuchenb.ildungsperiode meist abzuführenden besonders großen Flüssigkeitsmengen Absaugquerschnitte von sehr reichlichem Querschnitt zu wählen, die, der Bauart dieser Filter entsprechend, auch während des gesamten Filterspiels in Tätigkeit bleiben müssen. Auch diesem Nachteil soll bei der vorliegenden Erfindung begegnet werden, indem während der Kuchenbildungsperiode die erforderlichen Ablaufquerschnitte in Tätigkeit sind, daß jedoch während oder Waschperiode ein beliebiger Teil derselben igedeckt wird, so daß für den Waschmitteldurchtritt nur die hierzu rechnerisch erforderlichen Querschnitte in Tätigkeit bleiben.
  • Im einzelnen bedeutet: I den Massetrog zur Aufnahme der zu filtrierenden Suspension, 2 den Grundkörper der Filtertrommel, 3 gden Belag der Filtertrommel I in Gestalt eines gelochten Bleches, 4 das Filtermedium, 5 den auf dem Filtermedium 4 niedergeschlagenen Massebelag, 6 eine Filterzelle, 7 Durchbrechung der Filterzelle von größerem Querschnitt für den Hauptanteil des Flüssigkeits- durchtrittes während der Kuchenbildungsperiode 8 Durchbrechung der Filterzelle von kleinerem Querschnitt für die Abführung des Waschmittels, gein zentrales Tragrohr für die Lagerung der Filtertrommel, Io ein geschlossener Abschlußdeckel, II ein ,durchbrochenes Armkreuz, I2 ein Antriebsrad, I3 Verschlußdeckel für das Zentralrohr und 14 das Steuerorgan für die dem Waschvorgang dienenden Unterbrechungen. Ein Saugraum 15 deckt den Teil des Filterumfanges zwischen Austauchen der Zelle aus dem inneren Flüssigkeitsspiegel I6 und Beginn Ider ersten Waschzone I7 ab.
  • I8 ist der der ersten Waschperiode I7 entsprechende Abzugskanal im Steuerorgan. 19 ist die zweite Waschperiode mit zugehörigem Abzugskanal 210 im Steuerorgan, 21 sind Verhindungsrohrleitungen zwischen den Absaugzonen des an der Umdrehung der Filtertrommel nicht beteiligten Steuerorgans 14 mit den ebenfalls feststehenden, im Zentral rohr g untergebrachten AUbsaugleitungen 22.
  • Fig. 3 stellt das Steuerorgan für die nicht an dem Waschvorgang beteiligten größeren Trommeldurchbrechungen 7 dlar. Im einzelnen ist 23 das ringförmige Steuerorgan im ganzen und 24 Ider abgedeckte Saugraum.
  • Fig. 4 stellt eine Ausführungsart des Filters im Längsschnitt dar, brei welcher eine Auswaschung und Verdrängung einer wertvollen Lösung aus dem Filterkuchen nicht vorgesehen ist. Die nach der Kuchenbildung in der Stoffbahn enthaltene Flüssigkeit, vorwiegend Wasser, soll lediglich durch Trockensaugen und Abpressen entfernt werden.
  • Fig. 5 ist der zugehörige Querschnitt. Die Durchbrechungen 7 der Filtertrommel sind hier von einheitlicher Größe. Die Notwendigkeit der Querschnittsabstufung mit Rücksicht auf die unvermischte Abführung der gewonnenen Lösung entfällt. In Idem Querschnitt dieses Filters gemäß Fig. 5 ist das Steuerorgan 23 für alle Absaugzellen gleich. 24 stellt wieder den abgedeckten Saugraum dar, während 25 ebenfalls einen Saugkanal darstellt, der jedoch über die Rohrleitung 26 mit dem Zentralrohr in Verbindung steht. Über das Zentralrohr 9 und damit über den Entwässerungskanal 25 können die in der Trockensaugzone befindlichen Zellen des Filters entweder über eine Luftpumpe mit beliebigem Unterdruck evakuiert werden, oder man nutzt bei erhöhter Aufstellung des Filters die dem ablaufenden Wasser innewohnende Energie aus, indem man das Zentralrohr g mittels einer ejektorartigen Einrichtung 27 leersaugt.
  • Wie bei Trommelfilteru allgemein üblich, wird die Einrichtung dadurch in Betrieb gesetzt, daß der Filtertrog mit Masse gefüllt und die Trommel in Umdrehung versetzt wird. Hierdurch wird während der Kuchenbildungsperiode auf einer betrachteten Zelle unter dem Einfluß der stetig zunehmenden Niveaudifferenz zwischen dem äußeren Massespiegel 29 und dem inneren Flüssigkeitsspiegel I6 sich eine Stoffschicht auf dem Filtermedium 4 absetzen. Da während dieser Periode das Steuerorgan nach ,dem Trommelinneren zu offen ist, wird durch die Öffnungen 7 und 8 zunächst die Luft in das Trojmmelinnere entweichen, bis sich die Zelle mit Flüssigkeit gefüllt hat, die alsdann, bis die Zelle unter dem inneren Flüssigkeitsspiegel I6 untergetaucht ist, in freiem Strahl aus den Öffnungen 7 und 8 austreten wird. Tritt dann ,die Zelle aus dem inneren Flüssigkeitsspiegel aus, so wird dasWiedereindringen von Luft in die Zelle durch die Abdeckung 15 verhindert, und die Filterzelle wir'd unter dem der Niveaudifferenz 29116 entsprechenden Unterdruck verbleiben. Je nach Art der gestellten Aufgabe wird die Abdeckung 15 mehr oder weniger weit in Richtung des Trommelscheitels erstreckt. Bei der in Fig. I und 2 dargestellten Anordnung für Auswaschungen von Lösungen schließen sich die Saugkanäle 18 und 20 an, welche unter einen Unterdruck von zweckmäßig gewählter Höhe gesetzt werden. Bei dem hier betrachteten Auswaschvorgang ist der die größere Durchbrechung 7 steuernde Teil des Steuerorgans so ausgebildet, daß während der Waschzone die Durchbrechungen 7 abgedeckt sind. In Fig. 4 und 5 sind während der Trockensaugperiode alle Kanäle in Tätigkeit und an das evakuierte Zentral rohr g angeschlossen. Die Saugkanäle 20 bzw. 25 sind bis etwa zum Scheitelpunkt der Trommel oder darüber hinaus gezogen. Dreht sich die Trommel weiter, so erfolgt zwischen den Öffnungen 7 und 8 durch Eintritt von atmosphärischer Luft der Druckausgleich, und xdie Stoffbahn 5 kann durch geeignete Mittel vom Filterzylinder abgenommen werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Trommelsaugfilter mit Zelleneinteilung, welches unter Ausnutzung der Druckdifferenz zwischen dem Niveau der Massesuspension im Massetrog und einem im Inneren der Filtertrommel aufrechterhaltenen Reinflüssigkeitsniveau arbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß der für die Aufnahme, wahlweise Auswaschung und Trockensaugen der Massebahn erforderliche Unterdruck zum einen Teil durch die Schwerkraftwirkung der in Saulgkanälen mit Abschluß durch das Reinflüssigkeitsniveau im Trommelinneren ausfließenden Flüssigkeit, zum anderen Teil durch mechanische Hilfsmittel, wie Luftpumpe oder Ejektor, erzeugt wird.
  2. 2. Trorninelsaugfilter nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß während des der Stoffbiahnbildung dienenden Anteils an einem Arbeitsspiel sämtliche im Trommelkörper befindlichen Ablaufquerschmtte in Tätigkeit sind, die jedoch in der an fdie Stoffbahnbildung anschließenden Wasch- oder Trockensaugperiotde teilweise abgedeckt und außer Tätigkeit gesetzt werden.
DEM1291D 1944-06-22 1944-06-22 Trommelsaugfilter mit teilweiser Vakuumsteuerung durch Fluessigkeitsabschluss Expired DE898888C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1026728B (de) * 1954-11-16 1958-03-27 Krauss Maffei Imp G M B H & Co Selbstsaugende Filtertrommel mit schraegen Zellenboeden
DE1068546B (de) * 1959-11-03 Birown Company, Berlin, N. H. (V. St. A.)
DE1185586B (de) * 1960-07-01 1965-01-21 Krauss Maffei Imp G M B H Saugzellen-Trommelfilter mit Luftabscheidung im Trommelinnern

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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